Hund nach Charakter oder Farbe aussuchen?
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Aber es ist ja nun mal auch ein Unterschied, ob jetzt eine "Ottonormalfamilie" nach einem Hund schauen oder eben Hundesportler, die in aller Regel ja schon etwas konkretere Vorstellungen an ihren Hund haben.
Was soll Familie Schmidt sich in einem recht homogenen Wurf groß den Kopf zerbrechen? Klar entscheidet dort auch die Optik etwas mehr. Ist ja auch irgendwie klar, Menschen sind halt so. Finde ich auch nicht verwerflich, die brauchen keinen "Crack".
Wer genaue Ziele verfolgt, bestimmte anatomische und wesenstechnische Vorstellungen hat, wird sich einen Wurf IMMER etwas differenzierter anschauen und trotzdem gibt es NIE eine Garantie, dass sich ein ausgesuchter Hund dann auch so entwickelt, wie prophezeit. Natürlich kann man immer gewisse Tendenzen erkennen, aber es spielt auch noch so viel mehr rein, als nur die ersten 8 Wochen beim Züchter.
Aber eigentlich ist das ja auch gar nicht so das Thema. Hier ging es ja eigentlich mehr um die Frage, ob die Hunde gleich nach Geburt nach Farbe vergeben werden und ich denke, wie man aus den meisten Beiträgen lesen kann, ist das bei den wenigsten Züchtern wirklich so der Fall.
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Hi
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Ich finde die Diskussion die sich daraus entwickelt hat aber ganz interessant und logisch, dass sie sich aus der Ausgangsfrage ergiebt.
Ich denke dafür braucht man ja nun keinen neuen Thread aufmachen das kann man hier doch sicher so laufen lassen.Ich selbst hätte beim nächsten mal gerne einen Welpen.
Ich finde es auchn icht schlimm erstmal alle Welpen auf vergeben zu setzen wenn man eh genug Interessenten hat. So erspart man sich sicher viele Emails und Telefonate und andere Interessenten wissen gleich woran sie sind.
Mathilda hab ich ja erst mit 7 Monaten bekommen kenne sie aber von Welpen an und ich kann nur sagen ihre Schwester die auch schwarz-weiß ist hätte ich nicht mal geschenkt genommen...warum kann ich gar nicht genau sagen aber iwie passte die von ihrer Art so gar nicht.Ich habe ja vor mich demnächst mit einer Züchterin zu treffen obwohl ich davon aus gehe, dass es noch 2-3 Jahre dauern wird bis Hund Nummer 2 einzieht. Die Farbe ist mir da so ziemlich egal.
Mittlerweile hab ich ganz andere Ansprüche als damals bei Mathilda und ich hätte gerne einen Züchter dem ich da genug Vertrauen entgegen bringe, dass er mir die für mich passenden Welpen vorschlägt sobald Tendenzen erkennbar sind. Und ich denke da sollte sich jemand finden lassen.Das einzige wo ich nach Farbe aussuche ist wenn kurz nach dem Tod eines Tieres (in diesem Fall Katze) ein neuer 4-Beiner einzieht. Dann will ich nciht die gleiche Farbe wieder haben. das würde mich zu sehr erinnern.
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Ich habe bei Gaia tatsächlich auch ein bisschen nach dem Aussehen ausgewählt... ich wollte einfach gerne einen Collie in bluemerle ^^
Sehe es eben auch ein bisschen wie hier geschrieben:Die Rasse hat ihren Grundcharakter, innerhalb der Rasse sind natürlich alle individuell, aber da bin ich schlicht charakterlich für alles offen, kann mit deren Eigenheiten gut leben und bin glücklich mit meinen Hunden.
Ich habe mich ja explizit für die Rasse Collie entschieden, weil der Charakter der Rasse mir zugesagt hat und ich persönlich konnte mit allem leben.. einem Couchpatatoe oder auch einem etwas aktiveren Hund... der Grundcharakter schien passend und ich denke das ist auch der Grund, weswegen man sich generell einfach für eine bestimmte Rasse entscheidet.
Damals meinte die Züchterin zu mir, dass Gaia auch eher eine ruhigere Hündin ist, die lieber kuschelt... heute ist sie ein Hund der gar nicht so viel Wert aufs kuscheln legt, dafür ungeheuer gerne mit mir zusammen arbeitet
Ebenso hat eine Freundin einen Aussie gekauft und sich das ruhigste Tier ausgesucht, damit sie zu dem vorhandenen (ebenfalls ruhigerem Aussie) passt... nun davon war im neuen Zuhause nichts zu merken und der jüngere Aussie ist wirklich ein Energiebündel ohne Ende
Ich denke ein Welpe entwickelt sich in seinem neuen Zuhause und passt sich auch zu einem gewissen Grad an, wenn man jetzt nicht ganz utopische Vorstellungen hat (keiner kauft sich zB einen Leonberger und will Agility machen - als Beispiel ^^)..
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Klar dürfen Interessenten farbliche Vorlieben haben und diese auch äußern. da viele Käufer meiner Welpen von sehr weit weg kommen (und > 1000km einfache Fahrt macht regelmäßige Besuche bei den Welpen einfach unmöglich), habe ich dann einen sehr intensiven telefonischen und schriftlichen Kontakt. In dem, wie gesagt auch Wünsche und Vorlieben geäußert werden können.
