Jagd, Hege, Naturschutz und mehr - allgemeine Diskussion
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Ich sag mal meine Meinung.
Das kupierrn vom DD ist alter Männer Quatsch.
War schon immer so. Blablabla
Und weil die Jägerschaft in Deutschland von der Politik in Ruhe gelassen wird, wird sich da in den nächsten 25 Jahren nichts ändern.
Wenn dann absehbar die Welt wieder in einem Friedenszustand ist, kann man mal wieder an so Themen rangehen.
Jetzt wird weiter kopiert, weil 3 Tage alte Welpen kein Schmerzempfinden haben. Da kann man einfach mit der Schere was abschneiden, tud denen nicht weh.
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Hi
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So ein Blödsinn, gesetzlich ändert sich im Jagdgesetz und Tierschutzgesetz dauernd etwas und auch das komplette Kupierverbot bleibt Thema.
Der Agrarausschuss wollte das Kupierverbot meines Wissens nach gerne haben. Der JGHV argumentierte damit, dass in Ländern mit Kupierverbot die Rutenverletzungen in der Tat Probleme bereiten, sofern die Jagdart und Verhältnisse den Deutschen entsprechen.
Das wurde zuletzt 2024 erst wieder diskutiert.
Wer nun recht hat, das weiß ich nicht, allerdings scheint der JGHV sich bis heute durchzusetzen und ausreichend begründen und belegen zu können, sonst wäre das Komplette Kupierverbot längst da.
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Nun wird aber mit 3 Tagen kupiert und du kannst doch gar nicht wissen wo ein Hund im laufe seines Lebens überall arbeiten muss.
Ich bin mir sicher, dass die jagdliche Ausnahme nicht so mir nichts dir nichts entschieden wurde.Aber auch die jagdliche Ausnahme gilt lt. Gesetzestext nur für den Einzelfall. Das beisst sich mit dem Kupieren ganzer Würfe und dem Kupieren quasi standardmäßig:
(1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
1.der Eingriff im Einzelfall
a)nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder
b)bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen,
HSH arbeiten ja durchaus auch in schwierigem Gelände, also sowas wie Dickicht, Brombeergestrüpp und umgestürzte Bäume, wo sie kreuz und quer durchmüssen, ich wüßte nicht, dass es da eine besondere Häufung von Rutenverletzungen gibt. Auch nicht bei kurzhaarigen HSH-Rassen.
Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass man das standardmäßige Kupieren der Ruten kritisch sehen und die Unerlässlichkeit des Kupierens in Frage stellen darf, vor allem, solange es überhaupt keine verlässlichen Daten darüber gibt, wieviele, noch dazu schwerwiegende, Rutenverletzungen beim jagdlichen Einsatz passieren.
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Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass man das standardmäßige Kupieren der Ruten kritisch sehen und die Unerlässlichkeit des Kupierens in Frage stellen darf, vor allem, solange es überhaupt keine verlässlichen Daten darüber gibt, wieviele, noch dazu schwerwiegende, Rutenverletzungen beim jagdlichen Einsatz passieren.
https://www.jgv-rhein-mosel-la…ierverbot-01072024-fv.pdf
Hier die DJV Stellungnahme aus 2024. hervorzuheben sei beispielsweise Schottland wo das Kupierverbot wieder zurückgenommen wurde. Da wird selbstverständlich mit Daten und Fakten argumentiert.
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HSH arbeiten ja durchaus auch in schwierigem Gelände, also sowas wie Dickicht, Brombeergestrüpp und umgestürzte Bäume, wo sie kreuz und quer durchmüssen, ich wüßte nicht, dass es da eine besondere Häufung von Rutenverletzungen gibt. Auch nicht bei kurzhaarigen HSH-Rassen
HSH haben aber keine Drückjagdsaison wo ein Ausfall von vielen Hunden über mehrere Wochen problematisch ist. Genauso wenig gibt es zu erfüllende Abschusspläne.
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Ich habe hier nochmal ein Interview aus 2023 rausgesucht, da wird eigentlich alles besprochen zu dem Thema, auch warum andere Länder mit uns nur bedingt vergleichbar sind, auch aufgrund der jagdarten. Wie gesagt, das Thema wurde erst frisch wieder diskutiert.
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HSH haben aber keine Drückjagdsaison wo ein Ausfall von vielen Hunden über mehrere Wochen problematisch ist. Genauso wenig gibt es zu erfüllende Abschusspläne.
Das ist aber jetzt ein unpassendes Argument.
HSH haben IMMER Saison, jeder HSH, der verletzungsbedingt ausfällt, macht einen Wolfsübergriff wahrscheinlicher. In der Herdenschutzbranche sind solche Ausfälle nun auch kein Killefit.
Ich habe die HSH als Beispiel angeführt, weil sie in ähnlichen landschaftlichen Bedingungen arbeiten, wie sie hier für Jagdhunde als Grund zum Ruten-Kupieren genannt werden.
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Das ist aber jetzt ein unpassendes Argument.
HSH haben IMMER Saison, jeder HSH, der verletzungsbedingt ausfällt, macht einen Wolfsübergriff wahrscheinlicher. In der Herdenschutzbranche sind solche Ausfälle nun auch kein Killefit.
Ich habe die HSH als Beispiel angeführt, weil sie in ähnlichen landschaftlichen Bedingungen arbeiten, wie sie hier für Jagdhunde als Grund zum Ruten-Kupieren genannt werden.
Es geht ja aber um die DJ Saison und im gesamten, man muss halt auch Brut- und Setzzeiten, Jagdzeiten, usw. Beachten. Man hat halt nur wenige Monate Saison, wenn da dann signifikant viele Hunde wochenlang ausfallen, dann ist das ein Problem. Und so wird Jagd in Deutschland viel praktiziert und dahinter stehen auch zu erfüllende Abschusspläne.
HSH in Deutschland ist ja noch ein recht neues Konzept, wer weiß zu welchen Schlüssen und Ausnahmen man da im laufe der nächsten Jahrzehnte noch kommen wird an Notwendigkeiten für den individuellen Einsatz.
Für mich passt der Vergleich aber so gar nicht, HSH arbeiten in Deutschland hinter Zäunen und werden nicht bewusst in Schilf, Brombeere und Schwarzdorn geschickt. Es ist auch bei den Jagdhunden sehr von der Jagdart abhängig wie präsent die Thematik ist.
Ein Begleithund läuft ja auch mal durch den Wald oder Gestüpp, dabei kann er sich natürlich auch verletzten, aber für Jagdhunde ist das zur Saison ihr Arbeitsgebiet und die Verletzungsgefahr entsprechend wesentlich höher.
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Ah stimmt, deswegen sind die Drückjagdspezialisten wie die Bracken und Wachteln alle kupiert
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Ah stimmt, deswegen sind die Drückjagdspezialisten wie die Bracken und Wachteln alle kupiert
Ist halt rasseabhängig, ich hab jetzt aber auch wahrlich keine Lust und Zeit mehr, ich führe selbst nicht mal eine Kupierrasse.
Sind halt die Argumente von JGHV und es ist Blödsinn zu erzählen, dass das Thema nicht diskutiert werden würde, nur weil das politisch erhoffte Ergebnis nicht zustande kommt.
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