Anfälle - auch ernährungsabhängig...
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Das ist der ganze Thread dazu: Horrorspaziergang: neurologische (?) Ausfallerscheinung, Nervengift? und den Termin bei der Neurologin haben wir ja noch kommenden Donnerstag. Aber da es nun wirklich auch von der Ernährung abzuhängen scheint und in den Thread wohl nicht jeder reinschaut, versuche ich es auch mal so
Smilla reagiert auf Stress (positiv wie negativ) seit etwa 1,5 Monaten mit Anfällen, die eine Zeit lang immer schlimmer wurden (torkeln, dann krampfen, dann zittern, ich kann das Video eines Anfalls auch hier noch mal einstellen), vor 2 Wochen hat wirklich jede Kleinigkeit einen Anfall ausgelöst, jedes kleine bisschen an Aufregung... Alltag war kaum möglich, zumal mit einem 4 Monate alten Junghund (Joey) dazu...
Das Herz ist komplett durchgecheckt (auch Belastungs-EKG), großes Blutbild, Blutdruck und MRT vom Gehirn. Alles ohne Befund. Epilepsie ist nicht vom Tisch, aber alle Ärzte meinten bislang, es sei zumindest extrem untypisch und halten es für unwahrscheinlich.
Die Neurologin, bei der wir noch nicht waren, hatte auf Distanz (mit Video des Anfalls und den bisherigen Untersuchungsergebnissen) eher den Eindruck, es ist etwas neuro-muskuläreres, bzw. etwas Richtung Myalgie weiß der Geier. Und gab als ad-hoc-Rat, Gluten wegzulassen (nur als schadet-nicht-einen-Versuch-ist-es-Wert"). Wie gesagt, wir sind kommenden Donnerstag dann eh dort.
Aber der Tipp hat eingeschlagen. Smilla hat immer noch Anfälle, aber zum einen ist die Auslöseschwelle sehr herauf gesetzt, zum anderen sind die Muskelkrämpfe fast weg, wenn sie einen Anfall hat. Es ist im Moment eher Torkeln, was man dann sieht, das war vor der Umstellung weitaus heftiger. Diese Änderung kam absolut korrespondierend zum weglassen des Glutens...
Wobei die Anfälle eben nicht weg sind.
Die Anfälle sind rein stressinduziert, wobei körperliche Bewegung den Anfall schlimmer macht.
Es baut sich auf. Das merkst man, wenn es ein stressiger Tag war oder der Anfall nicht durch einen starken Schreckreiz oder so kommt, es braucht eine gewisse Zeit des Hochgefahren-seins und dann kommt noch ein wenig oben drauf... Das merkt man jetzt, wo die Anfälle seltener sind bzw. es mehr zum auslösen braucht, recht deutlich. Es staut sich da irgendwas an. Entweder, irgendwas kann nicht (schnell genug) abgebaut werden und irgendwann ist es zu viel und es geht los oder alternativ: es wird etwas abgebaut im Körper (was nicht zu Genüge aufgenommen wird?) und wenn es weg ist, geht es los
Ich glaube ja mittlerweile auch, es ist irgendwas im Stoffwechsel. Da das Gluten so viel ausgemnacht hat: vielleicht fällt ja noch jemandem etzwas ein hier?
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Ich kann leider nicht mit Ideen dienen, aber ich lese hier auch mit und drücke die Daumen, dass ihr bei Diagnostik und vor allem sinnvoller Behandlung endlich einen Schritt weiter kommt.
Dass Smilla auf die glutenfreie Ernährung so gut anspricht, hört sich doch schon mal hoffnungsvoll an und freut mich sehr. -
Schön, dass die Anfälle seltener und weniger intensiv werden
Du weißt ja, dass ich bei Janosch auch aufgrund von Anfällen auf Gluten verzichte. Ob es war ausmacht, lässt sich schwer sagen, da die Häufigkeit und auch Art nicht mit Smillas Anfällen vergleichbar ist. Aber wir bleiben trotzdem weiter dran, denn, wie Du schon sagst: es schadet nicht.
Ansonsten bin ich auch gespannt, was andere User hier vielleicht noch beitragen können.
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Danke euch, auch für die PN, Sylvie.
Ich hatte ja gehofft, explizit nach Ernährung/Zusatzstoffen, Stoffwechsel gefragt, hätte vielleicht doch noch jemand eine Idee oder kennt solche Symptome, wenn von irgendwas zu viel/zu wenig vorliegt oder vom Körper nicht verarbeitet werden kann/eine Immunreaktion auslöst, was auch immer...
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