Wäre das einem Hund zumutbar?

  • Sorry, nur weil man selber 24/7 365 Tage im Jahr mit seinen Hunden verbringt, kann man sich doch kein Urteil darüber erlauben, wenn andere Halter und Hunde das anders leben und gut leben.
    Ich bekäme die Krise, wenn ich nicht auch mal ohne die Viecher wäre.
    Zudem sind Hunde oft Teil des Lebens, aber nicht das ganze Leben.
    Meine Hunde und die meiner Bekannten und Freunde die dann bei mir sind, sind happy Hunde. Anpassungsfähig, glücklich und werden von vielen Menschen geliebt.
    Wanderpokale nicht, aber 3-8 mal im Jahr werden die Tage oder wochenweise fremdbetreut. Mal mehr, mal weniger.


    Lg

  • Darf ich fragen, wie Du Deine Hunde finanzierst?
    Und von einem Wanderpokal sind wir hier ja weit weg.


    Und wenn sie solange wartet, bis DER Moment da ist liegt sie wahrscheinlich 3m unter der Grasnarbe.


    Zudem sollte man in diesem Fall das alleinsein nicht außer acht lassen. Hunde können unglaublich viel abfangen, gerade wenn man mit einem Soldaten zusammen ist. Ein stück weit Egoismus trägt ja jeder in sich, der sich einen Hund hält/halten will.

    Trotzdem ist es ein permanentes Hin und Her Geschiebe. Ein bisschen ein Egoismus ist vielleicht gesund, aber hier würde ja alles schon recht auf die kosten des Hundes ablaufen. Als Hundebesitzer sollte einen schon ein gewisses Maß daran liegen, dass sich der Hund auch bei der ganzen Sache wohlfühlt und nicht alles auf ein ''gewisses Maß ego'' schieben.


    Das soll nicht böse gemeint sein, aber ich persönlich könnte es nicht mit meinem gewissen vereinbaren, wenn meine Tiere permanent hin und hergeschoben werden & permanent wechselnde Personen vor sich hat.

  • Trotzdem ist es ein permanentes Hin und Her Geschiebe. Ein bisschen ein Egoismus ist vielleicht gesund, aber hier würde ja alles schon recht auf die kosten des Hundes ablaufen. Als Hundebesitzer sollte einen schon ein gewisses Maß daran liegen, dass sich der Hund auch bei der ganzen Sache wohlfühlt und nicht alles auf ein ''gewisses Maß ego'' schieben.
    Das soll nicht böse gemeint sein, aber ich persönlich könnte es nicht mit meinem gewissen vereinbaren, wenn meine Tiere permanent hin und hergeschoben werden & permanent wechselnde Personen vor sich hat.

    Also gehe ich davon aus, das Du den ganzen Tag zu Hause bist. Ein Luxus, den sich nur wenige leisten können.


    Man kann ja nicht von vorne rein davon ausgehen, das der Hund sich NICHT wohlfühlt. Das ist wieder so eine Unterstellung des Menschen, das Hunde darunter leiden. Ich glaube eher, das der Mensch darunter leidet.


    Ich nehme Abstand davon, wenn man Vollzeit arbeitet und der Hund in die HuTa muss. Aber hier ist es doch so, das es nur in Stoßzeiten mal mehr wird und dann wieder monatelang nichts.

  • Also gehe ich davon aus, das Du den ganzen Tag zu Hause bist. Ein Luxus, den sich nur wenige leisten können.
    Man kann ja nicht von vorne rein davon ausgehen, das der Hund sich NICHT wohlfühlt. Das ist wieder so eine Unterstellung des Menschen, das Hunde darunter leiden. Ich glaube eher, das der Mensch darunter leidet.


    Ich nehme Abstand davon, wenn man Vollzeit arbeitet und der Hund in die HuTa muss. Aber hier ist es doch so, das es nur in Stoßzeiten mal mehr wird und dann wieder monatelang nichts.

