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Ich denke, man muss auch die Relation sehen - ich meine eine Ameise ist in Relation soviel 'stärker' als wir Menschen.
Und ein Kleinnager kann doch sehr sehr schnell und wendig laufen - obwohl die Beinchen so winzig sind(und das die ganze Nacht durch)... - aber da ist natürlich alles darauf ausgelegt, sich so bewegen zu können!Aber das Grundgerüst eines Hundes ist ja eigentlich nicht für "ein Pfund" ausgelegt, nehme ich an... - wenn dann die Augen hervorploppen, oder das Gehirn zu groß ist, dann sieht man das ja auch sehr deutlich... dass da irgendwie was nicht passt.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein ganz winziger Hund bis zu einer gewissen Grenze immer am 'Maximum' ist was die Kondition angeht - und dadurch auch gezwungen ist, immer wieder mehr und mehr Kondition aufzubauen.
Klar, es gibt viele kleine Flitzer - die wirken dann auch manchmal an der Grenze zur Hyperkativität - aber bei denen ist einfach die Grundenergie eine andere.
Größere Menschen bewegen sich ja auch öfter langsamer - u.A. eben, um Energie zu sparen.
Ich habe zum Glück 'bewusst' nur sehr sehr selten einen Hund gesehen, der Teacupgröße hatte... - aber ja, es gibt sicherlich Leute, die da 'niedlich, witzig, süß etc.' vor 'vernünftig' stellen - und dann sagen würden, dass alles okay ist, es eine so tolle Rasse sei etc. .
Aber wenn z.B. ein Hund wesentlich leichter als ein Meerschwein ist - aber eigentlich ja ganz normale hündische Bedürfnisse hat - dann finde ich das wirklich sehr merkwürdig...
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Danke für die Aufklärung!
Ich sehe hier bloß Jäger mit Weimaranern,Deutsch Drahthaar, Magyar Vizsla,Münsterländer und Bayrischem Gebirgsschweißhund.
Ich schrieb ja vom "nicht langbeinigen" Dackel. Ich mag mich irren aber gab es nicht den sehr kurzbeinigen Teckel auf den Wunsch hin einen Hund für Kaninchenjagd im Bau zu haben? Davor gab es wenn ich mir Bilder ansehe auch einen Unterschied zu dem Dackel der in Dachsbauten ging, wenn ich mir die Länge der Beine anschaue, grade wenn man sich ältere Bilder anschaut. Sonst könnte der Dackel ja auch langbeinig sein wenn es nur um den Brustumfang geht..oder nicht? -
Ich schrieb ja vom "nicht langbeinigen" Dackel. Ich mag mich irren aber gab es nicht den sehr kurzbeinigen Teckel auf den Wunsch hin einen Hund für Kaninchenjagd im Bau zu haben? Davor gab es wenn ich mir Bilder ansehe auch einen Unterschied zu dem Dackel der in Dachsbauten ging, wenn ich mir die Länge der Beine anschaue, grade wenn man sich ältere Bilder anschaut. Sonst könnte der Dackel ja auch langbeinig sein wenn es nur um den Brustumfang geht..oder nicht?Die Ölgemälde aus früheren Zeiten zeigen einen etwas hochläufigeren und klobigeren Hund wie der Dackel es heute ist. Und bevor man den Kaninchenteckel (der Kleinste der drei) gezüchtet hat, wurde der Dackel in gaaaanz alten Zeiten eher für Dachs und Fuchs genutzt. Seit die Zuchtbücher geführt wurden, ist mir nicht bekannt das man beim Dackel für noch kürzere Beine gesorgt hätte, damit er auch in den Kaninchenbau passt, wäre ja auch unsinnig, wenn es dann vom Brustkorbumfang her nicht passt. Die Läufe stören den Dackel nicht, wenn er wo nicht rein passt, dann liegt es am Brustkorbumfang.
Das ist im Übrigen meiner (ich glaube ich hatte das Bild schon vorher hier mal eingestellt, als ein Link eingestellt wurde, wo auch ein Dackel aus früheren Zuchtzeiten gezeigt wurde und ich fand meinen dazu im Vergleich nicht kurzläufiger)
Ich kenne auch welche mit etwas kürzeren Läufen, aber die sind im Ganzen etwas kompakter wie meiner, also kürzer im Rücken.
