Seriöse Züchter

  • Weil der DRC der Verein in Deutschland für die Chessies ist.
    Und der besteht zu 80-90% aus Labrador und Golden-Leuten, vielleicht noch Flats. Alles englische Retriever, die einfach leise sein sollen.
    Wohlgemerkt, nur im Dummy, in der Jagd ist das den meisten ziemlich egal. Wenn du nen Richter hast, der Chessies kennt, richtet der auch anders, aber der Großteil kennt unter Retriever eben nur Labbi und Golden und danach müssen sich alle richten.


    Ich bin auch nicht drin in der Materie, ich hab meinen Chessie seit nichtmal 2 Jahren, bin also erst seit 2.5 Jahren mit der Rasse in Kontakt, aber das ist eben so das, was man mitbekommt.
    Ich würde es ja auch gar nicht anders wollen, wenn denn nicht derselbe Hund, wenn er in Holland oder so ist, das Ganze ohne Einschränkungen dürfte.

    • Neu

    Hi


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    • Trotzdem wird die Zuchtordnung im DRC für die Chessies von den Chessiezüchtern und Deckrüdenbesitzern festgelegt. Da hat weder ein Labbi noch ein Goldenbesitzer was zu zusagen. Der DRC gebt nur einen minimalen Rahmen vor. Die Labbis und die Golden haben keine Arbeitsprüfung als Auflage und da finde ich sind in vielen Linien die Arbeitsanlagen erfolgreich rausgezüchtet worden.

    • Zitat


      Und wenn du grade das Auto-Beispiel ansprichst: Klar gibt es jemand der das für dich erledigt. Wenn du dich aber nicht auskennst, kann es schneller passieren, dass man dich übern Tisch zieht als wenn du dich damit beschäftigt hast und weißt, welche Maßnahmen und Preise angemessen sind und was nur Geldmacherrei ist. Das kann man ganz gut auch auf Tiere übertragen.


      Und auf was noch????? Um zu umgehen dass mich irgendjemand irgendwo über den Tisch zieht müsste ich von allem eine Ahnung haben, sei es Auto- oder Waschmaschinen-Reparatur, Geldanlage, Hausbau usw.
      Auch Du wirst nicht drumrum kommen dich auf irgendjemand anderen mal verlassen zu müssen weil Du Dich damit einfach nicht auskennst weil ich mir sicher bin dass auch Du Dich nicht überall auskennen kannst.
      Drum habe ich ja geschrieben, würde ich einen Rassehund kaufen wollen würde ich - nach meinem jetzigen Kenntnis- und Wissens-stand über den VdH gehen weil der mir das Gedöns mit der Vererbung durch seine vorgeschriebenen Untersuchungen abnimmt. Fertisch.


      Zitat

      Ich weiß nicht, für mich ist der erste Inforweg heutzutage das Internet. Und da kommt man in den ersten 10 min suchen (ich zumindest) nach Begriffen wie "Hundekauf" oder "Hund Anschaffung" auf die Seite des VDH und kriegt zig Ergebnisse a la "Keine Wühltischwelpen" und "Papiere oder nicht - warum?"Wenn man sich im Dogforum vor der Anschaffung anmeldet, wird man von dem Thema ja eh erschlagen.


      Richtig !!! Aber - was glaubst Du, wieviele Leute als erstes "Hundekauf" bei Google eingeben???


      Ich gehe mal von mir aus - ich bin ein normal intelligenter Mensch, nicht hochintelligent aber auch nicht dumm. Und genau so sieht es in meinem Bekanntenkreis aus.
      Bei mir ist es ja nochmal anders, mein Hund war schon auf der Welt, da wussten wir noch gar nicht dass wir überhaupt einen haben wollen. Die waren da, wir haben davon erfahren, haben sie angeschaut und dann beschlossen einen zu nehmen. Warum sollte ich also "Hundekauf" googeln. Ich habe die Rassen gegoogelt, die drin sein könnten, ich habe gegoogelt, was ein Hund braucht, ich war tagelang im Internet unterwegs bevor meine Hündin bei mir war, es gab nirgends auch nur einen Hinweis, der mich hätte überlegen lassen ob ich den Hund aus einem Unfallwurf überhaupt nehmen soll.


