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Murmelchen, wenn deine Hunde so schnell sitzen, sind sie auch "Dopamin zackig" und wissen nie, wann sie ins "Disneyland" dürfen
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Ich mache auch Hundesport mit meinem Hund und er zeigt eine schöne, präzise und zügige Unterordnung.
Die meisten Border sind doppelt so schnell in der Ausführung, aber, zumindest bei denen ich das beurteilen kann:
mein Hund ist deutlich alltagstauglicher, im Sinne von unauffällig in der Gesellschaft von Menschen und Hunden, man hört ihn nicht, auch nicht hecheln vor Stress, und ich muss dabei kaum Kommandos geben, schon gar keine, die eine schnelle Ausführung erfordern. Ein geflüstertes "Dableiben" oder "Leg dich mal hin" reichen zur perfekten Alltagstauglichkeit mMn aus. -
Zitat
Anfang 2014 habe ich mich dann entschlossen einen Hund zu "adoptieren". Wir haben erstmal alle Folgen Hundeprofi angeschaut und ich habe auch ein paar Bücher zu dem Thema gelesen... und dabei festgestellt, dass wenn ich mir schon einen Hund zulege ich auch damit arbeiten will...
sorry, fand ich lustig.
Einen sehr tollen Hund hast du da.
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Hier auch. Mulder hört am Tonfall ob es eine höfliche Einladung ist, ob Gefahr droht oder ob es Hundeplatz-Gaudi ist.
Oder er weiß welche Tradition wir in der Situation haben: Anleinen wenn Leute entgegen kommen, vor der Tür warten, dass ich mit dem Eimer zum Pfoten abspülen komme.
Da braucht er kein extra Kommando.Er weiß sogar, dass das gleiche Kommando bei unterschiedlichen Leuten etwas anderes bedeutet:
Ich: "Fuß" er läuft eifrig mit Blickkontakt.Meine Mama: "Fuß" er geht in ihrer Nähe.
Ich: "hier" er setzt sich vor mich, schaut mich an.
Mein Mann: "hier" er setzt sich zu ihm und lehnt sich gemütlich an.
Zum Glück kann er das unterscheiden, denn meine Familie kann sich nie merken, welche Kommandos für den Sport sind. Aber der Hund hat's im Griff.
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Ich weiß ja nicht was Sitz, Platz, irgendwas Hundesportaufgaben mit Alltag zu tun haben
meine jungen Hunde haben alle weder Sitz oder Platz aus der Bewegung noch Vorsitz gelernt. Warum auch. Die BH haben sie auch so bestanden bzw es nicht gebraucht und UO und Alltag sind eh zwei Paar Schuh -
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Lustig, dass es immer noch Leute gibt, die Alltag und Hundeplatz miteinander vermischen und vom einen aufs andere schließen. Sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe und es muss nicht zwangsläufig jeder Hund beides beherrschen. Kenne tolle Sporthunde, die im Alltag grausig sind. Und sehr alltagstaugliche Familienhunde, die noch nie ne Fußarbeit machen mussten.
Von meinen Hunden verlange ich im Alltag nicht das selbe Sitz oder die selbe Fußarbeit wie auf dem Hundeplatz. Ich verlange Ansprechbarkein und Aufmerksamkeit. Und ich will entspannte Hunde. Die müssen sich auch nicht ständig absetzen weil irgendwer des Weges kommt. Normales Vorbeigehen und sich neutral zu verhalten reicht mir. Das ist für mich Alltagstauglichkeit und Verlässlichkeit. Und nicht ein Hund, dem ich im Alltag ständig Kommandos aufdrücken muss, damit wir gut durch den Tag kommen.
Zackig sitzen und den ganzen Krempel machen die auf Hundeplatz. Sie wissen auch, dass es dort verlangt wird. Das ist aber reine Dressur und keine Erziehung für mich. Und schon gar kein Indikator für Alltagstauglichkein. -
Murmelchen, wenn deine Hunde so schnell sitzen, sind sie auch "Dopamin zackig" und wissen nie, wann sie ins "Disneyland" dürfen
Doch wissen sie. Ich erwarte es nur im Sport, sie kennen die Ablaeufe und nach der Uebung/dem Training fahren wir ins Disneyland
Und das wissen sie!
