Hund nach Charakter oder Farbe aussuchen?
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Auf meiner Wunschliste stand etwas mehr: Hündin, mutig, bewegungsfreudig, möglichst zierlich, durchsetzungsfähig,mitdenkend Hundesporttauglich. Letztendlich wurde es ja auch ein 6 Monate alter Rückläufer, der eben genau an Leute gegangen ist, die nicht auf die Züchterin hören wollten. Sie und ihr Bruder waren als letzte aus dem Wurf übrig, weil sie die Kernigsten waren. Man wolle sich auf den Hund einlassen. Ja, man gelobte, den Hund zu fördern. Ja natürlich hatte man Interesse an Hundesport. So viel dazu.Jetzt ist sie bei mir und wie bestellt. Der Besitzerin ihres lässigen, ruhigen Bruders ist sie übrigens ein Graus
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Ich hatte ganz strunzig erst einmal eine Option auf die beiden kräftigsten Rüden im Wurf, hätte aber noch jederzeit umschwenken können, da wir die erste Wahl hatten.
Der zweite Wurf unserer Samojeden-Züchter war zu 3/4 ebenfalls schon vorbestellt, ehe der Deckakt überhaupt stattgefunden hat.
LG von Julie -
Der zweite Wurf unserer Samojeden-Züchter war zu 3/4 ebenfalls schon vorbestellt, ehe der Deckakt überhaupt stattgefunden hat.
LG von JulieDas war hier auch so. Als ich mich für den Wurf interessierte, waren es noch 2-3 Monate bis zur Läufigkeit und es gab bereits 5 weitere Interessenten. Das Witzige daran: Vermutlich wäre da gar kein passender Hund für mich dabei gewesen^^.
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Es ist doch einfach so, dass man als Käufer gewisse Vorstellungen hat und die auch kund tut. Das macht man ja auch im Mode-Bekleidungsgeschäft so!
Wenn ich einen schwarzen Welpen will, dann will ich keinen roten, oder vielleicht doch, wenn ich davon überzeugt werde oder bin.
Züchter werden sicherlich den Kundenwunsch nach der Farbe und dem Geschlecht folgen; jedoch glaube ich, dass es ehrliche Züchter gibt, die dem Käufer deutlich sagen, dass sie hier evenutell einen sehr selbstbewussten Welpen erwerben und .........
Und ja, mit ein paar Tagen lässt sich der Charakter wirklich selten erkennen. Im alter von 8 Wochen kann ein erfahrener Züchter durchaus eine treffsichere Aussage machen. Er kennt seine Hunde, seine Linie, er wird es wissen!
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Ich hab 3x mitbekommen, wie Welpen fest an den neuen Besitzer vergeben waren, als diese noch keine 2 Wochen alt waren. Waren halt die dunkelsten im Wurf.
Ich find das laecherlich und der Zuechter schiesst sich fuer mich persoenlich definitiv ins Aus.. (bei meiner Rasse gibt es nur eine Farbe
Dunkel ist aber gerade super in - sieht man ja auch an manchen Verpaarungen...)
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Wenn Käufer das doch so wollen?
Wenn Du ins Bekleidungsgeschäft gehst und willst umbedingt das unvorteilhafteste Kleid kaufen - glaubst Du allen Ernstes der Verkäufer sagt Dir das?
Wenn ein Käufer undbedingt haben will, sich nicht belehren lassen will, ja dann gibt es immer nur 2 Wege. Entweder man kauft, oder kauft nicht.
Warum gibt es denn so viele "Fehlkäufe" bei Hunden. Weil der Mensch sich am Modetrend, an einer Rasse festlegt, an der Farbe, am Geschlecht orientiert und sich keinen Welpen "zuweisen" lässt.
Die wenigsten Welpenkäufer wollen bezüglich des evenutellen Charakters beraten werden. Treu dem Motto: "Denn erziehen wir".
Und manches Mal sieht man die Ergebnisse dann im Tierheim sitzen!
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Das ist mir schon klar. Dennoch gilt das was ich oben geschrieben habe fuer mich weiterhin
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Taxi hatte ich damals rein nach Farbe ausgesucht. Er hatte ja bereits eine Familie und wurde von dort weiter vermittelt. Ich hatte ihn auf Kij*** gesehen, angerufen und los gefahren. Da wurde überhaupt nicht nach Wesen geschaut. Ich hab ihn eben mitgenommen.
