Mensch oder Hund? - Musstet ihr euch schon mal entscheiden?
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Wir standen bis jetzt auch noch nie vor so einer drastischen Entscheidung.
So im Alltag sehe ich das aber locker und mache mir da gar nicht soviele Gedanken. Wir kennen Hundemenschen und wir kennen Menschen die mit Tieren nichts anfangen können.
Und jeder nimmt auf den anderen Rücksicht ohne das man einen inneren Widerwillen verspürt. Ich akzeptiere sie genauso, wie sie uns akzeptieren.
Wenn sie zu uns kommen, ist da halt ein Hund und wo ein Hund, da sind auch Haare. Keiner wird hier gezwungen den Hund zu streicheln oder mit Schnuti zu interagieren. Ich sauge vorher gründlich durch und gut ist.
Und wenn wir zu diesen Freunden fahren, lassen wir Kami einfach Zuhause. Ich denke mir dabei absolut nix negatives, und ich empfinde es auch nicht als persönlichen Angriff. Das Tier haart halt wie Hulle, ich weiß sie mögen das nicht, also lass ich das Hundetier aus purer Rücksichtnahme daheim. Und ihnen ist auch völlig klar, das wir dann keine 8 Stunden bleiben, weil eben das Hundetier zu Hause wartet. Das war nie Thema.
Wir mussten uns folglich noch nie entscheiden, man akzeptiert sich, aber man nimmt auch Rücksicht, aus einem inneren selbstverständnis heraus.
Würde mein Partner plötzlich erkranken und ein Hund wäre aus gesundheitlichen Gründen untragbar, müsste Kami gehen. Es würde mir das Herz brechen, genauso wie ihm, aber noch mehr bräche uns das Herz ohne einander.
Vorrausgesetzt Kami bekäme ein gleichwertiges oder besseres Zuhause, da wären wir uns einig.Ein Partner der keine Hunde mag, wäre aber nicht vorstellbar. M. liebt Kami, er kümmert sich rühend um sie, auch wenn ich mal 2 Wochen nicht da bin. Ebenso war es bei unserer alten Hündin, sie hatten eine ganz besondere Beziehung und auch nun mit Kami, die beiden sind einfach
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Ich hab seit der frühsten Kindheit, solange ich denken kann, eine Katzenhaarallergie. Tier sterilisiert oder nicht, Katze oder Kater - es macht keinen Unterschied. Es ist nicht nur der Speichel, sodass man eine Co-existenz schließen könnte, so lange sie einem nicht die Hand leckt, nein, es geht wirklich gar nicht. Ich reagiere mit Augentränen, Juckreiz, Ausschlag, bis hinzu Luftnot und richtige Schmerzen beim atmen -es ist nicht schön.
Mein Freund ist mit Katzen groß geworden, sie hatten immer welche, seine Mama ist absolut Katzen- verrückt. Bilder, Tattoos, Katzen sind die große Liebe. Trotzdem habe ich das Glück, dass man mich auch so doll liebt
, dass es eine Lösung dafür gibt
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Als wir uns kennen lernten ich 19, er 20 und noch zu Hause wohnend, hatten die Katzen bei ihm sofort Zimmer Verbot. Das hat er entschieden. Die Katzen haben das natürlich gecheckt und mochten mich dann nicht. Als er dann bald darauf auszog war für ihn klar, er schafft sich keine eigene Katze an. Ich musste das nie erfragen, es war einfach so.
Als seine Eltern dann später ein Haus kauften, wurde ein Gästezimmer eingerichtet, das bis heute katzenfrei ist - keine der Katzen durfte da bisher rein, egal, ob wir zu Besuch sind oder nicht - die Tür ist immer,immer zu. Trotzdem kam es schon vor, dass wir zu Weihnachten dort übernachten wollten, die Allergie aber trotz aller Vorsicht so schlimm war, dass wir nachts dann doch noch heim fahren mussten, weil ich vor lauter Atemproblemem nicht mehr klar kam - es haften eben trotzdem an Sachen die Haare an, die dann den Weg finden.
Es ist in all den Jahren ziemlich gut choreografiert- mein Freund erinnert mich vorm losfahren, ob ich meine Allergietabletten genommen habe, Schwiegermuttern saugt bevor ich komme und breitet auf dem Sessel ein frisches Lacken aus, damit ich irgendwo sitzen kann, wenn wir Urlaubsvertretungsmäßig hinfahren, die Katzen zu füttern, renne ich durch den Garten und rufe sie ins Haus, während er drinnen das Futter zubereitet, ich habe nie nackte Beine, um die sie rumschleichen können, wenn einer zum Sprung auf mich ansetzt, rufen 3 Leute NEIN FELIX
und wenn wir wieder daheim sind, geht's direkt in den Keller, die Klamotten ausziehen und ab in die Dusche.
Ich kanns nicht ändern, mein Freund fände es auch schön, wenn wir eine Katze haben könnten , aber so ist es eben nicht und ich hab deswegen nie ernsthafte Vorwürfe gehört
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Und jeder nimmt auf den anderen Rücksicht ohne das man einen inneren Widerwillen verspürt. Ich akzeptiere sie genauso, wie sie uns akzeptieren.
