• Na ja, Schlittenhunde werden in Wettbewerben mitunter auch ganz schön verheizt. Da gibt es doch den berühmten Alaska Trail, wo regelmäßig Hunde aus dem Rennen genommen werden müssen, weil sie völlig erschöpft sind oder Verletzungen an Pfoten und Gelenken haben. So viel besser ist der Zughundesport dann auch nicht, wenn man mal ehrlich bleibt.
    Übertreiben kann man jede Art von Hundesport, mögen muss man auch nicht Alles. Solange jeder der Sport mit dem Hund macht, die Gesundheit (physisch und psychisch) nicht dem Ehrgeiz unterordnet, kann er doch diesem Hobby nachgehen. Heißt ja nicht das esjeder gut finden muss. Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

    • Neu

    Hi


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    • Ist es auch. Dieser "Sport", der zum Ziel hat, das schnellste Gespann durch die Gegend zu schinden, gehört verboten und der Zughundesport, der dieses Elend nachstellt, gehört deutlich angeprangert und auseinandergenommen. Da wird dem Laien etwas als nötige Beschäftigung verkauft, was sowieso schon dubios ist.Die ganzen "krassen Rennen" sind die Krönung der menschlichen Arroganz.
      Das ist nicht nur "nicht weichgespült", das ist einfach nur Tierquälerei.


      Mal davon abgesehen, dass die Hunde kaputtgelaufen werden, sie leben teilweise sowas von nicht artgerecht und diese Sportler, die sie halten, nennen das noch "die richtige Haltung".


      Wenn Weight Pulling nur ansatzweise so schlimm ist, wie der "SchlittenhundeSPORT", dann gehört es mit verboten.

      Dann können wir jede körperliche und geistige Belastung verbieten. Der THS, Agility SD etc. alles was als Wettkampf ausgetragen wird ist dann Tierquälerei.

      Ah, jetzt bin ich ein Sportmusher :roll:
      Nein Spaß bei Seite, das habe ich nicht von einem Sportmusher, das habe ich mit eigenen Augen gesehen. Ja es gab gestresste Hunde, aber die Körpersprache war ganz anders und es gab Hunde die sich einfach wie wild gefreut haben. Dieses Verhalten konnte man nicht nur bei den Wagenhunden sehen, nein auch bei den Bikejörern und Cani Cross Leuten. Wollen wir Bikejöring auch gleich mit verbieten?


      Ich find das ruhige starten auch viel angenehmer, da die Hunde sich auf ihre Aufgabe konzentrieren. Und ich es seh es auch von Vorteil wenn ein Gespann sich die Kraft einteilen kann. In jedem Sport gibt es Menschen die alles für einen Sieg tun, warum soll man dann den Sport verbieten, wenn es genug Menschen gibt die ihn gut umsetzen? Ist so wie die Rasseliste, alles über einen Kam scheren und die Netten (die Mehrzahl) hat dann Pech gehabt.

    • Ich finde es auch ganz schön heftig was für ein herber Ton gegenüber den Skeptikern herrscht.
      Macht den Sport noch unsympathischer .


      Habe mich jetzt ein bisschen eingelesen und fühle mich in meiner Meinung nur bestätigt. Ich bezweifel nicht, dass es Hunde gibt denen es Spaß macht Gewichte zu ziehen und wenn sie schonend vorbereitet wurden spricht sicherlich nichts dagegen.
      Mir mißfällt die unnatürliche Haltung der Hunde, habe ich so noch nie gesehen und kann ich einfach nicht drüber wegsehen. Alles in mir weigert sich zu akzeptieren, dass dies gesund sein soll.
      Aber was weiß ich schon ;) .


      Zudem ist dies ein Sport der gerade dazu einläd ihn zu mißbrauchen. Ich will gar nicht wissen wieviele Bekloppte ihre Hunde damit in Grund und Boden schinden. Dies ist auch die Ursache für mein Kommentar, dass dies ein Sport ist den die Welt nicht braucht.
      Ich habe da wirklich furchtbare Bilder im Kopf.

    • Der herbe Ton geht von den Skeptikern aus, bitte nicht die Tatsachen verdrehen.
      Wobei ich nicht gegen Skepsis bin, sonder gegen Märchen und Lügen.


      Ungesunde Haltung noch nie gesehen? Dann scheinst du bei vielen Sportarten und auch bei der Jagd die Augen zu verschießen.


      Bei SD, Agility, IPO, THS usw. lässt sich der Hund viel einfacher schinden. Wenn der Hund nicht ziehen will wird er verweigern, mit Leinenruck oder Würgekette kann man einen Hund nicht zum ziehen bringen.


