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ne frankyfan das war nicht auf dich gemünzt.
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Und wer es von selber angibt ist meiner Meinung nach selber Schuld.
Kommt drauf an.
Ich bleibe allgemeiner, denn es ist tatsächlich egal ob eine Erkrankung ausschließlich physischer Natur ist oder nicht: Wenn jemand eine Erkrankung hat, die die Auswahl des Hundes beeinflusst, dann gehört diese Erkrankung erwähnt. Denn nur dann kann der passende Hund vermittelt werden, sofern das Tierheim den passenden Hund hat. Vermittlung kann nur dann erfolgreich sein, wenn der Vermittler weiß, was der Hund in seinem neuen Heim leisten soll.Wenn jemand eine solche, die Hundeauswahl beeinflussende, Erkrankung verschweigt, dann ist das genauso blöd als wenn er eine andere für die Hundewahl wichtige Info verschweigt. Nur wer mit offenen Karten spielt kann eine gute Vermittlung erwarten.
Wenn es aber völlig egal ist, weil die Einschränkung den Hund nie betreffen wird (und das gibt es bei psychischen Erkrankungen vermutlich noch häufiger als bei physischen Problemen), dann muss es nicht erwähnt werden.
Und ja, diese Denke die du hast, die haben viele im Tierschutz. Darum gibt es soviele Rückläufer und die Dunkelziffer der Ex-Tierheimtiere die über Ebay und co verscherbelt werden ist sicher auch nicht grade klein. Aber ne, sowas gibts ja bestimmt garnicht.
Den Teil kann ich überhaupt nicht mit dem Rest deines Beitrags in Übereinstimmung bringen.
WEIL Tierschützer sehr vorsichtig damit sind, wohin sie ihre Hunde vermitteln, gibt es so viele Rückläufer und Wanderpokale? Echt jetzt? Ich dachte immer, Rückläufer gibt es da, wo Menschen sich überschätzen und deshalb den falschen Hund bekommen.Abgesehen davon bin ich ziemlich sicher, dass du viele der hier geschriebenen Sachen viel zu pauschalisierend liest. So pauschal wie du es offensichtlich auffasst, hat das niemand formuliert.
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Wenn jemand eine Erkrankung hat, die die Auswahl des Hundes beeinflusst, dann gehört diese Erkrankung erwähnt.
Sehe ich auch so.
Schließlich sucht man nach einem "Partner Hund", und ob einer passt, kann der Vorbesitzer (Züchter, TH, Privatabgabe) besser beurteilen, weil er den Hund länger kennt.Ich dachte immer, Rückläufer gibt es da, wo Menschen sich überschätzen und deshalb den falschen Hund bekommen.
Oder da, wo Menschen Einschränkungen verschweigen und Lebensverhältnisse beschönigen.
Und plötzlich passt es dann nicht mit dem Hund. -
Ich habe mich schon länger mal mit VK und NK beschäftigt. Meine Schwester und ich sind immer Flugpaten, wenn wir fliegen. Die Orga macht auch VK, bevor die Tiere übergeben werden.
Dann habe ich mich mal bisschen umgeguckt, weil ich mir das ganz gut vorstellen konnte. Es gibt so spezielle Gruppen bei Facebook, da gibt man nur den Ort an, dann suchen da alle möglichen Organisationen nach Kontrolleuren.
Ich hatte Kontakt mit einer Dame, für die ich eine Kontrolle durchführen sollte, kannte den Steckbrief der potentiellen Besitzerin und einen Steckbrief des Hundes und sollte zu der Dame eine Kontrolle durchführen. Ich habe keine Ahnung auf was man achten muss, habe ich der Orga auch gesagt, das war für die vollkommen egal.
Dann habe ich mal bisschen drüber nachgedacht und mit meiner Familie gespochen. Da kam immer wieder der Einwand, warum ICH entscheiden kann, ob ein Hund den ich nicht kenne dahin darf oder nicht. Außerdem weiß man ja auch nicht wer einen da erwartet.
Ich bin dann von der Aktion zurückgetreten. Es stimmt ja auch, wenn ich gesagt hätte, der Hund passt nicht dorthin, wäre er nicht hingekommen. Mit welchem Recht kann ich denn darüber bestimmen ob das das richtige zu Hause ist oder nicht. Vor allem bin ich dazu überhaupt qualifiziert?
Es ist schon sinnvoll vorher zu gucken wo ein Tier hinkommt, aber dann doch bitte von qualifizierten Menschen die die Tiere auch kennen und nicht von irgendwem, der über das weitere Leben eines Tieres entscheidet ohne es zu kennen.
Oft habe ich auch den Eindruck, dass man sich echt nackig machen muss bevor man ein Tier bekommt. -
Es ist schon sinnvoll vorher zu gucken wo ein Tier hinkommt, aber dann doch bitte von qualifizierten Menschen die die Tiere auch kennen und nicht von irgendwem, der über das weitere Leben eines Tieres entscheidet ohne es zu kennen.
Oft habe ich auch den Eindruck, dass man sich echt nackig machen muss bevor man ein Tier bekommt.
