Welche Rassen würdet Ihr mir empfehlen? - Teil 2
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Das mit dem Hochdrehen und Kläffen ist ein interessantes Thema (zumindest für mich).
Ich finde arbeitsgeile Hunde toll und schätze es, wenn ein Hund mich unauffällig wie ein Schatten begleitet. Frodo läuft tiefenentspannt durch fremde Städte und pennt in den vollsten Lokalen oder Seminaren (vorzugsweise bei irgendwem am Schoß
). Aber Action bei der er nicht mitmachen darf? Weltuntergang!
Das sind halt Hunde, die immer wollen. Hunde, die man bremsen muss. Genau das ist der Punkt, der mir nicht liegt. Ich bin selber nicht ruhig, also kann ich das niemandem beibringen, ABER ich bin ganz hervorragend darin Schlaftabletten (übertrieben gesagt) hochzudrehen und zum Arbeiten zu bringen. Ich sehe ja bei Finya, was die kann, wenn man die richtigen Knöpfe drückt. Wenn man die falschen drückt, macht die gar nichts.
Frodo kann immer und will immer irgendwas tun. Das Einzige, was er von sich aus (ohne Training) nicht kann - von sich aus einfach mal nichts tun. Na ratet mal, was ich selbst auch nicht kann
Deshalb glaube ich auch nicht, dass ein Sheltie zu mir passen würde. So schade ich das auch finde
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Ist bei uns auch ein bisschen das Problem oregano . Bin selber eher aktiv, und stillsitzen geht quasi nur, wenn ich im Forum schreibe
. Emil möchte immer und überall dabei sein und vor allem bei mir sein. Damit wuselt er tagsüber oft mehr herum (wenn ich zuhause bin), als für ihn gut wäre. Ich versuche immer mich zu bremsen, um Ruhe für den Zwerg ausstrahlen zu können. Im Alltag klappt das ganz gut.
Lustig war, er war gerade ein Jahr alt, da waren wir in Dänemark. Mr Hibbel damals ja gerne extrem kläffig und immer auf Sendung. Wir sind am Strand, Emil an der Flexi. Und so aufgeregt, weil alles so neu war, dass er mir vorkam wie ein Dampfkochtopf, wenn man den Herd nicht runter stellt. Dachte, gleich explodiert er. Und da habe ich einfach mal nicht versucht ihn runter zu regeln, sondern bin zusammen mit ihm losgerannt, er bellend, ich ihn angefeuert, immer ein Stück ins Meer, wieder raus, rumgesprungen, ihn nass gespritzt und das war tatsächlich offenbar in dem Zusammenhang mal das richtige. Mehrere Leute blieben stehen und haben die Irre mit dem Hund beobachtet. Nach 10 Minuten hätte ich ein Sauerstoffzelt gebrauchen können, Emil war natürlich noch nicht müde und hat probehalber noch ein bisschen gebellt, ob ich nicht nochmal mit ihm renne, aber sich dann erstaunlicherweise beruhigt. Da musste mal Dampf raus.
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Hallo
Ich weiß ich habe hier schonmal nach passenden Rassen gefragt aber so langsam wird der Gedanke für einen Zweithund konkreter und ich hab mir nochmal Gedanken gemacht, was ich wirklich will beziehungsweise was ich wirklich brauche.
Ich hab lange nachgedacht und ich denke, das Beste, was ich für Yuna (Aussie) machen kann, ist sie bei meinen Eltern zu lassen, sollte ich in den kommenden Jahren ausziehen. Das wird mir das Herz brechen aber sie ist schon sehr auf meine Mutter fixiert, hasst Veränderungen und ich würde ihr mit meiner zukünftigen Situation einfach keinen Gefallen tun. Das passt nicht zu ihr und dafür ist sie nicht geschaffen.
