Käfig, Kennel, Welpenauslauf - das Für und Wider
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Haben Boxen im Auto eigentlich so etwas wie einen „Notausstieg“?
Wenn einem beim Unfall der Kofferrraum eingedellt wird und die Box nur eine Tür hat, kriegt man den Hund im schlimmsten Fall doch gar nicht aus der Box raus, oder?
Ich frage, weil ich vor Jahren einen Autounfall hatte und der Kofferraum in dem Pino war so demoliert wurde, dass er nicht mehr aufgemacht werden konnte. Pino konnte sich in die andere Ecke retten und über den Rücksitz rausgeholt werden. Mit Box hätte er das ganze wahrscheinlich gar nicht überlebt und wäre in der Box zerquetscht worden.
Hat keiner von euch da Bedenken? -
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Hi
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Doch klar Labradora, das ist nicht von der Hand zu weisen
Viele Boxen haben einen Notausstieg!Mir fuhr vor zwei Jahren ein PKW auf, beide Hunde in der Box (Doppelbox mit Trenngitter) da ging mir mehr als die Muffe!
Meine Heckklappe lies sich noch öffnen (PKW auf SUV, das ging zum Glück 1:0 für uns aus) zwar schwerlicher, aber sie funktionierte noch.
Im Falle einer zertrümmerten Klappe könnten Helfer über die Rücksitzbank an den Notausstieg gelangen und Hunde so befreien.
Hunde und auch alle beteiligten Personen blieben unverletzt!Die beste Sicherheitsvorkehrung ist die, die man nicht braucht!
Allzeit Gute Fahrt
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Aktuell hat Newtons Box keinen Sicherheitsausstieg. Generell ist die Box so wie sie aktuell ist weder ein plus an Sicherheit noch sonst in irgendeiner Form nützlich. Es handelt sich um eine schlichte Flugbox.
Ich habe sie nur aus dem Grund drin das Ersthelfer sich nicht mit einem 70cm Hund direkt konfrontiert sehen und Newton sich dran gewöhnt. Demnächst kommt dann endlich eine Maßanfertigung , die wird ordentlich stabil sein und einen Notausstieg haben.
Vorher hatten wir erst eine lange Wartezeit auf den neuen Wagen und ich hätte mich mit der benötigten Größe gnadenlos verschätzt. Die aktuelle Box ist 70cm hoch und damit gnadenlos zu niedrig. Damit hätte ich so nicht gerechnet von daher bin ich eigentlich ganz froh nicht 800 Euro in den Sand gesetzt zu haben. Ruhiger Schlafen werde ich aber sicherlich erst wenn die neue Box endlich im Auto ist.
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Siehst du, und seit ich Sandor habe war ich nicht ein einziges mal mehr im Kino, obwohl ich das immer sehr gerne gemacht habe. So viel zum Thema dem Hund zuliebe auch mal zurückstecken.
Also ich habe kein schlechtes Gewissen, meinen Hund mal ein paar Stunden allein zu lassen, damit ich ins Kino o.ä. gehen kann. Aber natürlich mache ich sowas nur am WE, wenn ich nicht arbeiten war und den Rest des Tages komplett mit ihm verbracht habe.
Ich fände es aber auch cool, wenn ich ihn ins Kino mitnehmen könnte
. Er würde sich sowieso friedlich auf meinem Schoß zusammenrollen.
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Ich fände es aber auch cool, wenn ich ihn ins Kino mitnehmen könnte. Er würde sich sowieso friedlich auf meinem Schoß zusammenrollen.
Also, da hätte ich schon so meine Probleme (oder eher mein DSH mit zu wenig Platz auf dem Schoß)
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Also ich habe kein schlechtes Gewissen, meinen Hund mal ein paar Stunden allein zu lassen, damit ich ins Kino o.ä. gehen kann. Aber natürlich mache ich sowas nur am WE, wenn ich nicht arbeiten war und den Rest des Tages komplett mit ihm verbracht habe.