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Ich würde deshalb nie erwarten, dass ein Experte, Trainer oder wie man die Person schimpfen will, besser erzogene Hunde haben sollte als ich. Geglaubt hab ich es auch mal wurde dann aber eines Besseren belehrt.
ja. das arbeiten mit dem hund ist eine andere disziplin als das arbeiten mit dem menschen am hund. klar, man profitiert dadurch dass man wissen sollte wie konditionierungen passieren. und als trainer sollte man ein gutes auge haben für die körpersprache (sowohl des menschen wie des hundes). als halter aber bin ich eben nicht beobachter, sondern muss neben dem beobachten auch noch praktisch agieren.
zudem, man kennt ja die geschichten nicht. ich zb. habe einen hund adoptiert. gewisse verhalten hatten bereits eine sehr lange verstärkungsgeschichte. ich trainiere dagegen an, aber das braucht halt seine zeit. aussenstehende können nun mit dem finger auf mich und meinen hund zeigen, lachen, und sagen ich wäre ein schlechter trainer. etwa so, wie wenn man eine lehrerin auslacht, weil ihre kinder nicht in sämtlichen fächer in der schule eine 1 haben. das ist natürlich absurd.
wie schnell ein hund ein verhalten ausführt, ist neben der häuffigkeit, der intensivität und der länge des verhaltens ein indikator dafür, wie bedürfnissgerecht es verstärkt wurde.
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Ich finde das ganze "Anfängerhund" "nicht Anfängerhund" schlecht formuliert. Ich hab Menschen getroffen, deren Ersthund war ein Akita und diese waren top erzogen. Habe aber auch Menschen gesehen, die mit einem Labrador überfordert waren.
Am Ende hängt es davon ab was für ein Typ man ist. Ich verstehe auch die Liebhaber der Rasse nicht, wenn sie sagen super hol dir einen Hund ohne die negativen Eigenschaften der Rasse zu erwähnen.
Wie oft haben Leute zu mir gesagt: "So ein lieber Hund. Was ist das für eine Rasse? So einen wollen wir auch!" Als ich die negativen Aspekte erwähnt habe wie Schutz- und Wachtrieb, das sie etwas "sturer" sind, usw. Haben sich die meisten abgewendet. Sie wären einfach nicht die richtigen gewesen.
Nur weil jemand sagt er/sie will Agility machen, braucht er/sie jetzt nun wirklich keinen Spezialisten. Vor allem da derjenige doch gar nicht weiß ob es ihm Spaß macht. Ich hab auch gesagt Agility will ich machen. Das Ende vom Lied ist Fährtenarbeit. -
Was soll ich bloß machen...mein Bernermix ist eher der gemütlichere Typ...im Alltag träumt sie auch schonmal ein wenig und reagiert auf Kommandos zwar zügig aber nicht innerhalb von einer halben Sekunde. Manchmal muss ich sie auch durch Zunge schnalzen aufmerksam machen damit ein Kommando besser durchdringt. Absolute Katastrophe der Hund gell?
Sie ist aber tatsächlich der absolut alltagstauglichste Hund den ich kenne und auch auf dem Hundeplatz läuft sie eine schöne Unterordnung..nicht Mali-Like..aber dennoch so passabel wie ich es mir wünsche und ich es ihr beigebracht habe.
Das ein Sitz nicht zügig genug ausgeführt wird als Indikator für alltagstauglich zu nehmen ist absolut lächerlich. Das Profil eines Users zu stalken um ihm etwas ankreiden zu können in meinen Augen armselig..zumal das Video hier völlig falsch interpretiert wird bzw man offen nur sieht was man sehen will.Zum BC: Kein Hund für jederman. Man muss schon genau wissen was man sich ins Haus holt und für mich ist ein BC kein Hund der nur einfach so mitläuft...sondern der eine auf ihn zugeschnittene Tätigkeit braucht. Inwieweit welcher Sport eine angemessen Alternative zum Hüten darstellt (wofür die nunmal gemacht sind) kann ich jedoch nicht beurteilen. Ob man sich das als Anfänger antun will muss aber jeder selbst wissen. Fakt ist man sollte die Eigenschaften eines Borders kennen ihn demnach halten und beschäftigen...wie bei vielen anderen Rassen auch.
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