Mensch oder Hund? - Musstet ihr euch schon mal entscheiden?

  • Ich stand noch nie vor der Entscheidung Mensch oder Hund. Sofern ich selber nicht in eine Notlage komme (bspw. gesundheitlich oder finanziell), gibt es für mich derzeit nur einen Menschen und einen Grund, warum ich die Hunde abgeben würde. Das wäre mein Mann, wenn dieser aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit den Hunden in einem Haus leben könnte.
    Wenn meine Eltern, mein Bruder etc. eine Allergie entwickeln würden und deshalb nicht mehr das Haus betreten könnten, würde ich dafür nicht die Hunde abgeben. Die Möglichkeiten sich anderweitig zu treffen sind groß genug.
    Wer keine Hunde mag oder Angst hat, darf mir dieses gerne vernünftig sagen (dann sperre ich die Hunde weg). Wer die "Köter" nicht in seiner Nähe ertragen kann, den kann ich nicht in meiner Nähe ertragen. :pfeif:

  • Zum Thema Allergie.


    Wenn jemand eine ernsthafte Allergie hat - egal gegen was - dann sind Dinge wie besonders sorgfältig bei der Haushaltsreinigung, Allergietabletten, bewusste Ernährung, Entgiftung, intensive Recherche nach Linderungsmaßnahmen, etc., selbstverständlich um das eigene Leid zu lindern - unabhängig vom Allergieauslöser.


    Ich bin ein durchaus toleranter, verständnisvoller Mensch, aber ich habe KEIN Verständnis für Menschen die KEINE ernsthafte Allergie haben, aber meinen sie wüssten wie man die Auswirkungen und Symptome einer Allergie auf ein Maß reduzieren kann um ein geliebtes Tier nicht abgeben zu müssen. Das ist wie ein Blinder der einem Sehenden die Farben erklären will. Das ist ein Schlag in das Gesicht jedes Betroffenen und einfach nur daneben!


    Ich hab seit ca. 5Jahren eine Allergie gegen Hunde, die ich durch gefühlt ein dutzend Maßnahmen GsD gut im Griff habe. Und ich thematisiere das Thema auch nicht gerne. Kaum jemand aus meinem Umfeld weiss es, einfach weil ich kein Geschiss drum mache. Wenn ich dann aber oberschlaue Tipps und pauschale unterschwellige Unterstellungen lese (allgemein gegen Allergiker und nicht gegen mich persönlich), kriege ich echt die Krätze.

  • Schade, dass keiner auf meine Situation eingegangen ist. Hund oder Kinder. (derzeit suche ich weiter nach Wegen und hoffe die Kinder halten durch wo sie sind)


    Insgesamt würde ich sowohl Hunde als auch Menschen abgeben. :ugly:
    Wenn die mir auferlegte Verantwortung für die Abhängigen das fordert.
    also ich dem/den Hunden nicht mehr gerecht werde und auch keine annehmbare Lebenssituation für die Hunde - und mich- schaffen könnte.
    Und natürlich, wenn für die Hunde eine andere, bessere Situation durch Abgabe hergestellt werden kann.
    Wenn ich einen Hund aufnehme, der mich (dauerhaft) überfordert zum Bespiel, der in anderen Händen oder Haltungen besser aufgehoben ist.


    Das wird hier ja auch regelmäßig empfohlen oder mindestens mal zu Bedenken gegeben. Übrigens auch von Menschen die hier unter allen Umständen an Hund festhalten würden.
    Hunde sterben nicht, wenn sie abgegeben werden. Voraussetzung ist halt, dass die Verantwortung vollständig auch bei Abgabe getragen wird. Im Sinne der Lebens Situation des Hundes. Und dazu gehört m.E. auch die Lebenssituation des betroffenen Menschen.

  • Schade, dass keiner auf meine Situation eingegangen ist.

    Sorry, für mich liest sich Dein Text nach einer reinen Erzählung ohne Wunsch auf Dialog :smile:

    Tatsächlich schlage ich mich gerade mit einer halb hypothetischen solchen FRage herum.
    Hunde oder Kinder.
    Für die zusätzlichen bis-zu-2 Kindern ist meine Wohnung zu klein. eine neue krieg ich hier nicht mit Hunden und Kindern. Ein Kind hat grosse Angst und mein großer ist nicht so einfach und alt und groß. Also insgesamt echt s**. vor allem, da ich ja eben nicht immer sicher trennen kann und das auch weder für Hund noch für REstfamilie eine LÖsung ist. Und so ein Hund ja auch nur mein Goldschatz ist, alle anderen halten den wohl eher nicht für nen Jackpot.
    Echt übel. Hoffentlich muss ich nicht wirklich das alles zu ende denken.