      Und in meinem Bekanntenkreis? Da kommt der Wunsch nach einem Hund schon vorher. Aber auch da weiß man in der Regel schon welche Rasse man will, googelt nach der Rasse, oder geht - weil man es nicht besser weiß - gleich auf die Kleinanzeigen, und schon ist es passiert.
      Natürlich kann man einiges herausfinden, wenn man nach den richtigen "Schlagworten" googelt, aber die sind nunmal nicht immer die richtigen.


      Leute, wenn es so leicht wäre, dann wären nicht so viele Leute so doof, sich wissentlich einen höchstwahrscheinlich kranken Hund zu kaufen vom Hinterhof-Vermehrer.


      Ich finde, es gehört generell mehr aufgeklärt in den Medien. Nehmen wir mal die ganzen Tiersendungen , HundKatzeMaus zum Beispiel. Da gehört immer wieder darauf hin gewiesen, denn - auch wenn Ihr das nur ungern glauben wollt - es sind nunmal wirklich die wenigsten Leute so "schlau" wie Ihr sie gerne hättet.

    • Nun gut die Medien greifen zumindest ab und an die 'Polen-Welpen' auf.
      Ja man sollte noch mehr aufklaeren. Allerdings sind fuer mich die Kaeufer einfach auch in der Pflicht. Und wenn man darauf keinen Bock hat o.ae., dann soll man spaeter nicht rumheulen, wenn der Hunde eben nicht das ist was einem versprochen wurde.
      Wer sich vor dem Kauf seiner neuen Kamera oder seines neuen Smartphone gescheit informieren kann, der kann es gefaelligst auch vor dem Hundekauf.


      Dieses ewige *an die Hand nehmen muessen weil man als muendiger Mensch zu faul o.ae. ist sich zu informieren* ist gerade kn der heutigen Zeit einfach laecherlich!!
      Damit ich nicht fragen bei anderen Leuten bzgl. bekannter Dinge. Egal ob im Bereich Gesundheit, Wesen o.ae. Aber grundsaetzliche Dinge kann jeder erfahren!

    • Zitat


      Dieses ewige *an die Hand nehmen muessen weil man als muendiger Mensch zu faul o.ae. ist sich zu informieren* ist gerade kn der heutigen Zeit einfach laecherlich!!
      Damit ich nicht fragen bei anderen Leuten bzgl. bekannter Dinge. Egal ob im Bereich Gesundheit, Wesen o.ae. Aber grundsaetzliche Dinge kann jeder erfahren!


      Natürlich, aber man muss doch auch wissen wonach man fragen muss? Findest Du nicht?


      Nehmen wir mal an, jemand möchte einen Hund haben und hat um sich herum lauter Leute, die glücklich sind mit ihren Vermehrerhunden. Und das ist eben sehr häufig auch wirklich der Fall. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich genau 1 unter 20 Hunden, der aus einer VDH-Zucht kommt. Alle offensichtlich gesund, alle problemlos, rassespezifische Dinge mal ausgeschlossen. Wie sollte derjenige denn darauf kommen, nach Erbkrankheiten zu googeln??? Vielmehr fragt der doch den Besitzer des wunderhübschen und lieben Mischlings danach, wo er den denn her hat? Persönliche Erfahrungen sind den meisten Leuten nunmal wichtiger als anonyme Infos aus dem Internet. Und dann holt der sich einen Hund von derselben Stelle, woher soll der jetzt wissen dass er was falsch macht?

    • Ich weiss schon was du meinst. Dennoch nerven mich die Texte die meist so klingen: 'Unser Welpe liegt im Sterben, er hat Parvo. Ja JETZT wissen wir, wir haetten ihn nicht kaufen sollen. Vorher war uns das nicht bewusst' oder wenn nach Wurfgeschwistern gesucht wird die alle vom gleichen Vermehrer stammen, wie man erst NACH dem Hundekauf durch Google herausgefunden hat.


