Großes Ego - Welpe dreht komm auf
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Hallo ihr Lieben,
mein kleiner Welpe -den ich natürlich über alles liebe - bringt mich gerade um den Verstand! Seit ca einer Woche schnappt und bellt er und beißt in die Hacken. Ich weiß eigentlich, dass er spielen will und Aufmerksamkeit erhaschen möchte. Die Beißhemmung klappt eigentlich auch ganz gut. Aber er hört einfach nicht auf, egal was wir versuchen. Er rastet komplett aus. Wir haben ihn jetzt auch Mal in seinen Gitterkäfig gesteckt, so hat uns die Hundetrainerin das empfohlen. Natürlich nicht so lange, und meist wird er dann ruhig im Käfig. Sobald er wieder draußen ist, geht allerdings in 80% der Fälle wieder ab und er dreht auf. Angst vor dem Gitterkäfig hat er übrigens nicht, er schläft auch immer freiwillig nachts bei offener Tür darin.Ich hätte gern Tipps und Ratschläge von euch, am besten von denen, die das gleiche Problem haben. Ich weiß, dass es viele gibt, die nichts vom einsperren halten. Ich will das auch nicht unbedingt, brauche dann aber konstruktive Kritik mit Verbesserungsvorschlägen und eigenen Erfahrungen.
Danke vorab, ich bin echt gestresst!
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Ab und an mal einige Minuten "Welpenwahnsinn" sind durchaus noch als normal zu bezeichnen, ein Problem wird daraus erst, wenns zuviel wird und wenn Welpi nicht von selbst wieder runterkommen kann.
Meist ist der Auslöser für so ein zuviel ein zu vollgepackter Tagesablauf, in dem der Welpe nicht die dringend nötigen Pausen bekommt.
Schildere doch mal, wie Eure Tage so aussehen, was Ihr mit dem Welpen macht, wie oft Ihr Gassi geht, ob Ihr im Haus mit dem Welpen was übt, oft kann man dann sehen, wo vllt. ein Zuviel des Guten steckt.
LG, Chris
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Mein Kleiner ist gestern Abend auch so aufgedreht. Ich bin dann noch mal mit ihm raus und nachdem er seine Geschäftchen gemacht hat habe ich ihn drinnen an der Leine gelassen. Etwas zu kauen in Reichweite und nachdem er gemerkt hat, dass er nicht mehr hirnlos losrasen kann, hat er ne Weile gekaut und ist dann auch eingeschlafen.
Manchmal muss man die Zwerge eben wieder etwas runterholen und auch mal Ruhe einfordern. -
Wenn ein Welpe so komplett aufgedreht ist, dann schaffen es die wenigsten selbst wieder zur Ruhe zu finden.
Du kannst den Knirps nehmen, setzt dich selbst auf den Boden in die Hocke, nimmst Deinen Zwerg zwischen die Beine und hältst in
mit beiden Händen vorne an der Brust fest und zwar so lange, bis er zur Ruhe kommt, dann den "Griff" langsam löschen. Will er gleich wieder auf und davon, gleich wieder festhalten. Wenn er sich beruhigt hat und sich im Idealfall auch hinlegt, kannst Du das gleich nutzen um ein Ruhesignal aufzubauen, das vielen Hunden dann hilft wesentlich schneller zur Ruhe zu kommen.Eine andere Möglichkeit ist die, die @lillameja geschrieben hat.
Hund an der Leine (am besten mit Geschirr) nehmen. Setz Dich an den Tisch, Welpe neben den Stuhl, halte die Leine fest oder stelle den Fuß darauf und beachte den Welpen nicht mehr. In der Regel funktioniert das sehr schnell und gut.
So haben wir es bei Xabo gemacht, wenn er so gar nicht aufhören konnte unseren Sam zu "nerven". Ich habe dann immer gesagt: wir üben Restaurant.......
Dauerte nur wenige Tage, dann musste er sofort, Leine und Frauchen oder Herrchen sitzt am Tisch bedeutet RUHE... -
Das Problem kennen wir hier auch! Wir haben einen kleinen Teilzeit-Piranha. Manchmal dreht unsere kleine Maus so auf, dass sie dann in alles reinschaut. Hose, Schuhe, Knöchel, Hände, Arme oder gerne auch ins Gesicht, wenn man auf dem Boden sitzt.
Aufheulen beim Schnappen hat nur bedingt geholfen, so haben wir die Beißhemmung nicht wirklich verbessert. Nike hat das nur angestachelt und sie hat sogar noch einen drauf gesetzt und angefangen einen auszubellen und anzuknurren. Das Spiel ging für sie dann erst so richtig los, war mein Eindruck.
Wenn sie also angefangen hat mit diesen Beißspielchen bin ich aufgestanden und habe sie stehen lassen. Kam sie nach und hat geschnappt habe ich "Aus" geschimpft und den Raum verlassen. Nach ca. einer Minute kam ich wieder rein. Ging das Theater von vorne los, gleiche Aktion wieder. So hat sie relativ schnell (nach 3 bis 4 Tagen) gelernt, dass dieses Gebeiße zu Aufmerksamkeitsverlust führt.
Mittlerweile ist es besser geworden. Überkommt sie dann doch noch mal der Schalk, reicht mittlerweile eine "Aus".
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Wie sieht denn Euer Tagesablauf so aus?
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Das sind alles super Tipps, danke! Probieren wir Mal aus!
Überfordern tun wir ihn bewusst nicht, wir gehen nur kurze Spaziergänge und versuchen uns an die Zeitregel [Alter in Monaten x 5 Minuten] zu halten. Und das auch nicht jedes Mal beim Pipi machen. Dann üben wir natürlich Kommandos und spielen zusammen. Aber ich achte darauf, dass er möglichst viel schläft. Wir haben einfach ein besonders wuseliges Exemplar.
Ich probiere das mit dem Weggehen Mal aus. Das Festhalten bringt leider nichts, er tut immer so, als wolle ihn umbringen und windet sich, als ginge es um sein Leben
Gerade zerstört er inbrünstig seine Socke. Das ist ja schon wieder süß. Solange es nicht mein Arm ist
Danke erstmal und einen schönen Abend!
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Oft hilft es schon viel Zuhause das gemeinsame Spiel abzuschaffen.
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