Jagdhund für Nichtjäger
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Du meinst, man kann Hunden alles beibringen, jeder Hund ist in sich dazu in der Lage nicht hibbelig zu sein.
Nein, ganz klar: Nein!
Sonst käme ich nicht zu dieser Aussage:
Manche Hunde sind aber so reizoffen - die kann man nach EINEM stressigen Erlebnis für den Rest des Tages vergessen, die KÖNNEN das einfach nicht lernen. Da hilft wirklich nur, den eigenen (menschlichen) Alltag sehr stark dem Hund anzupassen.
Ja, Amigo IST in der Waage - weil ich meinen Alltag auf ihn einstelle (eingestellt habe) und ihn bestimmten Situationen (Reizüberflutungen) gar nicht aussetze. Hätte dieser Hund nicht parallel dazu gelernt, selber zur Ruhe zu kommen, wäre er überwiegend an der Leine.
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mal eine anmerkung dazu
jeder hund kann ruhe lernen......
die frage ich nur ob das lernen ausreicht um dauerhaft umgesetzt(vom hund) zu werden.unser hüti(bordercollie x altdeutscher hütehund) konnte das z.b. nur sehr sehr schwer erlernen.
er hat ein defizit im adranlinstoffwechsel(bei aufregung steigt dieser zu hoch,sinkt aber nicht wieder,folge eine blockade im kopf,heißt nichts kommt mehr an)
dazu hat er seit er ganz jung ist(festgestellt im 2. lebensjahr) eine sdu(bekommt medikamente)
beides wurde von fachärzten diagnostiziert,vor fast 9 jahren....
damals wurden wir vom tierarzt an eine hundeschule verwiesen die sich mit solchen krankheitsbildern auskennt.
3 jahre harte arbeit,viele viele tränen ........
anfangs sind wir nur nebenbei gestanden ,sam konnte garnicht mitmachen,mußte aushalten lernen.
zuhause war sam nur auf hab acht,kam viele jahre nur sehr sehr schwer zur ruhe,konnte nicht entspannt schlafen...besuch war extremer stress für ihn,besonderes wenn unser sohn mit familie kam...ihn auf einem platz ablegen und dort bleiben zu lassen....unmöglich.
ihn mehr körperlich auslasten war ja aufgrund weiterer erkrankungen nicht möglich.
sam macht seit rund 5 jahren mantrailing,nur freizeitmäßig,ihm angepaßt.dann kam vor gut 2 jahren änni zu uns
änni hat super schnell gelernt ruhe zu halten,nutzt tagsüber gerne und freiwillig ihre box zum schlafen.liegt beim fernsehen entspannt neben mir auf dem sofa und schläft.
im haus ist sie unauffällig ,es sei denn es kommt besuch..... aber dann läßt sie sich in ihre box schicken,murrt zwar anfangns etwas,bleibt aber dort.
mit sam nicht möglich... auch heute noch nicht,er sitzt dann zwar auf seinem platz,aber zitternd und fiepend,und bleibt man kopfmäßig nicht bei ihm,steht er immer wieder auf.sam ist inzwischen über 10 jahre alt und hat dieses ruhehalten nie verinnerlicht.....soviel wir auch daran gerabeitet haben und es noch tun.
was inzwischen klappt,ist das entspannte schlafen.wenn alle da sind und ruhe im haus ist,dann ist sam seine welt in ordnung.
lg
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Aber ein kranker Hund ist auch nicht mit einem gesunden zu vergleichen. Natürlich kann einen das auch treffen und man muss dann damit arbeiten, aber vorrangig geht man ja nicht von so einem Szenario aus.
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Absolut!
Für mich ist es wurscht, wer was für einen Hund fürht. Wenn die Erziehung klappt und Hund und Mensch zusammenpasse ist doch alles chick.Man muss sich auch nicht vom Chi zum Mali hochqualifizieren....
Wer einen DK benötigt, soll sich doch einen holen.
Ich meine nur, dass man sich überlegen muss, ob man einen Spezialisten benötigt.Seit wann sind die "Spezialisten" zu Spezialisten geworden wo sie doch seit Jahren als "Allrounder" angeboten werden ?
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als wir das alles mit sam seinen erkrankungen noch nicht wußten
sind diverse hundeschulen/trainer(u.a. einer der nach dem rütter arbeitet) an sam gescheitert.
eben wegen seiner unruhe.man schob das auf die rassemischung und meinte er müsse ruhiger werden sonst lebe er nicht lange.....
man hätte uns aus ersthundehalter einen einfacheren ,vor allem dümmeren hund gewünscht.... sam wäre eine herausforderung und würde dies sein leben lang bleiben.
ich habe mich damals ganz ganz elend gefühlt.... so hilflos.........hatten wir sam doch aus dem "tierschutz",aus einer welpenklappe.......das alles ganz anders war und dieser angebliche tierschutz letztendlich ein illegaler welpenhandel war,das wußten wir da noch nicht.mein mann und ich hatten niemals einen bordercollie haben wollen,kannte mein mann diese hunde doch durch seine arbeit........
den border,lies man vor dem collie einfach weg.erst viel später haben wir dann erfahren das die mama ein bordercollie war.naja,wie erwähnt schob man sam seine unruhe darauf.
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Irgendwie hat sich der Threat jetzt ziemlich weit von der Fragestellung der TE entfernt...
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Aber ein kranker Hund ist auch nicht mit einem gesunden zu vergleichen. Natürlich kann einen das auch treffen und man muss dann damit arbeiten, aber vorrangig geht man ja nicht von so einem Szenario aus.
Bei hochspezialisierten Hunden eben schon....
Ein Hund der auf sehr spezielles Verhalten gezüchtet wird und die daraus entstehenden Schwierigkeiten sind massenhaft sichtbar.
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Wo wurde geschrieben, dass jeder Hund gleichermaßen Ruhe lernen KANN?
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Ein „typischer“ Begleithund kann mehr ab, erträgt mehr Menschenleben.
Was genau meinst du mit "Menschenleben"?
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Wahrscheinlich den Alltag von Menschen
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