Ich brauche dringend neue Ideen!

  • Ich würde mit Stubentraining anfangen. Clickern und shapen . Und ihr so nahebringen, dass und wie du mit ihr spielen willst. Und dann nach und nach rausfinden, was ihr Spass macht. (Ich nenn das shapen gerne "ich sehe was, was du nicht siehst". Und das spielen alle irgendwann gerne, VL weil es die Kreativität anregt .)

    Wer weiß, vielleicht nimmt sie dir zu liebe auch den Futter Dummy irgendwann mit.nerd-dog-face

  • @Farah64

    Ich möchte halt gern etwas mit Maya zusammen machen. Einfach so nebeneinander her leben finde ich schade. Es geht nicht darum irgendwelche Wettbewerbe zu gestalten. Hundeschule interessiert mich auch nicht mehr so. Einfach etwas zusammen zu machen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

    Ich kenne viele Kleinhunden die überhaupt nicht gefördert, ja kaum als Persönlichkeit wahrgenommen werden. Das finde ich ziemlich schrecklich.

    Wir haben den Futterbeutel (eigentlich jedes Spielzeug) über Wochen aka Monate aufgebaut. Am Anfang schon das angucken belohnt, dann das anstupsen, hingehen und anstupsen etc. bis zum in den Mund nehmen hat es bestimmt 3 Monate gedauert. Hab uns aber auch keinen Stress gemacht. (Auch hier waren Wiener oder Käse im Beutel)


    Jetzt kommt der Beutel einmal die Woche zum Einsatz und ist ein großes Highlight. Allerdings die Suche unter Kisten und Wäsche etc. Bloßes Nachrennen gibt es nicht. Steht der Hund nicht drauf.


    Muss alles erst gelernt werden.

    So ähnlich stelle ich das bei uns auch vor:nicken:.

    Vielleicht muss es einfach die Zeit bringen.


    @Maren12

    Du beschreibst ziemlich gut meine Situation.

    Meine Schnauzer habe es mir da auch recht leicht gemacht. Nur Bodo brauchte ein wenig Nachhilfe. Bei den anderen war das Apportieren schon "vorinstalliert":pfeif:

    Nur beim Kuvacz lief da gar nichts.

    Aber der hatte generell völlig andere Interessen...

  • Hi,


    hier noch eine Stimme für Intelligenzspielzeug, da kannst Du auch wunderbar mit dem Hund auf Eroberungszug gehen. So lange Du nicht weisst, ob sie einfach nicht so maulaffin ist, könntest Du auch einfach mit einem Schnüffelteppich anfangen. Das war für Lilly auch der Einstiegsweg - die hat anfangs gar nichts ins Maul genommen.


    Ich spoilere Dir hier mal 2 Fotos rein:

    Übrigens: Wenn ich den Beitrag von Sambo71 im Überraschungsboxen-Thread richtig gesehen habe, gibt es das bunte Hütchenspiel gerade in der Tiierisch-Überraschungsbox, müsstest Du mal gucken :smile:

  • Für mein seelchen war das anfangs alles zu viel. Da haben wir wirklich erst Mal bisschen target geclickert, Pfote auf Tuch, Nase in Karton. Sowas. Damit haben wir so eine Art "ich kann was" (und ich darf was) Stärkung erreicht. Stück für Stück kam sie dann aus ihrem schneckenhaus (also sie war nicht verschüchtert oder so, aber eben docj bisschen gehemmt in der Eigeninitiative). Und hat angefangen Spass zu haben, als sie gemerkt hat es geht um die Kommunikation und sie darf sich was einfallen lassen. Ist ne richtig lustige draus geworden. Sie ist eine sehr sanfte. Die kam auch als ganz junge Hündin aus einem Züchterhaushalt zu mir und ging dort etwas unter (deshalb auch die Übernahme).

  • Ich denke, dass ein Cairn gerne mit dir unterwegs ist, buddelt, die Umgebung untersucht.

    Man kann viel Freude an einem Hund haben, auch wenn er gerne selbständig ist. Ich finde das toll. Lass dich mit ihr auf Abenteuer ein.

    Das sind Rattler, die waren nicht dazu gedacht was zu bringen. Die haben selbstständig gejagt, sind alleine in den Bau. Und wenn sie den Futterbeutel hat und da ist was drin, ist das ihre Beute und natürlich versucht sie den zu zerlegen.

    Beobachte sie mal, geh mit ihr raus und lass dich auf sie ein.

  • Kann sie den Futterbeutel nicht suchen und sie zeigt durch kratzen an ? Das scheint ihr ja Spaß zu machen. Ihr könnt später die Verstecke richtig schwer machen oder in die Verlorensuche einsteigen. Da lasst ihr Apportieren halt weg.


    Mein Rüde hat die ersten 2 Jahre jedem Futterbeutel , Ball uninteressiert hinterherschaut. Habe ich geworfen :

    Aha Frauchen das macht dir wohl Spaß, Hobbys hast du . Wie ich soll den holen ? Wozu, warum, nö, dann behalt deine Leckerlies. Und dann ist meine Hündin losgeflitzt und hat den Job erledigt. Irgendwann nach 2 Jahren ist er plötzlich versehentlich mitgelaufen … ups wie konnte das passieren ? Na gut, ich probiere das mal mit dem holen. Och nö, das ist ja Hundearbeit.


