Kind will keinen Hund
- Sheltie_Cali
- Geschlossen
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Ich bin ehrlich gesagt etwas erschüttert darüber, dass doch so einige dazu raten, den Jungen in der Entscheidung einfach zu übergehen.
Das Kind ist einem Hund gegenüber negativ eingestellt, warum auch immer. Man kann das sicher positiv beeinflussen, aber ich würde doch erst einmal das versuchen, bevor ein Hund definitiv einzieht?
Wie wärs denn mit Gassigehen mit einem Tierheim-Hund oder ähnlichem, um dem Kleinen den Umgang mit Hunden schmackhaft zu machen?
Ganz ehrlich: da lobe ich mir doch den Tierschutz, so wie ich ihn kenne. Da gibt es viele Auflagen, die man nicht verstehen kann. Aber die, dass ALLE Familienmitglieder mit dem Neuzugang einverstanden sein sollen, kann ich nur begrüßen. -
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Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist hier "Diagnosen" und "Therapievorschläge" für die Familie bzw. das Kind zu orakeln. Bitte verkneift Euch das!
Nochmal zur Erinnerung.
Haltet Euch da bitte dran.LG, Chris
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Ich bin ehrlich gesagt etwas erschüttert darüber, dass doch so einige dazu raten, den Jungen in der Entscheidung einfach zu übergehen.
Das Kind ist einem Hund gegenüber negativ eingestellt, warum auch immer. Man kann das sicher positiv beeinflussen, aber ich würde doch erst einmal das versuchen, bevor ein Hund definitiv einzieht?
Wie wärs denn mit Gassigehen mit einem Tierheim-Hund oder ähnlichem, um dem Kleinen den Umgang mit Hunden schmackhaft zu machen?
Ganz ehrlich: da lobe ich mir doch den Tierschutz, so wie ich ihn kenne. Da gibt es viele Auflagen, die man nicht verstehen kann. Aber die, dass ALLE Familienmitglieder mit dem Neuzugang einverstanden sein sollen, kann ich nur begrüßen.Ich bin ja auch einer der User, die das geschrieben haben.
Aber mittlerweile denke ich auch, sollte man sich anhand eines Gassigehens (ob nun TH oder vllt von privat) mit dem Zwerg herantasten. Weil wir auch @Dackelbenny schrieb, dass kann ja doch nach Hinten losgehen.
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Ich bin ehrlich gesagt etwas erschüttert darüber, dass doch so einige dazu raten, den Jungen in der Entscheidung einfach zu übergehen.
Kann ich auch nicht verstehen. Ein Hund ist etwas tolles und ich möchte unseren nicht mehr missen. Hund oder nicht, ist aber weder lebenswichtig noch existenzbedrohend. Die Anschaffung sollte sich meiner Meinung nach in das Familienleben einfügen und das ist aktuell nicht gegeben.
Auch wenn der Junge erst 6 Jahre alt ist, sollte man ihn ernst nehmen. Das er seine "Ängste" nicht so artikulieren kann wie ein Erwachsener sollte klar sein. Er ist aber dennoch ein gleichgestelltes Familienmitglied.
Ein Hund krempelt das Familienleben kräftig um, denn er braucht eine Menge Aufmerksamkeit. Das spüren insbesondere die Kinder. Da würde ich mich eher gegen den Partner durchsetzen, wenn er nicht 100% hinter der Anschaffung eines Hundes steht. Mit diesem kann man Absprachen treffen, die er auch realistisch einschätzen kann.
Aber nicht gegen meinen Sohn, wenn ich befürchten müsste, dass er darunter leidet.
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Ich würde vielleicht auch mal noch in einem Elternforum schauen, ob es da Tipps zur Eifersucht und Ängsten bezüglich eines neuen Geschwisterchens gibt (klar, Hund ist was anderes aber einige Kinder sind auch nicht begeistert davon, große/r Schwester/Bruder zu werden und reagieren dann ähnlich).
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Auch ohne eine Diagnose stellen zu wollen, aber vielleicht mal mit dem Sohn drüber reden, wie das mit dem Krankenhausaufenthalt für ihn war etc.? Vielleicht ist das mit dem Welpen verknüpft.... Ansonsten dem Ganzen vielleicht einfach noch ein wenig Zeit lassen.
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@Sheltie_Cali
Auf deine Frage nach ähnlichen Erfahrungen kann ich nur sagen, dass ich als Kind immer einen Hund haben wollte, meine (ältere) Schwester aber nie! Wobei ich denke, Sie hatte einfach noch nie den Draht zu Tieren im allgemeinen wie ich...
Als ich dann meinen Hund bekam, hat sie ihm weitestgehend ignoriert. Da war sie aber schon älter als dein Sohn...