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Okay, dann habe ich einfach immer eine Menge sehr tiefgelegter Dackel gesehen, bei einem schwebte der Bauch wirklich 1über dem Boden...und auch ein junger Tigerscheckedackel hatte nur winzige Stummelbeinchen.
Trotzdem verstehe ich nicht ganz, weshalb die Beine beim Dackel dann beispielsweise kürzer sind als beim JT, wenn es nur um den Brustumfang geht hätte man ja auch einen Hund mit dem Aussehen und Beinen eines Windhundes züchten können.
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass die kurzen Beine gewollt insofern sind, als dass sie den Vorteil bringen im Bau zu "kriechen und krabbeln" zu können und wenn nötig noch dazu in der Lage bei "Engpässen" mit den Pfoten zu graben ohne dabei große Bewegungen zu machen die viel Raum benötigen.Ich verlink mal eine Seite..
http://www.teckel-zum-pfaffenteich.de
Die Langhaardackel rechts unten in der Ecke gefallen mir richtig gut.
Grade "Ailina" hat verhältnismäßig wie ich finde wirklich lange Beine.
Nur haben die Langhaardackel die ich so sehe, ohne zu wissen ob sie Papiere haben oder nicht, im Leben nicht so lange Beine. -
Okay, dann habe ich einfach immer eine Menge sehr tiefgelegter Dackel gesehen, bei einem schwebte der Bauch wirklich 1über dem Boden...und auch ein junger Tigerscheckedackel hatte nur winzige Stummelbeinchen.
Die Dackel mit Gehwarzen gibt es leider Gottes auch ... das sind teilweise Ausstellungssieger, gruselig.
Ich schrieb ja schon, dass das scheinbar aus den USA zu uns rüberschwappt, denn dort wird der Dackel kaum zu Jagd genutzt und deswegen reichen diese Gehwarzen aus ... der Trend kommt und damit sicherlich noch mehr gesundheitliche Probleme, weil diese Hunde einfach nicht mehr so agil sein können, wie sie sollten um ihre Muskulatur fit zu halten.Trotzdem verstehe ich nicht ganz, weshalb die Beine beim Dackel dann beispielsweise kürzer sind als beim JT, wenn es nur um den Brustumfang geht hätte man ja auch einen Hund mit dem Aussehen und Beinen eines Windhundes züchten können.
Weil der JT (ich gehe mal davon aus dass Du den deutschen Jagdterrier meinst), kein reiner Bauhund war/ist und der Dackel zu dem Zeitpunkt schon "auf dem Markt" war. Der Einsatz für die Baujagd ist beim JT eher eine Ausnahme, eben weil er hochbeiniger ist wie der Dackel. Vorzugsweise wird der JT für die Stöber- und die Schweißarbeit eingesetzt - meines Wissens nach.
Jetzt könnte man natürlich fragen, wieso man den Dackel - wenn er eh immer weniger für die Bauarbeit eingesetzt wird - nicht hochbeiniger züchtet. Dann ist es kein Dackel mehr und es gäbe dann wirklich keine Jagdhundrasse mehr, die diese Aufgabe sicher erledigen könnte. Ein JT passt z.B. in keinen Kaninchenbau passt.
Außerdem würde ein hochbeiniger Dackel weiterhin das Problem Rücken haben, wenn man weiterhin bei der Zucht nicht genau darauf achtet wie man die Hunde verpaart. Man hätte dann also einen zweiten JT, nur das dieser Veranlagung zu Bandscheibenvorfällen haben kann.Ich verlink mal eine Seite..
http://www.teckel-zum-pfaffenteich.de
Die Langhaardackel rechts unten in der Ecke gefallen mir richtig gut.
Grade "Ailina" hat verhältnismäßig wie ich finde wirklich lange Beine.
Nur haben die Langhaardackel die ich so sehe, ohne zu wissen ob sie Papiere haben oder nicht, im Leben nicht so lange Beine.
Ja die Ailina ist sehr hochbeinig, wenn ich mir das Verhältnis von Körper und Beinen angucken, dann würde ich fast schon vermuten das sie die langen Läufe am kriechen im Bau behindern würden. Bei den anderen Dreien auf dem Foto sieht es da schon anders aus.Mir fallen diese Gehwarzen im Übrigen meist bei den Kurzhaardackeln auf.
