Nr 2 zu einem Jack Russell
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Hallo,
ich bin hier schon länger stiller Mitleser :)
Es gibt ja schon eine Menge Threads bzgl Zweithund. Ich würde aber gern meinen Fall hier vorstellen und eure Einschätzung und Ideen hören.
Mein Mann und ich haben schon seit geraumer Zeit den Wunsch nach einem Zweithund. Ende nächsten Jahres soll es soweit sein und der Weg ist endlich frei.Wir haben einen Jack Russell Mix (w, 5 Jahre). Sie ist sehr gut sozialisiert und gut erzogen. Durch die Arbeit im Verein hat sie eine Menge Selbstbewusstsein aufgebaut und kann sich trotz ihrer 7kg sehr gut behaupten. Allerdings ist sie rassebedingt ein doch eher unsicherer Hund - da wird ziemlich viel gehibbelt und manchmal klammert sie schon sehr an mir. Sie ist recht aktiv, wir können sie aber gut runterschrauben und nach 5 Jahren sind wir ein eingespieltes Team ohne Probleme. Sonst käme uns der Gedanke nach einem Zweithund ja auch nicht ...
Wir sind seit geraumer Zeit aktiv auf der Suche nach einem Zweithund, der unserem ersten in Verhalten und Aussehen völlig konträr geht. Ich hätte gerne Tipps, an was für Rassen ihr so denkt
Wichtig ist mir vor allem eines: Unser alter Hund muss sich mit dem neuen wohl fühlen. Das hängt natürlich zum Großteil von uns und unserem Verhalten ab. Aber ich glaube, auch die Rasse kann da gute Voraussetzungen bietenWas wir uns wünschen:
- einen großen Hund, gern ab 25-30kg und auch gern dunkel (deswegen auch ein Welpe, Rangkämpfe können wir uns mit zwei erwachsenen Hunden dieses Gewichtsunterschieds nicht erlauben)
- nach Möglichkeit kein Jagdtrieb (ich hatte zuvor einen Jagdhund-Kuvasz-Mix und möchte so eine Kombi nicht nochmal)
- eine Rasse, die dazu neigt souverän und ruhig aufzutreten, keine, die überdreht (die haben wir ja schon daheim)
- kein Supersportler, aber auch keine Trantüte (dh im Notfall sollte er auch 1-2 ruhigere Tage aushalten, aber 2-3Std Spazieren und Beschäftigung ist bei uns schon Standard)
- ich kann mir als Hundesport Obedience oder UO vorstellen, vielleicht auch Zughundesport/Triking o.ä.
- Kurzhaar oder Stockhaar
- Kein notorischer Trampel, sondern einer, der eher mal akzeptiert, wenn unser Hund sagt, dass es ihm reichtIch dankbar und gespannt auf jede Anregung
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Ja, Jack-Russell sind schon besondere Hunde. Wir haben unseren dritten mittlerweile. Nachdem unser Godzilla gestorben war, hatten wir uns Theo geholt. Unser Godzilla war mit seinem zwei Jahre jüngeren Kumpel Muckefuck ein Herz und eine Seele. Er hat sehr gelitten, nachdem Godzilla gestorben war und ist mit Theo wieder richtig aufgelebt.
Die Hunde verstehen sich blind, sie liegen auf einer Wellenlänge und das merkt man den beiden auch an. Sie sind sehr harmonisch miteinander.
Nun wollte ich aber schon immer ein Hundemädchen haben und ich wollte nicht erst warten bis Muckefuck sich auch verabschiedet hat, sie sollte von ihm auch lernen (Hunde gucken sich ziemlich viel ab). Da ich einen sehr unkomplizierten Hund ganz ohne Jagdtrieb wollte, der temperamentmäßig zum Jack-Russell passt und von der Größe etwa passt, wurde es ein Shetland Sheepdog - meine Bambi. Sie passt perfekt zu den beiden. Und das lange Haar ist einfacher zu pflegen als das mittellange Haar von dem Shepherd-Schäferhund-mix meiner Schwester.
Ich habe nun keine direkte Rasse Empfehlung für dich, aber als größere Rasse könnte ich mir zu meinen auch einen Spitz oder Collie vorstellen. Collies gibt es auch in Kurzhaar.
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Könnte mir den Wolfsspitz oder Elo vorstellen...besitzen eigentlich (fast) alle Eigenschaften die ihr euch wünscht, das Gewicht passt, Zughundesport wird gerne gemacht, sind eher nicht soo Bellfreudig, kontrollierbarer Jagdtrieb, sind keine Hochleistungssportler sondern mit normalen Gassigängen zufrieden...nur sie sind ebend plüschig.
Zumindest mein Elo haart aber kaum und das Fell ist bei Spitzen und Elos selbstreinigend, heißt der Dreck fällt nach dem trocknen von alleine ab...außerdem besitzen sie kaum bis keinen typischen "Nasserhundgeruch" was ich auch sehr schön finde. -
Danke für eure Antworten!
Aber wir möchten definitiv nichts "plüschiges" mehr. Das liegt weniger an den langen Haaren (ich finde auch, dass man lange Haare besser wegsaugen kann und die nicht so pieksig sind), sondern, dass ich nicht ewig Knoten auskämmen möchte und Kriechtiere besser erkennen will. Mein Jacky-Mix hat langes Fell, wenn der nicht geschoren und ordentlich gepflegt wird, dann wuchert er zu.