      Mir ist es egal was sich in dir weigert, ich finde es einfach eine Lüge zu behaupten das der Sport im allgemeinen ungesund ist und über Dauer die Gelenke kaputt macht. Es ist einfach nur angenommen von Leuten die sich damit nicht befassen. Mein Hund ist das beste Beispiel das über Jahre die Gelenke völlig gesund bleiben können. (wie bei JEDEM anderen Sport auch, ist die Voraussetzung das man nicht auf kosten des Hundes den Sport macht und das machen die Wenigsten)


      Cruzado, wie stellst du dir es vor, wie man seinen Hund dazu bekommt solch hohe Gewichte oder überhaupt einen klappenden Wagen (egal ob Reifen oder Schiene) zu ziehen?

    • Was den Ton betrifft bitte ich dich die Beiträge nochmal vernünftig durchzusehen.


      Und ich schrieb nirgends der Sport zwingend bei jedem Hund die Gelenke kaputt macht, wenn du mir solche Sachen unterstellst ist eine Diskussion sowieso sinnlos.
      Ebenfalls sind die Vergleiche mit anderen Sportarten deplaziert, denn um diese geht es gar nicht. Und du musst deinen Sport nicht beschönigen indem du andere schlecht redest. Ist keine nette Art.



      Zitat

      Cruzado, wie stellst du dir es vor, wie man seinen Hund dazu bekommt solch hohe Gewichte oder überhaupt einen klappenden Wagen (egal ob Reifen oder Schiene) zu ziehen?

      Genauso wie ich meinem Hund das Fuß gehen und andere Dinge beibringe. Konditionierung!

    • Und? Das ist doch das gleiche wie Weight Pulling?? Wieviel Kilo wiegt so ein Baumstamm?


      Auf diesen Widerspruch bin ich auch gestoßen. Ob das so Strohhälmchen waren?

      Wo ist das ein Widerspruch?


      Die Hunde haben im Team gearbeitet. Alte Zeichnungen zeigen 8 Hunde vor einem Baumstamm.


      Unterschied zum Weight Pulling?


      Es war nicht "sinnfreies Kilomachen" sondern Arbeit. Das Holz wurde zum Haus- und Schiffbau gebraucht.


      Aber das soll´s nun auch gewesen sein.


      Ihr meint Weight Pulling ist Sport, ich finde das nicht. Mir wird sich da auch nie ein Sinn drin finden.


      Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    • Jede Art von Zughundesport, wenns "um was geht" oder/und falsch gemacht wird, ist in meinen Augen nahe an der Tierquälerei.
      Zughundesport wie die Rennen, die du da besuchst und beschreibst, SIND es.


      Wo du da Hunde gesehen hast, die Spaß haben, ist mir rätselhaft. In so einer Stressatmosphäre istd as ja fast unmöglich. Übrigens ist diese übertriebene Freude auch ein Konfliktverhalten (Fiddle About) - und das ist das Problem! Würden sich diese Menschen wirklich mal mit ihren Hunden beschäftigen, würden sie das auch bemerken. Aber gut, Fiddle About deuten viele Menschen falsch...


      Das ruhige Starten wäre für diese Rennen ein herber Nachteil. Das können sich diese Herrschaften leider nicht leisten. Denen geht es nicht um die Hunde. Gäbe es keine strengen Regeln, würde man die Hunde nicht austauschen oder zurücklassen, da bin ich mir sicher.
      Die Mehrzahl der Zughundesportler, bei denen es "um was geht", sind nicht nett. Die verbrennen ihre Sportgeräte, wenns sein muss, auch beim Canicrossen oder Bikejöring, denn der Hund muss Leistung bringen.


      (Mal davon abegsehen, dass ich für Schlittenhunde kein Bikejöring oder Canicross brauche, um diese rassegerecht auszulausten...!)


      Ich weiß aber um Gottes willen nicht, wieso du das Weight Pulling damit vergleichst. Nur weil irgendwelche amerikanischen Musher ihre Hunde damit hochtrainieren (Muskelaufbau) hat das Pulling mit dem Zughundesport im Schlittenhundebereich nichts zu tun. Man versaut sich nur die bereits natürliche Zugtechnik des Schlittenhundes.


      Weder finde ich Zughundesport besser als Weight Pulling noch umgekehrt.


      Lastenziehen, weil das zum Überleben desMenschen und damit den Hunden gehört, ist kein komischer Sport, bei dem man die schwersten Kilos zieht oder als erstes durch die Ziellinie läuft...!

    • Hm...aber für den Hund kann es doch egal sein, ob das Gewicht, dass er zieht irgend eine weitere Verwendung hat oder nicht?Wenn ordentlich mit ihm gearbeitet wird nimmt sich das doch nichts?