Und bei den Kaninchenteckel mag ich einige nicht, weil sie auch schon recht große Augen für den Kopf haben, also sehr glubschäugig wirken.
Ich glaube wir kommen ein wenig vom Thema ab ... mea culpa.
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Also das "normale" Kleinhunde ganz normal belastbar sind, wie jeder andere Hund auch, wird tagtäglich bewiesen und sie erreichen sogar meist ein wesentlich höheres Alter als große Rassen.
Aber das solche Teacup-Züchtungen im Durchschnitt (kommt ja auch immer auf die Rasse, Erkranungen usw.) mit normal-großen Hunden mithalten können glaube ich auch wirklich nicht. Diese Hunde sind so winzig, dass allein schon der Alltag für sie gefährlich wird. Treppen, Fußgänger, fremde Hunde usw. Gerade diese Chi-Teacups sehen so zerbrechlich aus...da ist die Gefahr wirklich gegeben, dass diese Hundchen sich ein Bein brechen, sobald sie mal vom Sofa hüpfen
Irgendwann ist ein normales Hundedasein nicht mehr möglich, das gilt sowohl für diese echten Zwerge als auch für die Brachyzephalen
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Die Langhaardackel rechts unten in der Ecke gefallen mir richtig gut.
Grade "Ailina" hat verhältnismäßig wie ich finde wirklich lange Beine.Wenn ein reinrassiger Dackel mit Papieren, so aussieht, als hätte er "zu lange" Beine, dann ist er mit dem Wachstum noch nicht fertig und der Brustkorb ist noch nicht ganz ausgebildet.
Guck mal, das ist meine Dackeline, da war sie vom Brustkorb her noch nicht ganz fertig und daher sieht es so aus, als wenn sie "lange" Beine hat:
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Aber das solche Teacup-Züchtungen im Durchschnitt (kommt ja auch immer auf die Rasse, Erkranungen usw.) mit normal-großen Hunden mithalten können glaube ich auch wirklich nicht. Diese Hunde sind so winzig, dass allein schon der Alltag für sie gefährlich wird. Treppen, Fußgänger, fremde Hunde usw. Gerade diese Chi-Teacups sehen so zerbrechlich aus...da ist die Gefahr wirklich gegeben, dass diese Hundchen sich ein Bein brechen, sobald sie mal vom Sofa hüpfenIrgendwann ist ein normales Hundedasein nicht mehr möglich, das gilt sowohl für diese echten Zwerge als auch für die Brachyzephalen
Die Frage ist ja die nach der QualZUCHT. Ich bin völlig bei dir, dass die gezielte Züchtung extrem kleiner Hunde abzulehnen ist.
So kleine Hunde können aber in normalen Zuchten genauso vorkommen. Natürlich züchtet man nicht damit und man will es auch nicht, dass so kleine Hunde fallen, aber es kommt vor.
Das sind meine beiden Mädels, beides Zwergspitze aus VDH-Zucht.
Die schwarze, Caresse, wiegt 3,3 kg. Sie steht anderen Hunden absolut in nichts nach. Ein völlig normaler Hund.
Die andere kleine, Fee, wiegt gerade mal 1,5 kg. Die Wurfgeschwister sind bei 2,6 und 2,7 kg. Ein wenig könnte sie noch wachsen, aber 2 kg wird wohl das Maximum sein. Die ist fit wie ein Turnschuh und nicht totzukriegen. Die ist schon so oft vom Sofa gehüpft und gar nichts ist da passiert. Treppen läuft sie wie nichts und ihr Ego ist mindestens 30 kg schwer
Sie unterzuckert auch nicht. Natürlich ist sie körperlich nicht robust, aber wie gesagt, sie ist nicht mit Absicht so klein gezüchtet und nein, sie zerbricht nicht sofort, wenn man sie mal anstupst
Die größte Gefahr dürften andere Hunde sein.
Glubschaugen haben sie wie man sieht natürlich nicht, ich weiß auch nicht, warum in Verbindung mit den Spitzen hier immer wieder dieses Argument gebracht wird. Ich kenne keinen einzigen Spitz mit Glubschaugen. Selbst Kleinspitze wurden hier schon genannt, dabei ist das eine der robusteten und langlebigsten Rassen überhaupt.