Für einen potentiellen Zweithund, der dann auch bei mir bleiben wird, suche ich deshalb folgende Eigenschaften:
- Anpassungsfähig
- Nicht zu sensibel/stressanfällig
- Freundlich allen Menschen gegenüber
- Verträglich mit anderen Hunden
- Nicht bellfreudig
- Kein Schutz- und Wachtrieb
- Etwas Jagdtrieb kann ich handeln, aber nicht zu heftig
- Kompatibel mit Katzen
- Gerne ein Hund mit dem man auch ein bisschen arbeiten kann
- Größe: nicht über 45cm
- allgemein handlich
- Am liebsten mittellanges Fell, kurz geht sonst auch
- keine Locken
- keine Plattnasen
Mir war bei der Rassesuche immer sehr wichtig, dass der Hund eine hohe Kooperationsbereitschaft und Arbeitswillen besitzt, da ich gerne Hundesport mache und allgemein gerne etwas mit meinem Hund mache. Aufgrund der eventuellen zukünftigen Veränderungen sind mir andere Dinge aber inzwischen einfach wichtiger und ich würde was das angeht Kompromisse machen. Das mindeste wäre aber schon, dass der Hund Lust auf lange Spaziergänge hat.
Mein bisheriger Favorit war der Toller aber ich glaube inzwischen, dass auch dieser zu sensibel und stressanfällig ist, da ich den Hund wahrscheinlich oft mitnehmen muss und wir viel unterwegs sein werden, auch in stressigeren Umgebungen.
Ich hatte mich jetzt in letzter Zeit mit dem Mini-Bulli beschäftigt. Das ist eigentlich so gar nicht mein Typ Hund, weder optisch noch charakterlich aber ich durfte vor Kurzem einen kennen lernen, und fand ihn echt klasse. Freundlich zu allem, immer überall dabei, ein unendlicher Clown und einfach immer fröhlich. Ich habe jetzt oft gehört, dass die ziemlich anders sein sollen als andere Hunde aber ich denke damit könnte ich umgehen, den nötigen Humor dafür hätte ich denke ich auch
Ich hab nur Angst, dass ich eine totale Couchpotato erwische, denn wie gesagt, mache ich schon gerne etwas mit meinem Hund.
Mir ist bewusst, dass ich im Gegensatz zu Aussie, Toller co. wahrscheinlich einen Kulturschock erleben werde, aber ich bin bereit mich auf ganz neue Rassen einzulassen.
Jetzt wollte ich mal eure Einschätzungen hören. Denkt ihr ein Mini-Bulli könnte passen? Fallen euch noch andere Rassen ein?
Ich würde mich wirklich sehr über Vorschläge freuen und entschuldige mich für den langen Text.
Liebe Grüße
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@Zwusel Ich dachte erst an Cocker Spaniel, aber da kann man Pech mit dem Jagdtrieb haben, also dass man da schon mehr hinterher sein muss. Dann dachte ich an Havaneser, wäre das was? Die sind denke ich ganz ausgewogen vom Temperament her, und haben (soweit ich das beurteilen kann) deutlich mehr Spaß an Hundesport als Bullis.
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Eine ganz andere Richtung aber... wie wäre es mit einem Papillon?
Alle Punkte die du genannt hast, treffen auf sie zu. Sie sind spitzenmäßig zum überall hin mitnehmen, anpassungsfähig, immer fröhlich und verträglich mit allem und jedem, wenn man sie damit vertraut macht. Sensibel sind sie, aber eher im Hinblick auf Führerweich- sprich, geflüsterte Signale reichen auch schon und es ist kein harter Hund. Stressanfällig aber nicht, Innenstadt ist kein Thema. Und man sollte kein extrem hektischer Mensch sein, weil sie ein Spiegel davon werden.
Das Fell sieht pflegeintensiv aus, ist es aber nicht. Es muss nur gebürstet, nicht geschnitten werden (sollte es auch nicht) und ist selbstreinigend. Der Hund kann damit wunderbar durch die Botanik rennen, Agility Parcoure entlang rasen und so fort.
