Modehunde - Anlass, Zeitgeist und "Auswirkungen" (Wie entsteht so ein Phänomen?)
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ich muss schon sagen, dass die hier beschriebene Mentalität von Auslandshundehaltern für mich völlig neu ist - dass man sich auf einen Auslandshund etwas einbildet.
Ich hab gar nie hinterfragt, dass das einzige Motiv sich für einen solchen Hund zu entscheiden der Gedanke ist, damit etwas Gutes zu tun.
Dass es in der Realität aufgrund verschiedener Aspekte dann anders aussieht und herauskommt ist noch einmal etwas anderes und da kommen einfach extrem viele Faktoren zusammen bei denen das Vorhaben dann scheitert. Dass es Schwachsinn ist Angsthunde und co. herzubringen ist selbstredend. Auch, dass viele Organisationen hier fragwürdig agieren und das Wohl des Tieres hier nicht mehr an 1. Stelle steht.Bevor ich hier im Forum angekommen bin und mehr Halter und ihre Ansichten zu dem Gesamtthema kennengelernt habe, war die Sache für mich recht simpel: Hund vom Züchter wird extra "hergestellt" (und ja, ich finde das Wort nach wie vor passend... egal wie sehr ich mich mit dem Thema der Zucht beschäftige, ein geplanter Deckakt will mir einfach nicht richtig geheuer werden :/), während ein Hund aus dem Tierschutz (unabhängig ob DE oder Ausland) bereits auf der Welt ist und somit für mich absolut Vorrang hat in meiner Wahl - denn ich möchte "nur" einen Begleithund und keinen Hund, der eine "Funktion" erfüllt.
Da merke ich schon, dass ich gerade in Beiträgen wie hier etwas mit dem Großteil der User anecke. -
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Hi
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denn ich möchte "nur" einen Begleithund und keinen Hund, der eine „Funktion“ erfüllt.
Ist das keine „Funktion“?
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Ich hab gar nie hinterfragt, dass das einzige Motiv sich für einen solchen Hund zu entscheiden der Gedanke ist, damit etwas Gutes zu tun.
mein Beweggrund als Mia eingezogen ist, war es zb gar nicht, etwas Gutes zu tun..
wir wollten einen Hund und haben uns umgesehen. Die in den Tierheimen hatten alle eine extreme Vorgeschichte. Das wollte ich nicht als ersten Hund.
Mia war bei einer Freundin von mir auf Pflegestelle. Ich konnte sie kennen lernen und hab gleich gemerkt, dass das gut passen kann.
Da war sie 4 1/2 Monate alt.
Und es hat gepasst. Die Veränderungen in den letzten fast 6 Jahren waren minimal.Hund vom Züchter wird extra "hergestellt" (und ja, ich finde das Wort nach wie vor passend... egal wie sehr ich mich mit dem Thema der Zucht beschäftige, ein geplanter Deckakt will mir einfach nicht richtig geheuer werden :/), während ein Hund aus dem Tierschutz (unabhängig ob DE oder Ausland) bereits auf der Welt ist und somit für mich absolut Vorrang hat in meiner Wahl - denn ich möchte "nur" einen Begleithund und keinen Hund, der eine "Funktion" erfüllt.
das stimmt so leider auch nicht..
es gibt es wohl durchaus auch, dass 'Tierschutzhunde' 'produziert' werden. Und sei es nur, dass in den Läufigkeiten nicht ordentlich getrennt wird.Edit: hier ist ja als Zweit-Hund ein gezielt 'produzierter' Hund vom Züchter eingezogen und das ganz bewusst. ich gehöre einfach zu den bequemen Menschen. Warum drauf hoffen, dass der nächste Tierschutzhund wieder so perfekt passt wie Mia? Warum im Zweifel ewig 'gegen' den Hund arbeiten und ihn in ein Leben pressen, in das er einfach nicht passt?
Wenn ich es mir stattdessen doch auch einfach machen kann und einen genau für mein Leben passenden Hund kaufen kann? Ist ja auch für den Hund schöner, wenn er genau das Leben führen kann, für das er gemacht wurde und es einfach rundherum passt.Mia ist wirklich ein toller Hund ohne Umweltängste. Aber die Unterschiede zu Ares sind einfach enorm und nicht von der Hand zu weisen..
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Ich find's doof, dass hier im Forum in letzter Zeit doch öfter gesagt wird, Auslandshunde würden in Massen hergekarrt und man würde den Hund "nach Katalog" aussuchen und sich dann selbst hochloben wollen.
In meiner Gegend ist es z.B. eben nicht so - und nur da evtl. mal ein paar sich so darstellen ist das ja noch lange nicht der Großteil, der still an einem vorüberzieht.
