Jeder Hund hat diese eine Baustelle...
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Bei Leo hab ich jetzt echt überlegt welche Baustelle er hat, aber mir fällt nix ein
Vielleicht, dass er an Janosch rumschlecken will und draußen Pipi schleckt, aber er ist halt ein unkastrierter Rüde und das will ich ja so (das er unkastriert ist), also würde ich das jetzt auch nicht als Baustelle bezeichnen.
Bei Janosch ist es genau umgekehrt, er ist eine einzige Baustelle
Fremde Hunde sind blöd, komische Leute sind blöd, Besucher sowieso. Wehe es klingelt, klopft oder ich sage "Hallo", dann wird gebellt. Geräuschempfindlich ist er und steigert sich extrem rein. Er hat Fliegenangst und wenn er mal rennt mit einem Ziel vor Augen (Radfahrer müssen glücklicherweise nicht mehr dran glauben), dann ist er nicht mehr abrufbar. Gesundheitlich ist da auch noch einiges.
Früher war die schlimmste Baustelle das Pöbeln. Er hatte mich nach einem halben Jahr ins Bein gebissen beim Pöbeln und das noch einige Male wiederholt. Das hab ich bis heute nicht weg bekommen, ich bringe nur mein Bein in Sicherheit
Aufgegeben hab ich glaub ich als er 4 war und seitdem ist es entspannter, auch wenn sich nicht viel geändert hat. Nach meinem Umzug in eine sehr viel ruhigere Gegend, ist er insgesamt auch relaxter und jetzt hab ich das Pöbeln mit hochnehmen, Bogen gehen oder maßregeln gut im Griff.
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Grisu: sehr deutlich bis arschig Fremdhunden gegenüber, was je nach Umgebung Stress und Einschränkung bedeutet.
Die Baustellen vom Rest hier schränken uns dagegen nicht ein. Alle bleiben problemlos alleine, sind keine nervösen/ängstlichen Hunde, sind bei Wild gut kontrollierbar, reagieren nicht unangemessen auf fremde Menschen oder Hunde, haben kein Problem mit Besuch, fahren gut im Auto mit, sind auf Spaziergängen problemlos, sind gut für Zusammenarbeit zu motivieren...
ein paar kleine Dinge gibt es denoch:
Joey: fährt schnell hoch, wenn sie eine Erwartungshaltung hat und bellt und hopst dann auch schon mal. Etwas nervig ist es schon
Faye: ja, Belltie halt
. Wobei sie mittlerweile aber gut auf einen Abbruch hört. Trotzdem wird sie definitiv nie ein leiser Hund sein. Stört mich allerdings auch nicht genug, um daran zu arbeiten.
Smilla:
. Gesundheitlich, klar, aber ansonsten fällt mir da so nichts ein, was mich bei ihr stört
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Hm, mir fällt beim besten Willen nichts ein. Bei beiden Hunden nicht.
Klar, die sind nicht perfekt und haben beide Baustellen, schon alleine weil sie noch jung sind. Aber da ist nichts was man mit Training nicht in den Griff bekommen könnte.
Manches stört mich nicht (genug), also trainiere ich es nicht. Aber wenn ich wollte ginge es.
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Sinas Baustelle ist ihre Verfressenheit, das ist das einzige was mich nervt, ansonsten ist sie perfekt für mich.
das kommt mir irgendwie bekannt vor
besonders beim Essen zubereiten in der Küche... (Frauchen ist ne olle Petze
)
aber andererseits bin ich froh, weil er sich mit einem vegetarischen Keks alleine z.B. von bellenden Hunden ablenken lässt.
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Baustellen würde ichs nicht nennen....eher kleine Macken....
Die Hundeomi ist Angstkläffer....erschwerend kommt dazu, dass sie schlecht sieht und hört, somit öfter aus unerklärlichen Gründen das wilde Kläffen anfängt....sie erfüllt das Klischee des kleinen kläffenden Hundes. Das hab ich in 13 Jahren nicht in den Griff bekommen....ist eben so.
Jody....sie geht ums verrecken keine Treppen....draußen im Park gehts ....aber bei uns im Haus-keine Chance....auch in Treppenhäusern....nix.
Und Jody jagt leidenschaftlich gerne Mäuschen....ansich kein Problem.....allerdings vergisst sie dabei alles.....sie ist nicht mehr abrufbar....da arbeite ich aber gerade dran.
Und Luna....typischer Junghund mit Schmetterlingen im Kopf....die macht Blödsinn, obwohl sie weiß, dass sie das nicht darf und grinst mich dabei noch frech an.
