Gewichts-/Figurbewertungsthread - Teil 2
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das man schlank bzw. wenig wiegen sollte, wenn man Arthrose in den Knien oder der Hüfte hat, kann wahrscheinlich jeder, der daran leidet, bestätigen. Dazu braucht es eigentlich keine wissenschaftlichen Studien. Beispiel: mein Mann hat Arthrose im inneren Kniespalt. Heißt, weil er auch noch leichte O-Beine hat, reiben auf beiden Seiten Knochen auf Knochen, was starke Schmerzen verursacht. Er hat Einlagen, damit er mehr X-Beinig läuft und der Gelenkspalt entlastet wird. Jetzt ist mein Mann normalgewichtig. Hätte er 50 Kilo mehr, würden die Einlagen nichts mehr bringen, weil von oben einfach zu viel Gewicht auf die Knie einwirkt und nur noch ein künstliches Gelenk würde Entlastung bringen. Ich würde das jetzt 1 zu 1 auf Hunde übertragen. Je weniger Gewicht bedeutet weniger Schmerzen in der Arthrosegelenken
ich denke, dass ist Atrevido auch klar, aber mit wissenschaftlichen Studien kann ich auch nicht dienen, nur mit eigener Erfahrung
Und hat deinem Mann schonmal ein Arzt empfohlen besser sogar ins leichte Untergewicht zu gehen? (wurde hier ja auch vor einigen Seiten bei Arthrose empfohlen).
es wurde zumindest gesagt, dass wenn die Einlagen für eine gewisse Zeit helfen sollen und er nicht schon mit 45 eine Teilprothese haben möchte, er wohl noch ein bisschen mehr angemessenen Sport machen sollte und seine Ernährung umstellen sollte, was man als Diät interpretieren könnte
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Hi
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Und warum macht man sein Seelenheil von der Figurbewertung völlig fremder Dritter abhängig?
Warum verhagelt‘s einem die Laune, wenn eine subjektive(! Ich glaub, das muss man echt extra erwähnen) Meinung lautet „nen bissl was runter, nen bissl definierter fänd ich gut“....
Warum stellt man denn hier die Bilder ein?
Entweder weil man unsicher ist oder weil Fishing for compliments oder weil man (selbst mit sich unzufrieden) über seinen Hund definiert oder oder oder.
In allen Fällen sollte man mit einer Antwort, die nicht den eigenen Erwartungen entspricht, umgehen können.
Kann man‘s nicht, geht man zum TA seines Vertrauens, packt den Hund auf die Waage und lässt mal Speck und Muskeln ausmessen.
Und dann gibts eben diesen wunderbaren FB-Waschbrettvergleich mit Schlank - Sportlich - dick. Durchaus mit Humor nehmbar, obwohl es eine Sache auf den Punkt bringt.
Is aber auch wieder nicht richtig. Weil ist ja schlank, aber nicht normal. Ach so und das richtig zu dünn fehlt ja auch noch.
Jo. Das richtig adipöse aber auch.
Himmel, ist das hier anstrengend.
Ich habe nur gesagt das, das gezeigte FB Bild für mich kaum Aussagekraft hat, weil verschiedenste Beleuchtung und Positionen verwendet wurden.
Wie schon geschrieben, weil soche schlechten Vergleiche hier dann sonst noch als Beispiel rangezogen werden. Mehr nicht.
Wissenschaftliche Studien würden mich trotzdem zu dem Thema intressieren, weil sich für mich schon die frage stellt ob unterstes Normalgewicht oder sogar leichtest Untergewicht tatsächlich gesünder ist oder einfach nur eine Forums-Ente weil es hier einige Leute subjektiv schöner finden.
