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Tschuldigung - aber es kommt auch bei mir vor, daß meine Hunde mal alleine daheim sind - bin ich dann auch selbst schuld, wenn einer bei mir einbricht, die Hunde deswegen rauskommen und dort draußen frei rumlaufen, zu streunen beginnen und dann vom Jäger erschossen werden????
Ob Du "Schuld" hast, darüber will ich in so einem Fall gar nicht urteilen. Wer aber keine Schuld hat ist der Jäger, wenn die "Voraussetzungen" für einen Abschuss von streunenden Hunden gegeben sind.
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Normalerweise schon - in dem Fall aber wohl eher das Leben der umstehenden Passanten gefährdet durch die sinnlose Schießerei mitten in ner belebten Straße, und das der Hunde beendet..... ;-(
Wieso schreibst Du hier von einer sinnlosen Schießerei mitten in einer belebten Straße ? Du stellst Behauptungen auf, die so gar nicht stattgefunden haben. Die Straße war gesperrt. Es wurde nicht mit der Dienstwaffe geschossen. Wenn Du schon mitdiskutieren willst, versorg Dich erst mal mit den entsprechenden Informationen.
ZitatEine Polizistin habe sich zunächst geweigert, die Hunde zu erschießen. Erst daraufhin sei ein weiterer Streifenwagen mit dem Schützen und einer speziellen Waffe angefordert worden, sagt er.
Quelle Echo.
Also nix mit Schießerei. Die Waffe sieht man übrigens auch im VIdeo.
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Wenn ein Hund aus einer Wohnung entläuft, weil in diese eingebrochen wird, dann ist das für mich ein tragischer Unfall. Natürlich muss und soll jeder sein Leben leben, dazu gehört auch, dass der Hund allein ist. Im besten Fall wissen auch Nachbarn, dass man einen Hund hat und halten die Augen offen und helfen....
Ich verstehe nicht, warum das für einige anscheinend keinen Unterschied macht: kein Ladengeschäft wäre für mich so wertvoll, dort meinen Hund über Nacht viele, viele Stunden allein zu lassen, mit dem Risiko, dass ohne Alarmanlage ein Einbruch auch nicht so schnell entdeckt wird. Wie gesagt: ein leerer Laden in der Nacht, einbruchgefährdet...Allein das Risiko, dass jemand meinen Hund absichtlich verletzt oder vergiftet wäre mir da doch zu groß...
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Was ist denn das nun wieder für ein bescheuerter Euphemismus?? Ein Schuß kann nicht retten, sondern nur töten!
Kein bescheuerter Euphemismus, es heißt so
:-) ich habe lediglich den Fachbegriff verwendet in der irrigen Annahme er sei allgemein geläufig.
Kann man zB auch bei Wikipedia nachlesen,
Zitat:
Als finaler Rettungsschuss wird in Deutschland der gezielte tödliche Einsatz von Schusswaffen im Dienst von Polizisten bezeichnet, um im Sinne der Nothilfe Gefahr von Dritten genau dann abzuwenden, wenn keine anderen Mittel zur Abwendung verfügbar sind.Sprich für die Polizisten nicht 100 % möglich die Situation vollkommen einzuschätzen, eventuelle Fehlinformation und Schaulustige, selbst Kinder. Kein anderes Mittel zur Hand usw.
Klar riskieren die da nix, das ist der Job! -
Zitat
Falls damit mein Beitrag gemeint sein sollte, ziehe ich mir diesen Schuh defintiv nicht an, denn ich, genau wie die meisten, die nicht in die Polizeihetze eingfallen sind, haben ach geschrieben, dass da nichts so gelaufen ist, wie es hätte laufen können/sollen.
Aber es gibt nun mal Gesetze, die bestimmte Hunderassen oder sogar alle Hunderassen betreffen. Und eine dieser Vorschriften ist, dass in Hessen alle Hunde außerhalb des eigenen Grundstücks mit Halsband rumlaufen müssen. Genau so gilt an gewissen Orten allgemein eine Anleinpflicht. (Ob diese an der Stelle, wo es pasiert ist, ist wahrscheinlich Auslegungssache, aber auch relativ egal)
Was ich nur beschrieben habe ist, dass der HH gegen mindestens die Vorschrift des Halsbandtragens verstoßen hat. Und das auch in einer Situation, in der die Hunde nicht entkommen sind aus einem gesicherten Raum. Wenn ich von dieser Vorschrift weiß, und das muss der HH, denn sonst hätte er überhaupt nicht die Erlaubnis zur Haltung eines gefährlichen Hundes bekommen, und sie nicht um setze, ist dies vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig. Und damit zählt er in Hessen zu den Personen, die nicht geeignet sind, einen gefährlichen Hund zu halten.