Ich glaube, das handhaben unterschiedliche Organisationen wirklich sehr verschieden und gerade beim Auslands-TS, die Tiere direkt vermitteln, finde ich das auch schwierig. Aber bei Tierheimen und Pflegestellen gehe ich davon aus, dass derjenige, der eine VK durchführt, das Tier auch kennt und in etwa einschätzen kann.
Aus dem Tierheim, aus dem unsere Hündin ist, kam auch ein Bretone, den das TH an eine schwer adipöse Frau mit kaputten Knien gegeben hat. Einfach, weil die beiden sich ineinander so verliebt haben und sie 2 Monate lang jeden Tag ins Tierheim kam, um mit dem Hund Gassi zu gehen. Sie kann ihm nicht selbst bieten, was er an Bewegungsbedarf hat, aber sie hat einen Gassigeh-Service engagiert und geht selbst halt kleine Runden mit ihm. Die TH-Mitarbeiterin meinte zu mir, dass die beiden sich miteinander so wohl fühlen und es mit dem Gassigeh-Service unterm Strich wahrscheinlich die beste Lösung für den Hund ist - allemal besser als TH. Das ist - wie ich finde - eine exemplarische Entscheidung abseits von katalogisierten Kriterien gewesen, bei der die TH-Mitarbeiter den Hund als Persönlichkeit im Kopf haben.
Ich denke, die meisten VK geschehen durch Menschen, die ja das Wohl der Hunde im Kopf haben. Da würde ich drauf vertrauen. -
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Ich bin grad ein wenig entsetzt.
Der Staff in deinem Beispiel ist ein gefährlicher Hund. Der gehört in garkeine öffentliche Vermittlung!
Und das hat null, aber auch null mit kranken, behinderten oder sonstwie eingeschränkten Menschen zu tun!Oder, mal ganz hart und deiner Argumentation folgend: Der Staff ist das was beim Mensch ein Gewalttäter wäre. Und der Tierschutzverein vermittelt den Gewalttäter fröhlich in "passende Hände", was gäbe das (zu recht!) für nen Aufschrei wenn man das mit menschlichen Tätern macht...
Was du über depressive und manische Menschen, bzw Borderliner schreibst... Ne. Einfach ne. Und dafür das du "ja garnicht so siehst" schreibst du enorm schräges Zeug darüber.
Und ja, diese Denke die du hast, die haben viele im Tierschutz. Darum gibt es soviele Rückläufer und die Dunkelziffer der Ex-Tierheimtiere die über Ebay und co verscherbelt werden ist sicher auch nicht grade klein. Aber ne, sowas gibts ja bestimmt garnicht.Tatsächlich ist diese Denkweise auch der Hauptgrund warum bei mir niemals wieder ein Tierheimtier einziehen wird.
Denn selbst wenn ich wollte, ich müsste euch von vorne bis hinten anlügen. Dabei kann grad ich mich gut auf verschiedene Hundetypen einstellen, kann mit diversen Charakteren, kann das ganze Spektrum von agressiv bis ängstlich abdecken, hab jahrzehntelange Erfahrung mit eigenen und Betreuungshunden, bin mit meinen Hunden nicht zum ersten Mal "Therapiebegleitung" für nen schwierigen Hund, immer mit riesigem Erfolg.
Aber ich bin depressiv und darum ja laut dieser Meinung völlig ungeeignet weil ich garantiert die Tiere versauern lasse und die dann irgendwann als unvermittelbar zurückkommen.Was ein Glück das die Züchter meiner Rassen sich nicht so weit ausm Fenster lehnen wie es der Tierschutz tut.
Ich geh dann jetzt mal mit meinen verwahrlosten Viechern kuscheln.Es würde sich alles aufklären, wenn du mal alle Beiträge von mir in diesem Thread liest.
Weder Depression noch ADHS sind für mich Ausschlussgründe. Auch nicht Alter oder Rollstuhl oder oder oder. Aber Tier und Halter müssen zueinander passen. So einfach.
Und es muss eine Absicherung geben. Ebenfalls: So einfach.
Das ist absolut immer der Fall! Immer. Aber es kann sich je nach Tier und potentiellem Halter unterscheiden, wie die Absicherung aussehen sollte.Ich hatte hier auch das Beispiel gebracht, dass ein Zwischenschritt zwischen Interesse und Adoption für Mensch und Tier das Beste sein kann, was passiert. Mann (isoliert, kein soziales Netz), psychisch mit sich zu kämpfen, wurde zunächst ehrenamtlicher Helfer - bekam darüber ein soziales Netz und hat jetzt selbst Tiere. Jetzt hat er also nicht nur Tiere, um die er sich kümmert - sondern auch Menschen, die sich um ihn kümmern. Und die sich bei Bedarf um seine Tiere kümmern. Wo das jetzt schlecht sein sollte, dass er eben nicht direkt ein Tier in die Hand gedrückt bekam und seine Erkrankung berücksichtigt wurde
Und ich hab da keine schrägen Ansichten. Sondern viele Erfahrungen und möchte - wie mehrfach erwähnt - einfach das Beste für beide Seiten. Tier und Mensch. Ich kann dir auch gerne mal Fotos schicken, wo und wie ich Tiere schon aus solchen Situationen rausholen durfte, weil diverse Einschränkungen nicht berücksichtigt wurden.
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