Kooperatives oder selbständiges Wesen- was bevorzugt ihr?
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also ich finde, so fröhlich wie der Podi im Agility-Video ist, hätte er durchaus Potential den Parcour gerne zu machen. Er macht eher den Eindruck als hängt ihm die Art und Weise zum Hals raus und auch viel zu lang und zu viele Wiederholungen.
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Hi
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schon allein auf Grund seiner Größe finde ich den Hund komplett ungeeignet fürs Agility.
Erinnert mich an die Dame hier, die mit ihren Barsoi unbedingt Agility machen wollte und einfach nicht verstanden hat, wieso ihre Hunde den Tunnel gehasst haben. .. -
Der Hund in dem Agivideo ist schlichtweg schlecht trainiert. Da iannst du praktisch jeden anderen Hund einsetzen das läuft gleich ab. Vernünftig trainiert würde der anders laufen
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Turniermässig ist er rein körperlich natürlich ... na ja... . Aber prinzipiell ginge es trotzdem. Man kann ja inzwischen z.b. auch 80er Tunnel kaufen, NADAC Hoopers machen etc
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Ich hätte vllt. zu dem Video besser schreiben sollen:
In diesem Gespann (Hund + Halterin) wird das in 100 Jahren nichts...........Ich hatte in der Hundeschule mal einen älteren Herren mit einem GSS, der beim Fußgehen ständig hinterher hing und total lustlos bei der Sache war.
Ich fragte dann ob Alfons (so hieß der Hund) lieber ein Leckerlie oder ein Spielzeug mag. Es wurde dann zur nächsten Stunde ein Quietschi mitgebracht.
Leider war das Herrchen nicht in der Lage seinen Hund mit dem Quietschi zu motivieren, sodass Alfons trotz Quietschi lustlos nebenher schlich.
Ich nahm dann Alfons und habe dem Herrchen gezeigt, wie ich das mache, dass Alfons freudig und aufmerksam neben mir her läuft - doch leider konnte das sein Herrchen nie umsetzen.
Mir tat das irgendwie leid um den Hund, der hätte so gerne mit der richtigen Motivation mitgemacht. -
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Hm - also irgendwie geht das alles durcheinander. Terrier, Dackelige und Co sind doch keine unkooperativen Rassen? Sie sind selbständiger, ja. Aber sie können trotzdem gut trainiert werden - sollten sie auch können. Für mich sind die typischen eigenständigen die Herdenschützer. Allein, ohne Mensch eine Aufgabe machen und entscheiden. Ja - muss der Dachshund im Bau auch und der Terrier im Zweifel auch, aber das ist für mich trotzdem eine andere Baustelle.
Und zum Thema "Hör-Hunde" sind bestechlich... versuch mal, einen wirklich wütenden DSH oder Mali mit Futter oder Balli zu bestechen es zu lassen. Machen sie - sofort, nachdem sie dem Gegenüber eins verpasst haben.
Die muss man auch erst überzeugen, dass man sie führen kann und dass man klar und fair ist und trotzdem den Hut aufhat, wenn es um emotional wichtige Entscheidungen geht.Oder man hat die Leine dran. (Ja, es gibt auch die ganz weichen Modelle bei den Rassen, die kann man dann anbrüllen und sie lassen es. Aber so Durchschnitt bis etwas ernster - hat sich das für diese Bereiche meiner Erfahrung nach mit "Hörhund".)
Natürlich sind sie über Futter/Beute in ihren Triebbereichen sehr gut ansprechbar. Aber auch nur, wenn die "wirklich wichtigen" Sachen wie uU Menschen oder Fremdhunde nicht da sind.
Manchmal scheinen hier Alltag und Sport durcheinander gebracht zu werden.
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Hm - also irgendwie geht das alles durcheinander. Terrier, Dackelige und Co sind doch keine unkooperativen Rassen? Sie sind selbständiger, ja. Aber sie können trotzdem gut trainiert werden - sollten sie auch können. Für mich sind die typischen eigenständigen die Herdenschützer. Allein, ohne Mensch eine Aufgabe machen und entscheiden. Ja - muss der Dachshund im Bau auch und der Terrier im Zweifel auch, aber das ist für mich trotzdem eine andere Baustelle.
