BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil III
-
-
-
- Vor einem Moment
- Neu
-
-
Dein Hund zeigt dir, dass es falsch ist, sonst wäre er nicht zu dünn bei einer viel zu hohen Fleischmenge. Ganz einfach. So kann das "immer noch falsch sein".
Ja genau. Das ist das, was ich dir schon versucht habe zu erklären. Du musst nicht die Menge vergrößern, du musst die Energiedichte vergrößern. Weniger Menge, die aber mehr Energie hat. Also: Mehr Fett und KH, weniger Eiweiss.
Zur Fleisch-Qualität kann ich aktuell noch nichts sagen, da ich zum ersten mal jetzt online bestellt habe, was mir aber schon aufgefallen ist das Marley sein Kot härter ist, das wird wohl an die Knochen liegen die ja jetzt jeden Tag in seinem Futter sind. Er bekommt jetzt noch zusätzlich 60g Schmelzflocken.
-
Von der Fleischqualität hab ich doch gar nichts geschrieben. Worauf beziehst du deine Antwort?
-
Von der Fleischqualität hab ich doch gar nichts geschrieben. Worauf beziehst du deine Antwort?
gute Frage, da hab ich mich wohl verlesen.
-
Darf ich mal eine doofe Frage dazwischen werfen?
Wie sieht das eigentlich bei rohem Geflügel aus mit der Salmonellengefahr?
Als Mensch darf man das ja nur durchgegart verzehrenIch tendiere momentan zur Bestellung bei Barfgold, weil man da keine großen gefroren 1kg Brocken bekommt sondern kleine Stücke
Aber wo bekomme ich Blättermagen und Pansen aus Weidehaltung?
Hier in der Umgebung gibt es zwar einen Gallowayzüchter mit Weidehaltung, aber die schlachten nur 1-2x im Jahr 1 oder 2 Tiere und haben selbst Hunde -
-
Die Magensäure von Hunden und Katzen ist um einiges aggressiver als die menschliche, der machen (oder macht? Klingt beides komisch...) ein paar Salmonellen nichts aus.
-
Auch beim gesunden Menschen ist die Gefahr bei weitem nicht so groß, wie sie in den Medien teils dargestellt wird. Viele Aussagen beziehen sich auf den Umgang mit rohen Geflügel in Hinsicht auf die Sicherheit von immunschwachen Personen.
Kühlkette beachten und die normale Küchenhygiene einhalten, dann hat man keine Probleme.
-
Der Salzsäure – Irrtum
Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass der (gebarfte) Hund über eine wesentlich aggressivere Magensäure verfügen würde, als der Mensch. Daraus wird abgeleitet, dass die Fütterung von Fleisch für Hunde kaum Gefahren durch Krankheitserreger (z.B. Salmonellen) bergen würde und auch, dass Hunde in der Lage sind, Knochen zu verdauen.
Im nüchternen Magen des Hundes herrscht ein pH-Wert von 0,5-2, im nüchternen Magen des Menschen liegt dieser bei 1,5 bis 2. Kurz nach der Nahrungsaufnahme liegt der pH-Wert beim Hund etwa bei 2-3, beim Mensch bei 2-4. Dann steigt er nach einer Weile beim Hund an auf etwa 6, beim Mensch auf etwa 4-7. Bei der nächsten Mahlzeit sinkt er dann wieder ab auf 2-3 beim Hund und 2-4 beim Mensch*. Der Salzsäuregehalt der Magensäure beträgt beim Hund 0,5-0,6%, beim Mensch 0,3-0,5%.
Diese Werte werden von verschienden Faktoren beeinflusst, dazu gehören z.B. die Muskulatur, das Alter, das Körpergewicht, die Tageszeit, oder auch verabreichte Medikamente.
Haben Hunde einen 10-fach höheren Salzsäuregehalt als Menschen?
Wenn man sich die oben gezeigte Übersicht der pH-Werte näher anschaut, wird klar, woher die Aussage kommt, dass der Salzsäuregehalt beim Hund 10-mal höher sei als beim Mensch. Die Abstufung des negativ dekadischen Logarithmus erfolgt quasi in 10er –Schritten. Wenn der pH-Wert z.B. bei 2 liegt, sind 10-mal mehr Protonen enthalten, als wenn er bei 3 liegt.
→ pH-Wert 3 = Konzentration 1000
→ pH-Wert 2 = Konzentration 10.000 (10 x 1000)
Dabei ist es aber gar nicht der Salzsäuregehalt, der 10-mal höher ist, sondern der Gehalt an Protonen, bzw. deren Konzentration. Die Salzsäure besteht ja nicht nur aus den Protonen, sondern auch aus den Chlorid-Ionen.
Da außerdem der pH-Wert beim Menschen bei 2-4 liegt und beim Hund bei 2-3, kann man auch nicht generell sagen, dass Hunde eine 10-fach höhere Konzentration der Protonen im Magensaft haben. Diese Aussage würde nur stimmen, wenn z.B. Hunde immer einen pH-Wert von 2 im Magen hätten und Menschen immer einen von 3.
Die Fütterung von Fleisch (oder auch Salz, Milchprodukte, Knochen) regt zwar die Produktion der Magensäure an, hat jedoch keinen Einfluss auf die Konzentration der Protonen und somit den pH-Wert.
Können Hunde denn jetzt an Salmonellen erkranken?
Können in diesem Milieu Keime zerstört werden? Ja, viele Keime überstehen dieses saure Milieu nicht. Auch bei den Menschen. Es kommt jedoch sowohl auf den „Säuregrad“ als auch auf die Keime an. Ein gutes Beispiel sind die Salmonellen, diese werden häufig als große Gefahr der Rohfütterung genannt.
Salmonellen fühlen sich in einem Milieu mit pH-Werten von etwa 4,5-9 sehr wohl. Erst bei einem pH-Wert unter 4 können sich die Krankheitserreger nicht mehr vermehren. Das heißt aber nicht, dass sie zerstört sind. Ob sie zerstört werden, ist von weiteren Faktoren abhängig und kann nicht generell erläutert werden. Die ganz sichere Zerstörung findet nur bei einer Erhitzung der Nahrung auf über 70°C statt.
Außerdem muss berücksichtigt werden, dass sich der noch im Magen sehr niedrige pH-Wert auf dem Weg durch den Verdauungstrakt verändert. Es werden im Darm durchaus Werte von 6-7 erreicht. Und wenn dann auch noch die Darmflora und das Immunsystem nicht gut aufgestellt sind …
Das betrifft natürlich auch andere Krankheitserreger. Wie schon gesagt, es kommt immer auf das individuelle Milieu und den individuellen Keim an. -
Ich gehe mal davon aus, es handelt sich hier um eine Copy%paste Antowrt, deshalb bitte noch die vollständige Quellenangabe nachreiche, sonst wird der Beitrag entfernt.
Auch im DF sind im Rahmen des Urheberrechts Zitate anderer Texte zu kennzeichnen. -
Geht das so oder fehlt noch Eine Angabe?
Ich habe die Anke Jobi zitiert, da das Buch im Forum erwähnt wurde.
-
- Vor einem Moment
- Neu
-
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!