(...) , aber noch mehr bräche uns das Herz ohne einander.genau so ist es auch bei uns
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Ich war zum Glück noch nie in so einer Situation, was aber auch daran liegen wird, dass ich mich einfach generell nicht hingezogen fühle zu Menschen, die starke Abneigung gegen Tiere haben. Mit Tieren nichts anfangen zu können ist einfach ein Persönlichkeitsmerkmal das mich abstößt so wie Geiz oder Arroganz. Damit kann ich einfach nichts anfangen. Mit solchen Leuten kann ich vielleicht Bekanntschaften pflegen, aber die werden dann eben von meinen Tieren fern gehalten. Jemand der keine Tiere mag kann mich auch besuchen kommen aber eben nur wenn klar ist, dass die Tiere bei mir zum Inventar gehören wie der Kühlschrank und die Spülmaschine - die sind da und daran wird sich absolut nichts ändern nur weil du zu Besuch kommst, und wenn du noch solche Probleme mit Kühlschränken und Spülmaschinen hast. Meine Bekanntschaften sind erwachsene Menschen, die selbst zu entscheiden haben ob sie sich damit arrangieren können oder lieber zuhause bleiben.
Ich zwänge definitiv niemandem meine Tierhaltung auf und erwarte einfach, dass mir auch niemand seine Nichttierhaltung aufzwängt. Ich habe auch Freunde, die keine riesen Tierfans sind, aber die freundlich und respektvoll mit ihnen umgehen und sich selbst bereit sind einzuschränken, um den Tieren dies zu ersparen. Das sind dann zum Beispiel so Kompromisse wie Besuche im Garten oder gemeinsame Unternehmungen, an denen Hundi teilhaben kann. Diese Freunde können vielleicht nicht nachempfinden, verstehen aber was mir meine Tiere bedeuten und nehmen darauf Rücksicht. Mit weniger wäre keine Freundschaft mehr möglich.Eine Beziehung mit einer Frau, die nicht tierlieb ist wäre für mich ehrlich gesagt völlig unvorstellbar. Das würde einfach nicht gehen. Da könnte sie genausogut pathologische Lügnerin sein - sorry, das kann ich nicht lieben. Wenn jemand an meinem Leben teilhaben will dann muss er auch an meinen Tieren teilhaben wollen, denn die sind Teil meines Lebens und Teil von mir. Ich könnte mir auch nicht vorstellen glücklich mit jemandem zu sein, der die Tiere nur toleriert und ansonsten keine Beziehung zu ihnen entwickeln kann/will. Da würde sich immer ein Teil von mir irgendwie ungeliebt fühlen.
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@MsBarnaby Toll, wenn das so super klappt und alle sich solche Mühe geben.
Bei mir wäre mit meiner Allergie trotzdem nicht drin, in einem Katzenhaushalt zu schlafen... 6, 7Std mit bis zu 5 Tabletten sind das Maximum, was ich aushalte. Und irgendwie lieben mich alle Katzen und kommen zu mir erst recht an.Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, ob ich mit jemandem zusammen kommen könnte, der mir durch seine Gesundheit niemals erlauben könnte, einen Hund zu halten (wie bei dir und deinem Freund mit Katzen). Ich glaube, ich würde die Beziehung nicht vertiefen.
Etwas anderes ist es natürlich, wenn man schon lange zusammen ist und diese plötzlich auftritt. -
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Als mein Mann vor zwei Jahren in ne heftige Schubphase Colitis Ulcerosa gekommen ist, haben sich wieder neue Allergien aufgesetzt. Wir hatten höllische Panik, dass da eine auf Hundehaare dazu kommt. Sein Plan war, sich für diesen Fall ein Zimmer in der Nähe zu suchen, weil er auf keinen Fall wollte, dass die H7nde ausziehen müssen. Er ließ da auch nicht mit sich reden.
Gottseidank ist das an uns vorbeigegangen. Eine wirkluch heftige Allergie wäre für mich wahrscheinlich doch auch ein Abgabegrund. Schön beten, dass sie nicht kommt.
Bei unseren Freunden gibts nur einen Sohn der Familie, der auf Hundespeichel reagiert. Die werden sogar stinkig, wenn wir bei Besuchen ohne Hund kommen. Denn eigentlich will der Kleine einen Hund und freut sich, wenn er Hundebesuch kriegt.
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Ehrlich gesagt wüsste ich nicht, ob ich mit jemandem zusammen kommen könnte, der mir durch seine Gesundheit niemals erlauben könnte, einen Hund zu halten (wie bei dir und deinem Freund mit Katzen). Ich glaube, ich würde die Beziehung nicht vertiefen.
Etwas anderes ist es natürlich, wenn man schon lange zusammen ist und diese plötzlich auftritt.Ich könnte es wohl nicht. Wenn es wirklich keine Lösung gibt, keinen annehmbaren Kompromiss... ich glaube, dann würd's einfach nicht gehen. Ich sehe da irgendwie kein "ich und mein Hund", wo man etwas trennen könnte, sondern ein "uns". Wir sind das Allergen.
