Warum der Hund der Zukunft vegan isst...
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Und wenn man bedenkt, dass seit tausenden von Jahren Milch als Nahrung für gross und klein verwendet wurde, das gekäst wurde und dieser Käse mit Genuss verzehrt wurde...
Hammerschonimmersogemacht war und ist eines der dämlichsten Argumente der Welt. Tausende von Jahren gehörte es auch zum guten Ton, das Fleisch seiner menschlichen Feinde zu verdrücken.
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Ups, einen halben Tag nicht reingeschaut und dann so viel dazugekommen ... Da muß ich nachher erstmal ein wenig nachholen.
Nur schon mal hierzu:Ich halte die Diskussion über eine ökologische Ernährung übrigens für alles, aber sicher kein Luxusproblem.
Falls du damit mich meinen solltest, so meinte ich nur, daß die Ernährungsarten, die es gibt, ein Luxusproblem sind (und die daraus resultierenden "Glaubenskriege"), nicht aber, wo die Nahrung herkommt. Sorry, wenn ich da ein wenig undeutlich war.
Daß man darauf achten sollte, wo die Nahrung herkommt, ist schon wichtig. Nur kann sich das nicht jeder leisten - wobei ich gerne beim Thema Fleisch sage, wenn gesagt wird, daß man sich nur billiges Fleisch kaufen kann, daß man dann ja wie früher nur einmal die Woche Fleisch essen könnte, dafür aber Bio oder vom heimischen Landwirt, wo es die Tiere auch ohne Bio relativ gut hatten und daß es sowieso gesünder wäre, wenn man nicht ZU viel Fleisch ißt. Ja, da missioniere ich auch ein wenig.
Man kann auch vor Augen halten, daß für billiges Fleisch auch Menschen leiden müssen. Da, wo Mais und Soja angebaut wird, werden die Menschen von ihrem Land vertrieben, damit da angebaut werden kann. Die Felder werden mit Glyphosat gespritzt, daß die Brunnen der Menschen, die drumherum leben verseucht sind. Die Menschen da sind seitdem auch viel mehr krank. Und das alles, um das Futter so billig wie möglich zu kaufen. Und dann geht es weiter mit den Arbeitern in der Fleischindustrie, die ausgebeutet werden. Man könnte auch sagen: Wenn es einem schon nicht um die Tiere geht, dann sollte man dieses Fleisch (Massentierhaltung) wenigstens der Menschen zuliebe nicht kaufen.
Aber Fleisch z.B. ganz ausreden wollen oder sonstwas für ein schlechtes Gewissen machen tue ich trotzdem nicht. So weit geht meine Missionierung dann nicht.Es liegt so manches im argen, was die Produktion der Nahrungsmittel angeht und es scheint irgendwie auch immer schlimmer zu werden, da immer Geld dahinter steckt. Gewinne sollen um jeden Preis maximiert werden, auch wenn es auf Kosten der Arbeiter oder Verbraucher geht. So etwas ist eine Schande!
Hat mal jemand einen Film über Schweinemast gesehen, wo einer, der eine Massentierhaltung hat, gesagt hat, daß es billiger sei, jeden Tag Tonnen an Schweinefleisch wegzuwerfen, als weniger Tiere zu haben, da es für die Massentierhaltung Subventionen gibt? Super, nicht wahr? Nur Geld, nur Gewinne sind wichtig. Da könnte man k***
So etwas kann ich auch nicht leiden und verteufle es.Wie die Produkte hergestellt werden, wo sie herkommen und so ist schon wichtig. Da hast du vollkommen recht!
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Zu en Milchpreisen:
So ist das im Kapitalismus: Das Wechselspiel zwischen Angebot und Nachfrage.
Trotzdem in praktisch jedem Lebensmittel irgendwo Milch drin versteckt ist, wird einfach derartig viel produziert, dass es ein Riesiges Überangebot gibt. Dadurch, dass es eine reine Überschüßware ist, ist Milch eben extrem billig.