    • So, habe den ganzen Thread durch und würde auch gerne noch meinen Senf dazu geben.


      Anfangs dachte ich "oh mein Gott die armen Hunde!", aber in dem einen Video sah das dann schon anders aus. Ich fand es sehr spannend, welche Strategie die einzelnen Hunde gezeigt haben.
      Ich bin der Meinung, dass jede Rasse auch rassegerecht ausgelastet werden sollte. Natürlich solange der jeweilige Hund das auch möchte und sich eignet.
      Aber welche rassegerechte Auslastung gibt es denn für Sokas? Ihrer ursprünglichen Bestimmung können sie ja nicht mehr nachgehen. Da ist das doch eine schöne Ersatzbeschäftigung (natürlich nur solange richtig aufgebaut und nicht übertrieben wird).


      Und von wegen unnatürlicher Körperhaltung, hohe Belastung usw.:
      http://i.ytimg.com/vi/Hy-39Hp5_3g/hqdefault.jpg
      http://www.meinebordercollies.…de_jess_obedience_001.jpg
      http://img.webme.com/pic/h/hun…reinwaldstadt/vasco_2.jpg
      http://www.ndr.de/nachrichten/…nhunde298_v-contentxl.jpg (freudig sehen die für mich nicht aus. Hätten meine Hunde so lange Bleschel, würde ich sofort das nächste schattige Plätzchen aufsuchen und was zum Saufen anbieten)
      http://www.as-dogslife.com/images/Flyball/Flyball_1.jpg


      Und wie oft hat man es im Agility oder woanders mit Hunden zu tun, die das nur machen um Herrchen oder Frauchen zu gefallen? Ist doch fast immer

    • Aber sowas?
      Nee meins wärs nicht und die Gelenke dieser Hunde möchte ich im Alter nicht sehen....

      @MayaMütze : Ja das war vielleicht was provokant, aber ich seh da wirklich keinen Sinn drin. Weder ist Teamarbeit vorhanden, noch ein Spaßfaktor für den Hund und gesundheitsschädlich ist es auch noch :ka: .


      Und das sind doch grade mal nur wenige Sekunden die der Hund schleppt. Was hat er davon? Außer das er körperlich völlig ausgepowert ist?


      Wiegesagt dann lieber raus ins Gelände und dort ziehen lassen und ALLE Sinne des Hundes fördern und im Team arbeiten.

      Na,ja für mich ist das extrem Kraftsport, bei dem die Gelenke und Knochen durch die Belastung deutlich mehr beansprucht werden als in den meisten anderen Sportarten.Diese Bedenken als albern abzutun finde ich nicht fair dem Hund gegenüber, denn er zahlt im schlimmsten Fall mit seiner Gesundheit.

      Die fett markierten Stellen sind alles Märchen. Der Sport ist weder ungesund noch für die Gelenke schädlich. Sportarten wo der Hund viel springen muss oder anders seine Körperhaltung schnell wechseln muss beanspruchen die Gelenke, Sehnen und Muskeln weit mehr.


      Anders als du rede ich nichts schlecht, es gibt nun mal Dinge die man im Sport bedenken muss. Man kann an jedem Sport was finden was einen nicht passt und warum er verboten werden sollte. Du kannst es mir gern zeigen wo ich andere Sportarten so verunglimpfe wie du weight pull. Man man, du solltest echt mal lesen was du schreibst. Die nicht nette Art die du mir versuchst anzudichten (mehr ist es nicht), gibst du hier seitenweise zum Besten :lachtot:


      Falsch, da liegt dein Denkfehler. Ich kann einem Hund das ziehen von Gewichten nicht so beibringen wie das Fuß laufen.
      Das Fuß laufen, kann ich durch Druck auch bei bringen oder dadurch das ich es oft wiederhole.
      Mit Druck kann ich im weight pull nichts erreichen, höchstens das der Hund gar nicht mehr will.
      Wiederholen und langsam das Gewicht erhöhen ist zwar eine nette Idee, wird dich aber auch nicht weit bringen.
      Jede Bahn ist anders, jeder Teppich ist anders und die Geräusche sind einfach anders (und eine schlechte Bahn kann sehr laut sein).
      Der Hund muss dir erstmal vertrauen, das er nicht dauernd nach hinten schaut und dann musst du ihm erst mal begreiflich machen, das dieses Gewicht für hin keine Hindernis ist um vorwärts zu kommen.


      Auch ein Plastikstuhl kann ein Pferd halten, wenn das Pferd nur denkt er kann es.

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