Kind will keinen Hund
- Sheltie_Cali
- Geschlossen
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Das wäre wichtig: Es muß absolut ausgeschlossen sein, daß das Kind Frust am Hund abläßt
Ich würde sagen: Es muß absolut ausgeschlossen sein, dass der Junge nur aufgrund der bloßen Anwesenheit des Hundes frustriert ist!
Dann muss er auch nichts an irgendwem auslassen.....Wäre es eine reine Trotzreaktion des Kindes und es hätte Angst, nicht mehr der Mittalpunkt der Welt zu sein, würde ich ihm erklären, wer wo seinen Platz hat und in Ruhe einen Hund aussuchen.
Aber die TS schreibt von "Verzweifelung"....
Dazu kommt das Zusammentreffen des geplanten Einzug des Welpen und der Erkrankung der Mutter mit längerfristigem Krankenhausaufenthalt, was dem Kind sicher Angst gemacht hat.
Möglicherweise verknüpft er das beides und ist deswegen so verzweifelt.Ich würde, wenn der Junge WIRKLICH verzweifelt ist, mittels professioneller Hilfe rausbekommen, was genau diese Verzweifelung verursacht und daran dann arbeiten.
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Eine Lösung wird sich so schnell nicht herbeizaubern lassen. Aber was Eltrrn bzw. Väter falsch machen können, habe ich vor einigen Jahren erlebt. Nikolaus war ein großer Muensterlaender und mit dem bin ich um den See gelaufen.
Kleiner Junge ca. 2 Jahre
"Wau wau"
Vater: "beißt"
Eine erste praegende Grundlage war geschaffen. -
Eine Lösung wird sich so schnell nicht herbeizaubern lassen. Aber was Eltrrn bzw. Väter falsch machen können, habe ich vor einigen Jahren erlebt. Nikolaus war ein großer Muensterlaender und mit dem bin ich um den See gelaufen.
Kleiner Junge ca. 2 Jahre
"Wau wau"
Vater: "beißt"
Eine erste praegende Grundlage war geschaffen.hä was ist denn da jetzt der Zusammenhang?
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Das mit dem Aquarium war jetzt auch nicht im Sinne von "Sohn bei anderen Tieren vor vollendete Tatsachen stellen" gemeint. Sondern als Idee, wie Tiere positiv belegt werden können. Natürlich macht auch das Arbeit und erfordert Wissen und Beschäftigung damit. Aber genau das ist ja die Idee dahinter und ein möglich Weg, um Tiere positiv zu belegen. Ebenso wie die Tochter lernt, warum striegeln und Hufe säubern, Sattelzeug reinigen und pflegen dazu gehören müssen, könnte der Sohn gemeinsam mit den Eltern lernen, warum Wasserqualität, pH-Wert, Pflanzenauswahl, Filterreinigung dazu gehören müssen. Und es ist eben ein eigenes Projekt, dass mit den Eltern zusammen gemacht wird und Tiere zugleich positiv belegt.
Genauso könnte er sich aber für gemeinsamen Modellbau entscheiden. Lieber Fotos machen, malen oder einfach nur auf den Spielplatz wollen.
Wichtig ist - finde ich - zum einen Ursachenforschung, eventuell professionelle Hilfe und zum anderen, wenn nun schon einmal gefragt wurde, die Meinungen auch ernst zu nehmen. Also genau das, was @Sheltie_Cali macht.
Wozu ich jetzt teilweise unabhängig von diesem Thema nochmal meinen Senf geben möchte:
Es gibt ja die weit verbreitete Meinung, dass Kinder und auch Tiere einiges machen, weil sie "nur" im Mittelpunkt stehen / Aufmerksamkeit haben oder auch trotzig sein wollen. Das finde ich sehr seltsam. Damit wird meiner Meinung nach unterstellt, dass sie sich freiwillig zum Feind machen, absichtlich ärgern - einfach so, Hauptsache anti.
