HerzHunde - wenn die Pumpe spinnt

  • Unsere Kardiologin meint dass das Schallen beim stehenden Hund weniger genau ist. Vor ein paar Jahren hatten wir eine andere Kardiologin und diese sagte auch dass es beim stehendem Hund besser ist.🤷‍♀️

    Das kommt wohl auf den Hund an. Bei einem grossen, massigen dicken Hund ist es wohl schwieriger, im Stehen gute Bilder zu erhalten.

    Meine Vicky wurde auch im Stehen geschallt, aber sie war so ein zartes, schmales Hundchen, dass dies gar kein Problem war.

  • Also mein grosser, massiger, nicht dicker Hund wurde immer problemlos im Stehen Herz geschallt. Die zuckt nicht mit dem Ohr, die Klinik hat gute Geräte und erfahrene Kardiologen

  • Wir gehen heute Nachmittag zur Kontrolle. Werde nochmals fragen. Die Klinik ist ja eigentlich auf dem modernstem Stand und die Kardiologin sehr erfahren.


    Ich hoffe, dass Tidou stabil ist und keine Verschlechterung beim Ultraschall gesehen wird.


    Ich nehme nicht an, dass das Schallen beim liegen mit der Grösse oder Korpulenz vom Hund zu tun hat. Tidou ist ja nicht sooo groß und auch sehr schlank.

  • Kleine Rückmeldung von Tidou. Die Kardiologin war sehr zufrieden, Tidous Herzklappeninsuffizienz hat sich seit Januar nicht verschlimmert. Wir sind natürlich sehr froh.

    Er ist im Stadium ACVIM B2. Der linke Vorhof und der linke Ventrikel sind seit Sommer 2021 stark vergrößert, die rechte Herzkammer ist normal. Wir hoffen jetzt dass Tidou weiterhin stabil bleibt.


    Tidou hat auch 300 Gramm zugenommen. :partying_face:

  • Hallo,


    Meine 11jährige Dackelhündin hat eine Mitralklappeninsuffizienz. Montag war Herzultraschall. Leider hat es sich deutlich verschlechtert. Sie ist jetzt ins Stadium C gerutscht und bekommt zusätzlich zum Vetmedin noch Furosemid und Cardalis. Diese Mittel belasten wohl die Nieren. Mache mir nun Gedanken über die Fütterung. Würdet ihr umstellen bzw. habt ihr prophylaktisch auf Nierenschonkost umgestellt?


    Ich bin ziemlich geknickt. Prognose ist wohl nicht so gut. Natürlich wollte die Tierärztin sich nicht festlegen (kann sie ja auch nicht), aber auf meine Nachfrage meinte sie, dass die mittlere Überlebenszeit so bei 9 Monaten liegt. Ich hoffe so sehr, dass ich sie noch deutlich länger habe…. :( :

  • Hallo,


    Meine 11jährige Dackelhündin hat eine Mitralklappeninsuffizienz. Montag war Herzultraschall. Leider hat es sich deutlich verschlechtert. Sie ist jetzt ins Stadium C gerutscht und bekommt zusätzlich zum Vetmedin noch Furosemid und Cardalis. Diese Mittel belasten wohl die Nieren. Mache mir nun Gedanken über die Fütterung. Würdet ihr umstellen bzw. habt ihr prophylaktisch auf Nierenschonkost umgestellt?


    Ich bin ziemlich geknickt. Prognose ist wohl nicht so gut. Natürlich wollte die Tierärztin sich nicht festlegen (kann sie ja auch nicht), aber auf meine Nachfrage meinte sie, dass die mittlere Überlebenszeit so bei 9 Monaten liegt. Ich hoffe so sehr, dass ich sie noch deutlich länger habe…. :( :

    Bei meiner Langzeitpflegehündin Elsa, die die gleiche Medikation kriegt (Vetmedin, Upcard, Cardalis) war die Diagnose folgende:

    hochgradige Mitralinsuffizienz, hochgradige dilatative Herzveränderungen in allen Bereichen , Aortenstenose, Herz im Endstadium, AV-Block III. Grades, hochgradige linksventrikuläre Stauung, Insuffizienz Aortenklappe: hochgradig, Trikuspidalinsuffizienz (usw. usw. das ist echt viel Text und irgendwie steht da überall hochgradig mit Ausrufezeichen oder "im Endstadium")

    Wir bekamen damals "wenige Monate" als Diagnose - und "maximal 18 Monate".


    Elsa lebt noch immer, inzwischen haben wir 21 Monate geschafft, und auch wenn sie öfter hustet als ein gesunder Hund, ich glaube, es geht ihr ziemlich gut. Manchmal denke ich, dass das Ende bald kommt. Und dann belehrt sie mich eines Besseren.

