Nur ein paar schwarze Schafe?
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Als mein Flatcoated Retriever mit 6 Jahren seinen Augenuntersuch hatte, wurde PRA festgestellt. Der Züchter hat mich daraufhin gebeten, dieses Ergebnis nicht zu veröffentlichen.
Ich habs dann doch getan da ich der Meinung bin dass wir nur mit Transparenz weiterkommen. Sein Vater wurde oft zum Decken eingesetzt und auch seine Mutterlinie ist weit verbreitet. Zudem lässt sich dem Züchter absolut kein Vorwurf machen, für Flats existiert kein Gentest für PRA. Hatte aber für mich einen schalen Beigeschmack...
In der aktuellen zo des DRC steht drinne dass Flats auf PRA getestet werden müssen.
Ich finde so übrigens sehr gut dass du es gemeldet hast.
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Nur falls man mich falsch versteht:
Ich bin nicht unzufrieden mit meinem Verein. Sonst waere ist laengst ausgetreten. Es gibt nur ein paar Dinge, die mich wirklich aergern.. u.a. der Umgang mit SDCA und noch ein paar Dinge (was genau werde ich hier aber nicht auffuehren, weil das nix zur Sache tut/nicht hier geklaert werden muss).
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Was ich an meinem Verein wirklich richtig gut finde: Die erforderlichen Grundlagen, um überhaupt züchten zu dürfen, deren Kontrolle - und die Betreuung, die bei Erstzüchtern erfolgt.
Verrätst du auch den Namen des Vereins oder ist das ein Geheimnis?
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Ich denke, das Problem ist nicht der VDH, sondern es sind die Vereine und deren Vorstände und Mehrheiten.
Und darin gibt es sicherlich schwarze Schafe, genau wie tolle Züchter.
Meine Rasse wird direkt vom VDH betreut, hat also keinen anerkannten Verein.
Die Unterschiede sind hier folgende:
1. Gesundheit
Die Vorgaben werden vom VDH direkt gemacht, es gibt keine Abstimmung darüber. Es gibt Pflichtuntersuchungen, man muss ein DNA Profil vorlegen.....
2. Richter
Die Richter sind Allgemeinrichter, die alles mögliche an Rassen richten können und nicht auf eine spezialisiert sind. Da wir keinen Verein mit eigenen Richtern haben, kann da schlecht manipuliert werden - es gibt keine Cliquenwirtschaft. Der Nachteil ist, dass man das Gefühl hat, nicht jeder Richter habe sich wirklich gut in die Rasse eingelesen. Und es spielt auch immer der persönliche Eigengeschmack des Richters eine Rolle, aber das wird wohl woanders auch so sein. Manche mögen es lieber kuzbeiniger, abdere bevorzugen eine bestimmte Farbe, spanische Richter (auch manch andere Länder) finden Stummelruten besser,.....
3. Zuchtwart
Der Zuchtwart wird uns vom VDH zugeteilt, da unsere Rasse keine eigenen Zuchtwarte und Verein hat. Der VDH hat hierfür eine Liste aller Zuchtwarte in Deutschland unter dem VDH und schaut, ob einer in der Nähe ist, der das übernehmen würde. Es ist also auch hier keine Cliquenwirtschaft möglich. Erklären sich die Zuchtwarte bereit, bekommen sie vom VDH den Rassestandard und einen genauen Plan, was geschaut werden muss. Meiner z.B. züchtet Bernhardiner und betreut neben mir noch eine Züchterin portugiesischer Wasserhunde.
4. Seminar
Als ich angefangen habe zu züchten, war das Belegen eines Seminars zum Basiswissen Zucht und Genetik noch keine Pflicht, wurde aber kurz danach eingeführt, was ich sehr gut finde.
Ich finde das System so ganz gut und hoffe ganz ehrlich, dass es noch lange dauern wird, bis einer der gemeinnützigen Vereine unserer Rasse eine Anerkennung bekommen kann.
Trotzdem gibt es natürlich auch hier für mich schwarze Schafe, zu denen ich keine Welpeninteressenten schicken würde.
Für mich könnte es noch mehr Beratung geben. Denn wir haben zwar unsere Regeln und Vorschriften, aber die Zucht selbst obliegt halt dem Züchter und es gibt durchaus welche, die das alles so larifari sehen. Da wird z.B. immer derselbe Deckrüde genutzt oder man hat keine Ahnung von Inzuchtkoeffizient und Co.
In unserem gemeinnützigen Verein bieten wir daher gründliche Beratung an, haben eine eigene Zuchtdatenbank angelegt und können Verpaarungen vernünftig berechnen. Außerdem versuchen wir, Neuzüchtern da etwas mehr Wissen zu vermitteln und ihnen zur Seite zu stehen. Das klappt so recht gut.