Ich fände es aber auch cool, wenn ich ihn ins Kino mitnehmen könnte. Er würde sich sowieso friedlich auf meinem Schoß zusammenrollen.
Das ist jetzt OT... Kann man sich bei euch noch einen Kinobesuch leisten?!
Bei uns kostet eine Kinokarte am WE zwischen 10 und 16€, je nachdem. Kleine Popcorn 4,80€. Kleines Getränk 4,50€. Das sind drei Monate Netflix. Wahlweise kostet der Film ein paar Monate später bei iTunes 9,99€.
Ich gehe (unabhängig davon, dass ich Hunde habe) nur noch ins Kino, wenn ich den Film JETZT sehen MUSS. Ansonsten bin ich da ehrlich gesagt zu geizig...
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@QueenyQ, Elke, da hättest du vor allem die Qual der Wahl, welchen von den Dreien du ins Kino mitnimmst.
Ich steh gerade vor der Qual der Wahl, welche Autobox ich für mein erstes Auto besorgen soll und wo ich sie hierkriege. Die Maße H90, T60 und B100 sind nicht so alltäglich, und ich muss die Tiefe unbedingt ausnutzen, weil der Hund sonst so eingequetscht ist. Ich bin gespannt, wie er mit der Box klarkommt, wobei ich mir vorstellen kann, dass er das ebenso locker mitmacht wie alles andere, womit ich ihm so komme.
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich noch nie einen Hund hatte, der eine Box gebraucht hätte. Ich habe allerdings auch noch nie einen Welpen großgezogen. All meine Hunde waren bei mir sofort zu Hause, schmissen sich ins Hundebett bzw. in Sentas Fall auf die Badematte und schliefen.
Allerdings würde ich mir für den Topi eine zulegen, wenn der bei mir einziehen würde. Erstens, weil er wirklich nicht runterkommt, er dreht einfach komplett hohl, ist das, was man einen hyperaktiven Hund im wahren Wortsinn nennen würde. Bei ihm könnte ich mir vorstellen, dass eine sanfte Boxengewöhnung und verordnete Auszeiten ihm sehr gut tun würden.
Zum Anderen, weil er halt ewig nicht in einem Haus gewohnt hat und dann eben lernen müsste, was ein Staubsauger oder ein Wischmopp ist. Und drittens würde ich ihn definitiv zum Fressen da reinpacken, weil ich den kleinen Deppen, der sein Futter innerhalb von Sekunden inhaliert, danach nicht mit der Nase in Spuks Napf sehen will.Meine Freundin hat ihren Hund mit Hilfe von Zwinger und Gehege sanft ans Leben im Haus gewöhnt.
Er kam erst kurz mit rein, dann stundenweise, und später, als er auch nachts drin bleiben durfte, wurde ihm eine kleine Ecke (die mit Sicherheit nicht den Maßstäben der Kennelgegner entspräche) mit Babygitter abgezäunt. Dieser Hund durfte auf keinen Fall nachts frei rumlaufen, weil er sonst den Hamster gefressen und den Ersthund womöglich angegriffen hätte.
Noch dazu hatte er Albträume, aus denen er panisch um sich beißend aufwachte, weshalb er eben auf keinen Fall ins Bett durfte.
Für diesen Hund, der sein erstes Leben auf der Straße und im Tierheim in einem winzigen Verschlag verbracht hatte, den man zu strangulieren versucht hatte, der massiv beschädigend gebissen hätte, waren Zwinger und Laufgitter die Hilfsmittel auf dem Weg zum Wohnungshund. -
Hat keiner von euch da Bedenken?
