Hund und Baby - Vorbereiten&Aneinander gewöhnen

  • Ich habs ja auch gerade quasi hinter mir und ich hab mir da ehrlich gesagt keinen großen Kopf gemacht ^^
    Die Hunde wurden vorher an gar nichts gewöhnt oder vorbereitet :D


    als es mit der Geburt los ging habe ich eine Freundin angerufen, die die Hunde abgeholt hat - das war mir wichtig, weil man ja nie weiß wie lange es am Ende dauert und ob man nicht doch noch mal im KH bleiben muss. Ich habe dann an einem Dienstag entbunden und durfte auch schon direkt an dem Tag nach Hause (Geburtshaus). Die Hunde sind dann am Donnerstag wieder gekommen, damit mein Mann und ich noch ein bisschen Zeit hatten für uns und das Baby.


    Als sie dann wieder kamen hat Gaia direkt nach dem Wurm geschaut und Maggy war das Kind einfach egal :D Das ist auch 6 Wochen später noch so ^^ Gaia findet die kleine zuweilen schon sehr interessant und möchte sie abschlabbern und Maggy ignoriert das Kind ^^Ich glaube für die Hunde war es am seltsamsten, dass in den ersten Tagen der Mann mit ihnen spazieren gegangen ist und nicht ich :D Ich hatte dazu ehrlich gesagt weder Nerven noch Kreislauf ;) Habe mich also lieber erholt als direkt wieder Gassi zu gehen - mittlerweile gehen wir aber gemeinsam unsere Runden und somit ist es für die Hunde alles beim alten und sie werden auch nirgends ausgeschlossen. Das finde ich das wichtigste... und ansonsten eben entspannt bleiben, wie hier ja auch schon gesagt wurde ;)

  • Bei mir ist das Thema auch gerade aktuell. Mein Sohn ist jetzt knapp neun Monate :herzen1:
    Vorbereitet haben wir unseren Hund nur soweit, das Laufgitter und Kinderwagen schon mal rumstanden. Kinderzimmer ist im OG und das ist insgesamt tabu für den Hund.
    Ich bin nach 3 Tagen KH nach Hause und auch gleich mit Kinderwagen, Mann und Hund ne Minirunde raus. Hat den Hund nicht die Bohne interssiert, dass da nun immer nen Kinderwagen dabei ist. Das Baby hat ihn die ersten Wochen eigentlich gar nicht interessiert, er durfte schnüffeln und auch mal lecken. Die erste Zeit haben wir das Baby "Stinkeding" genannt, Herr Hund machte nämlich deutlich, dass das komische Ding nicht gut riecht.
    Schwierig ist es eigentlich erst geworden, seit ich hier ein Krabbelkind habe, dass sich zielgerichtet auf den Hund zubewegt, dabei laute Geräusche mach und nach ihm grabscht. Das findet unserer Prinzchen ziemlich doof und flüchtet. Also sorge ich dafür, das er nicht belästigt wird und sich zurückziehen kann ... Ansonsten lass ich alles auf uns zukommen und versuche beiden gerecht zu werden.

  • Fällt mir grad noch ein:
    Mein Problem ist gerade ein Krabbelkind voller Hundehaare :verzweifelt:
    Ich sauge jetzt zweimal täglich!

  • Ich habe dann an einem Dienstag entbunden und durfte auch schon direkt an dem Tag nach Hause (Geburtshaus).

    Ohhh, magst du mal darüber erzählen, wie du das fandest? Ich hab ja auch so entbunden und finde das immer noch eine sehr schöne Möglichkeit. Leider hat meines jetzt gerade zugemacht :( : Muss mir erst mal ein Neues suchen bzw. anschauen, oder doch mal Richtung Hausgeburt überlegen... gerne auch per PN, weil hier ja OT.

  • meine Tochter ist jetzt 4 Wochen alt!
    Vorbereitet haben wir uns soweit, dass Kindergitter (zum OG hin) und Laufstall vorher schon bereit standen.


    Ich hätte den Hund auch gerne im Schlafzimmer behalten, aber nach Tag 4 haben wir ihr Körbchen doch ins Wohnzimmer verlagert! Unsere Hündin ist bei jedem schreien wach geworden und stand sofort neben dem Bett und wurde nervös! Das wurde zwar besser ( schreien stört sie jetzt gar nicht mehr), aber ich stehe nachts durch Bauchschmerzen doch häufiger mal auf und da ist es mir einfach zu anstrengend, den Hund jedes mal ins Körbchen zu schicken, während mein Mann seinen Schlaf braucht und Baby jammert!


    Im Wohnzimmer schläft der Hund in Ruhe und ist tagsüber viel angenehmer!

  • Was wären denn sinnvolles Alternativverhalten? Habe schon überlegt ihm einen Kong zu geben wenn ich das Baby füttere, aber das kann ich ja nicht alle 3-4h machen und irgendwie wäre es auch stressig, dann jedes Mal noch einen Kong zu holen oder zu richten :D .....