Wir haben uns auf Schauen schon mehrmals den Großspitz angesehen. Bei den Eltern hatte ich noch einen Mittelspitz, der aber durch einen angeborenen Herzfehler sehr früh gestorben ist. Ehrlich gesagt, mein Herzenshund war es nicht. Er hat von Beginn an viel gekläfft und sich viel aufgeregt. Souverän und ruhig war der bestimmt nicht, auch wenn er sonst viele tolle Eigenschaften hatte.Etwas habe ich noch vergessen
: Unser Hund ist ein Besuchshund. Ich würde mit dem Zweithund auch gern in die Richtung weitergehen und ihn nach Möglichkeit zum Schulbegleithund ausbilden. Es muss also auf jeden Fall ein standfester Hund sein, der bei angemessener Erziehung ruhig und nervenstark bleibt. Viel Fell verleitet da auch zu viel Ziepen. Es wird also definitiv kein reiner Freizeithund.
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Schade das 'plüschig' für dich komplett rausfällt, denn ich weiß von einigen Elos die als Besuchshunde eingesetzt werden...weil sie ebend ein sehr robustes Wesen besitzen und generell menschenfreundlich sind. Wenn alles passt würde ich meinen nämlich auch gerne in diesen Bereichen einsetzen und ihn mit ihn Schulklassen nehmen etc. Was ich damit sagen will...überlegt euch das noch mal, es sind wirklich sehr nervenstarke Hunde, die in diesen Bereichen einen tollen Job leisten können
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Kurzhaarcollie kam mir auch direkt in den Sinn, ein Labrador könnte auch passen. Eventuell ein Pudel?
Als Schulbegleithund musst du ja schon einmal diejenigen Hunderassen ausschließen, die extremen Schutztrieb haben oder deren Äußeres bei den Eltern bitter aufstößen könnte. Deswegen fallen für mich die ganzen molosserartigen Hunde schon einmal raus.
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Mir wäre jetzt auch direkt der Labrador in den Sinn gekommen. Wollt ihr denn wieder ein Mädel oder dieses Mal einen Buben? Buben haben oft weit mehr als 30kg. Ich kenne Labbi-Buben mit 28kg, aber auch welche mit 43kg...
Manche Labbis sind allerdings schon Trampel. Wobei meiner zum Beispiel auch mit den Kleinhunden (3,5 und 4,5kg) von meinen Eltern und meiner Schwester während seiner Welpenzeit sehr viel Kontakt hatte und daher nicht so tramplig ist. Ich denke, das ist auch Erziehungssache. -
Tisana,
gerade ein Hund, der Vorurteile abbaut oder dessen "Äußeres bitter aufstößt" wäre sehr sinnvoll für die Arbeit in der Öffentlichkeit. Gerade im Team mit klein, süß, plüschig wäre das eine gute Kombi. Ich liebe Molosser!
Schutztrieb ist immer so eine Sache. Wir hatten ja DEN Schutzhund schlechthin als Kuvasz-Mix. Demensprechend bin ich das gewohnt und konnte es bei unserem früheren Hund relativ gut händeln. So extrem hätte ich es allerdings wieder ungern. Wobei der Schutztrieb sich auf das Haus und Grundstück beschränkte, außer Haus war es nie ein Problem.Ich habe eigentlich an Rottweiler, Stafford (wobei echt trampelig kennengelernt), Fila Brasileiro (aber zu schwer für UO und Sport) oder ähnliches gedacht. Vielleicht auch großer Schweizer oder eine Schäferhund-Art, die nicht so kaputt ist und nicht so "flatterig", wie ich viele DSH kenne? Das liegt daran, dass ich bisher nur gute Erfahrungen mit diesem Hundetyp gemacht habe und sie alle als relativ sportlich, aber bei guter Auslastung und Führung extrem lieb und ruhig kennengelernt habe.
Labradore und Retriever mag ich ehrlich gesagt nicht so. Mit böser Zunge würde ich behaupten, sie sind mir zu "charakterlos". Im Verein sind natürlich die meisten Goldies und Labradore... Außerdem wird es wirklich schwer eine 1a Labrador oder Goldie Zucht im Dschungel der Züchter zu finden. Ich lasse mich da aber gern eines besseren belehren.
Danke für eure ganzen Anregungen bisher
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Achso, ein Nachtrag:
Zuhause wird gerade noch arg diskutiert, ob Rüde oder Hündin. Der Mann wünscht sich einen "Kumpel", der stattlich aussieht und was hermacht, mit dem man raufen kann (der arbeitet Dann ja auch nicht intensiv mit dem Hund, sondern kuschelt und dreht die Pipirunden), evtl sogar in die Zucht geht. Dann müsste man beide Hunde während der Hitze trennen können.
Ich bin eher der Hündinnen-Typ. Dh nur zweimal im Jahr Vollmeise und Dreck statt einen dauernd jaulenden Rüden, der stets den Platzhirsch macht (im schlimmsten Fall). Zwei menstruierende Hündinnen sind vielleicht auch nicht so der Hit. Außerdem hab ich oft gehört, dass W-W sich richtige Kämpfe bieten können, bei M-M sind es ja zumeist nur Kommentkämpfe. Deswegen soll die Kombi W-M am besten funktionen?Die Tendenz geht also zu einem Rüden. Evtl auch mit Kastration, wenn der Herr bei den Damen komplett gaga wird. Aber an sich bin ich nicht fürs Kastrieren, wenn nicht unbedingt nötig.
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Geht den über drehen in der Jugendzeit ?
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