Alles richtig gemacht und nun das Drama.....

  • Guten Morgen,


    also darüber sollten sich dann die Experten zanken, ob ein genetischer Defekt, der durch Vererbung entsteht nun ein Erbschaden ist oder nicht. Im günstigsten Fall würde meine Tochter vielleicht einen Teil der Ausgaben als Schadensersatz geltend machen können.


    Die Ergebnisse müssten in den nächsten Tagen kommen, wobei, die Diagnose steht, wir wissen nur noch nicht, welche Ausprägung das wird.


    Mir macht die Sache mit den Schmerzen mehr Sorgen, vor allem wenn ich höre, das zwei Brüder des Großvaters (glaub ich) eingeschläfert worden sein sollen, aufgrund von Wesensveränderungen? Könnte eben auch ein Zeichen von Schmerzen sein.


    Und - bei der Elektrountersuchunge war es ja auch so, dass der Impuls eben nicht kurz und knapp war, sondern sich in Wellen unendlich fortsetzte. Wir müssen noch mal fragen, was das letztendlich bedeutet.


    Schmerzen beim Tier ist sicher ein ganz eigener Bereich, dem man mehr Aufmerksamkeit widmen sollte.


    Sundri

  • Wenn der Gendefekt durch Vererbung entstanden ist, dann ist es ein Erbschaden. Ein Gendefekt muss aber nicht vererbt worden sein.


    Die Sache mit den Schmerzen ist echt nicht einfach und schön. Wir haben das mit unserem Rüden ( CES) auch. Wenn er einen Schub hat, dann will er auch keine anderen Hunde in der nähe haben. Auch ohne einen Schub mag er es nicht, wenn andere Hunde ( unsere Hündin darf) in die nähe von dem hinteren Rücken kommt.


    Ich weiß nicht wie weit man bei Tieren in der Schmerztherapie ist.


    LG
    Sacco

  • @Sundri: ich weiß nicht, wo Ihr herkommt - es gibt Tierärzte, die sich ganz auf chronische Schmerzen konzentriert haben. Ich kenne zumindest einen in der Schweiz persönlich, dem ich absolut vertraue. Vielleicht könnte es hilfreich sein, sich an solch eine Spezialisten nur für die Schmerzsache zu wenden?

  • Ich weiß es auch nicht :ka:


    Ich denke nur, wenn er schon immer Schmerzen hat, dann wissen wir ja nicht einmal, wie er sich benehmen würde - hätte er keine?


    Sobald die Diagnose da ist, sie wird Auskunft darüber geben, wie schwerwiegend der Defekt ist und eben auch, wie lang die Lebenserwartung noch sein wird; entscheidet sie, ob und wie die Rute operiert bzw. kupiert wird.


    Eine OP ist aufwändig und kompliziert heilbar, grad bei einem so bewegungsfreudigen Hund - ein Kupieren schneller. Das würde zumindest die Nervenschmerzen durch die Kompression aufheben. Das wäre dann schon mal ein Teil.


    Und dann möchte meine Tochter eine klassische Schmerztherapie für ihren Hund nehmen - irgendwann ist diese austherapiert und dann geht es dem Ende entgegen...... :(


    Dadurch das sie sich für Lebensqualität entschieden hat, wird das schneller kommen, aber ich glaube, Tupf wird glücklicher sein und darauf kommt es an.


    Sundri


    P.S. meine Tochter lebt in der Nähe von Hildesheim, die TiHo liegt beinahe vor der Haustür, sozusagen.

  • Mensch Sundri,
    das ist alles so unglaublich traurig aber ich denke ich würde den Weg auch so wählen.
    LG Alex

  • Ich finde deine Tochter hat sich genau richtig entschieden mit der Lebensqualität für Tupf. Ich würde mich genauso entscheiden.


    Der Schmerz für einen ist der gleiche. Er kommt "nur" früher. Aber man weiß, dass der Hund ein schönes Leben hatte und man alles richtig gemacht hat. Das ist zwar kein großer Trost. Man fragt sich dann aber nicht immer ob er vielleicht anders doch glücklicher gewesen wäre, auch wenn es schneller gegangen wäre.


    LG
    Sacco

  • Moin,


    gestern Abend kam die letzte Mail von der TiHo, die Nervens ind noch nicht betroffen..... immerhin etwas. Wenn das der Fall ist, kommen neurologische Aussetzer dazu.


    Aber wie es dem Tupf geht? Nicht gut, er bekommt zwar jetzt alle notwenigen Oxidanzien und nimmt auch wieder zu, aber er hat schlechte und weniger gute Tage.


    Für uns ist das nicht wirklich vorstellbar, Dauerschmerzen kann man sich schwerlich vorstellen. Jetzt, da es ein wenig kälter ist, reagiert er auch mit "ich mag nicht mehr" und braucht einen Mantel.... na klar, zusätzliche Kälte erfordert körperliche Arbeit, wobei - bei 15° von Kälte sprechen ist auch schon weg von Gut.


    Wir fahren am WE für 14 Tage nach Schweden, dann sehe ich das ja selbst und wir wollen gemeinsam überlegen, was zu tun ist. Ob die Tute nun noch kupiert wird oder nicht? Für mich wäre das wohl eher klar, aber für mein Kind ist es so immens schwer......


    Irgendwie zerreist es mir das Herz. :verzweifelt:


    Sundri

  • oh man, ich leide so mit euch... alles gute!!!


    ich finde es so toll was ihr für das Tupfenmonster alles macht. Danke... dafür... viele hätten "aufgegeben".

  • Ich leide mit euch mit, und hoffe immernoch das sich alles wieder zum guten wendet.
    MEine Daumen und Nalas Pfoten habt ihr sicher.
    Schön das du niemals aufgibst auch wenn es schwer ist. :bindafür: :streichel:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!