Es ist eine schwierige Situation und ich hoffe, du kannst im Gespräch mit deinem Junior vielcht erfahren, was ihm so an dem Thema missfällt... -
Ich hoffe, dass mein Beitrag jetzt nicht gegen die Mod-Erinnerung verstößt.
Aber: Wenn das Kind "nur" keinen Bock drauf hat oder nicht sooo begeistert ist, würde ich als Elternteil wohl auch sagen - mein/unser Hund, das Kind muss nichts mit ihm machen und gut, wenn es sich doch mit dem Hund anfreundet (wovon ich ausgehen würde) umso besser.
Bei dir liest es sich aber irgendwie auch für mich so als wäre das bei deinem Sohn viel mehr als nur keinen Bock zu haben oder zu trotzden. Du schreibst ja auch, dass er richtig verzweifelt klingt usw. Solche Gefühle würde ich defintiv nicht übergehen, indem ich einfach trotzdem einen Hund hole. Zum einen, weil so heftige Gefühle - auch von einem 6-Jährigen - respektiert werden müssen, gerade von den Eltern und zum anderen, weil ich wirklich Angst hätte, dass am Ende dein Sohn dem Hund in unbeobachteten Momenten was tut und ihn quält, seine Angst und Wut über eure Entscheidung an ihm auslässt. Ne, das wäre mir zu heikel.
Aber da ich finde, dass sich das nach einer echten Problematik anhört, würde ich definitiv einen Psychologen aufsuchen. Und vielleicht lässt sich der Hundewunsch in ein paar Jahren realisieren. -
Ich bin ehrlich gesagt etwas erschüttert darüber, dass doch so einige dazu raten, den Jungen in der Entscheidung einfach zu übergehen.
Hallo,
ich gehör(t)e auch zu den "bösen" Müttern, die die Entscheidung, ob ein Welpe einzieht, ohne Kind getroffen hat.
Das haben mein Mann und ich gemeinsam entschieden.
Meines Erachtens werden junge Kinder heutzutage in vielen Entscheidungen und "Erwachsenen-Gespräche" mit einbezogen, womit sie eigentlich überfordert sind.
Mit sechs Jahren durfte meine Tochter sicher eigene Entscheidungen treffen, was sie anziehen, mit wem sie spielen, was für Hobbys sie ausüben möchte usw.
Sie war fünf Jahre alt, als der erste Welpe einzog. Bei den Züchterbesuchen mit bereits vorhandenen Welpen hat sie sich unsicher und verhalten gezeigt, trotzdem habe ich keine Sekunde an der Entscheidung, dass ein Hund einziehen wird, gezweifelt.
Im Übrigen auch kein Züchter.
Acht Monate später zog noch ein Welpe ein, wieder haben wir unsere Tochter nicht nach ihrer Meinung gefragt.Hunde und Kind wurden ein Herz und eine Seele, es gab nie Probleme diesbezüglich.
Gekümmert habe ich mich sowieso um alle Tiere.
Mit den wenigen Einschränkungen, die sich daraus ergaben, konnte sie wohlbehalten und unbeschadet aufwachsen.
Auch die Rücksichtnahme auf einen vorhandenen Hund können/müssen/sollten Kinder lernen, die Welt kann sich nicht den ganzen Tag um das Kind drehen, zu Hause nicht, nicht in der Schule und im späteren Leben auch nicht.LG Themis
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Ich würde vielleicht auch mal noch in einem Elternforum schauen, ob es da Tipps zur Eifersucht und Ängsten bezüglich eines neuen Geschwisterchens gibt (klar, Hund ist was anderes aber einige Kinder sind auch nicht begeistert davon, große/r Schwester/Bruder zu werden und reagieren dann ähnlich).
Ich finde, das ist ein gutes Beispiel zu meiner Argumentation, dass Kinder eben nicht in alle Entscheidungen einbezogen werden. Auf ein zweites, drittes oder wie auch immer Kind verzichtet auch keiner, bloß weil das bereits vorhandene Kind sagt, es möchte kein Geschwisterchen.
Wenns nach meinen Kröten ginge, hätte ich ein rosafarbenes Beetlecabrio vor der Tür stehen und meine Einrichtung würde mir auch eher nicht gefallen.
Wir haben das aktuell ja auch frisch hier mit dem Welpen und die erste Woche bin ich mit meiner dreijährigen auch nur an der Hand von a nach b gelaufen, weil sie Angst vor dem wuseligen Welpen hatte. Mittlerweile hat aber sowohl Mamba gecheckt, dass wenn nur vorsichtiger Kontakt erwünscht ist als auch das Krötenkind, dass man weder panisch schreien, noch rennen oder sonstige Stunts drehen muss sondern einfach ganz normal weitermachen kann, Muttern regelt das schon. Heute morgen durfte sie ihr schon die Hände ablecken... -
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