Jagdhund für Nichtjäger
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Du lässt deinen Freizeit Hund aus Spaß an der Freude am Bau arbeiten?
Wenn du dann auch den gleichen Elan an den Tag legst, um ihn auszubuddeln bzw. überhaupt erst wieder zu finden oder eine Gesichtshälfte nach einer Auseinandersetzung mit Dachs und Co. wieder dranpappen zu lassen, wird alles super.
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Du lässt deinen Freizeit Hund aus Spaß an der Freude am Bau arbeiten?
Wenn du dann auch den gleichen Elan an den Tag legst, um ihn auszubuddeln bzw. überhaupt erst wieder zu finden oder eine Gesichtshälfte nach einer Auseinandersetzung mit Dachs und Co. wieder dranpappen zu lassen, wird alles super.
ja, ich nutze meine Freizeit meinen Hund von einem ehrfahrenen Jäger ausbilden zu lassen damit er wenn er die Prüfung abgelegt hat offiziell Jagden mitlaufen kann.
Derzeit sind die gezielten Trainingsobjekte Kanninchen, Mäuse und da irgendein Idiot seine Farbratten im wald ausgesetzt hat Ratten.
An die großen Beutetiere (Fuchs, Dachs, Reh etc) darf er derzeit noh nicht ran.
Bis auf einen der Hunde der ungeeignet zur Jagd war, aber trotzdem ordentlich Trieb hatte, wurden alle Hunde bei uns jagdlich in der ein oder anderen Form geführt
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darf man mittlerweile Prüfungen ohne Jagdschein laufen?
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hier nicht, das würde in unserem Fall der Revierleiter machen.
Ich darf aber begleitend daran teilnehmen
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hier auch nicht.
man kann den hund ausbilden,aber die prüfungen muß dann ein jäger mit ihm laufen. -
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Zugegeben habe ich nicht alles gelesen und stellenweise nur überflogen, aber weil es immer wieder um Alltagserfahrung geht hier einmal ein Bericht über einen Setter aus jagdlicher Zucht in Privathand (er kam als junger Hund aus dem Tierschutz, war aber vorher in einer Familie und hat dirt schon einiges gelernt):
- er ist unbeschreiblich lieb, liebt alles und jeden und ist sehr begeisterungsfähig
- er hat viel Spaß am Mitarbeiten, ist aber leicht abgelenkt durch vor allem Vögel
- er kommt sehr gut mit Kindern klar, aber selbst ein 14-Jähriger könnte ihn unter keinen Umständen halten wenn er Wild sieht und sich doch mal nicht beherrschen kann, weil es zB unerwartet vor ihm auf dem Weg auftaucht
- sobald er Wild sieht oder etwas, was ihn sehr fasziniert ist er sofort abgelenkt und nur sehr schwer abrufbar, erfordert viel Training und Geduld
- auch nach 4 Stunden Arbeit mit nachdenken und Bewegung steht er begeistert vor der Haustür und sagt: nochmal???
- ein Tag ohne Auslastung (Mantrailing, Zos, Hundeschule, Fährtensuche o.ä.) geht, an Tag 2 nimmt seine Konzentrationsfähigkeit immer weiter ab und er wird draußen und drinnen zum Wirbelwind, obwohl er sich sonst gut benimmt
- er versprüht sehr viel Lebensenergie und Freude, aber eben auch überhaut sehr viel Energie, wodurch er sehr viel Aufmerksamkeit braucht (daneben würden Kinder zumindest bei diesem Hund ggf. zu kurz kommen)
- er geht eine starke Bindung ein und ist sehr feinfühlig, fährt aber auch sehr schnell hoch wenn etwas spannend ist (wie zB Vögel, Blätter, Hunde, Menschen, Katzen, der Wind, Gras, eine Biene etc). Wenn er in seinen “Arbeitsmodus“ kommt kann er sehr konzentriert sein. Arbeiten heißt in seinem Kopf aber auch, Vögel anzuzeigen und aufzuscheuchen, das liegt ihm halt im Blut
- vom Energielevel wäre er vermutlich zufrieden, wenn er 8-9h am Tag draußen arbeiten könnte, so arrangiert er sich auch, scheint ein glücklicher Hund zu sein, aber mit ihm wird eben auch 4x die Woche für mehrere Stunden am Stück gearbeitet, plus normale Spaziergänge von 2 Stunden pro Tag
- zum Abschluss: zuhause ist er ein Meisterschmuser, draußen sind alle anderen Dinge viel zu spannend um zu schmusenWas ich an deiner Stelle vor allem auch bedenken würde, ich weiß nicht ob es schon gesagt wurde: willst du wirklich einen Hund, mit dem deine Kinder nicht raus können? Das geht unseren Nachbarn so, sie haben einen Deutsch Kurzhaar, und die Kinder (10, 12 und 16) können mit dem Hund nicht raus und spielen, weil er eben seiner Natur entsprechend jagen gehen will und zu kräftig ist, als dass man ihn selbst als Jugendlicher halten könnte. Ich hätte es als Kind jedenfalls sehr schade gefunden, wenn so ein Traum in Erfüllung geht und ein Hund kommt, ich den aber nicht selber auch führen kann.