Anstatt die Landwirte zu subventionieren sollte zumindest darauf hin gearbeitet werden, dass weniger Milch dann eben zu einem höheren Preis auf den Markt kommt.
Möglichkeiten dafür wäre beispielsweise der Einsatz robusterer, langlebigerer Rinderrassen mit weniger Milchproduktion aber auch weniger Futterkosten, niedrigerer Krankheitsanfälligkeit etc.p.p.Wenn schon Subventionen, warum nicht in diese Richtung? So hätte man langfristig einen ökonomischen und ökologischen Erfolg.
Aber das Bürgertum würde empört aufkreischen, wenn man plötzlich 2 Euro/ Liter Milch zahlen müßte.....
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Hammerschonimmersogemacht war und ist eines der dämlichsten Argumente der Welt. Tausende von Jahren gehörte es auch zum guten Ton, das Fleisch seiner menschlichen Feinde zu verdrücken.I
Ich zahle hier bis zu 1,80 Euro/l Milch vom Bauern und habe kein schlechtes Gewissen, diese zu verzehren.
Und wenn die Oma von nebenan welche beim Discounter kauft, weil sie sich keine andere leisten kann, werde ich einen Teufel tun und sie belehren wollen.Eure Probleme sind hier echte Luxusprobleme. Geht mal in die reale Welt und schaut mal nach, wieviel Leute wirklich genug Geld haben um sich adäquat biologisch und ethisch konform zu ernähren. Ihr werdet merken, dass der Großteil derer, die da draussen rumlaufen, oft nicht wissen, was auf den Tisch kommt und dankbar für alles sind, was erschwinglich ist und was sie zu einer Mahlzeit verarbeiten können.
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Ich arbeite nicht und bekomme auch keine Unterstützung vom Staat. Dank eigener Erfahrung kann ich dir versichern, dass es viel billiger ist, weder Käse noch Milch zu kaufen, statt es vom Discounter zu kaufen. -
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Eure Probleme sind hier echte Luxusprobleme. Geht mal in die reale Welt und schaut mal nach, wieviel Leute wirklich genug Geld haben um sich adäquat biologisch und ethisch konform zu ernähren. Ihr werdet merken, dass der Großteil derer, die da draussen rumlaufen, oft nicht wissen, was auf den Tisch kommt und dankbar für alles sind, was erschwinglich ist und was sie zu einer Mahlzeit verarbeiten können.
wenn alle die sichs leisten können, es sich auch leisten würden , wäre schon viel gewonnen, dann würden übrigens auch "viele die da draußen rumlaufen" mehr Geld für ihre Produkte bekommen
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Eure Probleme sind hier echte Luxusprobleme. Geht mal in die reale Welt und schaut mal nach, wieviel Leute wirklich genug Geld haben um sich adäquat biologisch und ethisch konform zu ernähren. Ihr werdet merken, dass der Großteil derer, die da draussen rumlaufen, oft nicht wissen, was auf den Tisch kommt und dankbar für alles sind, was erschwinglich ist und was sie zu einer Mahlzeit verarbeiten können.
Wir reden hier aber schon von Deutschland oder? Ein Großteil der Menschen weiß oft nicht, was auf den Tisch kommt? Das wage ich zu bezweifeln. Zumal ich weiß, wie es ist, von Hartz IV zu leben, aber an Lebensmitteln hat es uns nie gemangelt.
Billigfleisch,-Wurst und -Milchprodukte landete auch in Hartz IV Zeiten jeden Tag auf unserem Teller. Mit weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte hätten wir unseren Proteinbedarf sicher günstiger decken können. -
Mal zur Milchdiskussion...