Davor passiert ja aber in der Regel was. Auch das "die wollen nur im Mittelpunkt stehen/Aufmerksamkeit haben" ist ja nicht einfach so da, um andere zu ärgern, sondern entspringt einem Bedürfnis und der Verzweiflung, das auf anderem Wege nicht befriedigt zu bekommen.Das Kindern / abhängigen Wesen immer wieder so eine Boshaftigkeit unterstellt wird, finde ich extrem befremdlich.
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hä was ist denn da jetzt der Zusammenhang?
Das Beispiel ist ja nun eindeutig. Geht aber manchmal auch unabsichtlich. Da muss sich Mama/Papa nur vor einer Spinne erschrecken und schon hat das Kind Angst vor Spinnen. Die Tochter Bekannter hat Angst vor Hunden weil sie gesehen hat wie sich der Nachbarshund mit einem anderen Hund geprügelt hat. Z. B.
Glaube ich hier eher weniger, dass der Sohn der TE allgemein Angst vor Hunden hat. Ich glaube gelesen zu haben, dass er mit einer Hündin, während der Suche, super auskam.
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Das Beispiel ist ja nun eindeutig. Geht aber manchmal auch unabsichtlich. Da muss sich Mama/Papa nur vor einer Spinne erschrecken und schon hat das Kind Angst vor Spinnen. Die Tochter Bekannter hat Angst vor Hunden weil sie gesehen hat wie sich der Nachbarshund mit einem anderen Hund geprügelt hat. Z. B.
Glaube ich hier eher weniger, dass der Sohn der TE allgemein Angst vor Hunden hat. Ich glaube gelesen zu haben, dass er mit einer Hündin, während der Suche, super auskam.Ich kann dein Beispiel verstehen. Das zitierte absolut nicht. Die TE wirkt vernünftig, scheint mit Tieren Erfahrung zu haben etc. Zumal er vor den Tieren an sich keine Angst zu haben scheint sondern Desinteresse zeigt.
Deshalb- ich verstehe es wirklich nicht
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Aber die TS schreibt von "Verzweifelung"....
Stelle ich nicht in Abrede.
Ich kenne das eben aus der Perspektive, daß sich das Kind in eine Phantomvorstellung hineinsteigert - und wirklich richtig verzweifelt vor diesem unbekannten. Inkl. Heulkrämpfe. Und dann stellt es sich im Nachhinein als genau die Phantomvorstellung heraus, die man da vermutet hat.
Befeuert durch ein bißchen "kalte Füße" und Verantwortungslast (bei uns des Vaters)
Die Welpenzeit ohne Beisshemmung hat zwar noch die ein oder anderen Zweifel aufgeworfen, weil Kind erstmal den Hund verstehen lernen mußte, aber von Anfang an überwogen doch die freudigen Momente.
Mittlerweile hat Kind Hund gelernt und die beiden sind ein Super-Team.D.h.nicht, daß es so laufen muß- ganz und gar nicht. D.h. nur, daß es so laufen kann. Ganz viel Erklären ist wichtig dabei. Dazu ist das Kind vielleicht noch zu jung. Ich würde erstmal die Vorstellung vom Wesen Hund im Alltag mit Tierheimgassigängen füllen.
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Ich würde erstmal die Vorstellung vom Wesen Hund im Alltag mit Tierheimgassigängen füllen.
So ist auch meine Meinung. Lieber etwas hintenrum versuchen als mit der Brechstange.
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Wobei das mit den Tierheimgassirunden nicht so einfach ist, da das nächste Tierheim ne gute Stunde Autofahrt von uns entfernt ist. Aber es werden sich auch andere Wege finden lassen :-)
Danke euch allen!
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Wobei das mit den Tierheimgassirunden nicht so einfach ist, da das nächste Tierheim ne gute Stunde Autofahrt von uns entfernt ist. Aber es werden sich auch andere Wege finden lassen :-)
Es gibt ganz viele Leute, die z.B. arbeiten gehen und sich freuen würden, wenn ihnen mal jemand eine Gassi-Runde mit dem Hund abnimmt.
Und auch entsprechende Plattformen, wo man sich zusammenfinden kann. -
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