Und mit dieser Ignoranz bestätigt der HH leider die Vorurteile, die so viele Menschen von "Kampfhunden" und deren Haltern haben. Und dies meine ich jetzt ausdrücklich nicht auf die Herkunft des Halters bezogen, sondern nur auf das Verhalten, dass Gesetze nicht beachtet werden. Denn im Kopf vieler Menschen sind halt "Kampfhunde" meistens im Besitz von zwielichtigen Gestalten, die oft auch noch ihren Job im Milieu haben und sowieso andauernd mit dem Gesetz in Konflikt stehen.Dies soll keineswegs das Vorgehen der Polizei rechtfertigen, denn die Hunde wirken auf mich auch nicht gefährlich in dem Ausschnitt, den ich gesehen habe. Auch muss der komplette Einsatz untersucht werden und im Fall der Fälle auch Konsequenzen gezogen werden.
Ich finde aber, dass sich ein verantwortungsvoller "Kampfhundehalter", dem es um seine Tiere und auch diese Hunderasse allgemein geht, anders verhalten sollte. Auch wenn man es bei seinen wesensgeprüften Hunden für überflüssig hält, sollte man sich immer an bestehende Vorschriften halten, alleine um den Vorurteilen vieler Nicht-HH keine Nahrung zu geben.
Was meine Bemerkungen zur Verantwortlichkeit des HHs angeht: Wenn man potentielle Waffen nicht ordentlich gesichert aufbewahrt, ist man auch mitverantwortlich. Wenn ich beispielsweise Waffen habe, diese nicht ordentlich verschlossen in einem Waffenschrank und ein Freund meines Sohnes eine klaut und damit in die Schule rennt, bin ich als Waffenbesitzer eben mitverantwortlich, für das, was dann daraus entsteht.
Nochmals, dass das nicht falsch verstanden wird: dies soll keines falls die Schüsse der Polizei rechtfertigen!
Ich weiß nicht mehr, wer es geschrieben hat und mit dem Tablet ist es mir zu kompliziert, zurückzublättern, aber ich finde es auch verwunderlich und eigentlich auch traurig, dass bei 2 Hunden in Rüselsheim anscheinend jeder was dazu beitragen kann und will, obwohl man nicht dabei war -mich eingeschlossen- bei Terroristen, die Menschen enthaupten aber viel weniger Reaktionen kommen
Die Vorschrift, dass die Hunde ein Halsband mit Marke bzw. Adressenhänger zu tragen haben ist ungefähr dort einzusiedeln, wo eben auch das generelle mitführen der Steuermarke zu finden ist. Sagt man da Ordnungswidrigkeit? Ich bin mir nicht sicher, aber bestimmt hätte er die Hunde aus diesem Grund nicht abgezogen bekommen und auch nicht seine Erlaubnis verloren die Listenhunde zu führen. Ich weiß nicht mal, ob es dafür überhaupt eine Geldstrafe gegeben hätte. Wahrscheinlich einfach einen Hinweis, dass die Hunde bitte Halsband + Adressanhänger zu tragen haben.
Das ist auch der Grund, warum ich meine Hunde trotz des Wissens um diese Vorschrift ohne Halsband herum laufen lassen. Ich finde es ohne Halsband sicherer und für mich auch praktischer und nehme es in Kauf erwischt zu werden und sogar eine Geldstrafe zahlen zu müssen. Das selbe gilt für die Steuermarke, die ich einfach nicht immer dabei habe.Das als Begründung dafür zu nehmen wie verantwortungslos der Halter ist, finde ich einfach übertrieben...
Die Hunde als Waffen zu bezeichnen die man so in der Wohnung abzusichern hat, dass die selbst bei einem Einbruch nicht entkommen können finde ich sogar noch befremdlicher..
Es sind Hunde, die abgesichert im Laden waren. Soll man Hunde also wirklich wie Waffen hinter Sicherheitsschlösser in einen Käfig sperren sobald man die Wohnung verlässt, weil ja jemand einbrechen könnte und die Hunde dadurch raus laufen könnten?
Ich verstehe durchaus, dass selbst mein Hund mal erschossen werden kann, sollte er rauslaufen und jemand gefährden.
Diese Hunde haben aber niemanden gefährdet und genau dort liegt die Fehleinschätzung und -entscheidung der Polizei und genau das hätte verhindert werden müssen. Genau das sollte eben auch entsprechende Folgen haben.
Es waren friedliche Hunde, die niemanden angegriffen haben. Sie haben sich gewehrt als die am Nacken gepackt wurden und selbst dabei gab es keine Verletzung. Bevor die Polizei eintraf, wurden die Hunde gestreichelt von Passanten. Die Polizei wusste, dass das Tierheim jemanden auf dem Weg hat und hat sie abbestellt, weil sie den Halter erreichen konnten. Dieser wurde auch verständigt und war auch nach wenigen Minuten vor Ort. Leider war es da zu spät.
Warum? Weil eine Gefahr gesehen wurde, die nicht vorhanden war und NUR deswegen sind die Hunde gestorben.Dass der Besitzer davor die Hunde ohne Halsband und Marke unter Aufsicht auf dem Platz spielen lässt spielt genauso wenig eine Rolle, wie ob es nun der Laden oder die Wohnung war wo eingebrochen wurde. Ja, es wäre sogar egal gewesen, wenn die Hunde absichtlich dort abgesetzt worden wären (das hätte dann eben Folgen für den Halter gehabt).