Jagdtrieb ist im Rahmen und sehr leicht zu handlen, Schutz- und Wachtrieb nicht vorhanden. Es wird halt mal gewufft wenn es klingelt, sonst aber absolut keine Kläffer (erziehen muss man halt schon). Wenn du mit ihnen arbeiten möchtest- null Problemo, die machen jeden Scheiß sofort und ohne zögern mit. Ich kenne inzwischen Papillons als Agility Sportler, als Mantrailer, als Reitbegleithunde, als Trickser... du kannst restlos alles mit ihnen machen, ausser Schutzhundesport. Es sind kleine, bewegungsfreudige Sprungfedern mit denen man sich garantiert nicht langweilt. Eine völlig unterschätzte Rasse.
Wenn du noch Fragen oder Interesse haben solltest, kannst du mich gerne ansprechen. Mein Zwerg hat mich heute mal wieder in den Imkergroßhandel begleitet- kein Thema. Trotz jeder Menge Menschen, Kinder, Wägen, Paletten, Ameisen und Geschepper.
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Eine ganz andere Richtung aber... wie wäre es mit einem Papillon?
Alle Punkte die du genannt hast, treffen auf sie zu. Sie sind spitzenmäßig zum überall hin mitnehmen, anpassungsfähig, immer fröhlich und verträglich mit allem und jedem, wenn man sie damit vertraut macht. Sensibel sind sie, aber eher im Hinblick auf Führerweich- sprich, geflüsterte Signale reichen auch schon und es ist kein harter Hund. Stressanfällig aber nicht, Innenstadt ist kein Thema. Und man sollte kein extrem hektischer Mensch sein, weil sie ein Spiegel davon werden.
Das Fell sieht pflegeintensiv aus, ist es aber nicht. Es muss nur gebürstet, nicht geschnitten werden (sollte es auch nicht) und ist selbstreinigend. Der Hund kann damit wunderbar durch die Botanik rennen, Agility Parcoure entlang rasen und so fort.
Jagdtrieb ist im Rahmen und sehr leicht zu handlen, Schutz- und Wachtrieb nicht vorhanden. Es wird halt mal gewufft wenn es klingelt, sonst aber absolut keine Kläffer (erziehen muss man halt schon). Wenn du mit ihnen arbeiten möchtest- null Problemo, die machen jeden Scheiß sofort und ohne zögern mit. Ich kenne inzwischen Papillons als Agility Sportler, als Mantrailer, als Reitbegleithunde, als Trickser... du kannst restlos alles mit ihnen machen, ausser Schutzhundesport. Es sind kleine, bewegungsfreudige Sprungfedern mit denen man sich garantiert nicht langweilt. Eine völlig unterschätzte Rasse.
Wenn du noch Fragen oder Interesse haben solltest, kannst du mich gerne ansprechen. Mein Zwerg hat mich heute mal wieder in den Imkergroßhandel begleitet- kein Thema. Trotz jeder Menge Menschen, Kinder, Wägen, Paletten, Ameisen und Geschepper.
Ich kenn sogar einen Papillon im Schutzdienst! (Aber natürlich kann der keine Prüfungen machen. Aber formell die Übungen kann er und macht er mit Spaß.)
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Freundlich allen Menschen gegenüber
Ist beim Toller so eine Sache. Es gibt solche, die sehr an fremden Menschen interessiert sind. Und solche, die fremden Menschen gegenüber sehr zurückhaltend sind und keinen Kontakt wollen. Sesibilität ist ebenfalls ganz unterschiedlich. Ich habe hier einen Hund sitzen, der für einen Toller eine ziemliche Dampfwalze ist. Trotzdem reagiert er sensibel darauf, wenn ich meinen Partner anpampe, im Training zu forsch nach dem Dummy grabsche und spiegelt meine Gefühle sehr viel deutlicher als zum Beispiel der Familien-Berner Sennenhund.
Bei deinen Anforderungen habe ich auch zuerst an Cockerspaniel gedacht.
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Das Passt alles wirklich perfekt auf mein Australischen Terrier.
