Erfahrungen mit Chihuahuas und anderen Kleinhunden 2.0
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Ich finde es hat Argumente dafür und auch dagegen und kommt wohl auch etwas auf die eigene Haltung gegenüber Schmerzmitteln an. Ich selber nehme ziemlich selten welche. Und das mit dem "man bewegt sich weniger wenns weh tut" stimmt ja auch beim Menschen...
Als chronischer Schmerzpatient rollen sich mir da aber auch die Zehennägel auf ...
Du kannst für Dich ja selbst entscheiden, was Du aushälst, aber ein Hund kann das nicht äußern.
Kein Schmerzmittel zu geben bedeutet, dass man eine Schonhaltung einnimmt (das ist nämlich dieses "weniger bewegen" eigentlich).
Schonhaltung ist in den meisten Fällen auch Fehlhaltung und zieht andere Probleme nach sich.
Es gibt einen Unterschied zwischen "mit Medikamenten voll stopfen" und dem sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Schmerzmitteln.
Genau so hat keiner von "pausenlos wegsperren" gesprochen, sondern von ruhiger halten - auch da gibt es nicht nur schwarz und weiß.
Wieso ist ein normales Röntgen nicht ohne Sedierung möglich? Bei drei Hunden, die ich bisher hatte, hat immer ausgereicht, sie während der Aufnahme mit den Händen kurz zu fixieren - dauert ja nur ein paar Wimpernschläge.
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Den Hund mit Medis vollstopfen und dafür pausenlos bremsen oder wegsperren?
Na ja, vollstopfen muss ja nicht sein, das war bestimmt auch nicht die Empfehlung Deiner Tierärztin. Hat sie Dir denn weitere Medikamente mitgegeben? Die Schmerzspritze wirkte natürlich bestimmt recht gut, deshalb reagierte sie dann auch so ungebremst übermütig.
Es ist halt wirklich hart, einen so jungen Hund ein paar Tage begrenzen zu müssen, aber da führt halt kein Weg dran vorbei, wenn Du Folge-Schäden vermeiden willst. Grad im Wachstum ist es enorm wichtig, dass so eine Verletzung richtig diagnostiziert und behandelt wird, sonst hast Du später ewige Baustellen bei ihr.
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Ehrlich gesagt hatte ich schon einige Hunde, aber noch nie eine solche oder ähnliche Verletzung.
Die TÄ meinte dass sie das Bein für eine gute Röntgenaufnahme ordentlich "verdrehen" müsste und das wäre ohne Sedierung nicht möglich.
Wegen den Medis und dem Schonen habt Ihr mich echt nachdenklich gemacht...danke dafür.
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Wir hatten hier im Dorf einen Jack Russel, der als Junghund ebenfalls eine Beinverletzung hatte und dadurch nur noch auf drei Beinen lief. Schmerzmittel hatte er genuau mit der Argumentation, dass er sich sonst nicht schonen würde, nicht erhalten. Nach einigen Wochen war die Verletzung ausgeheilt, aber die Schonhaltung geblieben. Der Hund hatte es sich wohl angewöhnt und die Muskeln, Sehnen, Bänder verkürzten sich, das Beinchen wurde sehr dünn.
Laut Aussage der Besitzer ließe sich der Zustand nur mit langfristig Physio, Unterwasserlaufband usw. wieder verbessern. Dafür war aber kein Geld da. Irgendwann sind die Leute hier weggezogen und ich weiß nicht, wie es mit dem Hund weiterging. Zu diesem Zeitpunkt lief er aber schon mindestens zwei Jahre dreibeinig.
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Frag deine Tierärztin mal nach der Gabe von Traumeel, ist für akute Schmerzen...
Sollte jeder Hundehalter in der Hausapotheke haben..
Hm, das ist einfach Homöopathie, kein richtiges Schmerzmittel. Damit definitiv nichts, was jeder Hundehalter unbedingt haben "muss"!
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Man kann auch einen jungen 2,5kg Hund sedieren. Eine komplette Narkose muss ja nicht sein bzw. kann man das in Sedierung dann immer noch entscheiden, ob es notwendig ist.
Es gibt einige Italienische Windspiele, die sich in jungem Alter ein Bein brechen. Die werden natürlich auch operiert und dafür in Narkose gelegt oder Chihuahuas, die lebenslang nicht die 2,5kg Marke knacken. Die kann man auch in Narkose legen. Was soll man auch sonst machen, wenn es notwendig ist?
Ich hätte tatsächlich auf ein Röntgen bestanden. Finya hat (Ursache kenne ich nicht, da aus dem Tierschutz, aber wenn ich die Geschichte von Eni46 lese, könnte es auch sowas gewesen sein) ein kaputtes Vorderbein und sowas würde ich niemals für den Hund haben wollen, wenn ich es irgendwie verhindern könnte.
Folgeschäden von unbehandelten Brüchen (Bruch heißt ja nicht, dass es komplett durch sein muss) sind nicht lustig.
Ich wünsche euch natürlich, dass Gipsy nur eine Prellung oder ähnliches hat und bald wieder rumflitzen kann
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Naja, lieber die Ärztin sagt indirekt ihre Grenze - sie traut sich eine Sedierung/ Narkose eines so kleinen Hundes nicht zu, als dass nachher schlimmere passiert...
Vielleicht wäre es auch möglich, nach einem Fachtierarzt für Orthopädie zu schauen. Die haben meistens auch gut Erfahrung mit Kleinhunde durch die ganzen Patellaprobleme....
LG Anna
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