"Fuß" laufen
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Ich frag mich gerade was der Unterschied ist zwischen Leinenführigkeit und lockerem Fußlaufen an der Leine. Da muss der Hund doch auch nur nebenher gehen wie es bei einem leinenführigen Hund der Fall ist.
Nö. Für mich bedeutet Leinenführig, dass der Hund nicht ziehend in der Leine hängt. Wo er läuft, ist mir eigentlich wumpe. Er darf vor, hinter oder neben mir laufen. Aber eben nicht ziehen.
Will ich den Hund wirklich nah bei mir, gibt es ein Kommando.
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Ah und futter ist dann kein LOCKEN??? Das soll mir mal einer erklären.
Man merkt, dass Du keinen wirklichen Plan von Hundeausbildung hast und Dich auch nie wirklich mit dem Thema befasst hast. Denn andernfalls wäre Dir der Unterschied zwischen LOCKEN und BELOHNUNG klar.Wenn Du deinen Hund in irgendeiner Weise - Fingerschnipsen, Oberschenkel klopfen, Futter vor der Nase rumwedeln - dazu anhälst, mit Dir mitzulaufen, ist das LOCKEN.
Wenn Du deinem Hund ein Futterstückchen gibst, das Du vorher NICHT in der Hand gehalten und dem Hund vor der Nase rumgewedelt hast, ist das BELOHNUNG.
Es geht hier aber nicht um Hundesport, sondern um lockeres bei Fuß laufen. Meine Hunde finden anfassen auch doof. Lockeres Fuß laufen sollte man ja wohl auch mit Loben und stimmlicher Motivation hinbekommen.
Zum einen gibt es kein "lockeres Fuß laufen", sondern es gibt "Fuß laufen" oder "lockeres nebenher mitlaufen". Es wäre einfacher, wenn sich alle mal an den Unterschied halten. Dann müsste man nicht jedesmal erst mal auseinanderdröseln ob der Fragesteller prüfungsmässiges Fuß meint oder eben einfach irgendwie nebenher mitlaufen.Zum anderen - offensichtlich bekommt es der Fragesteller NICHT hin, sonst gäbe es die Frage nicht. Und das, obwohl der Fragesteller das ja bereits mit seinem ersten Hund nach eigenen Angaben problemlos geschafft hat.
Dann sollte man sich halt mal fragen, WARUM man es mit dem ersten Hund geschafft hat, und wo MAN ALS MENSCH den Fehler beim zweiten Hund macht. Stattdessen wird der Fehler beim Hund gesucht "der ja so anders ist als der erste Hund". Oh Wunder - ich habe 5 eigene Hunde ausgebildet und als Trainer bzw. Ausbildender des Hundes noch eine ganze Reihe mehr ..... und JEDER war anders als der vorhergehende.Ich frag mich gerade was der Unterschied ist zwischen Leinenführigkeit und lockerem Fußlaufen an der Leine. Da muss der Hund doch auch nur nebenher gehen wie es bei einem leinenführigen Hund der Fall ist.
DAS frage ich mich auch. -
Nö. Für mich bedeutet Leinenführig, dass der Hund nicht ziehend in der Leine hängt. Wo er läuft, ist mir eigentlich wumpe. Er darf vor, hinter oder neben mir laufen. Aber eben nicht ziehen.
Will ich den Hund wirklich nah bei mir, gibt es ein Kommando.
Da ich häufig auch mehrere Hunde dabei habe/hatte ist es mir sowieso gänzlich irrelevant, wo die Hunde sich in meinem Umkreis befinden. Sind sie an der Leine, dann ist das sowieso maximal 1 m. Und wenn das zuviel Bewegungsspielraum ist, dann kann ich die Leinen auch entsprechend verkürzen, ohne dass sich die Hunde erhängen. -
Ich habe eine 5 Meter Leine an der sich meine Jagdsau befindet, wenn ich das Gefühl habe, dass es eine schlechte Idee ist sie abzuleinen. Und sie darf die 5 Meter auch gern ausnutzen (ansonsten hätte ich keine 5 Meter). Und wenn ich will das sie ran kommt, kann ich sie entweder ranangeln, oder es ihr sagen.
Ich denke das Sagen ist für sie angenehmer als das Ranangeln.
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Locken kann man mit allem . Ich kann meine Hunde prima mit der Stimme locken, meinen Rüden mit Streicheleinheiten. Belohnung ist das aber noch nicht. Belohnung können so viele Dinge sein, mit Hunden die kein Futter nehmen muss man kreativ sein. Für meinen Rüden ist nach dem Fuss gehen auch gemeinsam rennen eine tolle Belohnung oder schnüffeln, spuren verfolgen , wälzen. Das wäre für meine Hündin viel zu aufregend, da nutze ich lieber die ruhige Futterbelohnung, nach dem Lob.
Probiere einfach aus was für deinen Hund die super Belohnung ist. So wie sich es anhört braucht er beim Fuss eine andere Motivation als bei den anderen Kommandos.
