Alte Zuchthunde abgeben
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"Mal" akzeptiere ich es. Man kann nie alles planen. Ein Züchter der das Generell immer macht ist für mich allerdings ein NoGo und da kaufe ich nicht.
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Eigentlich ist die Hundewelt überhaupt nicht im Geringsten romantisch.
Genau so furchtbar wie dieser Satz.LG, Friederike
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Och es gibt solche Zuechter schon!
Kalles Oma ist neulich mit 15 Jahren gestorben - bei den Leuten, die sie damals gekauft und in die Zucht genommen haben.
Die Mutter eines Rueden mit dem wir trainieren, lebt dort ebenfalls noch..mit aktuell 13 Jahren.
Bei dem ersten Wurf einer Zuchthuendin lief es schief, die Huendin musste in einer Not-Op kastriert werden und wurde danach nicht verkauft. -
Als Züchter sollte man auch Zeit und Platz für seine Althunde haben. Schließlich bringen die die Zucht nach vorne und haben einfach ihren Alterssitz verdient.
Na ja. "Die Zucht nach vorne bringen" ist halt auch Definitionssache. Einfaches Beispiel: Ich habe Zeit, Platz, Geld, etc. für 3 Hunde (inkl. Ausstellungen, Prüfungen, Sport, etc.) und zwei Würfe im Jahr. Eine Hündin ist nun ein älteres Semester, hat ihren "Dienst" getan, bis dahin ein schönes Leben bei mir gehabt, etc. pp. scheidet aus der Zucht aus. Nun, wenn ich an die Zukunft denke, dann brauche ich eine Nachwuchshündin oder ich muss irgendwann einige Zeit darauf verzichten zu züchten. Wenn man das will, klar, dann kann die Hündin bleiben. Ich sehe aber auch kein Problem darin, den Hund in gute Hände abzugeben und mir den Junghund ins Haus zu holen, um weiter Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Zucht hat für mich auch was mit Verbesserung der Rasse und "eine eigene Linie" fahren, zu tun. Das geht nicht, wenn ich nur alle Jahre mal einen Wurf habe und die Welpen dann alle in fremde Hände gebe ...
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Für mich ist das ein NoGo, wenn Hunde ausrangiert werden, wenn sie zu alt sind oder sich wider Erwarten doch nicht für die Zucht eignen.
Daher sehe ich es auch so, wenn jemand dann nicht weiter züchten kann, mangels Platz, Zeit, whatever - ja, dann sollten die Zuchtpläne begraben werden. Jedenfalls über den Zeitraum, wie das alte Tier noch lebt oder eben der Junghund, der sich nicht eignet. Danach, wenn wieder Kapazitäten da sind, kann man ja weitermachen.
Aber "Zucht voranbringen" hin oder her - es geht trotzdem noch um Lebewesen, um Familienmitglieder, deren man sich nicht einfach entledigt, sollten die ihren Zweck nicht erfüllen wie gewünscht. -
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Nachtrag: Es ist menschlich gesehen für mich ein NoGo. Ob es den Züchter für mich automatisch ausschließen würde... tendenziell ja, eben weil ich dann keine Sympathie haben kann, wenn er eine solche Haltung zu den Hunden hat.
Wenn ich aber sonst komplett von ihm und seinen Hunden überzeugt wäre, würde ich eventuell darüber hinwegsehen.
Aber zuerst würde ich sicher woanders schauen, ob ich nicht einen Züchter finde, wo alles genauso gut passt und der die Hunde nicht ausrangiert. -
Für manche Züchter ist die Zucht eben ein ähnliches Anliegen wie es die "echten Cracks" im Hundesport haben und das erfordert Einsatz, Gelingen und Selektieren.
Die meisten Züchter können, wie bereits vielfach erwähnt, nur eine begrenzte Anzahl Hunde halten.
Wenn man jetzt aber Ehrgeiz in der Zucht hat, muss die alte Hündin oder der alte Rüde weg.
Mir persönlich gefällt das gar nicht, genau so wenig wie das Verkaufen der weniger erfolgreichen Sporthunde und die sofortige Anschaffung eines viel versprechenden Welpen mich sprachlos macht.
Da bin ich viel zu emotional gestrickt.LG, Friederike
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.....eben der Junghund, der sich nicht eignet. Danach, wenn wieder Kapazitäten da sind, kann man ja weitermachen.
Eine sehr romantische Vorstellung, 10 - 12 Jahre auf seine Pläne zu verzichten und dann (vielleicht) weitermachen.
Wer wirklich ernsthaft züchtet, der mag zwar seine Tiere sehr und die meisten Züchter, die ich kenne, behalten ihre alten Tiere auch, denkt aber in anderen Dimensionen.
Das mag hart klingen, ist aber Tatsache. Romantische Vorstellungen sind mit gezielter Hunde- bzw. Tierzucht nicht kompatibel.
Das mag den einen oder anderen zwar erschüttern und er würde niemals bei solch einem Züchter kaufen, aber meist sind es diese, die mit mehreren Hündinnen züchten, mehrere Deckrüden zur Verfügung haben, die die Zucht nach vorn bringen. Da gehört auch das "aussortieren" halt dazu.
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Romantische Vorstellungen sind mit gezielter Hunde- bzw. Tierzucht nicht kompatibel.
Doch!
Wenn es in erster Linie ein (gut gepflegtes!) Hobby ist und keine Geldanlage, dann schon.....
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Ich bin gerne romantisch.
Und mir ist auch einfach das "Zucht voranbringen" nicht wichtig. Das soll und darf einfach nicht auf Kosten von den Tieren gehen.
Insofern, mir ist's da lieber, wenn die Zucht stehen bleibt, whatever, wenn dafür nicht alle solche Praktiken haben.Und es gibt ja durchaus Züchter, die machen das so. Eine der Doggenzüchter hier im Forum (Namen leider vergessen). Das hat mich sehr beeindruckt - sie hat mehrere Jahre Zuchtpause gemacht. Das finde ich so toll! Also es gibt durchaus solche Menschen!
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