Da muss z.B. ein Loch im Garten sein....an einer unzugänglichen Stelle gräbt sie immer wieder ein Loch, mach ich das zu, gräbt sie genau dort wieder..... Sie zernagt gerne die Schlappen meines Mannes....aber nur die ....keine anderen Schuhe...nur die Schlappen vom Mann.
Mit alldem kann ich aber gut leben.
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Baustelle ist so ne Deffinitionssache
Milly ist erst 6 Wochen da. Da erwarte ich nicht viel.
Alma, ist im Grunde ne lebende Baustelle, die aber innerhalb des gesteckten Rahmens Problemlos ist. Ich weiss wo ihr "Schwachstellen" sind und manage und sichere halt drum herum.
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Bei meinem ist es definitiv das Pöbeln an der Leine bzw. die Unverträglichkeit mit anderen Rüden. Ich gebe mein Bestes, aber ich glaube, komplett raus bekomme ich das nicht mehr....
Und das jagen nervt mich, ich wollte doch einen nicht jagenden Hund... Menno, ich lese ihm nochmal seine Rassebeschreibung vor
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Vielen Dank für eure tollen, ehrlichen Antworten!
@Woodland Clickbait
Vielleicht sollte ich doch als Texter anfangen...
@leserinmithund Ich finde so etwas auch immer sehr interessant!
Es ist schön zu lesen, das es auch User gibt, die wirklich komplett zufrieden sind!
Klar hängt es viel von der eigenen Einstellung ab. Bin ich relaxed, kann ich vielleicht auch mehr einfach hinnehmen, was nicht zu ändern ist. Manche stören Dinge, die anderen garnicht als negativ auffallen... aber die meisten haben doch die eine oder andere Kleinigkeit! Trotzdem lieben wir unsere Hunde ja so, wie sie sind.
Ich hoffe, es kommen noch ein paar Antworten, ich finde das sehr spannend!
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Hier ist mein Zuhause....
Jeahhhhh...Baustellen......Hier is quasi "Grossbaustelle".
So wie die Berliner Stadtautobahn. Ist eine Strecke frei, geht eine Brücke kaputt, die quasi ein Nadelöhr ist. Ist das repariert, haut ein Wasserrohrbruch, sämtliche Zufahrtsstrassen weg...
So gehe ich erstmal ordentlich Gassi und dann kommen die heimischen HUNDERT-Baustellen....ans Licht.
(Der verstorbene Mudi war quasi der Potsdamer Platz mit über 13 Jahren Bauzeit-und ist dann halbfertig zusammengebrochen)
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Charly ist und bleibt ein Stresskeks, ihn stresst immer noch unglaublich viel und die Auswirkungen sind... unschön. Mit viel Management bekomme ich ihn soweit ruhig und zufrieden, dass Außenstehende von einem tiefenentspannten Hund reden und ich mir dann immer das Lachen verkneifen muss. Kaum einer sieht, was für einen Aufwand ich betreiben muss, damit er so ist. Immer, ohne Ausnahme.
Was ich niemals vollständig rausbekommen werde, auch mit ganz viel Training nicht: Markieren im Haus, Angst vor Autos mit Tendenz zum Angriff, Meideverhalten beim Geschirr anziehen, Schnappen (vor allem bei kleinen Kindern muss ich irre gut aufpassen oder ihn wegsperren, die geht er manchmal auch ganz aktiv an, ohne dass das Kind ihm überhaupt Beachtung geschenkt hätte)
Die kleineren Baustellen kann man sicherlich mit Training noch um einiges verbessern (bin da auch emsig dabei), aber Unachtsamkeit in dieser Hinsicht wird mir Charly trotzdem wohl immer zu seinen Gunsten auslegen: Pöbeln bei anderen Hunden, Jagen, Postboten fressen wollen...
Ich finde es auch witzig, wie sich meine Sichtweise verschoben hat, seit ich den Stresskeks hab. Früher war Jagen und Pöbeln so ziemlich das Schlimmste für mich, was ein Hund machen kann, jetzt freue ich mich, wenn ich mit Charly solch relativ "normale" Probleme habe.
Freilauf hab ich in Gedanken für ihn auch schon längst abgehakt. Das war mir auch immer sehr wichtig bei einem Hund. Aber Charly kommt nicht mehr von der Leine zum einfach nur Gassi gehen. Dafür hat er mir einfach schon viel zu oft gezeigt, dass er bei Autos oder anderen Triggern dann doch ab und zu überfordert ist und es dann bei ihm aussetzt. Das ist mir zu gefährlich.
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