Bei Pika war es dann anders. Die Eltern des Wurfes gefielen mir beide außerordentlich gut. Die Welpen waren eh alle black tri, daher war das mit der Farbe eh egal.Ich hatte aufgrund der Bilder immer mal einen anderen Favoriten, mit knapp 6 Wochen fuhren wir die Kleinen das erste Mal besuchen. Aber mal ehrlich? Was sieht man da schon groß an Wesen in den 1-2 Stunden, die man da ist? Pikas Züchterin wusste aber, was ich gern hätte. Es waren zwei Hündinnen in der engen Auswahl. Ich entschied mich dann eben für Pika, weil sie viel ruhiger und ausgeglichener war als ihre Schwester (ist auch so geblieben, aber im Sport hat sie das doppelte an Feuer als ihre Schwester :D).
Bei Engine, die ja aus meinem eigenen Wurf stammt, fiel die Entscheidung im Moment ihrer Geburt. Aber ich hätte aus diesem Wurf auch jeden Welpen behalten. Ich traf die Entscheidung nicht aufgrund der Farbe (ich mag rote Aussies eigentlich gar nicht so gern :D), sondern aufgrund des Bauchgefühls wie auch bei Pika und bisher war es eindeutig die richtige Entscheidung.
Die anderen Welpen wurden dann nach den Besuchen der Interessenten ausgesucht. Bzw. hatten ja alle irgendwie einen Favoriten aber ich wartete bis sie ihren Welpen das erste Mal sehen konnten. Aber im Endeffekt haben alle den Welpen genommen, der ihnen von Anfang an am besten gefiel. Innerhalb des Wurfes gab es aber auch nicht so enorme Unterschiede. -
Ehrlich gesagt, frage ich mich auch immer, wonach man einen Welpen aussuchen sollte...
Ausschließlich nach Farbe definitiv nicht.
Natürlich spielt das Aussehen auch eine Rolle (Ich finde z.B. Aussies mit viel weiß einfach nicht schön...
) , aber Leute, die anrufen und direkt nach dem 'Hallo' fragen: "Ich will die red merle Hündin, ist die noch frei?" kommen bei den Züchtern, die ich kenne, gar nicht in die nähere Auswahl für einen Welpen.
Shawnee habe ich nach dem "Liebe auf den ersten Blick"-Prinzip ausgesucht – er ist auf meinem Schoß eingepennt, ich fand ihn toll, die Rüden waren eh alle blue merle und die Züchterin meinte, vom Temperament her passt er.
Bei Myrddin hatte ich eine genauere Vorstellung, was ich mir charakterlich und vom Körperbau her wünsche: aktiv, eher zu unternehmungslustig als zu ruhig, eigener Wille und Durchsetzungsfähigkeit ausdrücklich erwünscht, mutig, nicht zu groß, nicht zu schwer, nicht zu plüschig. Letztendlich hatte ich die Wahl zwischen drei Rüden aus dem Wurf: einer war eher zaghaft und vorsichtig, der fiel gleich raus, die anderen beiden waren für ihr Alter ziemlich furchtlos, verdammt neugierig und immer, wenn es spannend wurde, vorne mit dabei. Zwischen den beiden zu mir passenden Welpen habe ich mich dann für den entschieden, der mir optisch besser gefiel.
Und ich hab's nicht bereut – Myrddin hat als 6 Wochen alter Zwerg regelmäßig eine leere Blumenschale im Garten der Züchterin erklommen, sein Lieblingsspielzeug dorthin geschleppt und den Platz zu seinem "Aussichtsposten" erklärt – und seitdem hat sich an seinem Charakter nix Nennenswertes mehr geändert.
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Wenn Käufer das doch so wollen?
Wenn Du ins Bekleidungsgeschäft gehst und willst umbedingt das unvorteilhafteste Kleid kaufen - glaubst Du allen Ernstes der Verkäufer sagt Dir das?
Ein hässliches Kleid frisst aber nicht die Nachbarskatze und hetzt Passanten.Ich gehe einfach davon aus, dass wir von Züchtern sprechen und nicht von irgendwelchen Vermehrern die verkaufen, egal an wen, so lange der das Geld hinlegt
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