    Ich würde ihn beim Stillen einfach neben Dir auf dem Sofa, auf dem Du sitzt, Platz machen lassen. Dann kann er dabei sein, und er geht nicht zu dicht ans Kind, weil dafür müßte er aufstehen, hat ja aber SITZ-Kommando. So kann man ihn zwischenrein auch bissel kraulen und die entspannte Stimmung genießen mit ihm zusammen.


    Mit Baby üben finde ich wichtig, bei Bossi war´s vor allem das Krabbeln und ungewohnte Fortbewegen vom Baby, die ihn irritiert hatten.


    Einen Rückzugsort, an den das Kind nicht hinkommt, wenns dann mal krabbelt, finde ich auch wichtig, damit der Hund weiß, was er tun kann, bzw. wo er hingehen kann, wenns ihm unangenehm ist.


    Kinderzimmer tabu wäre für meine Hunde die Strafe ihres Lebens. Wenn Baby im Gitterbettchen schläft, liegen beide gerne davor und bewachen den Schlaf - sobald´s schreit, geben sie mittels WUFF Bescheid bei der Mama, wenn sie´s net gleich gehört hat *gg Selbst wenn Baby bei Mama im Betti schläft, liegt Bossi gerne zum Schlafen auf dem kuscheligen Teppich vorm Kinderbett.


    Tabu für ein Zimmer würde ich auf keinen Fall erst einführen, wenns Baby da ist (sonst wird´s mit dem Baby verknüpft!), sondern wenn, dann jetzt schon.


    Aber wie gesagt, ich halte es für absolut unnötig - meine Hunde haben ganz schnell gelernt, daß das Spielzeug, das in der Wohnung rumliegt, dem Baby gehört. Ihr eigenes Zeugs kennen sie, und das holen sie, wenn sie spielen möchten, wo auch immer es gerade liegt.


    Mit Kindergitter sichern würde ich ausschließlich den Raum, in dem das Baby schläft, während Du Dich in der Wohnung bewegst, damit Du nicht dauernd gucken mußt, ob der Hund hingeht. Wobei mir da die größte Gefahr erscheint, daß das Klappern der Hundekrallen auf Laminat o.ä. das Baby weckt.... Du hörst Dich mit Deinen Vorsichtsmaßnahmen an, als hättest Du Angst, das Baby kommt und der Hund frißt es gleich *ggggggg Daher noch ein Tip: entspann Dich, mach keinen "Hype" draus, dann nimmt der Hund das ganz selbstverständlich hin. Der weiß eh schon, daß da was kommt, die sind ja nicht doof. Meiner Tochter ist im Nachhinein aufgefallen, daß Bossi vor ihr Bescheid wußte, daß das Baby an dem Tag kommen würde: der klebte den ganzen Tag an ihr und hat sie nicht aus den Augen gelassen. Als dann abends die Fruchtblase geplatzt ist, konnte sie sich sein Verhalten dann erklären *gg

  • Und wie würdet ihr das erste Zusammentreffen gestalten? Als Spitz findet mein Hund alles fremde nicht so toll, das in unsere Wohnung kommt...also vielleicht eher draussen? Dass er am Baby schnüffelt, wir eine kurze gemeinsame Runde gehen und dann erst rein?

    Warum - machst Du das mit Besuchern auch? Du bringst das Baby mit heim (wie gesagt, er weiß eh, daß Du schwanger bist!), also ist das ok. Klar - er wird erstmal neugierig sein. Dann kannst ihn ja absitzen lassen, den Kindersitz auf den Boden stellen und das Kind sozusagen gleich mal "vorstellen", à la "das Ding gehört jetzt zu uns" (schnuppern lassen, wenn er nicht zu stürmisch ist, das mußt in dem Moment halt entscheiden. Hundenasen sind gut genug, daß sie auch mit 1 Meter Abstand durchaus den Eigengeruch vom Baby wahrnehmen können *gg).

  • ...... zwischen Geburt und Entlassung liegen idR. 7 Tage.....

    Waaaas? Bei mir vor 23 Jahren waren´s schon nur 3 Tage, heutzutage steht man auf und geht heim *ggg Meine Tochter hat früh um 4 entbunden, um 7 stand sie wieder vor der Haustüre.


    Aber das mit dem Laufen ist schon unterschiedlich, stimmt: ich konnte problemlos sofort laufen, Töchterchen war nicht in der Lage in den ersten 1-2 Wochen, mehr als ein paar Schritte zu tun. Kommt sicher an, was reißt oder geschnitten wird. Wobei Töchterchen der Bauch mehr wehtat als alles Andre, weil Baby net rausgewollt ahtte, und auf dem Bauch heftigst rumgeschoben und gedrückt wurde *gg Muskelkater vom Feinsten, hat se gesagt *gg

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