Welpe oder erwachsener Hund?
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Hallo,
das bei sieben Stunden kein Welpe in Frage kommt ist ja klar, für die meisten erwachsenen Hunde ist das kein Problem. Es ist eben eine Frage wie weit man bereit ist seine Freizeit mit dem Hund zu verbringen und vor und nach der Arbeit den Hund gut auszulasten. Auch wenn Hund mal krank ist oder alt wird braucht man eine Alternative.
Ein gesunder Hund kann 7 Stunden gut aushalten und wird in der Regel seine Zeit verschlafen, macht er doch nachts auch.
Ich würde nicht nach einer bestimmten Rasse schauen, geht ins nächste Tierheim, lernt den Hund kennen und schaut genau hin was zu Euch passt.
Gerade für den Anfang solltet ihr einen Plan B haben, meine Hündin konnte schon mit 6 Monaten 6 Stunden alleine bleiben, mein Rüde hat dafür 2 Jahre gebraucht, da gibt es kein Patentrezept. -
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Ich denke nicht, dass man dazu eine allgemeingültige Aussage treffen kann. Meine Hündin will zB alle drei bis vier Stunden raus und meldet dann auch. Das ist aber kein Problem, weil Betreuung da ist, wenn ich arbeite oder in der Uni sitze. Ich hätte schon ein schlechtes Gewissen, wenn sie immer anhalten müsste.Mein Rüde ist ganz anders. Der hält ewig aus und meldet super selten, dass er pinkeln muss. Trotzdem strullt der alle vier Stunden, wenn meine Hündin rausgeht.
Ich finde es ehrlich gesagt etwas unfair, einen Hund täglich so lange anhalten zu lassen, nur weil er es kann. Das ist ja alles andere als angenehm und entspannt und sicherlich auch nicht wirklich gesund.Klar, da ist wohl jeder Hund anders. Aber ehrlich gesagt habe ich auch noch nie gehört, dass ein erwachsener Hund nicht länger als 4 Stunden am Stück aushält? *O*Die meisten Hunde, die ich kenne, gehen 3 bis 4 Mal am Tag raus, und zwischen den Runden liegen schon mal mehrere Stunden. Mir kommt das arg oft vor, alle 3 bis 4 Stunden pinkeln müssen. Aber möglich, dass das auch vorkommt, wird's wohl sein. Ich stelle mir das sehr stressig vor, Hut ab.
Wenn 4x wöchentlich 7 Stunden alleine bleiben bei einem ansonsten ausgelasteten Hund nicht machbar wäre, bräuchten wir mindestens doppelt so viele Tierheime wie bisher. Jeder Hund hat es in einem umsorgten Zuhause mit ausreichend Qualitätszeit besser als in einem Tierheimzwinger. Ich kanns echt nicht mehr hören! Genug Geld soll vorhanden sein, der Hund darf höchstens 4 Stunden alleine bleiben müssen, gutes Futter und natürlich optimale Gesundheitsversorgung soll auch noch gewährleistet sein. Außerdem muß sich jeder natürlich auch Hundesitter leisten können. Wo soll heutzutage das Geld für das alles denn herkommen wenn nicht von ausreichender Arbeitszeit? Bleibt doch bitte mal auf dem Boden. Wielange sind denn Eure Hunde nachts ohne Pinkelpause? Oder geht Ihr da auch alle 4 Stunden raus?
Meine Meinung: ein erwachsener Hund der nicht allzu anspruchsvoll ist, der alleine bleiben gewöhnt ist und dem ihr in der Resttageszeit abwechsungsreiche Unternehmungen bieten könnt, der Familienleben bei Euch genießen darf und dem Ihr damit ein Leben im Tierheim erspart - super.
Tixi, ich stimme dir zu. Manche Forderungen sind wirklich übertrieben und heutzutage kaum noch zu realisieren.
Ich persönlich finde 7 Stunden viel zu viel . Ich hätte keine Minute Ruhe wenn ich meine Hunde 7 Stunden Zuhause abstellen würde. Diesen Vergleich mit dem Tierheim finde ich etwas unrealistisch . Ein Hund hat keinen Vergleich zu einem Tierheim wie wir . Wenn man jemanden hat , der mit den Hunden mal geht , dann geht es schon eher , aber für mich sind 7 Stunden utopisch.
Aber anscheinend bin ich da auch alleine mit der Meinung...
Ich glaube nicht, dass Hunde ein Zeitgefühl wie wir Menschen haben. Ob nun 5 oder 7 Stunden, wird dem Hund wahrscheinlich nicht bewusst sein.
Ich lasse meinen Hund übrigens auch sehr ungern alleine. Aber manchmal denke ich, dass ich damit ein größeres Problem habe als er. Er weiß ja, dass ich wiederkomme und schläft oder beschäftigt sich mit seinen Kausachen, während ich weg bin.
