Müsst Ihr Euch auch für Eure Erziehungsmethoden rechtfertigen ?
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Ganz genau deshalb kann man einen aggressiven Hund mithilfe klassischer und operanter Konditionierung "umerziehen". Denn gegen den "Automatismus" der Natur (wobei der Hund eben aufgrund seines Typs und seiner Erfahrungen eines der vier Fs wählt) kann man nicht mit "Ich bin dein Herrchen/Frauchen, gehorche" angehen, es sei denn, man unterdrückt.
Man macht ihn nicht zur Maschine. Und ja, das geht komplett belohnungsbasiert!
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Hi
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Ja, vor meiner Mutter - nämlich, dass wir gar keine Erziehungsmethoden haben
Bis jetzt haben sich alle Baustellen von selbst erledigt. Und das ging am besten ohne professionellen Rat, die haben mich eher verwirrt, als das sie gefruchtet hätten.
Unverzichtbar ist allerdings vorausschauend unterwegs zu sein.
Weil sie bei Kindern gerne bellt, oder (erst heute wieder geschehen) bellt, wenn jemand unerwartet um eine Ecke kommt.Dank @noergeltussi, mit der wir regelmäßig laufen und die konsequent belohnt, wenn sie ihren Hund abruft. Das haben wir (ohne Nachzudenken) so übernommen und siehe da: Chili hört auf einmal wie ne 1
Sie ist allerdings ein sehr leicht zu führender Hund. Ausgeglichen, ohne "schlimme" Vergangenheit, denke auch glücklich und zufrieden und darf ihrer Rasse entsprechend schalten und walten.
Hätten wir ein anderes Kaliber sähe die Sache mit der Erziehung sicher anders aus und wäre auch von Nöten. -
Muss man sich nicht heutzutage für jeden Mist rechtfertigen ?
Sei es beim Kind oder halt auch wie hier, beim Hund.Mir ist das mittlerweile soooowas von Wurst
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An die "Ich rechtfertige, warum ich meinen Erziehungsstil besser finde"-Neben-Diskussionstruppe: DAS ist nicht das Thema!
Bitte back to topic auch für euch.
Vielen Dank!
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Klar vor der Familie, ich bin zu streng, Hund darf sich nicht frei bewegen, sei zu wuselig, wenn er aufsteht. Wieso , keine Wurst ,Käse vom Tisch. Warum nicht mit nichthörender hündin alleine im ungezäunten garten lassen, warum schleppleine.
Junghund, noch in grunderziehung. Ich diskutiere nimmer. Mutter soll ihre nicht hörende hündin anschaun Schwiegermütter soll Liebe nicht übers fressen aufbauen. Ostern geht's heim Stress pur. Da komm, sitz ,Platz unnötig sind und nur stundenlanges Spazierengehen toll wäre am besten ohne Leine damit er andere Hunde kennenlernen kann -
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oh man das kommt mir alles soooo bekannt vor. Meine Traingsmethoden wurden zwar nie bemängelt, aber ständig wollen alle meine Beiden angrabbeln. Ja okay es sind beides Herzerweicher, immer wieder muß ich erklären warum ich nicht möchte das sich jeder ungefragt draufstürzt. Oder Besuch, der Leckerchen mitbringt. Meine Beiden sollen nichts von Fremden nehmen, weil hier in der Gegend in letzter Zeit vermehrt Giftköder, Wurst mit Rasierklingen oder Krampen liegen. Die Meisten verstehen, warum ich so handel und die Anderen sind mir Piepegal. Die können alle beleidigt sein, aber meine Hunde überleben. lg Pfefferminze
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Wenn meine Eltern mal mit beim Spaziergang sind, was recht selten vorkommt, muss ich mich oft rechtfertigen, dass ich den Hund mit anderen, größeren Hunden spielen lasse. Meine Eltern haben Angst, dass was passieren könnte. Ich gebe zu, dass ich manchmal mit der Kleinen auch ein komisches Gefühl habe, aber ich sage eben immer, dass der Hund lernen muss, mit seinesgleichen zu kommunizieren und dass das nunmal nur so geht. Aber wenn was passieren würde - auch wenn's nur ein kleiner Unfall ohne Schuld des anderen Hundes ist - würde ich mir mit Sicherheit anhören müssen, dass es meine Schuld ist, weil ich sie habe spielen lassen.