Sowohl Geschlecht als auch Wesenszüge als auch Farbe betreffend.
Oft kommt es dann sowieso anders und statt der roten Hündin passt ein blauer Rüde einfach besser zu diesen Menschen, bei manchen stoße ich auf absolut helle Freude, weil ich der Meinung bin, dass genau der Favorit der richtige ist.
Bei anderen (Familie mit Kleinkindern) habe ich den Favoriten nicht hin gegeben, das war der wildeste Rowdy im Wurf, stattdessen haben sie einen sehr sanften, extrem freundlichen Rüden bekommen. Der beste Freund der heranwachsenden Kinder
Würde bei mir jemand anrufen und einen Welpen in Rot mit Doppelmaske, alles andere egal bestellen, wären die zumindest vorläufig nicht wirklich auf meiner Interessenten-Liste an zu treffen, mitunter ergeben sich in weiteren Gesprächen aber doch weitere Vorstellungen, die diese Interessenten bei sich selber noch gar nicht wahr genommen hatten, da sich vieles im Unterbewußtsein abspielt.
Für den nächsten Hund der bei mir bleibt, hätte ich auch eine Wunsch-Farbe. Ob´s die wird...?????
Natürlich bedeutet das ja nicht dass dann der Welpe nur wegen der Farbe bleibt, wenn er so gar nicht ins Rudel oder zu mir passt.
Ich bin übrigens schon der Ansicht, dass man sehr viel Wesenszüge bereits in der ersten Tagen erkennen kann.
Da ist z.B. der Welpe, der ab 2. Lebenstag die ganze Wurfkiste durchrobbt, mit allen verfügbaren Sinnen alle Informationen ünber seine Umwelt aufnehmen will.
Oder der, der immer die Nähe der Geschwister sucht, sich unwohler fühlt und alleingelassen, wenn er mal keinen Körperkontakt hat.Das läßt natürlich keine festen Rückschlüsse über das gesamte spätere Wesen zu (da kommen ja auch solche Dinge wie Lebenserfahrung etc. hinzu), aber man kann schon sehr früh Wesensanlagen erkennen.
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Bezüglich der Wunschfarbe kann ich ja noch verstehen das der Züchter den besser zu den menschen passenden Welpen nimmt... aber das Geschlecht bestimmen wäre für mich z.B ein no go... ich wusste von anfang an das es eine Hündin werden soll. Mit rüden kann ich nicht wirklich viel anfangen. Hätte mein Züchter mir also einen Rüden verkaufen wollen, hätte ich eher keinen genommen.
Wenn jemand eine Zuchthündin möchte, nimmt derjenige ja auch keinen rüden weil der besser passt..
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Ich muss sagen, dass ich schon, bevor ich einen Welpen aus einem Wurf aussuche, alleine schon die Suche nach DEM richtigen Züchter schwierig finde. Letztendlich kann man denen ja auch nicht hinter den Kopf gucken. Bei meinem Rüden, wo ich wirklich zeit hatte und mir bewusst den Züchter ausgesucht habe, würde ich im Nachhinein gesehen leider keinen Welpen mehr holen. Auch wenn er pumperlgesund ist und der Züchter kein schlechter Mensch, haben sich später doch einige Ungereimtheiten und Lügen herausgestellt, die mich sehr enttäuscht haben bzw. wo ich mehr erwartet hätte.
Auch bei den Charakterbeschreibungen und Eigenschaften der Zuchthunde muss man bei Nicht-Arbeitsrassen doch auch sehr dem Züchter vertrauen...kurze Momentaufnahmen bei Besuchen sind ja auch nicht immer allumfassend aussagekräftig. -
Auch bei den Charakterbeschreibungen und Eigenschaften der Zuchthunde muss man bei Nicht-Arbeitsrassen doch auch sehr dem Züchter vertrauen...kurze Momentaufnahmen bei Besuchen sind ja auch nicht immer allumfassend aussagekräftig.
Da machen es einem die Arbeitsrassen wohl leichter. Mir geht es ja auch um Hundesportqualitäten, wenn ich mir einen Welpen dazuhole. Wenn ich sehe, dass die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern in der A3 laufen, im Obi erfolgreich sind oder am Vieh gut arbeiten, dann kann ich schon davon ausgehen, dass ich einen kooperativen Hund bekomme, der gerne arbeitet. Dann zählen für mich halt noch so Dinge wie Bewegungsfreude, Neugierde, Mut und Durchsetzungsvermögen zu den Dingen, die ich bei der Welpenauswahl berücksichtige. Da hilft die Züchterin ganz prima. Wenn dann am Schluss noch die Farbe stimmt...toll! Wenn nicht, ist das nur ein sehr unwichtiger Punkt, der nicht erfüllt wurde.
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naja, aber auch "Nicht-Arbeitsrassen" können ja im Sport aktiv sein *g*
meinen Pudel werde ich neben der Aktivität, die die Hunde aus der Zucht betreiben, bei Auswahl mehrerer Würfe übrigens auch davon abhängig machen, ob da etwas anderes fällt als weiß
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naja, aber auch "Nicht-Arbeitsrassen" können ja im Sport aktiv sein *g*
Ja das auf jeden Fall, aber da kann man nicht in dem Maße auf die Erfolge der Verwandtschaft schauen und daraus Schlüsse ziehen.
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