    Inzwischen apportiert er einigermaßen - sprich er läuft hinterher, das macht ihm auch Spaß. Er holt, wirft das Teil unterwegs 3 x in die Luft und spuckt es mir vor die Füße. Aber bitte nur 3 x. Für ihn ist es einfach ein Kommando, macht er gerne, aber es ist nicht sein Hobby. Achso und er ist kein kleiner Hund ;) Er sucht lieber, schnüffelt. Du kannst auch kleine Döschen verstecken, Geruchsunterscheidung, alles mögliche. Und Leckerlies kann ich auf dem Boden, verstreuen, auf Bänke legen, in Baumstämme stecken - er darf ja nur auf Kommando suchen. Das Training verhindert eher das er ohne Kommando alles mögliche futtert.

  • Meine kleine Yorkiehündin hab ich ja im Mai 2018 4jährig aus dem Tierschutz übernommen, sie kannte nur sehr wenig und war gerade anfangs sehr ängstlich und vorsichtig.


    Mein Ersthund tickt ganz anders als sie und darum musste ich mich auch auf sie einstellen.


    Rückblickend betrachtet kann ich nur sagen: 6 Wochen sind nichts! Gib ihr Zeit, Zeit und noch mehr Zeit. Konzentriere dich erstmal aufs Wesentliche und auf den Vertrauensaufbau, euren Alltag. Der Rest kommt dann schon nach und nach dazu...


    Gerade eine hohe Erwartungshaltung und Vergleiche mit anderen Hunden bringen meiner Erfahrung nach nichts und führen nur zu Frust.


    Meine Jasmibnhat gerade in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht. Ich dachte, sie würde nie appportieren lernen - jetzt kann sie es, obwohl ich erst wieder gezielt geübt habe, als sie selbst mir ihr Interesse zeigte.


    Anfangs überforderten sie schon ganz simple Intelligenzspielis und Tricks. Mittlerweile kann sie eine Handvoll Tricks und andere Kleinigkeiten (Objekte umrunden, Rückwärtsgehen, etc) und im Longieren haben wir ein Hobby gefunden, von dem ich nicht gedacht hätte dass es ihr taugen könnte - aber sie möchte das machen.


    Meine Hündin hat übrigens auch Spaß an ZOS/Stöbern. Wir betreiben das ganz laienhaft, aber es ist eine wirklich schöne Beschäftigung. Könnte evtl auch was für deine Hündin sein wenn du denkst dass Nasenarbeit ihr liegt.



    Mit Futter belohnen kann man ja auch ohne Beutel...meine Hunde kriegen Leckerlis oft ganz simpel aus der Hand. Oder ich lasse ein Leckerli über den Boden kullern...oder klemme es in Baumrinde...

    Zuhause geht zB gut Schnüffelteppich, Schnüffelkiste...oder eine leere Küchenpapierrolle nehmen, Leckerlis rein, Enden zufalten - Hund ist beschäftigt und hat ein Erfolgserlebnis ;)

  • Für mich denke ich war der Vorteil am Futterbeutel. Ich hatte ein ganz klares Bild im Kopf wie es auszusehen hat am Ende und welche Schirtte da hin führen.
    Hat übrigens doch nicht nen Jahr, sondern etwas über nen halbes gedauert.
    halt dann nicht jeden Tag, sondern alle paar Wochen mal wieder versucht.


    Aber Pixel war so mega stolz als sie kapiert hat was sie machen soll

    [Externes Medium: https://youtu.be/XwUwLHjSVLA]
  • Für mich denke ich war der Vorteil am Futterbeutel. Ich hatte ein ganz klares Bild im Kopf wie es auszusehen hat am Ende und welche Schirtte da hin führen.
    Hat übrigens doch nicht nen Jahr, sondern etwas über nen halbes gedauert.
    halt dann nicht jeden Tag, sondern alle paar Wochen mal wieder versucht.


    Aber Pixel war so mega stolz als sie kapiert hat was sie machen soll

    [Externes Medium: https://youtu.be/XwUwLHjSVLA]

    Awwww Pixel ist soooo süß:cuinlove:


    Genauso geht es mir eben auch.

    So ein Futterbeutel ist die Tür zu so viel netten Dingen!!!

    Kann sie den Futterbeutel nicht suchen und sie zeigt durch kratzen an ? Das scheint ihr ja Spaß zu machen. Ihr könnt später die Verstecke richtig schwer machen oder in die Verlorensuche einsteigen. Da lasst ihr Apportieren halt weg.

    Das wäre auch eine Idee, danke!


    tinybutmighty

    Maya ist ja kein Tierschutzhund und hat sicher keine schlechten Erfahrungen gemacht, nur ein ganz anderes Leben gelebt als das was ich jetzt von ihr möchte. Was sie allerdings mit deiner Jasmin verbindet, ist sicher dass sie ein wenig mehr selbstbewusstsein gebrauchen könnte.

    Und das kann man schon durch Anerkennung und das Lösen von Aufgaben erreichen.


    Deswegen @Farah64 reicht es mir eben nicht nur nebeneinander gassi zu gehen und sie ihr Ding machen zu lassen.


    Außerdem fürchte ich, dass ihr ureigenes Ding die Jagd ist. Und das geht nicht! Mäuseln ist okay, aber schon bei Eichhörnchen hört meine Toleranz auf. Und da brauche ich Alternativen.

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