Ich habe mir die Orga z.B. danach ausgesucht, dass sie vor Ort Hilfe leisten, kastrieren, aufklären... .
Das erfordert natürlich etwas mehr Recherche - aber man kann durchaus fündig werden.Und ja, alteingesessene Straßenhunde möchten oft wohl auch lieber auf der Straße bleiben, als dann auf einmal mit 9 oder so noch irgendwohin ausgeflogen zu werden.
Aber vielleicht auch nicht alle, manche genießen die Fürsorge dann evtl. doch - Hunde sind ja sehr anpassungsfähig. -
Ich find's doof, dass hier im Forum in letzter Zeit doch öfter gesagt wird, Auslandshunde würden in Massen hergekarrt und man würde den Hund "nach Katalog" aussuchen und sich dann selbst hochloben wollen.
Also bei uns ist es so.
Jeden Tag sind über 20 neue Anzeigen drinnen, von Hunden aus Sizilien, Sardinien und den unteren Teilen Italiens.
Die haben dann hier in Südtirol 3 "Sprecher" die die Anzeigen posten und vermitteln. Wenn einer privat einen Hund abgibt kommt der große Shitstorm und man solle doch lieber einen Hund aus dem Tierschutz nehmen.
Immer öfter begegne ich Leuten mit Maremmano Welpen oder Maremmano Mischlingen, die sie von unten herauf holen.
Generell wird man hier angepriesen, wenn man einen Tierschutzhund hat. Das er bei den meisten wieder zurück kommt interessiert niemanden. -
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Ist das keine „Funktion“?
doch klar. Aber keine, die es für mich persönlich rechtfertigt einen weiteren Hund extra für mich in die Welt setzen zu müssen, wenn es da draußen tausende passende Hunde gibt. Die Betonung liegt auf passend und wie Mejin schreibt, kommt man dabei nicht um sorgfältige Recherche herum.
Und um es zu betonen: Das ist nicht wertend gemeint, sondern meine persönliche Ansicht. Ich predige nicht, ich urteile nicht. Ich kann es aktuell nur mit meinem eigenen Gewissen nicht vereinbaren. Und ich habs versucht - eben weil der Weg über den Züchter komfortabel für alle Beteiligten ist.
Dieses "sich etwas einbilden" auf die Herkunft des Hundes ist für mich völlig absurd und ist mir auch erst in diesem Forum bzw. auch bei den ersten Hundebegegnungen begegnet. Daher war ich einfach überrascht, als das erste Mal jemand so richtig schön pauschal über Auslandshunde hergezogen ist. -
Bei uns in den Kleinanzeigen sind auch größtenteils Auslandstierschutzhunde drin. Oft mit absolut verklärten Überschriften und Texten, die ich so einfach nicht glauben kann.
Ich sage nicht, dass bei mir nie ein TS-Hund infrage käme, aber prinzipiell stößt mir sauer auf, wie diese Hunde oft als die perfektesten Lebewesen angepriesen werden, die man nur irgendwie kriegen kann. Und ich kann mir gut vorstellen, dass auch hier gewisse "Produzenten" diese extreme Gutgläubigkeit ausnutzen und sich öfters mal Welpen von Orgas abkaufen lassen.
Seltsamerweise hätte ich persönlich einfach Zweifel daran, damit wirklich eine gute Sache zu unterstützen.
Ist wie gesagt nur meine Meinung, und ich kenne hier zum Beispiel einen Galgo-Mix aus dem TS, der toll geführt und erzogen wird, aber das Drumherum erscheint mir alles so seltsam. So nach dem Motto "Nimm etwas, das in dem Land keiner behalten will, und karre es nach Deutschland".
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Gemein
Die DK sind in der Regel freundlich und sozial.
Jetzt möchte ich auch noch einen DK zum GOS
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Was passt denn dann zum Subaru ? Kein suv. Muss ich mir jetzt einen Japaner holen ?
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Ich habe festgestellt, dass der "Trend" stark regional geprägt ist. In der Stadt, in der wir früher gewohnt hatten, sah man ganz andere Rassen häufig als jetzt hier im kleinen Ort, wo einerseits recht viele ältere Leute leben, gleichzeitig aber auch viele Familien.
Hütehunde und Bulldoggen gibt es hier z.B. im Gegensatz zur Stadt kaum (ich glaube, da haben wir wegen den Züchtern sogar mehr Afghanen), dafür etliche Rauhhaardackel und einige Golden Retriever. Außerdem gibt es hier noch neben unseren Jungs mehrere Pudel, interessantererweise sind aber alle anderen Pudel fawn. Ansonsten ist es hier recht durchmischt.
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