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Je weniger Gewicht bedeutet weniger Schmerzen in der Arthrosegelenken
ich denke, dass ist Atrevido auch klar, aber mit wissenschaftlichen Studien kann ich auch nicht dienen, nur mit eigener Erfahrung
Ich kenne diesen Spruch eben auch, und habe das bei meinem ersten Hund lange praktiziert. Der war leider arg gebeutelt mit Arthrose, vollkommen ohne Übergewicht. Und der hat mir sehr deutlich gezeigt, dass er "Normalschlank" trotz Arthrose sehr viel fitter und mobiler war, als sehr schlank (und selbst das wäre einigen Usern hier wahrscheinlich noch zu viel gewesen
).
Shira hat noch nicht allzu viel Arthrose, dafür aber Spondylose, was im Prinzip ja eine Extremform der Arthorse im Rücken ist. Bei ihr konnte ich jetzt das Gleiche beobachten. Sie war zu viel, kam auf Diät und war jetzt eine Weile ziemlich dünn. Kaum waren jetzt ein paar Gramm mehr wieder drauf, ist sie wieder mobiler.
Das sind jetzt meine Erfahrungen bei meinen Hunden, die natürlich nicht allgemeingültig sind. Aber deswegen würde mich Belege interessieren. Bei meinen Hunden werde ich das jedenfalls nicht mehr praktizieren.
du kennst deine Hunde am besten und wenn dein Eindruck so ist, dann würde ich an deiner Stelle auch weiter so verfahren
(Sammy hatte ja auch Spondylose. Ich hatte unsere TÄ gefragt, wie das mit den Schmerzen aussieht. Sie meinte, gerade bei Spondylose scheiden sich die Geister. Manche TÄ sagen, der Hund hat nur Schmerzen bei einem akuten Schub. Wenn die Wirbel erstmal verknöchert sind, hätte der Hund keine Schmerzen mehr, weil nichts mehr reiben kann. Studien gibt es da aber wohl nicht zu)
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[.....] According to the Arthritis Foundation, for every pound gained, three pounds of pressure are added to the knees and six pounds of pressure are added to the hips. By incorporating a weight loss program into the treatment plan this can lower the amount of medication the dog will need to take. [...]
(Beispielsweise - Fachquellen sind sich da sehr einig)
Understanding primary and secondary osteoarthritis
M. Suszynski
2014The pathophysiology and medical management of canine osteoarthritis
T Vaughn-Scott, JH. Taylor
J S Africa Assoc, 68: 21-5, 1997Bitteschön. Allerdings habe ich mir in dem Thema ja schon mal die Mühe gemacht und Quellen herausgesucht, damit danach dann einfach auf mal so getan wurde als wär nie was gewesen.
Interessant finde ich übrigens, dass "normal" automatisch als nicht übergewichtig angesehen wird. "Normal", heisst erstmal nur, dass etwas verbreitet ist, bzw die Mehrheit darstellt. Nicht mehr und nicht weniger.
Beim Menschen gibt es da übrigens ganz interessante Untersuchungen zu, dass wir mittlerweile dazu neigen Übergewicht als "normal" anzusehen und Idealgewichtige Menschen als zu dünn. Dürfte erklären warum gerne mal die Keule des Schlankheitswahnes hervorgezogen wird, während die Gesellschaft immer übergewichtiger wird.
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Das stimmt bei Spondy liest mal viel, oft auch widersprüchliches. Aber leichte Arthrose hat sie sonst auch schon so. Ich kann jetzt natürlich nicht genau sagen, warum sie fitter ist. Aber man merkt es schon spürbar. Beim Großen ohne Spondy das Gleiche.
Aber wie gesagt, ich rede schon von schlank, kein Übergewicht. Dass das fatal ist, sind wir uns sicher alle einig.
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Eventuell Ist bei deutlichen Gewichtsverlust Muskelabbau mit einhergegangen
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Das Labbikind hat doch nichts?
Und trotzdem gibt es hier User, die der Meinung sind, der müsse noch 2kg abspecken.
War auch meine Meinung
. Und dann ist der noch lange nicht dürr würde ich denken. So wie ich ihn jetzt auch nicht fett, aber doch ..."gut dabei" finde.
Beim jungen Hund erledigt sich das vllt schon quasi während wir uns hier die Köpfe heißreden weil der mal eben ein Stück wächst und gut.
