Jagd, Hege, Naturschutz und mehr - allgemeine Diskussion
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Dann ziehe ich das mal hier rüber:
In meinem Umfeld werden einige Weimaraner, DK und DD geführt, kein einziger kupiert, kein einziger ein Problem mit der Rute.
Nur als Erfahrungswert, ist hier ja OT weil was kann die TS fürs geltende Gesetz.
Du bist doch auch in D oder? Könntest du mal, falls du die DDler zufällig triffst, fragen wo die die Hunde her haben?
Ich hatte es nämlich schon auch so im Kopf, dass man in D unkupierte Hunde bekommt, wenn man will. Man darf die eben nur nicht auf die Hegewald führen.
Nein ich bin aus Ö, Untersteiermark, hier führen fast alle Jäger DK/DD oder Münsterländer, vereinzelt Weimi und Terrier (aber die Ausnahme, gleich wie Spaniels). Alle schon jahrelang unkupiert, weil bei uns einfach schon unfassbar lang verboten. Einige davon sind regelmäßig auswärts zur Schwarzwildjagd, alle gehen auf Enten (also uA auch Schilfgebiete) und Treibjagden. Scheint mit unkupierten Ruten kein großes Problem sein, nur ein Rüde (und der lebt nicht mehr, ist vor einiger Zeit im Alter von 14 Jahren gestorben) hatte einmal eine Rutenverletzung.
Trotzdem interessant von welchen DD Zwingern die kaufen? Dann müsste ich fragen.
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Hi
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Dann ziehe ich das mal hier rüber:
Du bist doch auch in D oder? Könntest du mal, falls du die DDler zufällig triffst, fragen wo die die Hunde her haben?
Ich hatte es nämlich schon auch so im Kopf, dass man in D unkupierte Hunde bekommt, wenn man will. Man darf die eben nur nicht auf die Hegewald führen.
Nein ich bin aus Ö, Untersteiermark, hier führen fast alle Jäger DK/DD oder Münsterländer, vereinzelt Weimi und Terrier (aber die Ausnahme, gleich wie Spaniels). Alle schon jahrelang unkupiert, weil bei uns einfach schon unfassbar lang verboten. Einige davon sind regelmäßig auswärts zur Schwarzwildjagd, alle gehen auf Enten (also uA auch Schilfgebiete) und Treibjagden. Scheint mit unkupierten Ruten kein großes Problem sein, nur ein Rüde (und der lebt nicht mehr, ist vor einiger Zeit im Alter von 14 Jahren gestorben) hatte einmal eine Rutenverletzung.
Trotzdem interessant von welchen DD Zwingern die kaufen? Dann müsste ich fragen.
Mh, ne. Ich nehme an dann kommen die Hunde zumindest mehrheitlich auch aus Ö. Wobei ich auch da annehme, dass einzelne Hunde die nach Ö gehen sicher auch in D unkupiert bleiben.
Aber danke. -
Der Dackel ist ja auch ein Jagdhund und wird Vielfältig eingesetzt. Zum Glück ist da noch keiner auf die Idee gekommen "zukünftige Jagdhunde" im Welpenalter zu kupieren.
Die Jagddackel bekommen ihre Rutenverletzungen meist im Fuchsbau. Nämlich dann, wenn Fuchs oder Dachs von hinten an den Hund kommen und zubeißen.
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Na, das wäre ja auch durch kupieren nicht zu verhindern
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In Österreich darf man importieren, in die Schweiz nicht
Auch nach Österreich darf man keine kupierten Hunde importieren, lediglich für Kurzaufenthalte als Tourist.
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Die Züchter in CH und A haben erhebliche Probleme durch diesen faktischen Kupierzwang in D, sie tauschen Hunde untereinander aus, aber die Basis ist einfach zu klein in diesen Ländern...
Ich habe übrigens mal eine Erhebung gelesen vom DD Club in CH zum Thema Rutenverletzungen nach dem Kupierverbot: fast alle Rutenverletzungen sind im häuslichen Umfeld passiert und nicht etwa im jagdlichen Einsatz. Tür zuschlagen mit Rute dazwischen war der Spitzenreiter.
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Die Züchter in CH und A haben erhebliche Probleme durch diesen faktischen Kupierzwang in D, sie tauschen Hunde untereinander aus, aber die Basis ist einfach zu klein in diesen Ländern...
Ist es denn verboten, die Welpen unkupiert abzugeben?
Hier hatte doch mal eine Userin einen Dobermann aus den USA importiert, ich meine Nachricht des eigenen Rüden. Der Welpe wurde nicht kupiert, obwohl das in den USA beim Dobermann ja durchaus üblich ist, dass die Welpen vollkupiert werden.
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In welchem Alter werden Welpen denn kupiert?
Ich denke, dass sie erst danach ausgesucht werden. Das bedeutet, dass man noch garnicht weiß, welcher Hund wohin gehen wird, wenn sie kupiert werden.
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3 Tage
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Wenn das aber wie hier steht mit der besseren Tarnung im Wald zu tun haben soll frag ich mich natürlich ob es da echt nen Unterschied machen sollte ob der Hund schwarz oder braun ist, und warum schwarzschimmel dann kein Problem ist... Dann macht auch wieder kein Sinn warum es DK in schwarz gibt, oder bspw DJT die auch überwiegend schwarz sind kein Problem darstellen.
Andererseits gibt's auch wieder Jagdhundrassen die überwiegend weiß sind. Wie bspw Pointer oder Porcelaine.
Macht die Farbe da wirlich was aus hinsichtlich der Arbeit die diese Hunde verrichteten sollen ?
Ich ziehe auch das mal hier rüber wegen OT und so.
Es geht nicht um Tarnung, nicht wirklich. Das einzige was mir gerade einfällt, wo ein getarnter Hund wirklich (minimale) Vorteile bringen könnte, wäre unterm Hochsitz. Eventuell noch sowas wie Tauben- oder Krähenjagd.
Sonst sollen die eigentlich möglichst auffällig sein (mit quietschebunten Warnwesten, laut jagend durch den Wald zB) oder es ist egal.
Es ist eher was Optisches. Genauso wie das mit der Rute mMn oftmals optisch motiviert ist. "Sonst ist es kein richtiger DK/DD." ist das Argument das ich am Öftesten höre.
Dazu kommt, dass Hauptjagdsaison im Winter ist. Mein Schwarzschimmel geht im Winter (mit Schnee) an schattigen Waldstellen vor allem in Nadelgehölzen ziemlich unter. Mein Braunschimmel eher in Gebüschen und auf Wiesen wenn die nicht komplett zugeschneit sind.
Ich persönlich bevorzuge die Schimmel eben weil sie unterm Strich besser sichtbar sind.
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