Ich glaube wir befinden uns auf der Zielgeraden :-(
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Ich weis nicht ob es sinnvoll is aber ma könnte ihm so ne Elektrolytemischung mit Wasser, Traubenzucker und etwas Salz herstellen und einflößen.
Bei meiner Nachbarin war der Hund schon sehr alt trotzdem nachdem sie ihn 2-3x pro Tag so rumgebracht hat hatte er noch ein Monat.
Ob es bei euch a so is oder es eher net so gscheid is kann ich dir net sagen.
Denke an euch lg LinouAlexandra
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Ich habe mich auch immer auf den Hilf - mir - Blick verlassen.
Bei meinem letzten Hund dauerte es sehr lange, bis er mich so anschaute.
Wenn Du diesen Blick kennst, weißt Du ja, wann es soweit ist.
Ach menno, ich weiß genau, wie's Dir jetzt geht.
Kennst Du vielleicht jemanden, der Dir bei der Entscheidung helfen kann, weil er diesen Blick auch kennt?
Manchmal ist das hilfreich.
L. G.
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.... manchmal ist es auch einfach ein friedliches Einschlafen und nicht wieder aufwachen ,ein Koma durch Hypoglykämie kommt eigentlich nur bei einem gestörten Insulinstoffwechsel vor
ich denk an Euch!! -
Nein, leider kenne ich keinen den ich da mit einbeziehen kann oder auch möchte.
Meine Bekannten sind selber Hundebesitzer und möchten da sicher nicht über meinen Hund entscheiden.Ja,ich kenne diesen Blick aber bei Jerry sehe ich ihn (noch ) nicht.
Traubenzucker hab ich ihm schon gegeben, letztens hatte ich das Fleisch damit "gepudert" und er hat ihn mir auch von der Hand geschleckt,will er jetzt aber auch nicht mehr.
Ins Trinkwasser hat er auch schon welchen bekommen.Ach Mensch....:-(
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ach meno ich kann dir nicht helfen , es tut mir leid du kannst ihm nur was anbieten und da sein....
Ich kann mir gar net zusammen denken wie es so ist....
Lg LinouAlexandra
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Du wirst es selbst am besten wissen...
L. G. -
Mein Tom hatte es ja mit dem Nieren ,hat die letzte Zeit sehr wenig gefressen,hab ihn schon ne zeitlang aus der Hand gefüttert.
Er war diese gewissen Samstag bis Mittag eigentlich noch gut drauf,nachmittag fing er an Unmengen zu trinken ,hat sich auf sein Kissen im Wohnzimmer gelegt und man merkte stündlich das er schwächer wurde. Konnte am Abend nur noch mit Unterstützung stehen und wir haben beschlossen ihn am Sonntag gehen zu lassen.
Als wir ihn wieder mal hochgehoben haben um ihn was zu trinken anzubieten,er leckte sich laufend die Lippen, kippte der Kopf nach hinten ......das wars. Er war ins Koma gefallen....erst dachte ich er war tot....es waren furchtbare Stunden.
Vielleicht hab ich auch dadurch solche Angst,muss ja bei Jerry nicht genauso laufen.... -
Ich kann Dir nur mit Erfahrungswerten aus der Humanmedizin vielleicht etwas weiterhelfen - meist entwickelt sich in der Sterbephase ein Multiorganversagen, bei dem der Stoffwechsel entgleist und Leber und Niere ihre Arbeit einstellen. In Folge versagt dann auch das Herz-Kreislaufsystem. Die Hypoglykämie ist da ein Faktor von vielen.
In der humanen Palliativ-Medizin wird seit einigen Jahren auf eine künstliche Ernährung eines Sterbenden verzichtet, selbst eine Flüssigkeitszufuhr (Sonde, Infusionen) wird meist abgebrochen, wenn der Patient sich im Sterben befindet. Flüssigkeitsentzug und Nahrungskarenz (vom Sterbenden selbst ausgelöst) setzen im Sterbeprozess physiologische Vorgänge in Gang, die dazu beitragen, Endorphine auszuschütten und den Sterbeprozess so zu unterstützen.
Das bedeutet in der Humanmedizin nicht, dass jemand, der etwas Essen oder Trinken möchte, oder den Mund ausspülen möchte, dann nichts mehr bekäme, im Gegenteil, da wird alles möglich gemacht, damit der Patient sich so wohl wie möglich fühlt. Aber ein Patient, der nicht mehr essen und trinken möchte, wird nicht dazu verdonnert.
Vor einer isolierten Hypoglykämie beim vorher zuckertechnisch unauffälligem Hund braucht man keine Befürchtungen zu haben, der Körper könnte sich aus den stillen Reserven immer noch behelfen, wenn er denn wollte.
Ich - das ist jetzt nur meine ganz persönliche Einstellung - würde einem Hund der eindeutig in der Sterbephase ist, vielleicht bei sehr trockenen Maulschleimhäuten noch etwas Wasser zum Befeuchten in die Schnute träufeln, besonders in der Phase, in der übers offene Maul geatmet wird, aber ich würde keine Ernährungslösungen oder Ähnliches geben wollen, weil ich davon überzeugt bin, dass man sich da sehr in den laufenden Prozeß einmischt. Die Natur hat das schon ganz gut gerichtet so, da spielt eines ins andere. Beim Hund kann ich da aber nur in der Theorie sprechen, denn bisher hätte es hier keinen ruhigen, normalen Sterbeprozess gegeben, da war immer irgendwas dabei, was dem Hund Beschwerden gemacht hat, die man nicht guten Gewissens hätte hinnehmen können.
Vertrau Jerry und vertrau Dir, Du kennst Jerry am besten und weisst in Dir drin, was für ihn richtig ist.
Es gehört mit zu den schwersten Dingen im Leben, wenn man im Grunde nur noch da sein kann und es kaum noch etwas gibt, was man dem Oldie noch Gutes tun kann. Allerdings ist das "einfach nur da sein" oft genau das, was sie in diesem Moment am meisten brauchen.
Ich wünsche Dir und Jerry ganz viel Ruhe, Frieden und Vertrauen.
LG, Chris
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Danke Chris für deinen ausführlichen Bericht.
Hab eben auch Angst das was mit seiner Leber passieren könnte obwohl er mir nicht so vorkommt als hätte er starke Schmerzen,seine Tabletten hat er ja bekommen.
Gelaufen ist er ja vorhin noch,er schläft eben nur sehr,sehr viel und auch tief und fest. Steht auf,geht was trinken und schläft weiter.
Werde morgen nochmal meinen TA fragen aber was anderes wie ihr hier,wird er mir auch nicht sagen (können).
Ich gebe weiterhin mein Bestes obwohl es mir mitunter schwerfällt die Fassung zu wahren, es ist nicht einfach.
Danke euch allen für euere tröstenden Worte und LG
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Blume, ich bin in Gedanken bei dir und Jerry.
Egal wie es weiter geht, du wirst die richtigen Entscheidungen treffen, vertraue dir! -
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