Und der Bonus wehre sie würden auch noch mit Begeisterung mit dir Hundesport machen.
Aber auch einen Penntsg mitmachen.
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Ich dachte erst an Cocker Spaniel, aber da kann man Pech mit dem Jagdtrieb haben, also dass man da schon mehr hinterher sein muss. Dann dachte ich an Havaneser, wäre das was? Die sind denke ich ganz ausgewogen vom Temperament her, und haben (soweit ich das beurteilen kann) deutlich mehr Spaß an Hundesport als Bullis.
Jagdtrieb ist in Ordnung für mich, solange es nicht total aussichtslos ist, dass der Hund irgendwann freilaufen kann. Ansonsten finde ich den Cocker gar nicht schlecht. Werde mich mal mit der Rasse beschäftigen, danke!
Ein Havaneser kommt für mich nicht in Frage. Ich kenne zwei und beide sind charakterlich irgendwie so gar nicht meins. Der eine ist auch ziemlich faul und läuft nicht gerne mehr als 1-2km. Mag die Ausnahme sein aber irgendwie ist das einfach nicht mein Typ Hund.
Eine ganz andere Richtung aber... wie wäre es mit einem Papillon?
Klingt auf jeden Fall sehr ansprechend und dein kleiner ist total knuffig, werde ich mir auch mal anschauen
Ich kenne keinen Papillon persönlich, meine aber mal irgendwo gelesen zu haben, dass sie sehr sensibel und hibbelig sein können, weshalb ich mir die gar nicht genauer angeschaut hatte.
@Schnappschildkroete
Das ist einer der Gründe warum ich den Toller leider erstmal nach hinten gestellt habe. Ich mag Reserviertheit bei Hunden eigentlich sehr gerne und der Toller sollte eigentlich schon mein Ersthund werden, bevor Yuna "dazwischen" kam
Aber ich muss mir leider eingestehen, dass so ein Hund vorerst einfach nicht so gut zu meinem aktuellen Leben passt und deswegen höre ich mich gerade auch nach anderen Rassen um, die weniger sensibel und aufgeschlossener sind.
Das Passt alles wirklich perfekt auf mein Australischen Terrier.
Und der Bonus wehre sie würden auch noch mit Begeisterung mit dir Hundesport machen.
Aber auch einen Penntsg mitmachen.
Optisch nicht wirklich das was mir sonst so an Hunden gefällt aber ich werde mich in die Rasse auf jeden Fall mal einlesen, vielen lieben Dank dir!
Auch wenn das jetzt total oberflächlich klingt, aber ich möchte schon auch, dass mir mein eigener Hund auch optisch gefällt.
Trotzdem, wenn sonst alles perfekt passt, ist das zweitrangig
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Für einen potentiellen Zweithund, der dann auch bei mir bleiben wird, suche ich deshalb folgende Eigenschaften:
- Anpassungsfähig
- Nicht zu sensibel/stressanfällig
- Freundlich allen Menschen gegenüber
- Verträglich mit anderen Hunden
- Nicht bellfreudig
- Kein Schutz- und Wachtrieb
- Etwas Jagdtrieb kann ich handeln, aber nicht zu heftig
- Kompatibel mit Katzen
- Gerne ein Hund mit dem man auch ein bisschen arbeiten kann
- Größe: nicht über 45cm
- allgemein handlich
- Am liebsten mittellanges Fell, kurz geht sonst auch
- keine Locken
- keine Plattnasen
Zum Cocker muss man sagen, ja sie sind doch bellfreudig, können auch Locken haben, Jagdtrieb kann vorhanden sein muss es nicht (Zucht anschauen), können auch einen Wachtrieb besitzen und aufgrund dessen Meldung machen.
Hier bei uns sitzen zwei Grenzgänger die Überwachen aber nicht jagen gehen und sehr mitteilungsbedürftig sind. Ein lockiges Plüschmonsterchen und einer mehr glatt als lockig.
Also falls die Rasse interessant wird genau schauen woher.
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