Welche Rassen würdet Ihr mir empfehlen? - Teil 2

  • Ich kenne leider keinen persönlich, daher weiß ich das nicht. Als ursprünglicher Hofhund setze ich aber eine gewisse Wetterhärte voraus. Ich denke da müsste man Besitzer oder Züchter fragen...

  • Meine Aussis sind ja auch ehemalige Hofhunde. Evtl. Wehren sie unter Australischen Wetterbedingungen Wetterfest unter norddeutschen sind sie es eindeutig nicht.

    Wobei das Dänische Klima ja eher dem Deuschen ähnlich ist, mich würde das auch interessieren.

    Hatten wir nicht eine Dänskihalterin hier im Fohrum?

    Wie hiss die noch mal?

  • Schwer erziehbar finde ich die Parsons auch nicht - ganz im Gegenteil (wenn man sich auf das Wesen des Terriers einlässt).

    Zumindest Lucy hat aus meiner Sicht sogar ziemlich großen Will to please.

    Gut, ein Border Collie-Halter sieht das vielleicht anders ;) - aber ich persönlich finde, das Lucy sehr daran gelegen ist, mit uns zusammenzuarbeiten.


    Lucy lernt auch sehr schnell (viele Tricks haben wir ganz zufällig nebenbei eingeübt) und erinnert sich lange an Dinge, die man vor Monaten zum letzten Mal geübt hat.

    Das fasziniert mich immer wieder - und das kannte ich von Lexi überhaupt nicht.


    Aber der Jagdtrieb ist für mich schon eine Herausforderung.

    Es ist nicht so, dass er überhaupt nicht kontrollierbar wäre - aber wir wohnen ziemlich wildreich - und da ist ein "ich hänge mal meinen Gedanken nach" im Freilauf definitiv nicht möglich.

    Ich weiß nicht, ob sich das noch ändert (Lucy ist noch nicht mal 2 Jahre) - aber ich denke, so richtig egal wird ihr Wild auch in 10 Jahren nicht sein.


    Mit Lexi (Westie) oder dem Schäferhundmix aus meiner Jugend waren Spaziergänge in wildreichem Gebiet definitiv viel entspannter.


    Außerdem ist Lucy nicht nur Sichtjäger, sondern würde auch Spuren weiterverfolgen, wenn das Wild bereits außer Sicht ist.

    Wobei ich daran (also am Spuren verfolgen) vielleicht nicht ganz unschuldig bin, weil wir ja viel Sucharbeit machen (Freiflächensuche, Verlorensuche usw.) - da lernt der Hund ja nicht nur, wie man die "gewünschte" Spur verfolgt, sondern überträgt das natürlich auch auf ungewünschte Spuren...


    Ich wähle die Stellen für Freilauf mit viel Bedacht aus.

    Und es gibt auch nach nun 1,5 Jahren immer noch viele Gebiete/Stellen, an denen ich die Schleppleine sicherheitshalber dran lasse....

  • Sie kann sich die Islandhunde mal anschauen.


    Bis auf das draußen gehalten würde alles passen. Islandhunde sind gerne draußen, in gesellschaft Ihres Besitzers. Ansonsten sind sie sein Schatten und immer dort wo er auch ist.

    Auslastung brauchen Sie, aber eben keinen Vereinssport.


    Das gleiche gilt übrigends auch für den Buhund, Finn. Lapphund, Westgotenspitz, Norrenbottenspetz, also die ganzen nordischen Hüte- und Jagdhunde.

  • Also der Danski, der im Junghundekurs von uns dabei war, musste einen Mantel tragen.

    Wie repräsentativ das für die Rasse ist weiß ich allerdings nicht. Vom Fell her war er aber eher wie ein glatter Jack Russell würde ich sagen.

  • Huhu, danke für eure Tipps.

    Ich hab mir den kurzhaar Colli mal angesehen.

    Von der Beschreibung her klingt das wie ein Traum ?

    Mit dem Aussehen muss ich mich erst anfreunden, da ich ja schwere Moloser liebe.

    Gibt es irgendwelche Nachteile? Irgendetwas was ich vll noch bedenken sollte?


    Wir hatten auch mal 2 Bordercollis.

    Waren auch tolle Hunde, aber die brauchen wirklich viiiiiel Beschäftigung!!

  • Auch hier könnte der Islandhund ganz gut passen.


    Bis auf:

    Keine neigung zum Kläffen : sie sind nunmal Wachhunde und als solche melden Sie. Der eine mehr der andere weniger. Und wenn sie keine Anleitung bekommen, werden sie mehr Bellen.


    Und sie binden sich sehr an Ihre Bezugsperson/en.


    Alleinbleiben geht meist nach guten Training

  • ok, Elo hatte ich nicht aufm Schirm schaue ich mir an Dankeschön!:bindafür:

    Sind die nicht sehr unterschiedlich im Wesen u schwer zu bekommen:denker:

    Beim Elo musst du sowohl im Wesen als auch mit der Gesundheit echt aufpassen. Die gehen noch ziemlich weit auseinander. Eine Freundin hat jetzt den zweiten, der erste starb nach 5 Jahren, hatte Epilepsie, das scheint wohl nicht ganz ungewöhnlich zu sein beim Elo meinte sie. Jetzt haben sie einen “Elo Hund“ (Elo ist geschützt, die Basis für die Rasse wurde nicht breit genug angelegt, und beim “Elo Hund“ werden wohl weiterhin Hunde der Ursprungsrassen eingekreuzt um eine breitere genetische Basis zu bekommen).

    Alles Infos aus 2. Hand, müsstest du nochmal nachrecherchieren :computer:

    Ach ja: der erste war sehr ruhig, nicht so viel Energie (ggf auch durch die Epilepsie) und kein Jagdtrieb. Der zweite geht am liebsten 9 Stunden wandern wenn er darf, jagd Rehe wenn er kann (kann trotzdem ganz gut frei laufen, aber man muss halt aufpassen) und geht als Begleithund ins Altenheim mit. Vieeeeel viel Energie, und super süß und flauschig, und haart wie sau :ugly::herzen1:

  • oregano

    Grundsätzlich könnte ich mir einen wesensfesten Sheltie vorstellen. Bis auf die Neigung zum Kläffen, wobei ob sich das mit dem Pudel/Spitz so viel nimmt? :ka:


    Ich finde ja, meine bellen im Alltag relativ wenig. @Vakuole kann das bezeugen (hoffentlich :lol:).

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