Im Grunde kann man sagen, dass wir in dem Bereich eben das machen, was auch anerkannte Vereine tun. Nur eben können wir schlecht mauscheln und haben keinen Einfluss auf die Grundvorschriften.
Ihr zuechtet direkt nach den Vorgaben des VDH. Und danach muss jeder zuechten. Kein RZV in DE (der Mitglied im VDH ist) darf diese Vorgaben ignorieren oder umgehen! Wenn da steht Mindestalter 15 Monate, dann darf kein RZV sagen 'wir setzen das Alter auf mind. 12 Monate fest'! Kein RZV hat Einfluss auf die Grundvorschriften. Sie duerfen diese Vorschriften verschaerfen, aber nicht lockern!
Heisst also ihr habt gar nicht so wirklich Vorteile und natuerlich menschelt es auch im VDH, so ist das ja nicht...
EDIT:
Mich wuerd ja interessieren, wie es bei massiven Problemen in so einem Fall laeuft. Eigentlich kann ja der VDH als 'hoehere Instanz' eingeschaltet werden. Das geht bei euch ja nicht, weil ihr ja direkt vom VDH betreut werdet
Ja, das war blöd geschrieben. Natürlich haben wir dieselben Grundvorgaben wie alle Vereine.
Aber über weiteres bestimmt eben der VDH, z.B. welche Untersuchungen gemacht werden müssen und Co. - Natürlich können wir das immer noch verschärfen.
Zur Zeit überlegt der VDH z.B. wohl, wie und in welchem Mass er Gonio als Pflichtuntersuchung einsetzt, ab wann ein Hund nicht mehr zuchtzulässig ist.
Da haben wir Züchter halt kein Mitspracherecht, aber wir untersuchen selbst schon freiwillig fast alle.
Es kann halt nur sein, dass sich unsere Voraussetzungen der Zuchtzulässigkeit nicht mit denen des VDH decken und dann können wir entweder strenger sein oder wir müssen den Hintern zusammenkneifen - je nachdem.
Kannst du mir ein Beispiel von massiven Problemen nennen? Ich wüsste jetzt nicht, was es da geben sollte.
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Als mein Flatcoated Retriever mit 6 Jahren seinen Augenuntersuch hatte, wurde PRA festgestellt. Der Züchter hat mich daraufhin gebeten, dieses Ergebnis nicht zu veröffentlichen.
Wobei ich mich immer frage wie das überhaupt geht - ich gehe mit meinen Hunden zur DOK untersuchung. Dabei wird vorher das entsprechende Formular ausgefüllt und wenn bei der Untersuchung etwas rauskommen sollte, was mir nicht gefällt habe ich keinen Einfluss mehr drauf ob es gemeldet wird oder nicht.
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Ich bin in dem Ganzen ja immer noch sehr neu und ja, ich bin davon ausgegangen, dass Regeln die aufgestellt werden auch für alle gelten und alle die gleiche Strafe erwarten müssen, wenn sie gegen die Regeln verstoßen.
Ist doch überall so, alle sind gleich, einige sind gleicher.
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Was ich an meinem Verein wirklich richtig gut finde: Die erforderlichen Grundlagen, um überhaupt züchten zu dürfen, deren Kontrolle - und die Betreuung, die bei Erstzüchtern erfolgt.
Verrätst du auch den Namen des Vereins oder ist das ein Geheimnis?
Der GRC - Golden Retriever Club.
Aber wie jeder Verein, ist auch dieser nicht fehlerfrei.
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Mit Maeves Züchterin bin ich bisher wirklich mehr als glücklich und zufrieden. Genau so stelle ich mir das vor. Ein Welpe aus dem Wurf ist mit 2 Wochen an einer unentdeckten Gaumenspalte gestorben. Sie hat das alles öffentlich gestellt auf ihrer Homepage. Ich habe Kopien von der Wurfabnahme und allem erhalten beim abholen. Nichts wird versteckt oder verleugnet.
Das mit der Kopie des WAB ist laut DRC-Zwingerordnung schon lange Pflicht.
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Mit Maeves Züchterin bin ich bisher wirklich mehr als glücklich und zufrieden. Genau so stelle ich mir das vor. Ein Welpe aus dem Wurf ist mit 2 Wochen an einer unentdeckten Gaumenspalte gestorben. Sie hat das alles öffentlich gestellt auf ihrer Homepage. Ich habe Kopien von der Wurfabnahme und allem erhalten beim abholen. Nichts wird versteckt oder verleugnet.
Das mit der Kopie des WAB ist laut DRC-Zwingerordnung schon lange Pflicht.
Sehr interessant habe ich vor 4 Jahren bei Gwenna nicht erhalten
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Hab ich beim LCD auch bekommen
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