      Ernsthaft?




      Ich glaube echt nicht das es Unwissendheit ist. Dazu sind die kranken Hunde mittlerweile einfach zu oft in den Medien ein Thema. Meist ist es zwar gegen den VDH, aber sie sind ein Thema. Somit ist es ganz oft mAn einfach Faulheit :ka:


    • Klar gibt es auch genügend solcher Beispiele. Und ich glaube auch nicht unbedingt, dass es Faulheit ist, den Leuten geht es zu oft auch schlichtweg ums Geld. Man hört schon sehr oft den Satz: "Warum sollte ich über 1000 EUR für einen Hund ausgeben wenn ich die gleiche Rasse auch für 700 kriegen kann?". Will man dann aufklären, wird genervt abgewunken usw. Oder eben auch - "Mischlinge sind IMMER gesünder".
      Diese Ammenmärchen sitzen einfach fest in vielen Köpfen.


      Aber es ist wirklich nicht immer so. Ich kann ja auch nur meine Erfahrung mit geben, und wenn ich jetzt im Bekanntenkreis mein "neues Wissen" - oft von hier - präsentiere :ops: , dann werde ich grundsätzlich erstmal mit großen Augen angeschaut. Die wissen das echt nicht.


      Und - wenn in den Medien hauptsächlich Stimmung gemacht wird GEGEN den VDH, warum sollten dann die Leute auf der VDH-Seite noch irgendwas lesen oder glauben.


      Und weißt Du, was ich an mir selbst - aber auch an allen anderen hier vermehrt feststelle: WIR hier im Dogforum wissen das alles, aber wir vergessen ganz oft, dass die Welt außerhalb dieses Forums eine andere ist. Wir haben hier her gefunden, natürlich gibt es auch noch andere Foren, und können uns gar nicht mehr so richtig vorstellen, dass die Mehrheit der Hundebesitzer oder potentiellen Hundekäufer das alles nicht wissen. Da ich erst seit gut 2 Jahren Hundebesitzer bin kann ich mich an die Zeit davor noch ganz gut erinnern, andere aber, die dieses Wissen schon seit Jahren haben können sich gar nicht mehr vorstellen, wie man solche Sachen nicht wissen kann.


      Edit: Man muss sich doch nur mal die Postings der Neu-User anschauen. Die müssen zu 80% erst hier dabei sein um zu erfahren wie es wirklich läuft.

    • Zitat

      Ich weiss schon was du meinst. Dennoch nerven mich die Texte die meist so klingen: 'Unser Welpe liegt im Sterben, er hat Parvo. Ja JETZT wissen wir, wir haetten ihn nicht kaufen sollen. Vorher war uns das nicht bewusst' oder wenn nach Wurfgeschwistern gesucht wird die alle vom gleichen Vermehrer stammen, wie man erst NACH dem Hundekauf durch Google herausgefunden hat.

      Ernsthaft?




      Ich glaube echt nicht das es Unwissendheit ist. Dazu sind die kranken Hunde mittlerweile einfach zu oft in den Medien ein Thema. Meist ist es zwar gegen den VDH, aber sie sind ein Thema. Somit ist es ganz oft mAn einfach Faulheit :ka:


      Jop aus dem Fehler hab ich auch gelernt aber leider war bei mir das Herz so sehr schwer und das Mitleid war auch dabei :verzweifelt:
      Mein Boxerkind war Untergewichtig + Giardien+ Zwingerhusten tja und ich werde nie wider ein Hund aus mit leid kaufen


      Und ich möchte alle warnen die sich ein Welpen aus Mitleid holen.
      Es kann dann so enden wie bei Angstaggressiv + ein Herzproblem aber schlimmer gets immer muss ein Bewusst sein

    • natürlich weiß ich nicht alles mein Gott. Aber mich interessiert es einfach, fängt schon an welchen Kührschrank ich mir demnächst kaufen werde, Preis-Leistungsverhältnis + Energieklasse und was ich denn brauche und was Sinn macht. Leider ist vielen das einfach egal, und grade beim Tier sollte das einfach nicht sein, weil so viel hintendran hängt.
      Und in der heutigen Zeit, wo man doch so einfach an Informationen rankommt finde ich es einfach eine Ausrede, da zu sagen man käme da nicht dran oder gar nicht auf die Idee überhaupt nachzuschauen. FÜR MICH is das schlicht Faulheit, und damit meine ich jetzt nicht dich, Mara2011, ich hatte dich auch im ersten Post nicht angesprochen, keine Ahnung wieso du dich angegriffen fühlst.


