Hündin, 12 Wochen, frisst alles, was sie finden kann
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Du könntest z.B. zu Hause üben in dem Du ein heißgeliebter Gegenstand, z.B. Papiertaschentuch, hinlegst und wenn der Hund zugreifen will, es mit Kommando "Pfui", oder "Aus" unterbrechen und ihm im Gegenzug dafür ein Leckerli anbieten. Taschentuch wegnehmen und ein neues Spiel beginnt.
Jetzt aber nicht bis zur Besinnungslosigkeit üben, sondern maximal 5 x und dafür öfters über den Tag verteilt, damit der Hund das verinnerlichen kann.
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Hi
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Momentan kannst du eigentlich erst mal nicht mehr machen als vermeiden und verhindern, dass sie nichts aufnehmen kann bzw. gewisse Dinge würde ich sie einfach auch machen lassen.
Ein Abbruchsignal sollte ein Hund zwar am besten früh und mit als erstes schon lernen, aber dazu braucht es erst mal einer längeren Vorübungszeit, bis man es überhaupt benutzen kann. Man trainiert also eigentlich eher nur prophylaktisch und "trocken", baut dann gezielt mehr Realität ein und bis man es in der Realität wirklich benutzen kann, vergehen einige Wochen/Monate.
Von daher würde ich mir einen sauberen Aufbau jetzt nicht kaputt machen, indem ich schon ständig "Nein" sage. Alle Signale, die man später braucht, trainiert man erst mal parallel und in überschaubaren Situationen.
Somit würde ich also für den Moment mal gar nichts machen, außer den Hund zu sichern, zum Lösen an der Leine in den Garten führen und fertig.
Drinnen würde ich dem Welpen genug Kaumaterial anbieten.
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ich bin hier nur am schimpfen und mäulchen leerpulen,was dann zur folge hat das sie sich jedesmal wert was das zeug hält und schreit wie am spieß
Oje Kirsten, sei der Ruhepol für deinen kleinen Wirbelwind. Ein "Nein!" versteht Deine Kleine ja noch nicht. Wie kannst Du es ihr nach und nach beibringen? Leckerlie oder Futter in Deine Hand legen, Hundi will es haben, Lautzeichen "Nein!" (musst nicht schimpfen und schreien, ernst und ruhig funktioniert besser). Will der Hund weiter zum Futter, einfach die Faust schließen, Hund kommt dann nicht mehr dran, wendet sich der Hund ab, kannst Du die Faust wieder öffnen und Dui gibst das Futter frei mit einem Wort dafür (bei uns heißt es "Guten Appetit!". Welpilein ist gerade mal erst angekommen - da darfst Du noch nicht zu viel erwarten und auch nur ganz wenig üben, sie muss sich erst noch sortieren - ihr euch auch.
Und nochwas zum Thema Umgangston mit dem Hund: leider überträgt sich Deine Stimmung auf das Wesen - bitte pass' auf, dass sich euer Stress nicht gegenseitig verstärkt.
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meine kleine ist 5Monate und ich kenne das, wenn mara etwas nicht gutes ins Maul genommen hat habe ich laut gekwiegt in einem furchbar hohem Ton, also nicht normal, darauf schaute sie fast immer, und ich gehe so das mein Blick ganz krass auf ihre Haltung fixiert ist, ich habe Glück es geht jetzt, wenn es dunkel wird habe ich ihr ein leuchthalsband umgemacht damit erkennt man es auch gut, eine kleiner tip
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Ich war da bei Tamy ziemlich "rabiat" und habe ihr "pfui" über Meideverhalten "gelernt".
Denn als sie hier mit 10 Wochen einzog waren in unserem Garten aufgrund des feuchten Wetters hunderte von Nacktschnecken im Gras. Jedesmal wenn ich mit ihr (eh schon an der Leine) zum Pipimachen gegangen bin, wollte sie diese fressen, sie ist ununterbrochen von einer Schnecke zur nächsten.Mir wurde das dann am 2. Tag zu doof und ich habe sie bewusst zu einer Schnecke gelassen und als sie diese fressen wollte, habe ich sie ganz laut mit "pfui" angebrüllt und mit dem Fuß neben ihr auf den Boden gestampft.