Ich hab eine einfache Gitterbox im Auto, und die hat zwei Türen. Bedenken? Natürlich. Genau wie bei der Wahl, wo der Hund im Auto genau untergebracht sein sollte. Fakt ist halt: Je nach dem, wo dir einer reinfährt, wird es für den Hund kritisch. Und was die Box angeht und das wieder rauskriegen, wenn man die Sorge erlebt hat ob man den Hund rechtzeitig wieder rauskriegt, dann hat man das sicher besonders auf dem Schirm. Ich schätze aber, wesentlich häufiger noch ist eher das umgekehrte Problem: Unfall, gar nicht mal so viel passiert, ein Helfer (oder der Fahrer selbst) macht die Autotür bzw. Heckklappe auf, und der Hund stürzt in Schock und Panik auf und davon, mit Pech direkt auf die Autobahn... Kurz gesagt, Leben ist leider lebensgefährlich. Und ich fürchte, irgendein Risiko wird immer bleiben. Kann man nur hoffen, dass es einen nicht erwischt.Also ich habe kein schlechtes Gewissen, meinen Hund mal ein paar Stunden allein zu lassen, damit ich ins Kino o.ä. gehen kann.
Damit wollte ich auch nicht sagen, dass das irgendwie verwerflich wäre! Aber mit einem Sondermodell wie dem Krümel ist man von vornherein ganz anders eingeschränkt; das ist ein wenig so als würde das Junghundstadium niemals enden. Dazu kommt, dass ich finde er muss durch meine Arbeit schon genug zurückstecken, da würde ich es nicht übers Herz bringen ihm für meine Freizeit noch mehr zuzumuten. Zumal ich ihm im Vergleich zu meinen vorherigen Hunden so viele schöne Dinge (wie etwa Tagesausflüge zum Wandern, Hundestrand, gemeinsame Spiele und Spaziergänge mit befreundeten Hunden etc.) einfach nicht ermöglichen kann weil er es nicht verkraftet.
Wenn ich dann die Lebensqualität in der Summe so zusammenrechne, dann finde ich, er muss durch seine ganzen Einschränkungen bereits genug Abstriche machen. Da noch mehr draufzupacken, nur weil ich gerne mal ins Kino will, damit hätte ich ein schlechtes Gewissen und könnte das Kino (Essen gehen, Schwimmbad, ...) ohnehin nicht genießen.
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Also, da hätte ich schon so meine Probleme (oder eher mein DSH mit zu wenig Platz auf dem Schoß
)
ach, wenn man das wirklich will, dann geht das schon.
(Foto packe ich mal in den Spoiler)
bitteschön: der Mali als Schoßhund
wenns nach ihm ginge, würde er ständig bei irgendwem auf dem Schoß sitzen.
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Haben Boxen im Auto eigentlich so etwas wie einen „Notausstieg“?
Wenn einem beim Unfall der Kofferrraum eingedellt wird und die Box nur eine Tür hat, kriegt man den Hund im schlimmsten Fall doch gar nicht aus der Box raus, oder?Bisschen OT, deshalb im Spoiler:
Ich hab' für meine Hunde eine maßangefertigte Doppelbox im Auto und die hat einen Notausstieg, ja. Mir war das auch wichtig, denn ich bin viel Kurzstrecke bei vergleichsweise geringen Geschwindigkeiten unterwegs, die Wahrscheinlichkeit eines Auffahrunfalls im Stadtverkehr ist da also relativ hoch. Und für genau das, was du ansprichst – dass nix Dramatisches passiert ist, aber der Kofferraum eingedellt ist und nicht mehr aufgeht – finde ich den Notausstieg praktisch.
Wegen der Bedenken: Das ist, bei mir zumindest, Abwägungssache. Ich hätte ohne Box zwei große Sorgen – zum einen, dass meine Hunde im Falle eines Unfalls durch eine offene Tür, ein zersplittertes Fenster o.ä. in Panik aus dem Auto springen und auf die Straße rennen; zum anderen, dass Rettungskräfte nicht an mich rankämen, wenn ich bewusstlos und verletzt im Gurt hängen würde, während da zwei Hunde mehr oder weniger ungesichert im Auto sind. Bei aller Tierliebe
, ich hätte schon gerne zügig Erste Hilfe und will nicht, dass sich die Rettungskräfte dafür selbst unnötig in Gefahr bringen müssen (bei mindestens einem meiner Hunde würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass der noch 'nett' in so einer Situation ist oder Fremde an mich ranlassen würde – das Problem hab' ich mit einer Box nicht).
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