    Nein, ich bin nicht Zuhause. Hab aber Gott sei dank das Glück, das die 4 Stunden täglich meine Großeltern im Haus sind.


    Das ist aber ein großer Unterschied, ob meine Hunde in der gewohnten Umgebung bleiben oder immer wieder zu anderen Personen müssen. Es ist jetzt nicht unbedingt nur auf den Fall hier bezogen. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, das sich ein Hund dabei wohlfühlen wenn er immer wieder zu jemand anderes muss. Andere Umgebung, andere Personen und jedes mal das hoffen, dass Frauchen wieder kommt. Wenn das alle paar Monate immer die gleiche Person und Umgebung wäre, würde ich noch nichts sagen. Aber hier liest es sich so als würde das permanent wechseln..

  • Ich gehöre zu den Hundehaltern, die in vielen Punkten wenig "Geschiss" um die Hundehaltung machen. Gibt es ein Problem, wird es gelöst - funktioniert seit 10 Jahren und keiner meiner Hunde hat einen seelischen Schaden davongetragen.


    Ich finde die Zeiten etwas undurchsichtig. Obwohl schon mehr dazu geschrieben wurde, fällt es mir schwer, die tatsächen Abwesenheiten abzuschätzen. 1x im Monat 5 Tage sind für mich anders als das auf S. 2 dargestellte beispielhafte Schema.




    Mir wäre das zu wenig planbar... und wenn du irgendwo bei einem Projekt bist, kannst du auch nicht mal schnell weg, wenn der Hundesitter ausfällt. Das kommt auch bei professionellen Betreuungen vor...


    Wenn du sehr viel Pech hast, hast du ein Montagsmodell wie meine Ebby, das permanent krank ist. Da kannst du so ein Modell leider vergessen.


    Ich kann deinen Hundewunsch absolut verstehen, aber ich würde auf anderen Wegen Nähe zu Hunden suchen und mir den Wunsch erfüllen, wenn mein Leben etwas mehr Kontinuität bietet. Dabei will ich gar nicht bezweifeln, dass es Hunde gibt, die mit so einem Programm klar kämen. Es gibt aber keine allgemeingültigen Rassevorschläge für so eine Lebenssituation, sondern allenfalls Individuen, die dazu passen.

  • So weit ich das verstanden habe wäre das das schlimmste was passieren könnte. Z.zt. war sie wohl seit Juni nicht weg.

  • Hab ich gelesen, ändert aber nichts an meiner Meinung, da solche Zeiten eben immer wieder vorkommen können...


    Hier wurde ja nach Meinungen gefragt - und das ist eben meine.

  • So unmöglich finde ich die Bedingungen eigentlich nicht, richtig schwierig finde ich nur, dass du kein Netzwerk hast, das dich bzw. deinen Hund in den Phasen auffängt, wo du beruftlich stark eingebunden bist. Das angeführte Beispiel war zwar heftig, auf der anderen Seite war vorher über ein halbes Jahr eine Zeit, in der der Hund gar nicht hätte gesittet werden müssen.


    Ich würde am Netzwerk arbeiten: Eltern fallen raus, weil sie zu weit weg wohnen. Und wenn ich das richtig verstanden hast, ziehst du erst noch nach Dortmund, oder? Also gehe ich davon aus, dass du auch vor Ort noch niemanden kennst. Ich würde nach dem Umzug aktiv nach Betreuungsmöglichkeiten suchen, private und professionelle. Für mich käme allerdings eine Zwingerhaltung, womöglich noch mehrere Wochen hintereinander, nicht in Frage, wenn der Hund ansonsten mit im Haus lebt. Deshalb würde ich eher auf private Betreuung setzen. Eventuell auch mit Plan B, solltest du keinen Einfluss darauf haben, wann und auch wie kurzfristig du weg musst.


