Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 3

  • Ich bin ja auch am überlegen, ob ich Sanchos Knie operieren lasse. Er ist so eingeschränkt dadurch, dass normales Gassigehen kaum noch möglich ist, obwohl er sonst noch fit wäre. Das ist mittlerweile, trotz fortgeschrittener Herzinsuffizienz sein größtes Problem. Aber die steht der OP halt entgegen. Und man weiß natürlich nie, wie gut sowas heilt. Aber Krebs/Tumor ist natürlich nochmal ne ganz andere Hausnummer. Echt schwierig...

  • Unterstütze die Leber doch mit dem richtigen Futter. Der Kupfergehalt darf auf keinen Fall zu hoch sein, weil sich Kupfer in der Leber abspeichert. Dafür muß der Zinkgehalt des Futters sehr hoch sein, also ein spezielles Futter für Lebererkrankungen.

    Mehr kann ich hier im Moment auch nicht tun und meine Hündin ist erst 8,5 Jahre alt. :(

    Der Tumor ist bei ihr nicht abgegrenzt.

  • Der Galgo scheint ja für einen Hund dieser Größe eine ziemlich hohe Lebenserwartung zu haben.


    OP ja oder nein, ist immer eine schwierige Kiste. Wenn die Entscheidung steht muss man dahinter stehen mit allen Konsequenzen in beide Richtungen. Das ist so individuell je nach Hund, Tumor, Krankengeschichte,...


    Unsere damalige Seniorin haben wir mit 12,5Jahren auch noch operieren lassen (nur kleiner Liedrandtumor), die war fit, hat das super weggesteckt, die hätte ich wohl auch mit 15 noch operieren lassen, wäre sie so alt geworden. Die Narkose war eine ziemliche Nummer (da Auge), und sie war Stunden später kaum mehr zu halten und schon wieder komplett die Alte.


    Kami ist jetzt erst 10, die hat die Milz OP letztes Jahr echt schlecht weggesteckt mit allen Nebenwirkungen, die es wohl so gibt. Ich bin trotzdem froh, das wir es gemacht haben, weil die Vorstellung einer späteren Ruptur für mich nur schwer zu ertragen gewesen wäre und sie da eben noch "jung" war.

    ABER nachdem ich das gesehen habe, habe ich wirklich Angst das da später nochmal was kommt, was operiert werden müsste. Sollte das der Fall sein, wüsste ich auch nicht, nach dem erlebten, ob wir ihr das dann nochmal zumuten, je nachdem wie sie dann drauf ist.


    Sie ist viel jünger als unsere alte Hündin es war und doch körperlich irgendwie schon viel älter und scheint solche Sachen viel weniger gut zu verkraften.


    Das ist wirklich nicht einfach, aber ihr werdet eine Entscheidung treffen.

  • Kami ist jetzt erst 10, die hat die Milz OP letztes Jahr echt schlecht weggesteckt

    Eben, weil eine Bauchraumöffnung eine ganz andere Nummer ist als ein Lidrand-OP.



    , weil die Vorstellung einer späteren Ruptur

    Dem kann man ja vorbeugen, indem man das betreffende Organ regelmäßig schallen läßt.


    Hätte meine Hündin "nur" eine Milz-OP vor sich, würde ich das auch sofort machen lassen.

    Ich kenne viele Hunde, die ohne Milz sehr gut leben.

    Aber die gesamte Leber kann man eben nicht mal so einfach entfernen und alles an tumorösem Gewebe zu erwischen ist auch nicht so sicher.

  • Wie sicher kann man denn eine Ruptur durch regelmäßiges Schallen verhindern? Also was heißt da „regelmäßig“?

    Ich war irgendwie immer in dem Glauben, dass es wenn es blöd läuft innerhalb kürzester Zeit passieren kann.


    Zu dem „OP- ja oder nein?“:

    Manche Hunde sind auch im Alter noch verhältnismäßig gut bemuskelt, fit und fröhlich. Ich selber würde tendenziell lieber früher operieren lassen, als zu warten, bis der Allgemeinzustand sich vllt. verschlechtert hat.


    Bei meiner Hündin, 14 Jahre alt, Mitralklappeninsuffizienz, schlecht bemuskelt, Tagesform stark schwankend, müsste ich doch schon sehr in mich gehen (und würde am Ende wohl auf die Meinung der Ärzte vertrauen).


    Der Schäferhund-Mix ist 13, um einiges größer, konstant viel fitter...da würde ich mir die Entscheidung wohl leichter machen.


    Auch bei meinem verstorbenen Pointer, damals fast 13, waren die TÄ bzgl. OP optimistisch. Da stand dann eine Bandscheiben-OP an der HWS im Raum, der ich auch sofort zugestimmt hätte.

    Leider war sein eigentliches Problem nicht mehr zu beheben.


    Ich drücke allen, die es brauchen die Daumen!

  • Wie sicher kann man denn eine Ruptur durch regelmäßiges Schallen verhindern?

    Die Ruptur selbst nicht, aber man kann doch im Ultraschall sehen, wie schnell der Tumor wächst und ob schon andere Organe Metastasen haben.

    Ich hab mit der Klinik vereinbart, daß wir alle drei Monate schallen lassen.

  • Ach so, mir wurde in unserer Klinik noch empfohlen, wenn OP, dann in der Tierklinik Hofheim.

    Die würden den ganzen Tag nichts anderes als Tumor-Ops vornehmen. :ka:

  • Sorry, aber es kann's doch auch nicht sein, sämtliche Organe monatlich schallen zu lassen, und am besten noch ein Ganzkörper-CT.....

    Hast du eine bessere Idee? Soll ich sie jetzt schon einschläfern lassen?


    Sie ist noch fit, spielt, hat guten Appetit. Einzig, daß sie schneller ermüdet und mehr schläft als sonst.

    Operieren will sie hier keiner, weil die Leber schon zu sehr befallen ist. Was soll ich tun?

  • Entschuldige, aber das ist Quatsch. Selbst durch regelmäßiges Schallen und sei es einmal die Woche, kann man keine Ruptur verhindern. Die scheiß Dinger können von jetzt auf gleich innerhalb weniger Tage gigantisch wachsen. Zu Mal es auch nicht ausschließlich auf Größe ankommt, sondern auch auf Lage, Bewegung etc...


    Man kann das Risiko maximal verkleinern und den Hund vorsorglich erlösen, wenn deutliche Veränderungen beim Schallen auffallen. Aber verhindern, nein.

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