Ich habe mir Ende letzter Woche eine Packung Sojamilch gekauft. Die landete direkt im Kühlschrank. Und steht dort noch immer. Ich habe sie im Laden mitgenommen, weil ich sie einfach mal probieren wollte, um ggf. zumindest dem Teufelskreis der Billigmilch zu entgehen. Bisher(!) habe ich noch keinen Schluck davon getrunken oder mit meinem Müsli vermengt, weil ich nicht weiß, wie sie schmeckt. Da kommen dann Fremde um die Ecke und sagen, dass es nicht schmeckt. Und man liest davon, dass unsere Nutztiere mit Sjoa vollgestopft werden - macht es für mich nicht attraktiver diese Milch zu probieren. Wenn ich mir die Gesichter im Dschungel-Camp ansehe (haha), die sich vor Insekten beim Gaumenschmauß ekeln, dann bin ich mir auch nicht so sicher, ob das eine gute Proteinquelle für mich ist.Andererseits frage ich mich, wie ich es mit mir vereinbaren kann Sojamilch zu trinken (vielleicht,... oder Reismilch oder Kokosmilch,...) und weiterhin Käse zu konsumieren. Oder Mozzarella oder Eis oder Schokolade oder oder oder... so gerne ich den Mipro-Konsum einschränken wollen würde, wie kann ich das anstellen? Ich liebe Nutella, Schokolade, Käse und Mozzarella (mit Tomate und Basilikum, yummie!) und das sind Dinge, auf die ich langfristig nicht verzichten möchte. Da bin ich ganz ehrlich. Aber auf Milch, da könnte ich gut drauf verzichten, wenn sie aus anderen Quellen wie der Kuh kommt. Ich brauche für mich persönlich SICHTBARE Alternativen, wenn ich aus dem Haus gehe. Ich möchte für mich persönlich wissen, dass ich diese Alternativen genau so gut beim Einkaufen im großen grünen Laden
bekommen, wie meine aktuellen Lebensmittel auch.
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Und man liest davon, dass unsere Nutztiere mit Sjoa vollgestopft werden - macht es für mich nicht attraktiver diese Milch zu probieren.
Oh. Das ist ärgerlich. Zusammenhang? oO
Sichtbare Alternativen: Da sind wir ja auf einem sehr guten Weg zur Zeit. In den Supermarktregalen wächst das Angebot an Alternativen rasant. Viele hier im Thread finden das schrecklich, entweder missionarisch oder zu konsumorierentiert oder was weiß ich, aber für Leute wie dich ist das ja eine wichtige Entwicklung. Ich habe letztens z.B. Bionella probiert, ohne Milch und mit fair gehandelten Produkten.
Zum Thema vereinbaren: Selbst bei strengstem veganen Lebensstil muss man immer noch unvermeidbare Kompromisse eingehen. Da hält man sich einfach an das Motto "Ich mache, so viel ich kann" und gut ist.
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@Linsentier also ich muss sagen, dass ich Sojamilch (ganz abgesehen davon, dass ich sie unverarbeitet nicht vertrage) auch ganz bäh finde... aber probier's einfach mal aus.
Wenn es nicht so das Wahre für dich ist, dann probiere dich einfach durch die anderen pflanzlichen Milchsorten durch. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass es nach Kuhmilch schmeckt - es wird anders schmecken, aber durchaus gut! Ich mag Reismilch total gern, Hafermilch finde ich auch gut. Die verschiedenen Nussmilchsorten mag ich auch sehr gern, allerdings hab ich nicht immer Lust auf den krassen Nussgeschmack, grad bei Haselnuss.
Und zum teilweisen Verzicht: Es ist doch schon mal super, wenn du nur Milch ersetzt! Jedes Produkt, das ersetzt wird, lohnt sich! Auch wenn du weiterhin Käse etc. essen willst!Nutella: Chocoreale schmeckt total geil!
http://www.alles-vegetarisch.d…oaufstrich--350g-,art-541
Kannst es ja einfach mal testen!Schokolade gibt es auch sehr Leckere in vegan, ich bin totaler iChoc-Fan.
http://ichoc.de/Probier dich einfach mal durch die Ersatzprodukte durch. Das, was überzeugt, kannst du ja beibehalten (oder abwechseln) und was gar nicht schmeckt, dann halt nicht!
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