Mein Hund ist derzeit vielleicht zweimal wöchentlich für 3 bis 4 Stunden alleine, aber das ist der Luxus des Studentenlebens mit mehreren Familienmitgliedern, die sich auch kümmern. Eine berufstätige PErson kann das im Normalfall wohl kaum leisten und ich werde mein Studium vielleicht auch nicht fortsetzen. Mein Hund wäre dann 1 bis 2 Mal die Woche mehrere Stunden allein. Bekäme aber trotzdem mindestens 3 Stunden Auslauf am Tag. Und Beschäftigung auch. Ich finde, wenn man z.B. von 7 Uhr bis 14 Uhr weg ist, bleibt doch genug Zeit für den Hund.Sitter ist natürlich otpimal und habe ich ja auch schon vorgeschlagen, aber teilweise geht das arg ins Geld (kommt wohl darauf an, wo man wohnt und wie viel man zur Verfügung hat) und ich würde meinem Hund auch nicht jedem anvertrauen.
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Hallo,
ich muss sagen, dass ich es mittlerweile nicht mehr so schlimm fände, wenn mein (erwachsener) Hund viermal die Woche sieben Stunden am Stück allein daheim ist. Wenn ich Ferien habe, verschläft er diese Zeitspanne komplett. Wir gehen meist so um halb 7 oder 7 seine erste große Runde und dann höre ich nichts mehr von ihm bis so 14 oder 15 Uhr. Manchmal laufen wir seine zweite große Runde erst um fünf oder sechs Uhr und zwischendrin meldet er sich auch nicht. Und wenn es dringend ist, tut er das sehr wohl und das auch sehr massiv (bellen, knurren).
Wenn in ferner Zukunft ein Zweithund (ein Welpe) einzieht, wird dieser vmtl auch schneller und länger eine gewisse Zeit alleine bleiben müssen. Natürlich nicht so, dass es unzumutbar wäre, aber doch früher und länger als es bei Klein-Newton damals war. Allerdings wird er auch mit Newton zusammen sein dann.Generell hatte ich so vom Eingangspost den Eindruck, dass das mit der Hundehaltung noch nicht wirklich durchdacht ist. Eventuell würde ich mir da erstmal noch Zeit nehmen, mich noch mehr zu informieren. Gerade was die Rassewahl betrifft.
Grüße,
Rafaela -
Bei manchen hier hat man den Eindruck sie leben nur für den Hund ^^
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Bei manchen hier hat man den Eindruck sie leben nur für den Hund ^^
Und ? Ist das verwerflich ? Soll doch jeder leben wie er will !
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Und ? Ist das verwerflich ? Soll doch jeder leben wie er will !
Eben!
Dazu gehört auch zu akzeptieren, dass andere ihre Hunde anders und dennoch nicht schlechter halten als man selbst... -
Und genau deswegen muss man nicht abwertend über das Leute anderer sprechen . Denn genauso könnte man sagen, dass ja die Hunde , von denen die 7 Stunden arbeiten gehen vernachlässigt werden usw. ! Aber dies gehört hier nicht rein !
Es hat hier jeder nur seine PERSÖNLICHE Ansicht vertreten . -
Verstehe gar nicht, warum hier nun so auf den 7 Stunden herum geritten wird?
Ich finde das 3-4 mal pro Woche für einen ausgewachsenen Hund unter den genannten Voraussetzungen, wie auslastung, der Hund kennt es alleine zu bleiben, völlig in Ordnung.
Das Leben ist eben leider nicht immer so, wie man es sich gerne malen würde. Für Mensch und Tier.
Aber das ist ja nun nicht Thema. Nun fang ich selbst schon mit den 7 Stunden an :)
ich finde ebenfalls, dass ein Havaneser gut passen könnte. Finde die Zwerge als Begleithunde einfach nur toll.
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Zum Thema "Hund aus dem Tierheim und 7 Stunden arbeiten":
Ich habe meine Beiden trotzdem problemlos adoptieren können.
Ich weiß aber auch, dass manche TH da komisch sind. -
Wo ist denn der Satz: manche leben nur für den Hund - abwertend? Das verstehe ich nicht Superpferd. Über Deine Formulierung: 7 Stunden Zuhause abstellen - hat sich doch auch niemand mokiert! Und MEIN Hund wird nicht abgestellt! Und Du wirst ja wohl nicht bestreiten wollen daß es einem ausgelasteten Hund in einer Familie in der er 7 Stunden alleine ist besser geht als eingeknastet den ganzen Tag im Tierheim. Sei froh daß Du solche "optimalen" Bedingungen zur Hundehaltung hast, die haben eben aber nicht mal die Hälfte aller Arbeitnehmer. Aber ich diskutiere dies mit Dir jetzt nicht weiter...!
ich würde an Eurer Stelle das Gespräch im Tierheim oder in einer Tierschutzorga suchen und Eure Möglichkeiten offen besprechen. Wir haben auf diesem Weg damals unseren 1,5 jährigen Blacky bekommen, obwohl mein Mann voll und ich 6 Std tgl arbeite und wir haben es nie bereut (außer mal in der anstrengenden Anfangszeit) und ich glaube Blacky hatte ein erfülltes Leben bei uns, obwohl er ein Schäferhund war und wir jetzt schon den zweiten haben. Ist natürlich teilweise auch stressig, das muß Euch bewußt sein. Das erste am Tag - Hund muß raus, das Erste nach der Arbeit - Hund muß raus und braucht jetzt auch Qualitätszeit. Auch den Gedanken: was mache ich wenn mein Hund plötzlich richtig krank ist sollte man durchspielen und schauen, daß man einen Plan entwickeln kann.
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