Welpe oder erwachsener Hund?

  • Wir möchten einen Hund und haben uns im Grunde für eine Border Collie entschieden. Da wir beide berufstätig sind, ist der Hund 3 bis 4x pro Woche von 7 - 14 Uhr alleine. Wir würden den Kauf zeitlich so legen, daß die ersten 3 Wochen jederzeit ein Herrchen/Frauchen zu Hause ist.
    Wir haben uns gefragt, ob wir mit einem Welpen oder einem sagenwirmal 7,5jährigen Exemplar besser beraten sind? Die offensichtlichen Kriterien sind uns klar, wie z.B. daß man einem Welpen (zumindest theoretisch) noch alles beibringen kann/muss, und daß man bei einem erwachsenen Hund nicht weiß, was er alles schon erlebt hat. Ich schätze, den Charakter muß man hinnehmen, egal ob Welpe oder Opa. Hunde sind ja auch nur Menschen.
    Wir schreiben das hier im Forum, weil wir uns zwar natürlich schon seitenweise eigene Gedanken gemacht haben, aber gerne Beiträge von Leuten hören, die das Ganze womöglich aus einer ganz anderen Richtung betrachten und Hinweise beisteuern können, an die wir niemals gedacht hätten.


    Edit by Mod, da die Vermittlung von Hunden hier verboten ist.

  • Nach den 3 Wochen , wie geht es denn da weiter ? Da kann der Hund ja trotzdem noch nicht so lange alleine bleiben .
    Da 7 Stunden am Tag ja schon sehr lange sind , frage ich das nun einfach mal .


    Einen Welpen kannst du dir eben noch so ziehen wie du willst . Ein großer bzw. älterer kann hald schon einiges und den kannst du nicht mehr sooo in die Spur lenken wie einen Welpen . Auch ein Erwachsener Hund braucht erstmal ein paar Wochen eingewöhnung usw .

  • 1. meiner Meinung nach auch für einen erwachsenen Hund zu viel Zeit alleine. Finde persönlich 7 Stunden zu viel, bis auf Ausnahmen


    2. wenn ihr euch Gedanken gemacht habt, warum Border Collie? Ich rate ganz dringend davon ab. Zumindest aus dem Text hört sich das für mich jetzt nicht wirklich passend an. Nein, es springt mir nichts ins Auge, warum ein Border Collie als Spezialist zu passend ist.


    3. Hundevermittlung ist hier verboten. Man sollte auch das Individuum betrachten, lange Fahrten in Kauf nehmen und nicht den nächstbesten nehmen.


    Edit: 4. beim mir z.B. zieht nie wieder ein Welpe ein. Ich finde einschätzbare erwachsene Hunde um einiges 'einfacher'. Kann mit erwachsenen Hunden auch einfach mehr anfangen. Beibringen kann man ihnen fast alles. Auch Welpen können 'Macken' entwickeln, da kann man noch so sorgfältig sein.

  • Finde 7 Stunden auch zu viel ! Da passt ein Hund nicht wirklich in euer Leben - den Eindruck habe ich jedenfalls . Vor allem ist 3-4 mal die Woche eine Menge .

  • Drei Wochen reichen (vermutlich) nicht aus, um einen Welpen einzugewöhnen und ihn dann so lange alleine zu lassen. Die Stubenreinheit klappt da in aller Regel noch nicht zuverlässig, und zum kleinschrittigen Aufbau des Alleinbleibens ist das auch zu wenig Zeit.


    Muss es denn ein reinrassiger Border Collie sein? Es gibt in den Tierheimen und bei den entsprechenden Rasse-Notvermittlungen meistens viele ältere Hütehundmixe, die ein neues Zuhause suchen. Wenn ihr euch da vorstellt und genau beschreibt, was für einen Hund ihr sucht, findet ihr bestimmt einen netten, erwachsenen Hund, der schon alleinebleiben kann.

  • 7 Stunden 1x die Woche oder als Ausnahme find ich okay, aber 3-4x? Das ist nicht schön für den Hund.


    Fände sich denn vielleicht für 2 Tage eine Betreuung?


    Wenn ja, schaut doch mal in die Vermittlungsseiten für eure Rasse.
    Ich selber fand es übrigens sehr angenehm, dass meine Hündin schon knapp über ein Jahr alt war.

  • Ja, Tierheim ist durchaus eine Möglichkeit. Fraglich bleibt, ob die Pfleger dort die Hunde gut genug kennen, um sagen zu können, ob er z.B. alleine bleiben kann?

  • Auch einen Tierheim Hund kannst du sowas nicht antun . Egal welchen Hund du dir holst ist 3-4x so lange einfach zu viel !
    Du solltest dir nochmal genau überlegen ob ein Hund das richtige für euch ist .

  • Vor allem solltest du konkrete Vorstellungen und Pläne entwickeln.


    Ihr wollt es möglichst einfach (so klingt es jedenfalls), dazu ein Border Collie, Alter egal, sorry aber das hört sich alles andere als durchdacht an.


    Sowohl Welpen, als auch erwachsene Hunde können Probleme mit dem Alleinebleiben haben. Das kann dir kein Tierheim der Welt vorhersagen (kann sich nämlich auch bei Ortswechsel ändern) und auch kein Züchter der Welt sagen. Zumal ich 7 Stunden wie bereits erwähnt viel zu lang finde, egal was für ein Hund es ist.
    Zu brauchst Plan A und mindestens B und ggf. musst du Geld für Pension und Hundetrainer einplanen. Das ist ein Tier!


    Edit: Probleme können nämlich auch beide 'Variante' entwickeln.

  • Zumal ich von der "Alleine-Bleiben-Problematik" auch zu Bedenken geben möchte, dass ein Border Collie eine sehr anspruchsvolle Rasse ist und man sich genau überlegen muss, ob man den Ansprüchen dieser Rasse gerecht werden kann.
    Was ist wenn der Welpe einen enormen Hütetrieb hat? Hättet ihr die Möglichkeit und auch die Zeit und Lust ihn artgerecht auszulasten?

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