    Da könnten dir allerdings deine Wunschvorstellungen hinsichtlich des Hundes ein bisschen im Wege stehen. Die hier vorgeschlagenen Sennenhunde beispielsweise, die ich kenne - sind zugegebenermaßen nicht allzu viele - sind eher 1-Mann-Hunde. Da könnte ich mir vorstellen, dass die Schwierigkeiten damit haben, betreut zu werden. Ein alles und jeden liebender Labrador täte sich damit wahrscheinlich leichter. Da würde ich bei der Rassewahl drauf achten.

  • Uff, so viele Meinungen.
    Ich versuche nochmal die zukünftige Situation genauer zu erläutern.


    Ich ziehe zwar erst im September nach Dortmund, wir sind aber bereits regelmäßig an den Wochenenden hier. Die Familie meines Freundes lebt hier, wir kennen auch die Nachbarn. Ein eigenes Netz muss ich mir dann aber natürlich noch aufbauen, das ist richtig.
    Ich habe mich gestern das erste Mal überhaupt intensiver über das Thema mit meinem Freund unterhalten (wollte erstmal einen groben Plan ausarbeiten) und er meinte, dass sein Vater doch Hunde auch toll findet und ab Ende des Jahres in Rente geht- vielleicht könnte er also doch die feste Betreuungsperson werden. Das hatte ich selbst überhaupt nicht auf dem Schirm Das müssen wir natürlich bei Zeit noch intensiv abklären, aber das wäre natürlich nahezu ideal. Sollte das aber nicht möglich sein, müsste ich eben doch jemand anderes finden, aber auch hier wäre immer das Ziel eine feste und gleichbleibende Betreuung zu finden.


    Die Wochen, die ich genannt habe, sind beispielhaft und ziehen sich so NICHT über das ganze Jahr. Das sind Projektphasen. In bin definitiv deutlich mehr Zuhause als unterwegs, wie schon erwähnt oftmals monatelang am Stück bevor ich für 2 oder 3 Monate mal wieder vermehrt unterwegs bin. Und ich würde einen Hund erst dann holen, wenn sichergestellt ist, dass ich mindestens die ersten 4 Monate nicht auf Fremdbetreuung angewiesen bin. Entweder klappt das aufgrund der Probektsituation so oder so oder mein Chef kommt mir entgegen oder ich warte weiterhin mit der Anschaffung.

  • Von Rumreichen kann bei einer festen Betreuungsperson nicht wirklich die Rede sein, finde ich.. Der Hund würde diese ja schon frühzeitig kennen lernen und nicht plötzlich damit überrascht werden.
    Was mich doch überrascht ist, dass hier Leute oftmals im Forum sagen, dass sie gerne einen Hund hätten, aber berufstätig sind und es oftmals heißt ,,Na solange du jemanden hast, der mit ihm rausgeht, geht das schon.'' Und bei mir hätte der Hund bis auf einige Wochen im Jahr mich als Hauptbezugsperson ständig um sich herum.

    Ich finde es immer komisch, wenn hier nach Meinungen gefragt wird und doch am Ende nur gegengeredet wird.
    Eine feste private Betreuungsperson zu finden, kann echt schwer sein. Ja, es gibt Leute, die keinen eigenen Hund halten können und die sich freuen, wenn ie gelegentlich einen zum Gassi oder übers Wochenende dahaben. Aber der Grund für die Personen keinen Hund zu besitzen, ist, dass sie oftmals unter der Woche keine Zeit haben, sich einen Hund körperlich nicht zutrauen o.ä. Und die Leute, die privat auf deinen Hund aufpassen, sind nicht selten unzuverlässig, denn in letzter Konsequenz hängt das Problem ja dir an der Backe.
    Und bei einer Pension musst du zu den bereits genannten Problemen auch bedenken, dass das einfach extrem viel kosten kann. Kannst du dir das leisten eine Vollzeitbetreuung zu bezahlen, ggf. sogar eine Einzelbetreuung?


    Solange man "jemanden" hat, der mit dem Hund zwischendurch kurz rausgeht, gilt für normale Arbeitstage. Aber doch nicht für 1-3 Wochen...

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