Nur so als Gedankenanstoß. -
ja, ich nutze meine Freizeit meinen Hund von einem ehrfahrenen Jäger ausbilden zu lassen damit er wenn er die Prüfung abgelegt hat offiziell Jagden mitlaufen kann.
Derzeit sind die gezielten Trainingsobjekte Kanninchen, Mäuse und da irgendein Idiot seine Farbratten im wald ausgesetzt hat Ratten.An die großen Beutetiere (Fuchs, Dachs, Reh etc) darf er derzeit noh nicht ran.
Bis auf einen der Hunde der ungeeignet zur Jagd war, aber trotzdem ordentlich Trieb hatte, wurden alle Hunde bei uns jagdlich in der ein oder anderen Form geführt
Äh ja genau... -
@spanielforlove sorry ich will dir absolut nichts aber deine Beschreibung hört sich nach einem sehr überdrehtem Hund an. Was es eben, gerade für Anfänger, schwierig macht das richtige Maß zu finden.
Wir haben immer mal Zeiten an denen absolut nichts läuft (auch nur wenig Gassi höchstens mal ne Stunde am Tag) nicht nur einen Tag sondern manchmal schon 2-3 Wochen das ist absolut kein Problem für sie und man merkt es ihnen nicht an. Dieses Jahr hab ich gemerkt das es Murphy nach ca 6 Wochen anfängt abzugehen bis dahin hat man ihm nicht angemerkt das momentan kein Training ist.
Sie sind zu Hause sehr ausgeglichen sie gehen erst ab, sobald ich die Kenndecke ins Auto packe oder wahlweise, wenn ein Alarm ist. -
@spanielforlove sorry ich will dir absolut nichts aber deine Beschreibung hört sich nach einem sehr überdrehtem Hund an. Was es eben, gerade für Anfänger, schwierig macht das richtige Maß zu finden.
Wir haben immer mal Zeiten an denen absolut nichts läuft (auch nur wenig Gassi höchstens mal ne Stunde am Tag) nicht nur einen Tag sondern manchmal schon 2-3 Wochen das ist absolut kein Problem für sie und man merkt es ihnen nicht an. Dieses Jahr hab ich gemerkt das es Murphy nach ca 6 Wochen anfängt abzugehen bis dahin hat man ihm nicht angemerkt das momentan kein Training ist.
Sie sind zu Hause sehr ausgeglichen sie gehen erst ab, sobald ich die Kenndecke ins Auto packe oder wahlweise, wenn ein Alarm ist.und auch nicht jeder gute jagdhund der einem guten Jäger gehört
bekommt so ein fulltime powerprogramm
Sogar "echte jagd "ist auch eher was seltenesDer DK unseres Försters der fast immer mit zur arbeit durfte aber nicht musste
War mit Bäume kontrollieren, Abschlag markieren für die Waldarbeiter
Forstauto bewachen, wildkontrollen, nachsuche bei wildunfall etc
Genügend ausgelastet wenn er nur einen halbtagsjob hatte
Und war auch nicht traurig über extra freie Tage, besonders nach jagdausflugVermutlich ist es wirklich das Problem
Das verzweifelt Qualität durch Quantität ersetzt wird
Egal ob es an unerfahrenen Haltern oder
Schlechter Hundewahl liegt
Egal ob beim Erwerb oder bei der Zucht -
Es geht halt nicht nur ums Programm, sondern ums Gesamtpaket. Das richtige Programm und die passende Führung. Beides verlangt ein DK in deutlich höherem Maße im Vergleich zu den gemäßigten/ weicheren und nicht ganz so spezialisierten Interieur.
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