    Also, Kopf hoch, manchmal haben unsere Hunde andere Pläne als die Statistiken.


    Elsas Nierenwerte sind übrigens total in Ordnung und ich habe nie auf Nierendiät gesetzt und es ist bis jetzt auch nicht nötig.

    Lies dich mal schlau bzgl furosemid vs torasemid (Upcard), meine Tierärztin hatte mir das damals verschrieben, weil es weniger belastend für die Nieren sein soll.

  • Natürlich wollte die Tierärztin sich nicht festlegen (kann sie ja auch nicht), aber auf meine Nachfrage meinte sie, dass die mittlere Überlebenszeit so bei 9 Monaten liegt. Ich hoffe so sehr, dass ich sie noch deutlich länger habe…. :( :

    Das ist extrem individuell verschieden, je nachdem, wieviele Fasern (Chordae) an der Mitralklappe gerissen sind. Bei Vicky waren das akut plötzlich sehr viele (2/3 der Befestigungsfasern gerissen), so dass die Klappe nur noch hin- und herflatterte.
    Ich entschloss mich damals, Vicky gehen zu lassen, weil ich ihr einen qualvollen Erstickungstod durch ein Lungenödem ersparen wollte. Die Kardiologin stufte ihren Zustand als "infaust" (ungünstig, hoffnungslos) ein... :(

    Wenn bei Deiner Hündin noch keine Fasern gerissen sind oder nur wenige, hat sie natürlich viel bessere Chancen, noch einige Monate zu leben dank Medikation.


    Alles Gute!

  • Vielen Dank für eure Antworten! Elsas Geschichte macht mir wirklich Mut! Ich drücke die Daumen, dass es Elsa auch weiterhin allen zeigt!!!


    Auf Upcard werde ich meine Tierärztin auf jeden Fall ansprechen. Danke!


    Bei meiner ist keine Klappe gerissen, zum Glück. Allerdings sind die Enden so stark verdickt, dass sie nicht mehr schließen und so ein richtiges Loch entstanden ist.

  • Hallo,


    Meine 11jährige Dackelhündin hat eine Mitralklappeninsuffizienz. Montag war Herzultraschall. Leider hat es sich deutlich verschlechtert. Sie ist jetzt ins Stadium C gerutscht und bekommt zusätzlich zum Vetmedin noch Furosemid und Cardalis. Diese Mittel belasten wohl die Nieren. Mache mir nun Gedanken über die Fütterung. Würdet ihr umstellen bzw. habt ihr prophylaktisch auf Nierenschonkost umgestellt?


    Ich bin ziemlich geknickt. Prognose ist wohl nicht so gut. Natürlich wollte die Tierärztin sich nicht festlegen (kann sie ja auch nicht), aber auf meine Nachfrage meinte sie, dass die mittlere Überlebenszeit so bei 9 Monaten liegt. Ich hoffe so sehr, dass ich sie noch deutlich länger habe…. :( :

    Mein inzwischen verstorbener Senior hat mit Statium C1 noch knapp 12 Moante gelebt. Aber so wirklich gelebt, klar ruhiger als in den Jahren zuvor aber er hatte immer noch 110% Lebenfreude und das war mir wichtig. Wir sind moderat spazieren gewesen (für längere Strecken kam er in sein Patermobil), er hat mit Freunde sein Spielzeug geschreddert und generell war er immer bei allem mit Eifer dabei :herzen1: Nach dem Tod hat mir unsere Kardiologin noch gesagt, dass sie ihm nur noch eine Prognose von wenigen Wochen gegeben hätte, daraus wurde fast 1 Jahr.


    Ich hab in den letzten Jahre immer schon sehr nierenschonend gefüttert sodass am Ende nicht mal die volle Dröhnung Furosemid bzw zuletzt Torasemid seine Nieren geschrottet hat. Über das letzte Blutbild, eine Woche vorm Einschläfern, war die TÄ echt erstaunt wie gut die Werte für die Anzahl der Medikamente waren. P war echt ein zähes kleines Hundeding :herzen1:


    Generell würde ich dir raten, auch wenn es schwer fällt, nicht über Tag x nachzudenken und zu rätseln wie viel Zeit euch noch bleibt. Sowas macht einen auf Dauer einfach nur kaputt stattdessen sollte man - so abgedroschen es auch klingen mag - jeden Tag zusammen genießen, als wäre es der Letzte. Dir nützen keine Vergleich etwas weil jeder Hund anders ist.

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