Da ich selbst keine Erfahrungen mit einem eigenen HSH habe sammeln können, weiß ich nicht, wie stark sie sich von z.B. einem Dackel unterscheiden. Beim Dackel hat man halt den Vorteil, dass man den aufgrund seiner geringen Größe besser händeln kann.
Ich bestreite auch nicht, dass man einen Dackel gut trainieren kann, aber irgendwo ist eine Grenze erreicht, die anscheinend beim HSH viele eher ist und beim DSH meiner Erfahrung nach um einiges später. -
@Dackelbenny
Ich will mich gar nicht streiten, denn es soll nicht so aussehen, als wolle ich irgendwem unterstellen nicht der perfekte Hundeführer für seinen Hund zu sein (um Himmels Willen, natürlich ist das so).Aber ich hab jetzt schon so viele Hunde gehabt, bei deren Rasse man sagt "Da gibts ne Grenze" - ja, die gibts. Aber die gibts in den meisten Fällen und bei idealem und charaktergerechtem Training so weit hinten, dass sie eigentlich im Alltag gar nicht mehr auffällt. (Voraussetzung: Es ist dem Menschen auch selbst wichtig! Ist es dem Mensch nicht so wichtig, ist die Grenze natürlich weiter vorne. Gilt aber mMn für alle Rassen und Charaktere.)
Ich kenn DSH die jagen wie die Sau und es gibt auch für die eine recht schnell erreichte Kooperations-Grenze. Haben halt schon genug Erfahrungen gemacht und dann steht man auch bei so einem Hund "doof da"e. Ich kenne wiederum Dackel, Terrier (auch dt Jagdterrier) und Co, die so super trainiert sind, dass die Momente, wo die Grenze erreicht wäre im normalen Hunde-Alltag quasi gar nicht mehr auffallen, weil es dazu gar nicht mehr kommt.
Ich bin eher ein Freund davon, den individuellen Charakter des Hundes zu sehen und dessen Lebenserfahrung. Und so kommt man dann bei einem gewissen (geringen) Prozientsatz bei vermutlich fast jeder Rasse auf Exemplare, die tatsächlich eine echte Grenze zur Kooperation haben.
Wie gesagt - Rassen, die dazu gezüchtet sind, ohne den Menschen zu leben, klammer ich da explizit aus. Denn da sind die Grundvorraussetzungen andere imA.
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Gerade bei den Herdenschützern finde ich die Motivation auch schwierig- gibt's dazu konkrete Vorschläge hier? Die Herdis die ich kenne sind nicht bestechlich. Weder mit Leckerlis noch mit Spielzeug noch mit Lob. Klar, sie freuen sich drüber, aber warum sollten sie etwas dafür tun, worauf sie gerade keine Lust haben? Ich kannte das vorher auch noch nicht, Mali und Aussie hätten bei mir niemals etwas links liegen lassen, was sie liebten. Aber es gibt tatsächlich Hunde, die entscheiden, jetzt eben keine Lust auf Käse zu haben (den Sinn von Spielzeug kapieren sie schon dreimal nicht).
Von den Leuten, die hier Erfahrung damit haben und sagen, man kann mit jedem Hund ne BH laufen... wie würdet ihr das aufbauen?
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Ich bestreite auch nicht, dass man einen Dackel gut trainieren kann, aber irgendwo ist eine Grenze erreicht, die anscheinend beim HSH viele eher ist und beim DSH meiner Erfahrung nach um einiges später.
Da muss ich @Hummel uneingeschränkt zustimmen, wenn es bei einem selbstbewussten DSH um eine (für ihn) wichtige Sache geht, muss ich schon sehr überzeugend sein oder zuvor mit ihm geklärt haben, dass ich als Mensch auch da meinen Führungsanspruch behaupten darf, sonst macht der ERST sein Ding und erinnert sich danach dran, dass er ja ein Hund ist, dem "das Gehorchen wollen " angeboren wurde
Mein Rüde hatte sehr grosse Kooperationsbereitschaft bei der Arbeit, aber draussen, in "seiner Freizeit" da habe ich mir seine Kooperation erst hart erarbeiten müssen -
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