Schutzhundesport und FH Austausch
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Hab auf FB einen Text einer IGP-Sportlerin geteilt.
Jetzt musste unsere Mantrailing-Trainerin natürlich drunter den üblichen Quatsch schreiben von wegen "alles was gegen den Menschen geht ist gefährlich" und bei Longieren, Agility und Co. könne es ja nicht zu solchen Risiken kommen...
Hab dann drauf hingewiesen dass es witzig ist Agi zu erwähnen wo man durchaus mal sieht dass Hunde dem Hundeführer im Lauf mal zwicken wollen...
Ich bin ja davon überzeugt, dass es jetzt Solidarität verantwortungsbewusster Sportler aus allen Richtungen braucht und finde es traurig, wenn da immer nur die typischen Vorurteile kommen. Irgendwer findet sicher mal am Mantrailing zu bemängeln, Agi wird von dieser Bubble ja auch schon misstrauisch beäugt... alles was mit Obedience zu tun hat ist sowieso auch ganz unnatürlich und macht den Hund zum willenlosen Befehlsempfänger...
Oh Mann ey. Immer dieses doofe Gegeneinander.
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Aus welchem Grund "musste" die MantrailingTrainerin "den üblichen Quatsch" darunter schreiben? Es zeigt mir nur, dass sie wenig bis keine Ahnung von Hundeverhalten und Ausbildung hat. Oder durch eine bestimmte Art von Ausbildung in ihrer Denkweise gefangen ist. Und für die Trainerin geht es schlicht und ergreifend auch ums Geld.
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Aus welchem Grund "musste" die MantrailingTrainerin "den üblichen Quatsch" darunter schreiben? Es zeigt mir nur, dass sie wenig bis keine Ahnung von Hundeverhalten und Ausbildung hat. Oder durch eine bestimmte Art von Ausbildung in ihrer Denkweise gefangen ist. Und für die Trainerin geht es schlicht und ergreifend auch ums Geld.
Hier in Wien und Umgebung haben wir halt ne ideologische Hochburg des Trainings einer bestimmten Richtung und seiner Anhänger. Also ist es hier meist ein in der eigenen Denkweise gefangen sein.
Die macht nur Mantrailing und Einzelstunden bei Problemverhalten, denke nicht, dass IGP-Vereine für sie finanziell gesehen Konkurrenz sind. Allerdings gibt es hier tatsächlich Trainerinnen, die per se gegen jeden ÖKV-Verein sind. Und da mögen auch finanzielle Aspekte ne Rolle spielen, ja. Denn die Vereine bieten nunmal oft die gleiche oder sogar bessere Ausbildung für deutlich kleineres Geld. Und mittlerweile bieten viele ja auch Hoopers, Rally etc an und das kann ich mir schon vorstellen dass den Fun-Huschus das ein Dorn im Auge ist.
Ich würde ja zu jemand anderem trailen gehen, aber hier wen zu finden, der ideologisch weniger verbohrt ist, ist außerhalb der Vereine mittlerweile echt schwierig. Aber ich werde mal gucken. Diese mangelnde Solidarität und dieses Leute wegen ihres Hundehobbies in ein schlechtes Licht rücken nervt mich nämlich echt, auch wenn ich kein IGP mache.
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Ein sehr technischer Schutzdienst mit reinen Beutehunden mag anders sein, meine Hunde leben die Auseinandersetzung, es geht nicht um Technik.
Was bedeutet das?
Das Hauptargument in der ganzen Debatte ist doch immer, dass es nur um Beute geht, und niemals nicht um Angriff auf einen Menschen?
Ich will es wirklich nur verstehen. Ich finde es tatsächlich schwer, mir eine Meinung zu bilden. Ich habe kürzlich erst eine Diskussion dazu miterlebt - das waren auch genau die Argumente (gegen Menschen etc.) Ich mag mich nicht dazu äussern, schon gar nicht öffentlich, solange ich es nicht wirklich verstehe. Weder positiv noch negativ.
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Ein sehr technischer Schutzdienst mit reinen Beutehunden mag anders sein, meine Hunde leben die Auseinandersetzung, es geht nicht um Technik.
Was bedeutet das?
Das Hauptargument in der ganzen Debatte ist doch immer, dass es nur um Beute geht, und niemals nicht um Angriff auf einen Menschen?
