Der "gefährliche" Hund Teil 2

  • Dann sag doch wie man es nennen soll.

    'Versagen von Mitarbeiter xyz' geht nicht, weil vielleicht war es ja der Vorgesetzte. Oder dessen Vorgesetzter..


    Ich persoenlich find es auch echt falsch, wenn der Begriff 'Behoerde' bei so einem Fall das groesste Problem zu sein scheint :ka:

  • Erstmal danke für die Verlinkung des Podcasts über den entsetzlichen Tod von Volkan. Ich habe ihn gestern schon angehört, allerdings nur etwa bis zur Hälfte, dann konnte ich nicht mehr :verzweifelt: Den verlinkten Spiegelbericht über die Gerichtsverhandlung habe ich auch inzwischen gelesen.


    Ich kann mich nicht erinnern, ob ich damals etwas von dieser fürchterlichen Sache gelesen habe, aber seit ich mich mehr für Hunde interresiere, bin ich natürlich schon mehrmals darüber gestolpert. Aber mir waren die entsetzlichen Umstände nicht bewusst und ich würde gerne ein paar Fragen zu den Vorgängen stellen, wenn das für euch ok ist.

  • Er hätte erst gar keine Hunde führen dürfen mit seinem Vorstrafenregister!

    In der Regel melden diese Leute ihre Hunde ja gar nicht erst an. So lange dann nichts passiert, fliegen die unter dem Radar. Dass diese beiden Hunde nach X bekannten Vorfällen allerdings nicht eingezogen wurden, ist tatsächlich Versagen.

  • Worauf ich aber raus will ist, dass die Vorbesitzer für mich wie halbwegs normale Menschen wirkten. Zwar nicht besonders intelligent, sympathisch oder verantwortungsbewusst. Ein mittelaltes Paar mit jugendlichen Kindern.

    Ich hätte niemals für möglich gehalten, welche Ängste dieser Hund teilweise hatte und dass sie so irre Trainingsmethoden angewandt hatten.

    Mich hat das zuerst ziemlich überrascht, wie "verdorben" (bitte nicht falsch verstehen) ein Hund mit 16 Wochen schon sein kann.

    Dass der junge Hund in sich bewegende Reize beisst hat absolut nix mit irgendwelchen Trainingsmethoden zu tun. Das ist erstmal einfach nur seine Genetik. Ob man das fördert indem man den Hund hirnlos in alles rein beissen lässt was sich bewegt und den ins unermessliche pusht oder dran und damit arbeitet macht halt den Unterschied.


    Ist nicht ne Eigenart von Staffs sondern von so ziemlich allen Terriern und Beutefixierten Hunden.

  • Z.B. Versagen von dem Zuständigen/die Zuständigen.

    Das kann dann in dem Fall der Sachbearbeiter sein, der wird es in dem einen Fall meiner Meinung sein, weil er die Halteerlaubnis nicht hätte geben dürfen.

    In anderen Fällen vielleicht der Vorgesetzte oder der nächste höhrer oder die vom Ministerium.

    Also recht verschieden.


    LG
    Sacco

  • Vielleicht hat es echt rechtl. Gruende fuer die verschiedenen Berichte?



    Hektorine es darf jeder fragen was er will ;)


    Er hätte erst gar keine Hunde führen dürfen mit seinem Vorstrafenregister!

    In der Regel melden diese Leute ihre Hunde ja gar nicht erst an. So lange dann nichts passiert, fliegen die unter dem Radar. Dass diese beiden Hunde nach X bekannten Vorfällen allerdings nicht eingezogen wurden, ist tatsächlich Versagen.

    War das damals denm schon so? Oder kam diese Regelung mit den Vorstrafen erst nach dem Vorfall?

  • Vielleicht untätige Bürokraten ... vollversagen staatl. Organisationen ist ja bestimmt auch nicht richtig ...


    Schlimm, es ist einfach schlimm, dass rein nur der Ausdruck Behörden soviel Gewicht hier erfährt!

  • Er hätte erst gar keine Hunde führen dürfen mit seinem Vorstrafenregister!

    Gibt es Vorstrafen, die automatisch ein Tierhaltungsverbot nach sich ziehen? Oder gab es eine Verurteilung wegen Tierquälerei, bei der ein Tierhaltungsverbot angeordnet wurde?

  • Schlimm, es ist einfach schlimm, dass rein nur der Ausdruck Behörden soviel Gewicht hier erfährt!

    Finde ich jetzt nicht.

    Das macht den Vorfall nicht weniger schlimm, traurig, wütend, unfassbar, schrecklich. Und auch nicht das es verhindert werden muss/hätte verhindert werden müssen.


    LG
    Sacco

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