Und ja, unsere Wahrnehmung wird sehr beeinflusst von dem, was wir täglich sehen. Ich fasse meine Hunde viel an, laufen wir beim TA vorbei schubse ich sie mal eben auf die Waage, ich bin über deren Figur eigentlich ganz gut informiert. Aber wenn ich sie dann nass sehe
habe ich das Gefühl ich müsste schnell eine Rinderhälfte reinstecken, weil die eben auf einmal so dünn aussehen. Meine Wahrnehmung ist da verschoben.
Meine Mutter hat eine 15 jährige Labbratonne, dagegen ist der fb-Hund auf dem dritten Bild ne Elfe. Wenn ich was sage, ist meine (extrem untergewichtige) Mutter beleidigt, als wenn ich sie als zu dick bezeichnet hätte.
Daher finde ich den Thrad so spannend. Nicht, weil man sein Leben nach der Beurteilung umkrempelt, sondern eben einfach noch ein paar Meinungen von unvoreingenommenen Hundeleuten liest. Deswegen wird sicher keiner seinen Hund auf 0-Diät setzen.
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Definitiv kein gravierender. Und minimale Schwankungen wird man sicherlich nicht sofort an der Mobilität spüren.
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[.....] According to the Arthritis Foundation, for every pound gained, three pounds of pressure are added to the knees and six pounds of pressure are added to the hips. By incorporating a weight loss program into the treatment plan this can lower the amount of medication the dog will need to take. [...]
(Beispielsweise - Fachquellen sind sich da sehr einig)
Understanding primary and secondary osteoarthritis
M. Suszynski
2014The pathophysiology and medical management of canine osteoarthritis
T Vaughn-Scott, JH. Taylor
J S Africa Assoc, 68: 21-5, 1997Bitteschön. Allerdings habe ich mir in dem Thema ja schon mal die Mühe gemacht und Quellen herausgesucht, damit danach dann einfach auf mal so getan wurde als wär nie was gewesen.
Interessant finde ich übrigens, dass "normal" automatisch als nicht übergewichtig angesehen wird. "Normal", heisst erstmal nur, dass etwas verbreitet ist, bzw die Mehrheit darstellt. Nicht mehr und nicht weniger.
Beim Menschen gibt es da übrigens ganz interessante Untersuchungen zu, dass wir mittlerweile dazu neigen Übergewicht als "normal" anzusehen und Idealgewichtige Menschen als zu dünn. Dürfte erklären warum gerne mal die Keule des Schlankheitswahnes hervorgezogen wird, während die Gesellschaft immer übergewichtiger wird.
Danke für die Quellen, ich schaue es mir mal an. Aus welcher Quelle ist denn das Zitat?
Gibts denn Quellen für gesunde Hunde?
Mit Normalgewicht laut BMI ist ja nunmal nicht optisch, auch da wurde mir noch nie empfohlen ans untere Ende zu gehen und ich kenne auch niemanden dem das empfohlen wurde.
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Bitteschön. Allerdings habe ich mir in dem Thema ja schon mal die Mühe gemacht und Quellen herausgesucht, damit danach dann einfach auf mal so getan wurde als wär nie was gewesen.
Sorry, das ging dann definitiv an mir vorbei. Mich interessiert das wirklich.
Seit meinen Umzug habe ich hier noch keinen vernünftigen, vertrauenswürdigen TA gefunden. Aber unser alter in Berlin, hielt das sehr dünne keinesfalls als erstrebenswert. Aber auch diese Aussage war ohne Untermauerung.
Nur das was du dort zitierst hast, finde ich arg allgemein und klingt für mich ebenfalls wie "der Hund soll kein Übergewicht haben", was natürlich unstrittig ist.Wenn man jetzt wirklich danach geht, dass jedes Gramm zu viel ist und auf die Gelenke geht, ist es jetzt Okay den Hund krankhaft dürr zu zwingen? Weil wo zieht man die Grenze?
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