Dadurch ist sie so erschrocken, dass sie sich nicht mehr getraut hat, die Schnecke zu nehmen.Seitdem beherrscht Tamy das Kommando "pfui" 100%ig und es reicht vollkommen, dass ich es in normaler, ruhiger Tonlage sage.
Ich bin der Ansicht: Lieber in dieser Situation 1x gescheit klarmachen was erlaubt ist und was nicht, als 100x halbherzig, denn mir ist das zu gefährlich, dass sie irgendwas evtl. Giftiges aufnimmt, weil sie wochenlang das Kommando nicht beherrscht.
Bei den anderen Hunden lief das genauso ab. Keiner hat dadurch irgendeinen psychischen Schaden abbekommen.Und jetzt darf über mich und meine Methode hergefallen werden.
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Und jetzt darf über mich und meine Methode hergefallen werden.
Nö, überhaupt nicht. So habe ich es auch gemacht, als es mir irgendwann zu bunt wurde, ich hatte nämlich genauso Angst, sie könnte draußen was giftiges oder gefährliches aufnehmen. Zu Hause kann ich ja alles wegräumen, draußen nicht.
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Das legt sich alles schneller als man denkt. Vor 6 Wochen ungefähr dachte ich auch nur "mein Gott wieso frisst der alles".
Heute werden Taschentücher ect. Ignoriert. Aber es kommt nicht von alleine - man sollte schon gedult haben und immer wieder das Abbruchwort in solchen Situationen benutzen. Nachher siehst du alles aber auch wirklich ALLES viel entspannter. Unzählige Kleidungsstücke würde am Anfang angeknabbert und ich habe mich jedes mal drüber geärgert. Irgendwann hat die knabberei plötzlich aufgehört. Aber generell sieht man vieles einfach gelassener. Ja ja die ersten 3 Wochen waren schon ne verrückte total übermüdete und anstrengende Zeit. Trotzdem ist der kleine (naja so klein ist er nicht mehr) pups mein ein und alles.
Viele Grüße und viel Geduld
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Ich wünsche mir immer wieder, dass Welpen in verantwortungsvolle Hände kommen!
Ich sag nur: Willkommen im wahren Leben!!!
Einem Welpen das Pfui oder Nein beizubringen dauert sage und schreibe 1-2 Tage bis er es versteht.
Bitte macht DRINGEND eure Wohnung erst einmal Welpensicher.
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Einem Welpen das Pfui oder Nein beizubringen dauert sage und schreibe 1-2 Tage bis er es versteht.
Auch das kann man, wie so oft, pauschal nicht sagen...
So ein passionierter Staubsauger, der vom vollgerotzten Tempo über die Aluverpackung bis hin zum Kackhaufen alles inhaliert ist schon eine Herausforderung. Socken klauen oder in der Hose festtackern zähle ich da nicht mit.
Ich muss dir da leider widersprechen, meine Hündin hat mich gelehrt, dass es mitnichten nur ein bis zwei Tage braucht....ach was habe ich alles ausprobiert, kleinstschrittig aufgebaut, mit Schleppleine und ohne, mit Leckerchen und ohne, mit verbalem Lob und ohne, mit dem Versuch einfach dran vorbei zu gehen...nix, das Tier war extremst lernresistent und hat überhaupt nicht eingesehen, nicht zu fressen, was nicht gefressen werden soll. Das endete im Scannen der Umwelt meinerseits um frühzeitig etwaige Fressattacken zu verhindern.
Als wir auf einem wirklichen guten Erfolgsweg waren, stürzte sie sich mit Feuereifer auf eine menschliche Hinterlassenschaft....einen kräftigen Anschiss später war das Thema dann erledigt.
Wenn es auf dem sanften Weg geht, prima, wenn aber sämtliche Mühen erfolglos bleiben, dann muss auch mal eine verbale Zurechtweisung gestattet sein.
Immerhin gehts um die Gesundheit des Hundes.
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Einen verbalen Anschiss finde ich da jetzt auch nicht sonderlich schlimm. Allerdings habe ich hier so 'nen Staubsauger, der ist nicht besonders beeindruckt von einem verbalen Anschiss. Ich achte also beim Gassi einfach möglichst darauf, alles Fressbare vor ihm zu sehen.
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