Wenn so etwas plötzlich auftritt... dann könnte ich, so wie ich mich kenne, nie und nimmer akzeptieren dass es keine Lösung für Alle gäbe und versessen eine suchen. Und wenn es wirklich keine geben sollte... dann überquere ich die Brücke wenn ich bei ihr angelangt bin. Ich habe wirklich keine Idee, wie ich dann handeln würde.
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Wie gesagt, für mich ist es ein riesen Unterschied, ob ich jemanden gerade kennenlerne und sofort Tschüss sage oder ob es bei meinem langjährigen Partner oder Kind oder sonst einer sehr eng stehenden Person plötzlich auftritt. Wenn man frisch zusammenkommt und wegen dem Hund es nicht klappt - ja dann passt es halt nicht..
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Ich hoffe, dass ich die Entscheidung niemals treffen muss. Bisher habe ich zweimal in meinem Leben jemanden wegen dem Hund komplett abgeschrieben, weil ich berechtigterweise um die Unversehrtheit meines Hundes besorgt war.
Ansonsten kann ich mir auch keine Szenario vorstellen, wo eine mir nahe stehende Person "Ich oder der Hund" sagen würde. Es gibt immer Option C!Ich kann zB auch nie eine Katze haben, selbst wenn ich wollte. Und ich bin absolut froh, dass das hier gar kein Thema ist.
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Wenn eines meiner Kinder eine Tierhaarallergie bekommt, dann werden hier alle Tiere ausziehen müssen.
Das wäre für mich aber auch der einzige Grund, um mich von ihnen zu trennen.Einen Unterschied mache ich da jedoch bei kürzeren Trennungen. Viele Leute haben Angst vor dem Dobi und so haben wir im alten Haus sehr wenig Besuch bekommen. Durch die Kinder haben wir jetzt aber öfter mal die Verwandten oder Freunde da und in den Zeiten kommt der Hund dann grundsätzlich nach draußen in ihren Zwinger (oder im tiefen Winter ins Schlafzimmer). Ich möchte nicht das meine Kinder darunter leiden müssen und später keine Freunde einladen können, nur wegen den Hunden.. Daher gibt es halt Auszeiten für die Hunde und wenn wir wieder alleine sind, dann dürfen sie sich frei bewegen.
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Direkt vor die Entscheidung gestellt wurde ich noch nie. Ich habe das Glück einen genauso tierverrückten Partner zu haben.
Aber da wir zwei verhaltenskreative Hunde haben die manchmal echt nicht leicht zu händeln sind und ein gewisses Potenzial mit sich bringen steht hier fest dass wenn sich Nachwuchs anbahnt und wir merken dass wir den Hunden diesbezüglich nicht wirklich vertrauen können, wir ihnen einen Zwinger bauen und sie nach draussen ziehen. Das Wohl unserer kleinen Familie steht bei mir auf jedem Fall über dem des Hundes.
Wir haben ein befreundetes Pärchen wo sie extreme Panik vor Hunden hat. Sie wurde mal als Teenager von einem Rottweiler beim Spazieren attackiert und hat viele Bissverletzungen abbekommen. Also ist da klar wenn wir diese besuchen bleiben die Hunde zuhause oder im Auto. Besuchen die zwei uns kommen die Staffs in ihre Boxen und Muri wird oben angeleint und fertig. Bricht uns keinen Zacken aus der Krone.Meine Eltern sind da ganz unterschiedlich, meine Mama liebt Hunde, hat selber 3, mein Vater ist der Typ Hund hat draussen im Zwinger zu wohnen. Besuchen sie mich arrangiert mein Vater sich halt damit dass bei mir Hunde wohnen. Besuchen wir meine Eltern müssen wir einen Kompromiss finden. Alleine mit 2 Hunden war es kein Ding, aber gemeinsam mit nun 5 geht das alleine schon vom Platz her nicht. Da haben wir uns auch geeinigt dass wir maximal 3 Hunde mithaben, also meine Ziva und 2 "grosse". Die grossen schlafen dann in Boxen. Da meine Eltern 800km entfernt sind passiert das eh nur ein Mal im Jahr.
Mein Hecci und der Rüde einer sehr guten Freundin verstanden sich überhaupt nicht. Wir hatten uns trotzdem getroffen. Die Jungs mussten halt im Auto warten oder daheim, oder nur eine von uns hatte ihren Rüden mit.
Als Hecci noch ganz unverträglich war hatte ich ihn oft mitgeschleppt und im Auto warten lassen. Bei einer Grillerei hatte ich ihn einfach im Garten der Person an einen grossen Baum gebunden, Kauzi hingelegt und gut war.
Ich muss sagen ich liebe unsere Hunde sehr. Aber genauso wichtig ist mir auch mein Leben. Ich kann es verstehen wenn Leute Hunde nicht willkommen heissen und es lässt sich immer ein Kompromiss finden. Ich zwinge niemandem meine Tiere auf und nehme es nicht persönlich wenn sie nicht mit dürfen. Die Hunde sind nicht mein Lebensmittelpunkt und müssen dann halt mal zurückstecken. Da ich kein grosses Trara drum mache ist es für sie auch nix dramatisches.
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