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Vor fremden Leuten rechtfertige ich erstmal gar nichts. Mir doch egal, was die denken.
In der Familie? Meine Schwiegereltern sind super und haben wirkliches Interesse, also erkläre ich mich gern. Und bei meinen Eltern hilft auch alles Erklären nichts, also gibts strikte Ansagen oder ich werde motzig. Oder ich fahre direkt nach Hause.
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In meinem näheren Umfeld wissen viele (fast) alles besser ;-) am Anfang hab ich mich noch geägert, wenn ich sabotiert wurde, aber mein Hund macht es mir leicht, der weiß wirklich, bei wem er was darf, hab ich im Laufe der Zeit festgestellt... Also warne ich nur noch ("wenn du ihm was zu fressen gibst, werde ich ihn nicht schimpfen, wenn er bei dir bettelt", "denk dran, er weiß nicht, in welchen Klamotten er dich anspringen darf",...) und lass sie (im erträglichen Rahmen ;-) ) machen. So wird meine Mutter halt angebellt, wenn es den Herren nach einem Keks gerüstet, zuhause noch nicht mal richtig geguckt, wenn ich esse ;-) so fahre ich gut und nervenschonend, außerdem überlegen sich andere doch manchmal 2mal, was sie machen
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Mein schwiegereltern in spe haben einen (sehr dominanten) 13 jährigen Dalmatiner, den sie als Welpen vom züchter damals gekauft haben. davor hatten sie auch einen Dalamtiner (auch vom züchter)
Als bei meinem Freund und mir sich die Überlegungen konkretisierten, uns jetzt endlich den lang ersehnten Hund zu holen, fing es schon da an: Bloß nicht aus dem Tierheim, nicht aus dem Ausland, unbedingt als Welpe com züchter etc. also das volle programm an vorurteilen.
Filou ist übrigens aus dem tierheim, kommt ursprünglich von einer tötungsstation in ungarn.Als wir dann mit unserer Maus zum ersten mal die Eltern meines Freundes besuchten, gings grad weiter. Der garten ist nicht hochgenug eingezäunt (er springt für seine 40 cm SH nämlich verdammt hoch) , daher blieb Filou an der Schleppleine, was auch dauernd kommentiert wurde "habt ihr so wenig vertrauen zu eurem Hund?"
und wir würden ihn ja viel zu sehr betüddeln, der hund müsse durch jene oder diese Situation durch (Filou ist sehr ängstlich fremden gegenüber, und sehr sensibel, daher läuft bei uns in der Erziehung alles mit Geduld und positiver verstärkung).am schlimmsten war, dass der dalamtiner der eltern wie gesagt sehr dominant ist und filou nicht akzeptiert hat. er hat wirklich sehr aggressiv auf ihn reagiert, ich hab den hund noch nie so gesehen, er ist uns gegenüber immer sehr lieb und verträglich gewesen.
seine mutter meinte wir sollten filou (der grad mal ein drittel so groß ist) von der leine lassen, die etwas "bellen und knurren" lassen, dann würde sich filou schon unterwerfen und alles wäre gut.weiter gings mit seiner mutter, als ich eine woche im urlaub war und sie zu uns kam. als ich nach einer woche zurückkam, hatte sie seine nahrung umgestellt, ja sogar das trinken (er würde angeblich nicht genug trinken, was aber nicht stimmt). sie selber barft ja ihren hund, und will uns da wahrscheinlich bekehren, weil sie denkt, dass es das einzige richtige für den hund ist.
ich finde das unmöglich, dass sie das so nicht akzeptieren kann, und denkt sie wüsste alles besser.
für hilfreiche tipps bin ich immer dankbar, aber bspw. einfach das futter umzustellen, obwohl es keinen grund gibt, finde ich nicht in ordnung. -
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