Jagdhund für Nichtjäger

  • @Hasilein


    nach 10 jahren mit dem "buch der hund an der leine" von fichtelmeier denke ich schon das ich weiß was man evtl überlesen sollte :-)


    uwe tabel kenne ich nicht,nur den carl tabel.


    sicher ist nicht jedes buch jedermanns sache und das ist auch gut so.


    und wie gesagt ,ich habe keinen jagdschein und mein hund braucht keine jagdliche ausbildung,daher lese ich die bücher einfach nur aus interesse.
    so z.b. auch "der kleine münsterländer " vom emmo schröder.... auch ein buch der alten schule.


    hier gibt es ein ganzes regal mit hundebüchern
    ein großteil sind gute fachbücher nahmhafter autoren
    aber auch mantrailing,zughundesport sind dabei.


    ich lese halt sehr gerne :-)


    lg

  • Zum Thema Burgfrieden mit anderen (Haus-) Tieren. Wir haben zwei Katzen, vier Hühner und unser mittlerweile 10 jähriges Handaufzucht-Reh. Noch jeder meiner Hunde hat verstanden, dass diese Tiere absolut tabu sind. Die sind teilweise komplett allein miteinander und gehen sich nicht ans Fell/Federn und fressen teilweise aus dem selben Napf.
    Eine fremde Katze würde einen Besuch im Garten aber wohl nicht überleben wenn ich nicht da bin und alle drei Hunde sind überaus wildscharf draussen auf der Jagd.


    Es ist also auch eine Frage des Gehorsams, ob Fiffi die Haustiere zerpflückt.

  • Ein gehorsamer Dackel ist wie ein Osterhase mit Weihnachtsmütze. :p

    Ein gehorsamer Dackel ist wie ein Osterhase mit Weihnachtsmütze. :p

    Ich hab jetzt den 3. Dackel. Mein 1. war mein "Übungsdackel", da ich von leichtführigen DSH auf Dackel umgestiegen bin.
    Meine Letzte und auch meine jetzige Dackelhündinstehen sehr gut im Gehorsam, auch wenn Wild in Sicht ist. Jetzt weiß ich nämlich mittlerweile mit dieser Rasse und deren Eigenschaften umzugehen, daher hab ich meine Hündin sehr gut unter Kontrolle - auch im Wald.

  • Die Aufzucht eines Welpen (jetzt mal ganz unabhängig von der Rasse) schreckt mich ehrlich gesagt überhaupt nicht ab. Viel schlimmer als Katzenbabies und Menschenkinder (die ja immer noch in der "Aufzucht" sind) kann es eigentlich nicht werden :ugly:

    Ich kenne 4 Weimaraner (in Jägerhand) und unzählige (IPO-)Gebrauchshunde von Welpe an....


    Allesamt waren sie überhaupt nicht mit Menschenkindern oder Katzenbabys zu vergleichen und hätten in die absolute Überforderung geführt, hätten die Halter nur auf Erfahrung mit Menschen und Katzen zurück blicken können...
    Da hätten auch 100 auswendig gelernte Bücher nichts gebracht - die Praxis lernt man nur durch Erfahrung und steigenden Schwierigkeitsgrad in der Hundehaltung. Einen mehr als speziellen und anspruchsvollen Erst-(Gebrauchs-)Hund mittels Lektüre und Hundeschule großziehen zu wollen, ist meiner Erfahrung nach unrealistisch.


    Wenn ihr Spaß mit dem "Ersthund" haben wollt, rate ich daher zu einem Einstieg mit "softerer" Rasse, um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

  • Zum Thema Burgfrieden mit anderen (Haus-) Tieren. Wir haben zwei Katzen, vier Hühner und unser mittlerweile 10 jähriges Handaufzucht-Reh. Noch jeder meiner Hunde hat verstanden, dass diese Tiere absolut tabu sind. Die sind teilweise komplett allein miteinander und gehen sich nicht ans Fell/Federn und fressen teilweise aus dem selben Napf.
    Eine fremde Katze würde einen Besuch im Garten aber wohl nicht überleben wenn ich nicht da bin und alle drei Hunde sind überaus wildscharf draussen auf der Jagd.


    Es ist also auch eine Frage des Gehorsams, ob Fiffi die Haustiere zerpflückt.

    Absolut!
    Mir geht es um die Zeiten an denen ich nicht da bin ;)

  • @mogambi Möchtest du mich gerne falsch verstehen? In allen Punkten??

    und wie gesagt ,ich habe keinen jagdschein und mein hund braucht keine jagdliche ausbildung,daher lese ich die bücher einfach nur aus interesse.

    Ob du einen Jagdschein hast oder nicht, ändert aber nichts an der Genetik und an den Anlagen vom Hund.

    und um mal bei fichtelmaier zu bleiben
    man kann sich aus den bücher gut das rausziehen was man braucht und umsetzten kann/möchte... den rest läßt man halt ...oder holt sich das aus anderen büchern.

    Das sagtest du!! Ich habe das teilweise bestätigt....
    aber auch relativiert, mit dieser Aussage:

    Das kann man bei jedem Buch.... die Crux ist es aber zu wissen welchen Teil des Buches man besser überlesen sollte.