Ich will es wirklich nur verstehen. Ich finde es tatsächlich schwer, mir eine Meinung zu bilden. Ich habe kürzlich erst eine Diskussion dazu miterlebt - das waren auch genau die Argumente (gegen Menschen etc.) Ich mag mich nicht dazu äussern, schon gar nicht öffentlich, solange ich es nicht wirklich verstehe. Weder positiv noch negativ.
Ich mag da mal drauf antworten. Es gibt Hunde, denen es von Anfang bis Ende rein um den Arm geht als reinen Motivationsgrund. Und es gibt Hunde, die - ganz bezeichnend für den hier oft zitierten "Arbeitshund" - den puren Spaß an der Auseinandersetzung haben (inkl. dem Gehorsam, dem "Fight" und der anschließenden Belohnung durch die Beute).
Überspitztes und sehr vereinfachtes Beispiel: Mein verstorbener Rüde war glücklich, wenn er SD machen durfte, war dann aber auch absolut zufrieden damit, anschließend den Arm mit zum Hänger zu nehmen und dann war SD halt beendet für ihn. Das war Technik über Beute.
Meine Hündinnen (alle beide), denken gar nicht dran, nach Erlangen des Arms den Koffer zu packen. Nach Abgabe des Arms befinden sie sich in einer sehr hohen Erwartungs- und Trieblage, denn es soll doch bitteschön weitergehen. Was widerum zur Folge hat, das es nur weitergeht, wenn der Gehorsam stimmt. Die Arbeit an sich, die Interaktion mit dem Hundeführer und dem Helfer, ist das worum es ihnen geht. Dafür brennen sie. Der Arm alleine ist am Ende schlicht nice to have.
Ich glaube so richtig verstehen kann man es nur, wenn man mal selbst so einen Hund führt. In die eine oder die andere Richtung.
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Was bedeutet das?
Das Hauptargument in der ganzen Debatte ist doch immer, dass es nur um Beute geht, und niemals nicht um Angriff auf einen Menschen?
Ein Hund der die Auseinandersetzung mag, ist nicht gleich ein Hund der Menschen angreift.
Man kann das mit Menschen vergleichen, die Kampfsport betreiben, das sind ja deshalb auch keine Amokläufer.
Wie gesagt, ich persönlich sehe einen sehr beutlastigen Hund wo es ggf. Sogar schon Richtung fehlleitung geht auch wesentlich kritischer als einen Hund der in Beute und Aggression ausgeglichen ist. Mit Beute spricht man nicht.
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Man koennte jetzt noch mit Beuteagression usw. anfangen, aber ich denke das fuehrt hier zu weit und bringt kein Ergebnis.
Und nein, das ist nicht boese gemeint!
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Über Beuteaggression arbeiten wir unsere Hunde immer, das was ich geschrieben habe war einfach eine geschmackliche Präferenz meinerseits. Und da mag ich lieber Hunde, die sich selbstbewusst gerne auseinandersetzen und eine entsprechende Veranlagung mitbringen.
Beuteaggression ist selbstverständlich eine der besten Wege um auch das Wehrverhalten zu kanalisieren und im sportlichen Rahmen zu führen.
Ein Hund lässt sich ja beispielsweise auch über das Meideverhalten arbeiten und aktivieren, aber ein Hund bei dem man so arbeiten muss, das wäre einfach nicht meins.
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Ein sehr technischer Schutzdienst mit reinen Beutehunden mag anders sein, meine Hunde leben die Auseinandersetzung, es geht nicht um Technik.
Was bedeutet das?
Das Hauptargument in der ganzen Debatte ist doch immer, dass es nur um Beute geht, und niemals nicht um Angriff auf einen Menschen?
Ich will es wirklich nur verstehen. Ich finde es tatsächlich schwer, mir eine Meinung zu bilden. Ich habe kürzlich erst eine Diskussion dazu miterlebt - das waren auch genau die Argumente (gegen Menschen etc.) Ich mag mich nicht dazu äussern, schon gar nicht öffentlich, solange ich es nicht wirklich verstehe. Weder positiv noch negativ.
Geht es mir im Sport auch nicht.
Was ein entsprechend gelagerter Hund präferieren würde ist halt was anderes.
Kann man trotzdem im Sport führen, ist halt mitunter anstrengender.
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Ok, Danke.
Ich glaube so richtig verstehen kann man es nur, wenn man mal selbst so einen Hund führt.
Das wird das Problem sein.
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