schlaue Hundis
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Hallo
Kennt ihr das von euren Hunden auch, dass diese bestimmte Aktivitäten, die auf bestimmte Handlungen von euch folgen, verknüpft haben. Nach dem Motto: erst passiert das und dann folglich das.
Hab uns die letzten Tage mal genau beobachtet, dabei sind mir einige lustige Sachen aufgefallen:
-- wenn ich Hundefutter koche/vorbereite, liegt mein Hund ganz gelassen im Wohnzimmer, er weiß anscheindend das Futter muss eh noch abkühlen usw. Wenn ich aber die Flasche Öl aus dem Kühlschrank nehme, einen TL davon ins Futter rühre und dann den Löffel auf dem Napfrand abklopfe, steht Hundi neben mir und will fressen.
-- wenn ich Frühschicht habe, gehen wir schon gegen 5 unsere erste Runde. Während ich mich fertig machen pennt Hundi noch seelig in seinem Korb. Meine letzte Tat vor dem Gassi ist dann Brille putzen. Wenn mein Hund das rascheln des Putztuches hört, kommt er angerannt und setzt sich schonmal neben die Haustür.
-- mein Hund merkt, wenn ich mich fürs Gassi umgezogen habe. Ich kann ich Jogginghose aus dem Zimmer rausgehen und komme mit meiner Hundesabber-Jeans zurück, schon wird aufgestanden und an der Tür gewartet. Hab ich eine ""gute"" Hose an, weil ich einkaufen will, bleibt er liegen.
-- wenn ich mittags erst den Abwasch mache und zum Schluss den Tisch abwische, kommt Hundi an und guckt gespannt ob es raus laufen geht. Wische ich erst den Tisch ab und dann mache ich den Abwasch, dann kommt er nicht...wahrscheinlich merkt er, erst wenn Frauchen alles wieder aufgeräumt hat, gehts los.
-- irgendwie scheint Hundi einen Kalender in sich zu haben. Mein Mann kommt 4 Tage pro Woche 15.30Uhr und 1x gegen 18.30Uhr. Unser Hund sitzt immer pünktlich 15.30Uhr hinter dem Fenster und guckt auf die Straße, an dem einen Tag, wo mein Mann später kommt, sitzt er nicht schon 15.30Uhr vor dem Fenster sondern geht er später halb 7 gucken...das finde ich besonders krass! Vielleicht verknüpft er es nur mit meinem Verhalten, da ich an dem einen Tag keinen Kaffee koche und das vielleicht für ihn das Zeichen ist, dass Herrchen bald heim kommt. Aber trotzdem erstaunlich was unsere Felltiere alles so erlernen können.
Haben eure Wuffis auch solche Sachen drauf
Bin gespannt! -
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Meine 2 wissen auch, wann es sich "lohnt" aufzustehen da sie mitkommen dürfen oder ob ich alleine weggehe.
Meine 2 wissen, dass sie den Katzennapf ausschlecken dürfen, wenn nur noch einige wenige Krümel drin sind. Ist noch viel drin, wird nicht gegessen. Ist nur ganz wenig drin, dann schon.
Und: Meine 2 dürfen eigentlich erst morgens(gegen 6)ins Bett, sonst habe ich keinen Platz. Meine Hündin hat jetzt aber bemerkt, dass wenn sie sich in Zeitlupentempo anschleicht und ganz vorsichtig ins Bett klettert und am Rand schläft, ich davon nicht wach werde. Morgens um 6 rutscht sie dann an mich dran.
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Jaaaaah und ich finde es total süß und nutze diese Sachen auch teilweise ganz gezielt aus.
-bei uns gibt es z.B. ein Abendritual. Es ist eine wirklich kurze Pipirunde (5-10 Min), dann sucht er sein Betthupferl in der Wohnung und danach ist sein Tag vorbei. Sprich wir liegen dann auf der Couch oder gehen schlafen und er kann sich entspannen. Das klappt super, vor allem wenn wir irgendwo auf Besuch sind oder unterwegs in Hotels oder ähnliches. Er kringelt sich danach zusammen und bringt auch kein Spielzeug oder so mehr zu uns.
-in der Arbeit habe ich eine Leine um den Schreibtischfuß und wenn ich ihn einklicke weiß er jetzt soll er unter meinem Tisch schlafen oder sich ruhig halten. Wenn sie abgemacht wird, darf er im Büro rumlaufen und alle Mitarbeiter die in den Raum kommen oder drin sind begrüßen. Außerdem habe ich ein Ritual eingeführt um ihm zu zeigen "jetzt ist Wochenende". Am Freitag packe ich seine Decke ein (zum waschen) und am Montag nehme ich sie wieder mit.
-als ich noch meine Masterarbeit zu Hause geschrieben habe wusste mein Wuff genau, dass es raus geht sobald ich meinen Laptop zuklappe. Das habe ich ihm mittlerweile aber abgwöhnt weil das für ihn ziemlich stressig am Wochenende war.
