Zeigt doch mal her Eure Pferde/Ponys oder RB Teil 2
- PocoLoco
- Geschlossen
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Ach, sehr gerne, ich freu mich ja auch, wenn ich helfen kann und zu irgendwas muss das jahrelange Auswendiglernen von Büchern ja auch taugen
In-Outs sind Sprünge ohne Zwischensprung, also wie der Name sagt über den Sprung und nach dem Landen sofort wieder abspringen. Das habe ich mir Jadir ewig gemacht, damit sein Rücken schön geschmeidig bleibt. Du siehst dabei wirklich die Wellenbewegung im langen Rückenmuskel, ein Traum für die Augen des Reiters.
Selbstverständlich bitte nur aufgewärmt und nicht an der Longe im Zirkel wegen der Fliehkraft und der Belastung auf die Gelenke.Höhenunterschiede meinte ich bei der Stangenarbeit (drücke mich manchmal sehr umständlich aus, wenn ich ein Auge auf meine Terroristen haben muss). Du kannst in derselben Einheit eine Stange auf den Boden legen, ein halbhohes Cavaletto, ein ganz hohes, Fächer aus Stangen legen - alles, was die Konzentration fördert ist erlaubt. Meine Jungs sind da ja nun leidgeprüft, die laufen auch Mikado, aber fang mit exotischen Mustern (zB Fächer) erst mal langsam an, manche Pferde sind Bewegungslegastheniker und bringen sich über eine Stange am Boden schon um.
Ich lege zB zum longieren gerne entweder Fächer oder wechselseitig hoch also innen hoch, außen niedrig und dann andersrum und wieder andersrum so dass da am Ende quasi auseinandergegangene Minikreuze sind.
Du kannst dir auch von einer Osteo Übungen zeigen lassen. Mein Brauner musste oft Rücken aufwölben (deswegen auch die Übungen mit den Sprüngen), ich sollte ihn dehnen zu beiden Seiten und nach unten und die Beine dehnen. Aber das habe ich mir alles zeigen lassen.
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Hi
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Wenn ich dass so lese.. ich habe wirklich einen Bewegungslegastheniker.
In/out, Stangenreihen etc war bis auf eine Stute mal- nie ein Problem, hab ich immer gerne gemacht. Pony hat da schon arge Rhythmusfindprobleme.
Schon ein mittelhohes Cavaletti schafft sie im Trab kaum, da muss sie schon hüpfen. Die läuft so flach und energiesparend, dass ist unglaublich.
Meine Reitbeteiligung gestern.. sie war mit ihrem Freund zusammen mit dem Pony im Wald und Payka tat, was Payka so tut.. Pfützen enteisen, drin rum rüsseln, kuscheln, aufgeregt antraben wenn mit den Fingern gewackelt wird usw.
Irgendwie fragte meine Reitbeteiligung ihren Freund ob er sich Payka elegant im Dressurviereck vorstellen könne..
äh nö.
Im Streichelzoo mit den Wildschweinen eher.
Mein armes kleines Ponykind.
Fullani dass wird, ich denk ihr seid auf einem guten Weg.
Von dem was du zu Anfang geschrieben hast und so zwischendurch, dass braucht auch einfach. Macht weiter so.
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Meinen Schimmel kannst du nicht überbieten.
Es gibt ein Video, das ich zufällig beim „Freispringen“ gedreht habe. Hätte ich es nicht, wüsste ich bis heute nicht, was an dem Tag passiert ist:
Aufgebaut war ein hohes Cavaletto (60cm) dann etwas Platz und dahinter ein Plastikgraben mit innenliegender Stange. Abstände passend, er ist am selben Tag einmal über diese Kombination gesprungen.
Pferd kommt an, es kracht und Pferd liegt auf der Nase. Zum Glück nichts passiert außer der Stange, die auf dem Boden im Graben in 2 Teile zerfetzt wurde.SloMo zeigte dann:
Pferd kommt an, hebt mit rechts vorne ab, ändert in der Luft seine Meinung, zieht links vorne wie ein Kraulschwimmer nach vorne, dabei kommt das volle Kampfgewicht auf das angewinkelte rechte Vorderbein, das er zwischendurch vergessen hatte und das bereits Bodenkontakt hatte. Weil es aber nicht durchgestreckt war, konnte es das Gewicht nicht halten und der Idiot schepperte über seine rechte Schulter auf den Boden und in die am Boden liegende Stange hinein.
Wir reden hier echt von einem Cavaletto, das er normal im Schritt übersteigen kann.Tja, seitdem darf er maximal 1 Stange am Stück bearbeiten. Er schafft es eben nicht besser. Wirklich nicht
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So war die besagte Stute auch.
Eine Walt Disney, eh schon etwas grenzgenial, im Gelände echt super schnuffig, in der Halle irgendwo zwischen Genie und Hysterie. Nur "springen"- sie konnte es wirklich nicht. Selbst eine einzelne Trabstange hat sie in die Verzweiflung gestürzt.
