Chronische (?) Mandelentzündung

  • Hallo,


    ich hoffe, jemand kann mir hier helfen. Fiete hat seit Anfang Mai dieses Jahres dicke Mandeln. Erst gab es nur eine immunstärkende Spritze aber nachdem es nach einer Woche nicht besser wurde und die Mandeln auch richtig dick vereitert waren, ein Antibiotikum. Dieses schlug allerdings nicht gut an. Hund war immer noch sehr schlapp und hat oft gewürgt. Dann gab es ein anderes AB und es wurde gleichzeitig ein Rachenabstrich gemacht. Ergebnis: keine pathogenen Keime.


    Dem Hund ging es unter dem zweiten Antibiotikum aber immer besser. Das AB haben wir dann abgesetzt (weil zu Ende). Gleichzeitig haben wir eine Homöopathin aufgesucht, die ihm erst ein Konstitutionsmittel gab und ca. 2 Wochen später noch mal Belladonna C30. Die Mandeln wurden kleiner, waren aber immer noch rot.


    Dann haben wir Fiete Fenchelhonig 3x täglich gegeben. Es wurde auch besser, Hund hat nicht mehr gewürgt, also haben wir irgendwann den Fenchelhonig nicht mehr gegeben.


    Nach ca. einer Woche fing er wieder an zu würgen (einmalig). Also gab es ab da wieder Fenchelhonig plus Angin Heel. Dem Hund geht es seitdem gut, er ist aufgeweckt, will spazieren gehen und toben. Aber die Mandeln sind immer noch nicht wieder vollständig in den Taschen.


    Der eine TA in der Tierklinik sagte, dass wir ansonsten die Mandeln raus nehmen müssten. Eine andere T meinte, das würde sie erst machen, wenn der Hund Atem- bzw. Schluckbeschwerden aufgrund der großen Mandeln hätte. Wir möchten ihn eigentlich nicht operieren lassen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, da Mandeln ja auch eine wichtige Funktion haben.


    Aber so kann es ja auch nicht weiter gehen. Der Hund müsste dringend geimpft werden (TW ist über drei Jahre her) und der Wuff will auch endlich wieder arbeiten. Zwischendurch War ich mal zum Training und er schien so glücklich, dass er wieder was tun darf. Aber ich weiß halt nicht, ob ich ihn schon wieder belasten darf.


    Hat jemand noch Tipps, was wir bezüglich der Mandeln machen können?

  • Mandeln raus nehmen würde ich so schnell auch nicht.


    Meiner Meinung nach ist Homöopathie da schon der richtige Weg, damit der Körper eine Chance hat, sich selbst zu heilen.
    Vielleicht ist nur das Mittel nicht das richtige, da kann man ja noch mal was anderes ausprobieren.


    Ich kenne den Fall, das Rhus Toxicodendron eine chronische Mandelentzündung geheilt hat.

  • Es haben zwar nicht viele hier geantwortet, aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen doch:


    Wir waren noch mal beim TA und haben großes Blutbild gemacht (Organe alle top in Ordnung, bis auf die Bauchspeicheldrüse (Amylasewert erhöht) aber da bekommt Fiete schon Enzyme, weil eine EPI(Bauchspeicheldrüseninsuffizienz) bereits festgestellt worden ist). "Leicht" erhöhte Entzündungswerte aber nichts, was wirklich Anlass zur Sorge geben würde und die geschwollenen Mandeln über so lange Zeit erklären würde.



    Uuuuuund, wir haben einen Allergietest machen lassen. Ich weiß, dass der
    nicht sooooo aussagekräftig ist aber ich wollte mal einen Anhaltspunkt
    haben. Und siehe da: der Hund reagiert auf (fast alles) Reagiert hat Fiete (bzw. sein Blut) auf:


    • Milben und Schimmelpilze / Gräser und Kräuter (könnten wir noch weiter ausspezifizieren lassen für noch mal ca. 160,- € zusätzlich)


    • Rind (war bekannt)
    • Lamm
    • Huhn
    • Soja
    • Reis
    • Mais
    • Kuhmilch
    • Fisch (Dorsch, Flunder, Heilbutt, Makrele)
    • Kaninchen
    • Lachs
    • Gerste
    • Kartoffel (war mir bekannt)
    • Hafer
    • Strauß


    Nicht reagiert hat er auf:

    • Schwein
    • Ente
    • Truthahn
    • Weizen
    • Ei
    • Thunfisch
    • Zuckerrüben
    • Hirsch
    • Hirse
    • (Baumpollen, Flohspeichel, Hefen)


    All die Sachen, wo ich den geschockten Smiley gesetzt habe, wurde hier hauptsächlich verfüttert. Sein TroFu ist/war Huhn & Hirse und als NaFu gab's mehrere Sorten, u. a. gerne auch Kaninchen, Huhn und Lachs.


    Wir werden also eine Ausschlussdiät machen (weil, wie ich finde, der Blut-Allergietest nur Anhaltspunkte geben kann) und sehen, ob sich was an den Mandeln tut.

  • Danke, dass Du weitergeschrieben hast.


    Hoffentlich bessert sich nach einer Ausschlussdiät auch die Mandelentzündung.


    (Beim Menschen ist es z.Z so, dass die Mandeln meist nur noch gekürzt werden und nicht mehr vollständig entfernt werden. Vielleicht ist das ja auf 4beiner übertragbar?.)


    Gute Besserung Deinem Hund!

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