-wir üben mit ihm Alleine-sein und dafür muss er ins Gästezimmer. Nach 2-3 mal hat er gesschnallt was passiert wenn er ins Gästezimmer geht und er hat dann immer versucht sich in seine Höhle zu flüchten, in der er eigentlich in Ruhe gelassen wird (also kein streicheln oder ähnliches). Mittlerweile hat er sich aber in sein Schicksal gefügt
- Jacke hört/riecht/merkt wenn ich nen Babybel aus seiner Verpackung befreie und kommt angewandert (egal wo er gerade in der Wohnung ist), weil er eigentlich immer ein Stückchen abbekommt
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Hude sind ganz groß darin Handlungsketten zu bilden. Blöderweise nicht nur im positiven Sinne(aus
Menschensicht)Beispiel: Hund rennt kläffend zum Zaun, ich rufe ihn zurück, er kommt. Er wird gelobt und bekommt einen
Keks. Hund lernt nicht: Ich soll nicht am Zaun rumkläffen, er lernt: renn zum Zaun, kläffe, dann wird gerufen
und du bekommst ein Leckerli. Rennst du nicht zum Zaun , dann kriegst du auch nichts.
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Oder : zieh an der Leine, werde angesprochen, werde langsamer, gibbet n Keks, dann kann ich wieder ziehen , werde korrigiert, werde langsamer, gibbet wieder n Keks usw.usw...
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Zitat
Hude sind ganz groß darin Handlungsketten zu bilden. Blöderweise nicht nur im positiven Sinne(aus
Menschensicht)Beispiel: Hund rennt kläffend zum Zaun, ich rufe ihn zurück, er kommt. Er wird gelobt und bekommt einen
Keks. Hund lernt nicht: Ich soll nicht am Zaun rumkläffen, er lernt: renn zum Zaun, kläffe, dann wird gerufen
und du bekommst ein Leckerli. Rennst du nicht zum Zaun , dann kriegst du auch nichts.
Bei uns hats funktioniert, allerdings mit dem Balkon. Gerne wird alles angebellt was sich unten bewegt. Sie wurde gerufen, Leckerliparty. Wenn sie nun unten etwas hören, bellen sich nichtmehr sondern kommen zu uns. Das ist eine Verhaltenskette mit der ich gut und gerne lebe
Das Löffel am Napf abschlagen kennen unsere auch, genauso die Betätigung der Brotmaschine (damit kann man auch Wurst schneiden, DAS wissen sie genau
)
Wenn ich meine Reitklamotten an habe wissen sie, dass sie nicht mitkommen und gehen automatisch in ihre Box (das ist unser Ritual wenn sie da bleiben müssen, in die Box und ein Keks).
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Zitat
Oder : zieh an der Leine, werde angesprochen, werde langsamer, gibbet n Keks, dann kann ich wieder ziehen , werde korrigiert, werde langsamer, gibbet wieder n Keks usw.usw...
darum sollte es in diesem Thema eigentlich nicht gehen
es ist klar, dass ich unbewusst unerwünschte Verhaltensweisen meines Hundes verstärke bzw. anders aufbaue indem ich mich so verhalte wie in deinem Bsp. oder in dem von YorkieFan.Es sollte hier um die kleinen Macken unserer Hunde gehen...aber irgendwie ist das in Foren immer so eine Sache mit bestimmten Themen. Es dauert nicht lange, dann tauchen gleich wieder belehrend wirkende Beiträge auf, auf die es keinen Spaß macht zu antworten.
Zwischen an der Leine zerren und angedackelt kommen, wenn eine bestimmte Handlung stattfindet, ist für mich immer noch ein himmelweiter Unterschied, weil zweiteres für mich keine negativ verknüpfte Handlung ist. -
Belehren wollte ich eigentlich nicht, es geht doch um Verhaltensketten, oder nicht?
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Es soll wohl nur um die lustigen, netten Dinge gehen. Schöne Idee.
Pino weiß das er nach dem Abendessen immer was vom Tisch bekommt, wenn er brav in seinem Körbchen bleibt. Also wartet er bis wir alle fertig sind und kommt dann mit seinem Napf angetrottet, den er dann demonstrativ neben mir abstellt. Ich pack was rein und er ist glücklich. Kommt immer besonders gut, wenn Besuch zum Essen da ist. Die kriegen sich vor lachen dann gar nicht mehr ein.Natürlich weiß Hundi, das auch jeder was in den Napf tut, wenn er den beim Besuch vorbeibringt. Also macht er erstmal eine Runde um den Tisch, wenn alle fertig sind. Schlaues Tier.
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Heute entdeckt. Spooks weiß, dass er im Zug, wenn er sein Ticket abgibt, einen Keks und die unendliche Bewunderung jedweder Schaffnerin erhält. Egal, ob Personal im Zug ist oder nicht, er besteht darauf, sein Ticket einen Moment selbst zu halten.
Heute spann der Automat, er wollte nur noch genau passendes Geld. Hatte ich aber nicht. Folge: Frauchen hat kein Ticket. Eine andere Frau, mit der ich mich unterhalten hatte, hatte passendes Kleingeld und somit ein Ticket. Also dachte sich mein Hund: Mir doch egal, wem das Ticket gehört, wenn ich Frauchen ein Ticket gebe, dann krieg ich hinterher nen Keks. Also stellte er sich mit absoluter Bettlermiene vor die Frau hin (die uns vom Sehen kennt und daher weiß, dass der Hund ein Ticketträger ist) und schaute sie so lange leidend an, bis er ihr Ticket von ihr geschenkt bekam (es war kein Schaffner im Wagen, war also egal). Dann kam er freudestrahlend zu mir, präsentierte die Beute, wartete, bis ich sie ihm abnahm, und erhielt seinen Keks. -
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