    Ich bin da eh die komplett falscheste Ansprechperson die es geben kann, Kinder fanden, finden und werden niemals in meinem Leben stattfinden.
    Jupp, das nie ist bewusst eingesetzt :smile:
    Wenn die Wohnung zu klein ist, ist umziehen eine Option. Aufgeben eine neue Wohnung zu suchen hingegen ist keine Option :smile: Augen und Ohren offenhalten!
    Das bis-zu-2 Kindern kann ich auch nicht enträtseln, was bedeutet das denn?


    Bestimmt kommen Ideen zusammen für Dich und Deine Situation, wenn mehr Infos dazu da sind :smile:

  • Ich sehe es wie CH-Troete. Ich hab Deinen Beitrag nicht als Dialogsauffoderung gesehen. Ok und hätte es auch dann ignoriert, weil ich mich nicht in Deine Situation versetzen kann. Lieber nichts schreiben als Quark schreiben :D

  • Ich denke und entscheide natürlich für mich. Ich möchte auch nicht zu privat werden, daher keine weiteren Details. Ausser dass diese Kinder einen Platz brauchen und den bei mir Bindungsmäßig auch hätten und andere Optionen einfach sh** sind (wenn denn dann unsoweiter, geht halt erst mal einfach nicht. u.a. wegen dem Senior)). Ich wollte vor allem einfach mal darauf verweisen, dass es m.e. eben mehr gibt als Verantwortung für den Hund. Auch für Hundemenschen. Und manchmal eben ganz schöne Zwickmühlen entstehen, wo einfach jede Entscheidung die falsche ist.


    Und dass auch aus Verantwortung (Hund und Mensch gegenüber) manchmal besser abgegeben werden sollte als festzuhalten.

  • Hi,


    naja - ohne die privaten Infos kann halt keiner Deine private Situation einschätzen.


    Mal aus meiner privaten Situation: Wir sind Paten für ein Geschwisterpärchen, bei dem der Jüngere hochgradig allergisch ist und auch auf Hunde reagiert.


    Käme es dazu, dass die Eltern versterben, dann kämen die Kinder natürlich zu uns. Ohne wenn und aber.


    Und dann würden wir zusehen, dass wir den Wohnraum räumlich trennen können. Heißt: Zwei Wohnungen, die Hunde bleiben nur in einer. Die Kiddies sind schon aus dem Groben raus und wären entzückt. Sie wären aber auch, muss ich hinzufügen, so versorgt, dass das finanziell zu leisten wäre.


    Ist mit den Eltern alles besprochen.

  • Ich habe mich einmal gegen den Menschen entschieden, nicht weil es um meinen Hund ging, sondern um seinen. Ich war knalle verliebt, aber ich hätte ihn sonst vor die Wahl stellen müssen. Er hatte sich eines Rottweilers angenommen, den er in einem Keller gefunden hatte. Die Leute hatten ihn dort von Anfang an in diesem dunklen Loch. Allein und nie gut behandelt, saß er da.
    Der Hund war und blieb, trotz der Aufopferung meines damaligen Freundes, Lebensgefährlich. Damit konnte ich nicht leben.
    Und hätte ich ihn vor die Wahl gestellt und sie wäre auf mich gefallen, dann wäre es das Todesurteil für diesen Hund gewesen. Nein, damit konnte ich auch nicht leben.
    Im Allgemeinen muss man meinen Hund akzeptieren, wenn man mit mir befreundet sein möchte. Und außer für meine Kinder, würde ich mich immer gegen den Menschen entscheiden

  • Käme es dazu, dass die Eltern versterben, dann kämen die Kinder natürlich zu uns. Ohne wenn und aber.

    Das ist nicht Eure Entscheidung, das entscheidet das Jugendamt und der Richter.
    Nur so als Dazwischenquaken :smile:


    @Hera1299 Ui das ist echt edel :gott: ich kann's gut verstehen und ich find's total edel.
    Hast Du noch Kontakt? Weisst Du wie's dem Hundeli geht oder ergangen ist? :ops:

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