      Klar sollte es mehr Aufklärung geben, aber dann muss es auch Menschen geben die das interessiert. Sowas läuft nicht im TV, weil ja niemand hören will, dass es auch gesunde teure Hunde gibt, der Mischling um die Ecke kostet ja nur n Drittel oder Viertel...dann muss man sich eben aufn Arsch setzten und recherchieren.


      Und diese Posts die Murmelchen angesprochen hat, die gehen mir auch gehörig auf die Nerven. Man kann Glück mit seinem Mischling/Vermehrerhund haben, sogar ein Polenhund kann tadellos sein, aber wenn was ist, ist das Geschrei riesengroß.
      Für mich ist aber vorallem wichtig, wie funktioniert das Ganze hinter der Hundezucht, und was unterstütze ich damit, welche Wirkung erziele ich, wenn ich einen Hund ausm Osten kaufe? Ist das für mich vertretbar? Solche Gedanken machen sich viele nicht, denn "Mischling = gesünder", "Rassehunde = überzüchtet/krank + teuer", "Papiere = Luxus" , das sind die Dorf-Meinungen die ich meinte, die auf zu viel Unwissenheit beruhen. Was ändern kann man nur mit eigenem Interesse, die Leute dazu zwingen kann man nicht, weils die bequemste Meinung ist.

    • Zitat

      Nehmen wir mal an, jemand möchte einen Hund haben und hat um sich herum lauter Leute, die glücklich sind mit ihren Vermehrerhunden. Und das ist eben sehr häufig auch wirklich der Fall. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich genau 1 unter 20 Hunden, der aus einer VDH-Zucht kommt. Alle offensichtlich gesund, alle problemlos, rassespezifische Dinge mal ausgeschlossen. Wie sollte derjenige denn darauf kommen, nach Erbkrankheiten zu googeln??? Vielmehr fragt der doch den Besitzer des wunderhübschen und lieben Mischlings danach, wo er den denn her hat? Persönliche Erfahrungen sind den meisten Leuten nunmal wichtiger als anonyme Infos aus dem Internet. Und dann holt der sich einen Hund von derselben Stelle, woher soll der jetzt wissen dass er was falsch macht?


      Ich find auch gar nicht mal, dass die was falsch machen. Die Ansprüche sind halt unterschiedlich, das muss man auch akzeptieren. Es gibt jede Menge Leute, die mit ihren Hunden superglücklich sind und die nie im Leben für einen Hund ne höhere dreistellige oder gar ne vierstellige Summe ausgeben würden, selbst wenn man ihnen alle Vorteile aufzählt.


      Ok, es gibt auch immer ein paar, die fallen auf die Schnauze und kaufen nachher nur noch "mit Garantierschein". Aber den meisten Leuten reicht dieser relativ geringe Qualitätsanspruch der auf dem Hundemakrt herrscht halt völlig und es klappt auch einigermaßen mit den Hunden, die sie gekauft haben.


      Meine halbe Verwandschaft väterlicherseits hat Hunde, schon jahre-, teilweise jahrzehntelang. Nicht einer davon war/ist aus dem VDH, und alle waren/sind zufrieden mit ihren Hunden und sehen keinen Grund, so viel Geld auszugeben wie ich es gemacht hab. Weil wir unterschiedliche Vorstellungen und Anforderungen haben.



      Ich glaub eher, wer sich informieren will, der findet wirklich problemlos alle relavanten Informationen und wer sich nicht informieren will, der will halt nicht.

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