Bei der Belohnung gibt es doch kein richtig oder falsch.
Leinenführigkeit und Fuss ist ein großer Unterschied. An der Leine dürfen sie schnüffeln, machen und tun, nur nicht an der Leine ziehen. Sie können dann die ganze Leinenlänge in alle Richtungen nutzen. Beim Fuss ruhig neben mir laufen.
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Zum einen gibt es kein "lockeres Fuß laufen", sondern es gibt "Fuß laufen" oder "lockeres nebenher mitlaufen". Es wäre einfacher, wenn sich alle mal an den Unterschied halten. Dann müsste man nicht jedesmal erst mal auseinanderdröseln ob der Fragesteller prüfungsmässiges Fuß meint oder eben einfach irgendwie nebenher mitlaufen.
Entschuldigung, dass nicht jeder Hundesportprofi ist. Ich sage auch "bei Fuß" wenn mein Hund irgendwo nah neben mir laufen soll und das ist immer noch weit ab vom Sportfuß/grundstellung. Man kann es auch übertreiben.Ich musste anfangs auch ohne Futter auskommen, da meine beide draußen nichts genommen haben.
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Wie wurde denn bisher überhaupt das Fuß laufen geübt? Ich habe es meinem Rüden mit dem Blockieren, Umdrehen, Kehrtwende beigebracht. Und das zu Anfang im schnellen Tempo. Nach 5 Minuten war der fix und fertig, da er sich voll auf mich konzentrieren musste bei dem Tempo. Ich belohne auch gerne mit Futter aber mein Rüde ist draußen zu abgelenkt und nimmt mir den Keks nicht.
In dem Fall war dann das geradeaus laufen und die anschließende Freigabe mit lobender Stimme die "Belohnung" -
mach es doch ganz einfach und gibt dem Laufen an der lockeren Leine ein Kommando, wenn der Hund das verstanden hat, Leine ab und dann das gleiche Kommando. Belohnen musst du den Hund allerdings, wie du das machst ist dein Problem. Wenn der Hund deine Art der Belohnung nicht als solche ansieht, wird es nichts werden. Dann musst du dich entweder dem Hund anpassen oder aber auf diese Übung verzichten.
Es gibt regalweise Literatur zu Lerntheorien bei Säugetieren und auch speziell angewandt auf Hunde. Vielleicht hilft es dir dich da mal einzulesen
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Ich möchte meinen Hund nicht bestechen (futter)
sondern belohnen (kraulen,freuen) hat wie gesagt beim anderen hund auch geklappt und wird auch bei der kleinen klappen selbst wenn es länger geht. Mir ging es um verschiedene Methoden die es gibt ohne futter und wie die Erfahrungen sind.
Belohnen kannst du mit Futter und mit Kraulen
Bestechen kannst du mit Futter und mit KraulenDu kannst mit Kraulen nach dem gleichen Prinzip bestechen, wie es hier schon ausgeführt wurde.
Das Futtertreiben ist eine andere Nummer, die passt nicht zu dir.
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Für Spaziergänge kennt meine Hündin das Kommando "ran" - heißt " Lauf links neben mir im 1m Radius und bleib da egal wie schnell oder langsam ich gehe".. Dürfte also vermutlich deinem "Fuß" entsprechen.
Aufgebaut hab ich das ohne Leckerlies, weil ich die bei Spaziergängen eigentlich nie dabei hab.
Anfangs hab ich dazu beide Hände in die Körpermitte genommen, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen (ist somit auch irgendwie ein Locken) und mit dem Kommando "ran" bin ich dann an der Leine betont langsam gelaufen. Lief sie aufmerksam neben mir, gab's verbales Lob. Lief sie vor, gab's ein Nein und ich blieb stehen.
So hab ich in kurzen Sequenzen ihre Aufmerksamkeit zu mir in der korrekten Position verbal bestätigt.Das hab ich dann ausgebaut mit Schlangenlinien, Richtungswechsel, stehen bleiben etc. Und so hat sich die Position gefestigt.
100% korrekt ist es bis heute nicht, ab und zu prellt sie mal vor oder wird mit der Zeit unaufmerksam. Dafür gibt's dann ein Abbruchkommando und wieder ein paar kleine Trainingseinheiten, wo sie sich aufzuhalten hat (ich benötige das Kommando nur für unübersichtliche Kurven, oder wenn andere Spaziergänger entgegen kommen, weil wir fast immer ohne Leine unterwegs sind).
Meine Hündin findet hierbei Leckerlies natürlich viel cooler, aber für mich ist das Kommando "Ran" ähnlich wie die Leinenführigkeit kein "Spaßthema" sondern ich erwarte einfach das sie Gehorcht bei diesen Dingen, weil sie sich so Freiheiten wie Freilauf und Co erarbeitet. Sie muss es also gar nicht sonderlich freudig ausführen (gequält ist sie dabei allerdings auch nicht) . Daher reichte mir hierfür verbales Lob und sobald die kritischen Situationen vorbei sind,ist ihre größte Bestätigung die Freigabe zum Rennen.
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