Solange sie keine akute Gefahr darstellen dürfen sie nicht erschossen werden! -
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Wenn ein Hund aus einer Wohnung entläuft, weil in diese eingebrochen wird, dann ist das für mich ein tragischer Unfall. Natürlich muss und soll jeder sein Leben leben, dazu gehört auch, dass der Hund allein ist. Im besten Fall wissen auch Nachbarn, dass man einen Hund hat und halten die Augen offen und helfen....
Ich verstehe nicht, warum das für einige anscheinend keinen Unterschied macht: kein Ladengeschäft wäre für mich so wertvoll, dort meinen Hund über Nacht viele, viele Stunden allein zu lassen, mit dem Risiko, dass ohne Alarmanlage ein Einbruch auch nicht so schnell entdeckt wird. Wie gesagt: ein leerer Laden in der Nacht, einbruchgefährdet...Allein das Risiko, dass jemand meinen Hund absichtlich verletzt oder vergiftet wäre mir da doch zu groß...
Genau mein Gedanke.
Man kann das Alleinsein des Hundes in der eigenen Wohnung nicht mit der Situation vergleichen. -
Und gerne erinnere ich noch mal alle an dieser Diskussion Beteiligten eine wirklich wichtige Petition im Bezug auf die Rasselisten zu unterzeichnen.
http://www.petitionen24.com/st…inierung_von_listenhundenDieser blinde Aktionismus, der gerade aus allen Ecken springt, bringt gar nichts, außer negative Schlagzeilen.
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Für mich stellt es sich so dar - dass es eine Verkettung unglücklicher Umstände war.
Der Vorfall hat sich kurz vor 8 Uhr morgens abgespielt - in einer Zeit, wo Kinder auf dem Weg zur Schule sind - wer weiß denn, ob das nicht auch eine Rolle gespielt hat?
Über die meisten Beiträge, die ich auf FB lese, bin ich einfach nur entsetzt - wundert mich aber nicht - bestätigt nur meine Meinung darüber, was eine jahrzehnte schlechte Bildungspolitik und Medienhetze anrichtet - und dass eben kaum noch jemand hinterfragt, überdenkt - sondern sofort seinen Emotionen seinen Lauf lässt, anstatt mal sachlich an die Sache ranzugehen.
Wie auch beim Fussball, der in seinem weichen Sessel vor der Glotze sitzt - hätte natürlich ganz anders gespielt - ebenso hätte natürlich die Mehrheit der Poster ganz anders in diesem Fall gehandelt und glaubt sich ein Urteil erlauben zu können, weil er ein Video gesehen hat - was nicht das ganze Geschehen von Anfang an zeigt - und so vieles nur der eigenen Fantasy und Vermutungen entspringt.
Ja - ich bin mir auch sicher - die Rasse der Hunde hat eine große Rolle gespielt.
Die Gedankenspiele hier - ob man nun seinen Hund Zuhause in einen Tresor sperren muss - finde ich völlig müssig - wie oft bitte kommt es denn von, dass Hunde - weil in die Wohnung eingebrochen wird - dann frei auf den Straßen rumlaufen? Und in letzter Konsequenz hat eben immer der Halter die Verantwortung für seine Hunde zu tragen - egal um welche Rasse es sich handelt.
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Genau mein Gedanke.
Man kann das Alleinsein des Hundes in der eigenen Wohnung nicht mit der Situation vergleichen.Zuerst mal: Doch klar, kann man. Warum nicht? Ob Wohnung oder Laden, die Hunde waren dort alleine und abgesichert und konnten nur nach draußen gelangen, weil jemand eingebrochen ist. Das wäre bei einer Wohnung genauso passiert und sie hätten bei einer Wohnung dann ganz genauso vor dem Haus bzw. der Wohnung sitzen können.
Worüber man sicher streiten kann ist, was man davon zu halten hat, dass jemand seine Hunde - wenn auch nur wenige Nächte - als Alarmanlage nutzt. Ich schrieb es schon ausführlich. Hätte er vorher hier gefragt, wären viele schockiert gewesen, manche hätte auch gesagt, dass das in Ordnung ist, manche hätten weiter aufgeklärt (das z.B. die Hunde auch darunter leiden würden, wenn sie tatsächlich einen Einbrecher verletzten würden) etc.
Das spielt aber alles so gar keine Rolle bei dem Vorfall.Bei dem Vorfall ist es nämlich wirklich absolut total egal, ob es der Laden oder die Wohnung war. Die Hunde sind aus einem abgesicherten Raum entkommen, weil eingebrochen wurde. Sie saßen dann vor dem Laden. Rest steht schon weiter oben...
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Weil Wachhunde nicht komplett auf sich allein gestellt bewachen dürfen.
Auf beiden Seiten wurden Fehler gemacht.
Und, tut mir Leid, aber so wie sich die Besitzer jetzt präsentieren, kann ich einfach nicht alles für voll nehmen.
Ja, ich wäre auch aufgebracht, fuchsteufelswild wäre ich, wenn mein Hund erschossen wird, aber niemals würde ich zu solchen Äußerungen greifen und niemals würde ich einen solchen Aufruf starten.
Das ist pure, falsche Selbstjustiz. -
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