Berührende Worte eines Tierheimhundes

  • Und bei 2:53 ein angeblicher Bernhardiner Mischling, wohl eher Herdenschutzmix, aber das klingt halt nicht so nett wie Bernhardiner Beethoven :verzweifelt:

  • Jetzt hab ichs mir bis zu ende angeschaut, das mit den Vorschriften beim Futter geht echt gar nicht :no: unglaublich. Ich würde von keinem TSV oder von mir aus auch Züchter einen Hund holen, die sich so einmischen. Fragt sich nur, ob man das vorher weiß.

  • Ich habe bereits beim hektischen Ausladen der Hunde genug gehabt, dazu dieser zickige Kommando-Ton, fürchterlich. Nachdem ich dann noch gesehen habe, dass die Hunde K9 Geschirre anbekommen, aus dem jeder Hund binnen Sekunden raus kommt, habe ich mir den Mist nicht weiter angesehen, das reichte schon.

  • Ich habe bereits beim hektischen Ausladen der Hunde genug gehabt, dazu dieser zickige Kommando-Ton, fürchterlich. Nachdem ich dann noch gesehen habe, dass die Hunde K9 Geschirre anbekommen, aus dem jeder Hund binnen Sekunden raus kommt, habe ich mir den Mist nicht weiter angesehen, das reichte schon.

    Und da muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

    Das wegen der nicht richtigen Sicherung , schon ein Hund gestorben ist

  • Ich war verhindert.


    Ich nehm mal das Beispiel mit den Igeln.

    1, der das Brett reinstellt. Der stellt nun also seit 20 Jahren Bretter in die Pools und glaubt das ist toll.

    Ich persönlich finde das nicht toll, sondern wahnsinnig unlogisch und ressourcenfressend. Bringen tuts auch nicht viel, da das Grundproblem bestehen bleibt.

    2, die die Igel rausfischt die das Brett nicht finden.

    Noch ressourcenfressender und immer noch völlig am Grundproblem vorbei.

    Und genau so scheinen viele Orgas eben zu arbeiten.

    Was ihnen fehlt scheint eben Nr 3 zu sein, der einen Plan aufstellt wie man einem Ziel wirklich näher kommt.


    Denn Leute, wenn ich für arme Hunde in Land X spende, dann möchte ich doch mit dieser Spende erreichen das es irgendwann (möglichst bald) signifikant weniger arme Hunde in diesem Land X gibt.

    Nur eben das scheint nicht der Fall zu sein. Weiterhin sind die Shelter brechend voll, weiterhin wird alles rausgekarrt was nicht bei 3 auf dem Baum ist.


    Und nur mal so am Rande, die paar Spanier und Co die ich kenne wären hochempört wenn sie lesen würden das man von ihnen ja nicht das gleiche erwarten kann wie von uns Deutschen und Österreichern, weil armes Land und so.


    Falsch ist es übrigens auch noch. Empathie kann sich auch ein armer Mensch "leisten", auch mit wenig Geld kann man seinen Hunden ein besseres Leben bieten wenn man nur umdenkt.

    Nicht im Sinne von bestes Futter und x Tierarztrechnungen, aber die Grundlagen der Haltung. Das der Hund ein fühlendes Geschöpf ist, das er nicht die Weltherrschaft anstrebt, das man eine Verpflichtung ihm gegenüber hat.

    Aufklärung und Information. Ja, das dauert. Klaro!

    Und natürlich ist die Arbeit nicht unbedingt nach 20 Jahren getan.

    Aber wenigstens eine signifikante Verbesserung müsste doch nach 20 Jahren zu sehen sein. Sowas wie "40% weniger Hunde in den Sheltern" und zwar ohne die Ausreisenden einzubeziehen.


    So am Rande, ich hab mit nem spanischen Kunden das Thema angerissen, weil er so begeistert ist von meinen Hunden.

    O Ton war das viele Leute grad vom Land das immer noch seltsam finden was "die komischen deutschen Frauen" da alles so anstellen.

    Und wenn die halt so unbedingt was retten wollen... Gibt man denen halt den Überschuß.

    (Was er übrigens scheiße findet, seine ganze Familie ist schon immer hundeaffin und hat selbst mit intakten Hunden nur selten Welpen. Die bleiben dann, bzw werden innerhalb der Familie verteilt)


    Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Das gilt bei allem im Leben.

    Und grad wenn man das Elend vermindern will sollte man sich dessen bewußt sein.

  • Das hab ich auch vor paar Jahren gesehen, leider gibts von der Sorte genug auch im "echten Leben". So nach der Art sie bekommen kein Hund von uns wenn kein Garten vorhanden und dann noch Single. Und was der an Futter kriegt für die nächsten 2 Jahre bitte im vorraus sagen.

  • Ich sehe es als eine erhebliche und signifikante Verbesserung, wenn es keine groß angelegten Tötungsaktionen mehr gibt, sondern andere Ansätze. Kann aber natürlich jeder anders sehen.


    Nebenher kenne ich mich in Südeuropa tatsächlich nicht so aus, bin aber durchaus der Ansicht, dass sich auch da viel bewegt und verbessert hat.


    Und zu unterstellen, hier stünde, dass man von einem armen Menschen weniger Fürsorge für sein Tier erwarten kann ist schlichtweg falsch. Oder dass man von Menschen anderer Kulturen per se weniger erwarten kann.


    Das Nachfrage das Angebot bestimmt streitet hier auch keiner ab.


    Zu dem groß angelegten Plan: Darüber zu theoretisieren ist natürlich schön ... Ändert aber nix daran, dass es Tiere gibt, die jetzt da sind und im Elend leben.


    Ein Vergleich: „40% weniger Hunde in Sheltern als vor 40 Jahren“ würde dann was aussagen, wenns die gleiche Menge an Hunden bzw. die gleiche Menge an Sheltern gegeben hätte. So wie hier vorgeschlagen funktioniert Statistik nicht.


    Und auch gefühlt zum tausendsten Mal: Niemand sagt hier, dass das Handeln jeder Orga sinn- und planvoll ist. Trotzdem erlaube ich mir, froh darüber zu sein, dass es Menschen gibt, die über ihre eigenen privaten Belange hinaus versuchen, Elend zu lindern. Auch wenn die es nicht perfekt machen.


    Wer das nicht unterstützen will, kanns doch einfach lassen ? :ka:

  • Oder sich selber im Tierschutz organisieren und es besser machen!

    Wird einem doch auch immer empfohlen, wenn man auf die Missstände in Rasshundvereinen hinweist.



    ich überlege ja schon ob ich nach 15 Jahren Spanien auf die erfahrungen Erfahrungen der Forenmitglieder reagieren sollte und Experten Mutiere ,Rassehundezüchter werde und somit gelebten Tierschutz praktiziere.?


    Ich finde es wirklich mutig über Länder und Fortschritte zu urteilen, wenn man außer gute Vorsätze so gar keinen Durchblick bzw. Hintergrundwissen hat.

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