Natürlich sind gewissen Probleme nicht wegzudiskutieren. PL z.B. Aber wenn es danach geht, müssten Jack Russell oder Malteser auch Qualzuchten sein, so oft wie die PL haben. Wichtig ist z.B. bei den VDH-Zwergspitzen, zugunsten der Gesundheit auf gewisse Farbvorgaben zu verzichten (schwarz mit einem weißen Fleckt z.B. gilt als schwerer Fehler). Und auf Trachealkollaps muss nicht untersucht werden, was eigentlich ein Skandal ist, auch wenn ich gar nicht viele Zwerge damit kenne. Verbesserungsbedarf gibt es auf jeden Fall, aber der Rasse deshalb ihre Daseinsberechtigung abzusprechen finde ich nicht ok.
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Wer spricht diesen Tieren denn eine Daseinsberechtigung ab?
Es geht doch darum, dass so eine Größe nicht erstrebenswert ist, wie du schon sagst.
Und in diesem Zusammenhang um die Argumentation einiger "Minimicrodogfans", die sich dann darauf berufen könnten, dass es ja sehr wohl Hunde mit 1500g gibt, die ein ganz "normales" Hundeleben führen können.Der kleine Mann im Bild vorne links, war auf meinem 5 Stunden Spaziergang mit und hats überlebt.
Und nun?
Heißt das im Umkehrschluss, dass ich diesen Hund fit und gesund halte?
Nein.Er hat ganz offensichtlich Probleme mit den Augen gehabt, so als ob seine Wimpern oder Fell in sie hinein sticht und hat übermäßig viel geblinzelt, obwohl er finde ich auch keine übermäßigen "Glubschaugen"hat. (Wenn ich mir die Kleine auf deinem Bild anschaue, erinnert mich die Augenpartie an die von ihm)
Zudem haben seine Augen oftmals getränt.
Und er hat wirklich nur aufgehört zu hecheln, wenn er geschlafen hat.
Putzig fand ich ihn trotzdem, aber mir tat er in erster Linie Leid.Trotzdem scheint das ja keine Ausnahme zu sein?
http://www.kleinspitze-von-der…nhoehe.de/html/jungs.htmlAber es macht eh kaum Sinn, sobald ein Qualzuchtmerkmal genannt wird möchten Liebhaber dieser Rasse dies relativieren in dem sie sagen "meiner ist nicht so".
Es geht um die Masse.
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Ich hatte mit meinem Mann heute ein langes Gespräch über Qualzuchten. Ab wann ist eine RASSE eine Qualzucht?
Einig waren wir uns darin, das ein Hund dann "gequält" ist, wenn er seine Bedürfnisse durch körperliche Merkmale nicht mehr erfüllen kann.
Dabei haben wir unter anderem darüber geredet, welche Bedürfnisse ein Hund heutzutage noch hat...
Ist ein 1kg-Teacuphund, der aufs Katzenklo geht, wirklich unglücklich?
Oder ein Mops, der eben nur dreimal am Tag durch den Park geführt wird?
Ein Nackthund, der im Winter einen Pulli trägt?
Muss eine Dogge älter als 8 Jahre werden?
Ist ein Pudel eingeschränkt, wenn er alle 4-5-6-7-8 Wochen gebadet und geschoren werden muss?
Oder ein Malteser, der Zöpfchen trägt, weil er sonst nix sieht?
Ist ein Collie eingeschränkt, wenn er im Sommer eben lieber auf den kalten Fliesen hechelt?Und, eine etwas makabere Frage... braucht ein Hund noch ein vollständiges Gebiss, um sein Trockenfutter oder Nassfutter zu fressen? Er wird kaum noch jagen gehen und Beutetiere reißen können.
Braucht wirklich jeder Hund es, drei, vier Stunden über Stock und Stein wandern zu können?Wir sind nicht wirklich zu einem Schluss gekommen. Vor allem, weil es ja nicht die Regel ist, das eine Rasse KOMPLETT leidet. Oft sind es Hunde aus Vermehrer"zuchten", bei denen ohne Sinn und Verstand verpaart wird oder eben aus Zuchten, wo Aussehen mehr wert ist, als die Gesundheit. Aber ist darum die komplette Rasse eine Qualzucht? Ich denke nicht...
Nur um es nochmal hervorzuheben, Krankheiten und Schmerzen selbstredend ausgeschlossen!! -
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