An der Longe keine Chance, ich dachte dann, helf ich ihr. Gemeinsam wollte ich mit ihr über ein mittelhohes Cavaletti - die hat so die Füße verknotet, plummsbadauz, da lagen wir also.
Dagegen ist Payka noch ein Springwunder.
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Nur kurz, wegen Handy.
In der Skala der Ausbildung kann man die Punkte nicht isoliert betrachten.
Takt, Losgelassenheit und Anlehnung gehören quasi zwingend zusammen und dienen der Entwicklung der Schubkraft. Dazu, weil wo soll das Pferd die Anlehnung denn sonst suchen, gehört es am Gebiss ausgebunden.
Du hast da irgendwas anderes als Longiermodell erwähnt, das kenne ich nicht und kann mich dazu nicht im Vergleich äußern.
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Wenn ich das hier immer lese, werde ich immer wieder richtig motiviert diese ganzen Sachen mehr zu machen, doch dann fällt mir wieder ein, dass das alles nicht Schimmel-kompatibel ist
Longieren darf ich nicht, er hat da so ein bisschen ein Trauma. Für ihn bedeutet an der Longe hängen um sein Leben zu rennen, samt Eisen abtreten und alle anderen "witzigen" Geschichten. Ich bin mir sicher, man könnte es mit Ruhe neu aufbauen, aber die Besitzer glauben das nicht, ergo verboten.
Stangenarbeit und Gymnastiksprünge: er dreht völlig am Rad, wird heiß, macht sich fest und hat danach Rückenschmerzen
Bzw eine Stange alleine am Boden ist gerade noch ok, aber sobald man zwei hinlegt, auch mit großem Abstand, krigt er Stress.
Alles nicht so einfach mit der Drama-Queen
Wobei er im Moment wirklich gut drauf ist. Die Dinge die er eben darf und kann werden immer besser, er ist mir sogar fast schon etwas zu motiviert
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Und was wäre bei euch mit Zügelarbeit?
Vieles kannst du dir auch anpassen.zB mache ich mit meinem Schimmel, das Modell „serbischer Öltanker“ gerne Zügelarbeit vom Boden aus. Hand über den Widerrist, geführt wird seitlich vom Pferd, Gerte als treibende Hilfe.
So kannst du viel auch schon mit einer Stange erarbeiten - Stellung und Biegung, Seitengänge, Übertreten, Lockerheit im Genick, Zügel aus der Hand kauen lassen,...
Nimmst du stattdessen ein Knotenhalfter oder einen Kappzaum, kannst du auch Grundlagen des Longierens nach Teschen erarbeiten, ohne dich am Wort Longe aufhängen zu müssen, das geht auch mit Führstrick - also Führen auf Distanz, Kontrolle von Vorhand und Hinterhand.Vlt wären für euch auch Stangengassen etwas - also durch Stangen führen, um die Verknüpfung Stange = Go zu lösen
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Mein Pony liebt Stangen, sie ist da auch wirklich sehr cool und geschickt. Ich habe allerdings bisher wenig mit Höhenunterschieden bei Stangen und Cavalettis gearbeitet, das habe ich definitiv aus der Diskussion hier mitgenommen und werde das vermehrt umsetzen
Bei In-Outs -> gibt's da eine Faustformel für den Abstand? So etwas wie: Trabstangen liegen eine "Pferdelänge" bei geschlossen stehenden Beinen auseinander.
Die Geschichten der Stangenhelden sind übrigens herrlichMan muss nur immer froh sein, dass nichts passiert ist!
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Ich nehme als Faustregel (1 großer Schritt ist 1m)
80cm Schritt
1.50m Trab
3,50 Galopp
Und passe dann entsprechend an.Für In-Outs nehme ich einen Galoppsprung Abstand, aber das ist bei meinen Pferden, nimm es als Richtlinie und verkleiner oder vergrößer nach Bedarf.
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Gott, wenn ich so Sachen les, wird mir ganz Angst und Bange
Meine ist auch so eine, die es meist nichtmal über eine einzelne am Boden liegende Stange schafft ohne mit irgendeinem Fuß dranzudonnern oder drauf zu treten (ich rede vom Schritt wohlgemerkt
). Stangen sind deswegen bei uns eh total tabu und wir arbeiten nur mit Gassen. Im Trab und unterschiedliche hohe Stangen
Das gäbe hier wohl gebrochene Beine
Aber ich muss mich mal kurz freuen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich auch noch für bekloppt erklärt
Bei uns ist es momentan echt gut kalt und alles gefroren, aber ausnahmsweise mal nicht glatt im Gelände. Heißt wir können ausreiten gehen
Hab zwar immer erst spätnachmittag Zeit und der Rest im Stall jammert rum, wegen den harten Böden
, aber das Eselchen ist in der Beziehung halt einfach so genial. Wir gehen dann einfach allein im Dunklen raus. Gestern war das soooooo schön mit dem riiiießigen Mond und dann einfach mal zwei Stunden alleine durch den Wald gefegt
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