    Wenn ich nämlich schon weiß, welcher Teil des Buches mir hilft, oder welcher mir sogar schadet, dann ist das anders als jemand, der den Inhalt mangels Erfahrung gar nicht filtern kann.

    nach 10 jahren mit dem "buch der hund an der leine" von fichtelmeier denke ich schon das ich weiß was man evtl überlesen sollte :-)

    Siehe OBEN


    uwe tabel kenne ich nicht,nur den carl tabel.

    Uwe ist der Sohn des Carl Tabel und hat den "Jagdgebrauchshund" neu aufgelegt. Da Carl Tabel seit vielen Jahren verstorben ist, kann man sich seine Hunde nicht mehr ansehen. Die von Uwe allerdings schon.


    Ich habe aber (und sage das nun zum wiederholten Male) auch nicht die Methodik von Tabel angepriesen, sondern mich auf den DIDAKTISCHEN AUFBAU bezogen. Und den finde ich hervorragend.



    Absolut!
    Mir geht es um die Zeiten an denen ich nicht da bin

    Genau, wie es @Bambusblatt beschreibt geht das, wenn der Hund erzogen ist.
    Ich konnte und kann immer meine Hunde bedenkenlos mit allem alleine lassen, wenn sie einmal wissen, dass diese Tiere nicht gejagt werden(dauert ein paar Minuten, dann ist das Thema durch, völlig ohne Gewalt). Mit Hühnern, Katzen, Kleinsthunden....
    Mein TA ist sehr aktiv im Tierschutz, neben dem Weimi und anderen Hunden haben sie auch viele aufgepäppelte Katzen. Und auch da wird nicht getrennt.


    Trennen ist m.M.n auch der größte Fehler den man machen kann. Das ist nämlich pures Management und sobald man da einmal Fehler macht, kann dies furchtbare Folgen haben. Besser ist Erziehung.


    Wenn es hier nicht zu weit führt: warum nicht Fichtlmeyer?

    Das ist meine persönliche Meinung.... Menschen, die Wasser predigen und Wein trinken, sind nicht meins. Und das es in dem Moment, wo es ernst wird häufig versagt, hat der meister himself oft genug bewiesen.... Ich mag ihn einfach nicht.


    Bestimmt kann man aber auch nach seiner Methode ordentliche Begleithunde ausbilden (das ist auch eher sein Klientel) das will ich gar nicht abstreiten. Und das ist ja auch jedem Hundebesitzer selbst überlassen. Das ist jetzt aber auch wirklich die neutral-positivste Stellungnahme, die ich mir zum Thema abringen kann.

  • hasilein75 hast du gelesen, dass einer meiner Kater ein Killerkater war ;) ich blieb da lieber bei safty first, wenn ich nicht zugegen bin kann ich nicht einwirken, ergo strikte Trennung während meiner Abwesenheit!


    Da bei der TE schon Katzen im Haus leben, aber noch keine Erfahrung bezügl. Hunde/Jagdhunde vorhanden ist, halte ich es für sinnvoller auf mögliche Katz/Jagdhunde Konflikte hinzuweisen!

  • Ich habe jetzt wirklich alles gelesen. Da sind sehr viele Herzchen in den Augen.
    Aber ich habe nicht den Eindruck, dass angekommen ist, was hier alles schieflaufen kann und wieviel Arbeit es bedeutet.
    Der DK in Nichtjägerhand , den ich kenne läuft nur am Stachler. Sind ja so viele Kleinhunde hier unterwegs....


    Ich glaube leider, dass nicht auch nur ansatzweise klar ist, worauf man alles achten muss. Wer noch nie einen trieblich hoch gelagerten Hund hatte(bzw. erst recht, wer noch nie einen Hund hatte), der weiss auch nicht, wie sehr das beansprucht, wenn man das immer-auch nach einem langen Arbeitstag und bei Krankheit machen muss, weil ein Moment der Abwesenheit reicht, dass ein anderes Tier sein Leben verliert.


    Ich kenne das. Und verstehe mich nicht falsch, es ist gut, für Hunde glühen zu können.
    Aber so hat mein Partner auch für eine Rasse geglüht mit "über 10 Jahren Retriever -Erfahrung" :hust: ... und dann kam er, der Dobermann (die jagen auch sehr ambitioniert, aber der DK ist noch wildschärfer). Der Hund wäre nicht mehr hier, wenn ich nicht gewesen wäre.

  • Es gibt verdammt viele Negativ-Beispiele..... wesentlich mehr als positive, das sehe ich wohl auch so. Und ich befürworte das auch keineswegs.
    Ich bin halt nur der Meinung, dass es eben nicht am Hund liegt. Aber es ist schon so, dass es wenige Leute gibt, die einen Hund führen können, der gewisse Fähigkeiten mitbringt. Es gibt viele Hundehalter, aber nur wenige Hundeführer. Leider. Aber das sagt weniger über die Hunde aus, als über die Menschheit.


    Dein Beispiel mit dem DK am Stachler zum Beispiel, das tut mir quasi beim Lesen weh.
    Der DK ist kein fieser gemeiner Kleinhunde Killer, der ausgefuchste Trainingsmethoden benötigt um nicht ständig kleine Hunde zu vernaschen.
    Die Besitzer müssen massig viele Dinge gravierend falsch gemacht haben, damit sich ihre Erziehungsmängel sooooo auswirken. Wahrscheinlich wäre ihr Hund auch Kleinhunde aggressiv, wenn er ein Schäferhund, Dalmatiner oder RR wäre.

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